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Guten Abend! Mich beschäftigt seit einiger Zeit die Frage, ob man eines Tages wirklich Krebs entwickelt, indem man sich ständig mit dieser Krankheit beschäftigt. Mein Neurologe verneint. Bin mir da aber nicht so sicher. Meine Schwester behauptete schon seit Jahren, Krebs zu haben und jetzt hat sie ihn (allerdings nicht an der Stelle, wo sie vermutete). Hat jemand dazu eine Meinung? LG Lena.

04.05.2011 20:37 • 07.05.2011 #1


7 Antworten ↓


Hallo....

Glaube ich nicht das Es vom denken kommt....

Bei deiner Schwester ist es nur ein trauriger Zufall....

04.05.2011 21:03 • #2



Erzeut Krebsangst wirklich Krebs?

x 3


immer negatives denken schwächt das immunsystem generell aber nur davon allein bekommt man ja keinen krebs.
allerdings ist man einfach eher angreifbar !
ich mache ja gerade die erfahrung......immer angst vor allem was mit den mandeln zu tun hat und jetzt ist es wirklich so gekommen wie ich immer vorhergesagt hatte !
meine angst hat sich bestätigt !
für meine zukunft denke ich heisst das nix gutes, psychisch gesehen !

seit gestern weiß ich das meine blutwerte schlimm sind und ich fühl mich krank, mein herz tut weh, kann nicht richtig durchatmen und und und..............
ist das jetzt WIEDER die psyche oder bestätigt sich gerade WIEDER erneut meine angst und die sterptokokken setzen sich grad an meinem herz fest !
tja so fürchte ich wird es jetzt die nächste zeit weiter gehen...............................................

bis die dinger draussen sind und ich es überlebt habe !

mal sehen was dann kommt das leben ist grad zum ko....... !

05.05.2011 09:17 • #3


Schwer zu sagen

Verursachen oder erzeugen ist sicherlich das falsche Wort.
Aber eines darf man nicht unterschätzen.
Angst ist Stress und Stress ist schon eine reale Belastung für den Organismus.

Aber das soll hier keine weiteren Ängste schüren.
Im Gegenteil,es macht deutlich,dass unsere Krankheit durchaus Symptome verursacht.
Hinter der nicht gleich eine schlimme Krankheit stecken muss.

Aber den Fall deiner Schwester halte eher für einen Zufall.
So eine Krankheit kann uns nun mal alle treffen.
Ob wir uns tagtäglich damit beschäftigen oder quasi die Möglichkeit aus unseren Gedanken verbannen.

05.05.2011 09:24 • #4


Strand
Hallo,

ich stimme Kricke da zu!
Also verursachen kannst Du es sicher nicht selbst, sonst könnte man ja jede Krankheit selbst hervorrufen. Das geht keiner Meinung rein technisch physisch garnicht.

Stell Dir vor Du hast Riesenangst einen Herzinfarkt zu bekommen. Nur weil Du dran denkst kriegst Du doch keinen! Ich hatte mal Angst blind oder taub zu werden, aber bin es bis heute noch nicht.
Und man bekommt auch kein MS oder ALS, nur weil man Angst davor hat. Das geht garnicht, da bin ich mir sicher. Sag ich jetzt mal so.

Geniesse doch Deinen gesunden Körper so wie Du ihn hast, und sei dankbar für ihn!
Würde sich das nicht besser anfühlen als immer an den Krebs zu denken?
Lenk Deine Gedanken doch mal auf das was Dein Körper gut macht und Dir positiv dient

LG
Strand

05.05.2011 10:33 • #5


Also ich denke auch nicht das man durch seine Gedanken Krebs auslösen kann, ich denke eher das man sich vielleicht die Symptome zusammen spinnen kann! Z.B. denkst an einen Hirntumor und Dir ist vielleicht schwindlig oder Du hast Kopfschmerzen, oder denkst an einen Herzinfarkt und Du hast Druck auf der Brust oder Herzstechen, mein Arzt meint auch das in den meisten Fällen eine Veranlagung vorliegt ob jemand Krebs bekommt oder nicht!!

05.05.2011 10:43 • #6


MisterIch
Durch Gedanken kann man Symptome bekommen, aber Krebs kann man ausschliessen.

Es gibt nur eine einzige Ausnahme, soweit mir bekannt ist:

Eine Gastritis wäre bereits eine durch die Psyche mögliche organische Erkrankung. Stress setzt dem Magen zu und es entsteht eine Magenschleimhautentzündung.

Hätte man diese z.B. stark und für 20 Jahre kombiniert mit schlimmsten Stress, dann kann es tatsächlich zu Zellveränderungen im Magen kommen. Dadurch können auch Geschwüre entstehen und im schlimmsten Fall dann Krebs. Fraglich ist wissenschaftlich noch immer, ob man dazu nicht auch noch das sogenannte Helicobactor Bakterium haben muss, um ein Geschwür zu verursachen. Normalerweise wird dies aber bei einer Magenspiegelung festgestellt und dann per Antibiotika beseitigt.

Also es gebe theoretisch die Möglichkeit durch Stress und Angst begünstigt irgendwann mal Magenkrebs zu bekommen. Diese Wahrscheinlichkeit ist aber sehr gering. Denn bei den meisten werden für solche Zwecke dann Protonenpumpenhemmer verschrieben, damit die Magensäure die Magenschleimhaut nicht so angreift.

Alle anderen Krebsarten kann man aber definitiv ausschliessen. Da kann man sooft daran denken wie man möchte.

05.05.2011 19:16 • #7


hierüber streiten sich die gelehrten. die psyche kann (nachweislich!!) einige somatische reaktionen auslösen. so weiß man, dass krebs nicht besiegt werden kann, wenn der patient nicht wirklich daran glaubt und es auch wirklich will (also mit kampfgeist)...da liegt die vermutung erstmal nahe anzunehmen, dass das auch umgekehrt funktionieren könnte.

vollkommen phantastisch ist die idee tatsächlich nicht: vgl. Susann Sonntag Krankheit als Metapher:

http://de.wikipedia.org/wiki/Krankheit_als_Metapher

eine wissenschaftliche bestätigung einer krebspersönlichkeit (also einer erkrankung, die auf besondere charaktereigenschaften zurückgeht) gibt es bisher nicht.

die sache mit der krebspersönlichkeit ist also immer noch fragwürdig - gibt es sie, oder gibt es sie nicht?

ganz klar ist schonmal: ständige angst begünstigt stress, stress begünstigt eine schwächung des immunsystems und ein geschwächtes immunsystem begünstigt allerarten von krankheiten. es kann sich also u.u. tatsächlich um eine form der self-fullfilling prophecy handeln.

mir fällts schwer, darauf eine eindeutige antwort zu geben

07.05.2011 13:18 • #8




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