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Hallo zusammen,

Ich wollte mal fragen wer von Euch gute Erfahrung mit einer Psychotherapie gemacht hat. Ich hatte mal eine Psychotherapie bei einem beliebig ausgewählten Therapeuten. Eine Sitzung lief dann so ab, dass wir uns hinsetzten, er kein Wort gesagt hat und ich erzählen sollte. Jedesmal gleich. Ich dachte ich würde lernen, wie ich mich in schlimmen Situationen verhalten kann oder auch dass er mehr frägt.
jetzt habe ich wieder eine Überweisung, diesmal möchte ich jedoch eine sinnvolle Therapie machen. In Mainz gibt es ja eine Klinik, die sich auf somatoforme Störungen spezialisiert hat, leider wohne ich nicht in Mainz.
Welche Erfahrungen habt Ihr mit lokalen Therapeuten gemacht?

Viele Grüße, Weberknecht

31.05.2010 15:23 • 12.08.2017 #1


7 Antworten ↓


Hat denn noch keiner Erfahrungen mit Psychotherapie/-therapeuten gemacht?

03.06.2010 15:36 • #2



Erfahrungen mit Psychotherapie

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Hallo weberknecht

Ich habe ähnliche Erfahrungen mit sehr wortsparenden Therapeuten gemacht.

Siehe auch meinen Thread "Therapieerfahrungen" in der Kummerecke.

Viele Grüsse, Der Beobachter

03.06.2010 15:56 • #3


xzauberfee_
Hallo liebes Forum,

mein Hausarzt hat mir eine Überweisung zum Psychologen gegeben, dort möchte ich Montag anrufen nur ich weiß nicht was mich erwartet.
Ich bin mittellos, also ich habe und bekomme kein Geld vom Amt, mein Mann ist Alleinverdiener und ich möchte nicht das er die gesamten Kosten übernehmen muss.
Aufgrund verschiedener Ängste hat mich mein Hausarzt zum Psychologen überwiesen, hat zufällig jemand Erfahrungen mit Psychologen und einer Psychotherapie, wie sieht es aus mit der Kostenübernahme durch die Krankenkasse?
Ich möchte nicht sofort mit irgendwelchen Antidepressiva vollgepumpt werden weil ich darüber viel schlimmes gelesen habe.

Liebe Grüße

12.08.2017 15:21 • #4


Coru
Also zuerst hast du 5 Sitzungen, wo du feststellen kannst, ob es zwischen dir und den Psychologen passt. Danach wird der Psychologe einen Antrag bei der Krankenkasse stellen. Mir ist jetzt noch nie bekannt gewesen, dass der beim ersten mal abgelehnt wurde. Auch vor Antidepressiva musst du keine Angst haben. So etwas kann nur ein Psychiater verschreiben. Gezwungen wirst du dazu sicher nicht. Höchstens darüber informiert. Ich nehme z. B. gar keine Medikamente.

12.08.2017 15:42 • x 2 #5


la2la2
Hey,
dich wird mit großer Wahrscheinlichkeit eine Wartezeit von 1-10 Monaten (je nach Stadt) bis zum 1. Termin erwarten.
Wenn du gesetzlich versichert bist, zahlt die Kasse 100% aller Kosten. Wenn du privat versichert bist, kann es sein, dass im Basis Tarif Psychotherapie nicht enthalten ist - einfach vorher unverbindlich mal fragen ob das im Tarif mit drin ist.
Nach 5 Sitzungen entscheidest du, ob du mit dem Therapeuten zusammenarbeiten kannst und möchtest und der Therapeut, ob er eine Therapie für sinnvoll hält. Wenn du mit ihm/ihr nicht zurecht kommst, kannst du es einfach nochmal bei einem anderen probieren, ob die Chemie da besser stimmt. Bei 2x ja, wird der Therapeut einen Kostenübernahmeantrag an die Krankenkasse stellen. Nur ein externer Gutachter darf dieses lesen und der Kasse dann mitteilen, ob die Therapie bewilligt wird oder nicht.
Du kannst die Therapie auch jederzeit abbrechen, wenn sie bewilligt wurde - du bist zu nichts gezwungen.

Medikamente darf ein Psychologe eh nicht verschreiben (dürfen nur Personen, die Medizin studiert haben). Außerdem ist es deine freie Entscheidung, ob du was nehmen willst oder nicht. Niemand kann dich gegen deinen Willen dazu zwingen.

12.08.2017 15:47 • x 1 #6


xzauberfee_
Hallo @Coru danke für deine Antwort!
Ich war bei sowas noch nie bzw habe keine Erfahrungen, deswegen hab ich etwas Angst.
Man hat mir halt in einem anderen Forum ziemlich Angst gemacht mit Antidepressiva das man massive Nebenwirkungen hat.
Ohje ich muss mal googlen, ich verstehe den Unterschied zwischen Psychologen und Psychiater nicht

12.08.2017 15:48 • #7


xzauberfee_
Zitat von la2la2:
Hey,
dich wird mit großer Wahrscheinlichkeit eine Wartezeit von 1-10 Monaten (je nach Stadt) bis zum 1. Termin erwarten.
Wenn du gesetzlich versichert bist, zahlt die Kasse 100% aller Kosten. Wenn du privat versichert bist, kann es sein, dass im Basis Tarif Psychotherapie nicht enthalten ist - einfach vorher unverbindlich mal fragen ob das im Tarif mit drin ist.
Nach 5 Sitzungen entscheidest du, ob du mit dem Therapeuten zusammenarbeiten kannst und möchtest und der Therapeut, ob er eine Therapie für sinnvoll hält. Wenn du mit ihm/ihr nicht zurecht kommst, kannst du es einfach nochmal bei einem anderen probieren, ob die Chemie da besser stimmt. Bei 2x ja, wird der Therapeut einen Kostenübernahmeantrag an die Krankenkasse stellen. Nur ein externer Gutachter darf dieses lesen und der Kasse dann mitteilen, ob die Therapie bewilligt wird oder nicht.
Du kannst die Therapie auch jederzeit abbrechen, wenn sie bewilligt wurde - du bist zu nichts gezwungen.

Medikamente darf ein Psychologe eh nicht verschreiben (dürfen nur Personen, die Medizin studiert haben). Außerdem ist es deine freie Entscheidung, ob du was nehmen willst oder nicht. Niemand kann dich gegen deinen Willen dazu zwingen.


Hallo la2la2 danke für deine Antwort

Ich bin gesetzlich versichert, da habe ich wohl Glück.
Ich wohne in einem Dorf und die nächste Stadt ist 15km entfernt das Problem ist das es dort nur einen Psychologen gibt und ich kann leider nicht 50km bis zum nächsten Psychologen fahren.
Da bin ich ja etwas erleichtert weil man hat mir viel Angst gemacht und ich möchte keine Medikamente nehmen da ich sowieso keine Tabletten schlucken kann.
Ich hoffe ja das es mir etwas bringt weil ich etwas skeptisch bin, ich war noch nie in Behandlung und hab Angst das man mich für einen Hoffnungslosen Fall hält!

12.08.2017 15:54 • #8




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