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Hallo, hab schon wieder Angst. Wegen meiner andauernden Übelkeit war ich vor ein paar Wochen beim Endokrinologen. Heute war ich zur Besprechung und siehe da, der Prolaktinwert war erhöht ( 80 statt 20). Der Doc meinte, es könne ein Tumor der Hirnanhangdrüse sein und will weitere Untersuchungen machen. Ich bin jetzt wieder fix und fertig. Ein normales MRT vom Kopf war unauffällig. Kennt sich da jemand aus
LG Karin

21.07.2017 16:48 • 15.08.2017 #1


9 Antworten ↓


Schlaflose
Zitat von kakra:
Der Doc meinte, es könne ein Tumor der Hirnanhangdrüse sein und will weitere Untersuchungen machen.


Diesen Verdacht hatte ich auch mal, aber es war nichts. Der Prolaktinwert kann durch Stress oder sonstige psychische Belastungen erhöht sein. Oder auch durch Psychopharmaka. Damals nahm ich aber noch nichts.

21.07.2017 16:51 • x 1 #2



Erhöhter Prolaktinwert

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Haltet mich jetzt bitte nicht für bescheuert, aber wurde ein Schwangerschaftstest gemacht? Prolaktin und Übelkeit klingt beides danach. (Soll es in dem Alter auch schon gegeben haben)

21.07.2017 17:00 • #3


Danke. Schwanger bin ich nicht, bin 62 und das Ganze geht schon fast 2 Jahre. Bin nun wieder voll in Panik und die nächste Untersuchung ist erst am 12.9., wie soll ich das bloß aushalten. Antidepressiva hab ich bei der Blutentnahme nicht genommen.Erst jetzt.

21.07.2017 17:35 • #4


Mein Wert war letztes Jahr bei über 1000. (Bei mir wurde wohl nach ner anderen Einheit gemessen)
Selbes Spiel wie bei dir. Verdacht auf Prolaktinom und MRT.
Ich habe mich total verrückt gemacht.
Letztendlich hatte ich glücklicherweise keinen Hypophysentumor.
Bei mir kam es durch chronischen Stress, Schlafstörungen und gereizte Nerven im Brustwirbelbereich.
Bei der zweiten Untersuchung lag er bei knapp 500. Also minimal über dem Normbereich.
Ich bekam ein Medikament, welches ich jedoch nicht richtig vertragen hatte. Ich hab dann Mönchspfeffer genommen.
Muss demnächst wieder zum Frauenarzt und eine Kontrolle machen lassen.
Ich hab mich damals echt verrückt gemacht.
Das wirkt sich aber destruktiv aus.
Rückwirkend hatte ich viel mitgemacht, durch mein Kleinkind wenig Schlaf, Beziehungs technisch Probleme und aufgrund einer Rückenerkrankung chronische Schmerzen.
Belastungen, Stress, Schmerzen und gereizte Nerven im Thorax können sowas wohl begünstigen.


Wurde deine Hypophyse mit Kontrastmittel beim MRT untersucht? Oder war es ein allgemeines MRT?

Ich habe einen guten Freund, der ein Prolaktinom hatte.
Er hatte jedoch auch Sehstörungen.
Ihm wurde das Prolaktinom entfernt. Das würde durch die Nase gemacht und anschließend bekam er Medikamente.
Ist also eigentlich nicht drastisch.

Gute Besserung und eine Stress freie Wartezeit dir.

21.07.2017 22:44 • #5


Hallo, bis jetzt wurde nur vor einem Jahr ein SchädelCT und im Mai ein SchädelMRT gemacht. Beides ohne Kontrastmittel. Da war nichts. Jetzt bekomme ich eine gesamte Hypophysenuntersuchung im Blut, die 2 Stunden dauert und dann ein spezielles MRT für die Hypophyse. Bei mir sind mehrere Hormone erhöht, wie Stresshormone , Prolaktin und noch eines, das ich nicht kenne. Montag füge ch an, dass die Untersuchung schneller gemacht wird, ich bin am Durchdrehen, hab die ganze Nacht nicht geschlafen aus lauter Angst. Das Schlimme ist, dass es mir schon 2 Jahre schlecht geht und kein Arzt hat mich so richtig ernst genommen.

22.07.2017 09:39 • #6


Ja, das mit dem nicht ernst genommen werden kenne ich zu gut.
Mir ging es letztes Jahr sehr schlecht.
Ständig würde ich unterschwellig hingestellt als sei ich ein Simulant.
Bei mir hieß es: Mitte 30…Mutter mit Kleinkind, da ist man halt erschöpft.
Ich hatte auch in der Zeit wo der Prolaktinspiegel stark oben war sehr starkes brennen in der Brust.
Teils wie Feuer. Ich war total ängstlich und Schlaf fand ich auch kaum. Da haben aber auch massive Rückenschmerzen mit hinein gespielt.

Hat jemand mal bei dir die Nebennieren durchgecheckt?
Wäre bei den Hormonen evtl auch noch beachtenswert.

Wichtig ist, dass du dir Ruheinseln verschafft. Du musst versuchen innerlich abzuschalten und zu entspannen.
Je mehr du dich sorgst und ängstigst desto mehr treibst du den Prolaktinspiegel zusätzlich nach oben. Das wirkt sich destruktiv aus.
Gönn dir hier und da ne Pause, zu dir etwas Gutes, schalte einen Gang zurück.

Bestimmt kommt der Wert auch vom Stress, wie bei mir.

22.07.2017 22:51 • #7


Hallo, habe den stimulationstest hinter mir, aber noch ohne Ergebnis, ich muss wieder bis Mitte Oktober warten. Also, mein Prolaktin ist 4 Fach erhöht und mein Cortisol zu niedrig. Ich glaube, daher kommt die Antriebslosigkeit, die Müdigkeit , die Übelkeit und die Appetitlosigkeit. Ich nehme ja jetzt seit ca 10 Wochen Mirtazapin 15 mg, merke aber nichts von Appetitsteigerung und Gewichtszunahme, Stimmungsaufhellung vielleicht minimal. Die Angst ist halt trotzdem da, vor allem vor einem Hypophysentumor mit allen Folgen. Kennt sich jemand mit der ganzen Hormongeschichte aus?

15.08.2017 12:19 • #8


Hatte ich auch. War im Stress- hatte 86 statt unter 20.
Der Arzt meinte beim Tumor sind die werte wesentlich höher, so ab 200...
Sogar nach dem Geschlechtsverkehr erhöht sich Prolaktin x 100! Ausserdem es ist von der Tageszeit und körperlichet Aktivität sehr abhängig...
Also würde ich mir erstmal keine bösen Gedanken machen. Meiner kam in etwa einem Jahr wieder von selber runter

15.08.2017 12:57 • #9


Müsstest du auch den kombinierten Hypophysentest machen?

15.08.2017 13:14 • #10



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