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XYZabc
Hallo, ich bin dank Google (und dieses Mal stimmt "dank" wirklich, weil das einiges erklären würde) auf den Verdacht gekommen, Borreliose zu haben. Hier werden jetzt vielleicht einige die Augen verdrehen und denken, jaja, der google-süchtige Hypochonder, hat schon wieder was gefunden. Ich wäre allerdings erleichtert, weil das wie gesagt einiges erklären würde!
Ich hatte vor ein paar Jahren - so um 2014 rum, genau weiß ich es nicht mehr - einen Zeckenbiss im rechten Fuß. Habe die Zecke entfernt und den Biss nicht weiter beachtet, weil ich keinerlei Symptome hatte. Im Nachhinein natürlich sehr dumm. Nach und nach kamen einige Symptome:
Hautrötung am re. Schienbein,
gelegentlich Muskel- und Gelenkschmerzen,
Zungenbrennen,
Schmerzen an der äußeren rechten Seite vom rechten Fuß,
seit ein paar Monaten gelegentlich stechende Schmerzen im unteren Rücken - auch rechts -,
eine Zeit lang einige Mini-Hörstürze kurz hintereinander,
Tinnitus,
starkes frieren bzw manchmal, gegen Abend auftretende, heiße Wangen ohne dass ich Fieber hätte,
Zyklusstörungen und bislang einmal über zwei Wochen anhaltende, zyklusunabhängige Schmerzen in den Brüsten,
extrem trockene, aber nicht juckende Haut am rechten Schienbein.
All das deutet, laut "Dr. Google" , auf Borreliose hin. 2015 wurde ein Blutbild gemacht, allerdings wegen einer anderen Sache, den Zeckenbiss hatte ich da schon nicht mehr auf dem Schirm. Das Blutbild war völlig in Ordnung bis auf leicht erhöhte Leberwerte, allerdings weiß ich nicht, ob man Borreliose bei einem normalen Bluttest erkennen könnte.
Jetzt ist meine Frage, kann man sowas nach so langer Zeit noch behandeln? Und bei welchem Arzt kann ich mich darauf testen lassen?
Kennt jemand mein Problem und kann mir weiterhelfen?

01.03.2018 11:33 • 01.03.2018 #1


6 Antworten ↓


Dr. Unverschämt empfielt folgendes:
Eine Gesprächstherapie, um der Ursache dieses hypochondrischen Verhaltens auf den Grund zu gehen und es zu behandeln.

Dr. Mitgefühl empfielt folgendes:
Lass dich beim Arzt darauf testen, da schon einige Zeit verstrichen ist, könnte man, sofern du wirklich an Borreliose leidest, diese Antikörper mit Leichtigkeit im Blut nachweisen (problematisch, bzw. unschlüssig sind Blutproben v.a. in der Anfangszeit einer solchen Erkrankung).

Am besten wäre es, zuerst das auszuführen, was Dr. Mitgefühl vorgeschlagen hat (Gewissheit schafft schliesslich Seelenfrieden) und anschliessend dem Rat des Herrn Dr. Unverschämt zu folgen.

Ich hoffe jedoch, bzw. gehe davon aus, dass du nicht an Borreliose leidest.

Ein gutgemeinter Tipp für die Zukunft: Lieber einfach zum Arzt gehen und Dr. Google meiden, dieser ist GIFT für jeden Angstpatienten.

LG

01.03.2018 11:48 • #2



Eigenverdacht Borreliose

x 3


XYZabc
Die Ursache der Hypochondrie kenne ich. Ist aber schwer zu behandeln ohne Therapie.
Zitat:
Ich hoffe jedoch, bzw. gehe davon aus, dass du nicht an Borreliose leidest.

Das wäre schade, denn dann hätte besonders die Beinproblematik einen anderen, vermutlich schlimmeren Hintergrund. Und ich müsste, zusätzlich zum Stress durch die kPTBS, einen endlosen Ärztemarathon durchlaufen und hätte womöglich was Schlimmes. Tödliches? Wer weiß das schon. Ich weiß - das Leben ist auch tödlich.
Ich werde mal meinen Hausarzt zurate ziehen und mich auf Borreliose testen lassen.

01.03.2018 12:11 • #3


Hi.
Borreliose kann man an einem normalen Blutbild nicht erkennen, da muss man schon nach den Antikörpern suchen. Erhöhte Leberwerte kann man bei Borreliose haben, bei zig anderen Sachen aber auch.
Lass es testen beim Hausarzt, aber glaube nicht dass du was schlimmes hast, wenn es sich nicht bestätigt.

01.03.2018 14:23 • #4


Ich hatte mal ne borreliose. Das einzige symptom war bei mir schläfrigkeit. Ich hab geschlafen wie ein toter. Am blutbild erkennt man das durchaus. Sollte dein Imunsystem je in Kontakt mit borrelien gestanden haben, sieht man das an den antikörpern. Folglich sollte man eine hirnhautentzündung und nervenschäden ausschliessen. Hat man bei mir zumindest so gemacht.

01.03.2018 17:16 • #5


la2la2
Zitat von XYZabc:
Ich hatte vor ein paar Jahren - so um 2014 rum, genau weiß ich es nicht mehr - einen Zeckenbiss im rechten Fuß. Habe die Zecke entfernt und den Biss nicht weiter beachtet, weil ich keinerlei Symptome hatte. Im Nachhinein natürlich sehr dumm. Nach und nach kamen einige Symptome:
Hautrötung am re. Schienbein,
gelegentlich Muskel- und Gelenkschmerzen,
Zungenbrennen,
Schmerzen an der äußeren rechten Seite vom rechten Fuß,
seit ein paar Monaten gelegentlich stechende Schmerzen im unteren Rücken - auch rechts -,
eine Zeit lang einige Mini-Hörstürze kurz hintereinander,
Tinnitus,
starkes frieren bzw manchmal, gegen Abend auftretende, heiße Wangen ohne dass ich Fieber hätte,
Zyklusstörungen und bislang einmal über zwei Wochen anhaltende, zyklusunabhängige Schmerzen in den Brüsten,
extrem trockene, aber nicht juckende Haut am rechten Schienbein.
All das deutet, laut "Dr. Google" , auf Borreliose hin.

Da lassen sich mindestens 2-5 Differentialdiagnosen finden, die deine Symptome erklären können, wenn man den Zeckenbiss als bedeutungslosen Zufall außer acht lässt.

Zitat von XYZabc:
2015 wurde ein Blutbild gemacht, allerdings wegen einer anderen Sache, den Zeckenbiss hatte ich da schon nicht mehr auf dem Schirm. Das Blutbild war völlig in Ordnung bis auf leicht erhöhte Leberwerte, allerdings weiß ich nicht, ob man Borreliose bei einem normalen Bluttest erkennen könnte.

Man sieht nur das, wonach man sucht.....
Borreliose ist extrem schwer zu diagnostizieren. Die Standardbluttests können auch negative Ergebnisse liefern, obowohl eine schwere Borreliose vorliegt. Am besten einen Arzt suchen, der sowohl Erfahrung mit Borreliose hat, als auch chronsiche Borreliose als Krankheit überhaupt anerkennt. Gibt Ärzte, die glauben immer noch, dass es keien chronische Borreliose gibt (und in den offiziellen Leitlinien für Ärzte steht/stand der größte Mist über Borreliose).

Zitat von XYZabc:
Jetzt ist meine Frage, kann man sowas nach so langer Zeit noch behandeln?

Radikale Antibiotika Therapien über Wochen bis Moante......
Zecken übertragen neben Borreliose auch noch ganz andere tolle Sachen, die mit Borreliose nichts zu tun haben, aber auch sehr chronisch werden könnnen.

01.03.2018 17:53 • #6


naja als hypochondrisches verhalten würde ich das nicht beschreiben, wenn du wirklich mal einen zeckenbiss hattest, hattest du einen großen roten kreis um den zeckenbiss und wie hast du die zecke entfernt bzw war die zecke schon vollgesogen als du sie entfernt hast ?
ich hatte im sommer auch einige zeckenbisse.....drecksficher....habe mich auch testen lassen und es war alles ok

01.03.2018 18:45 • #7




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Dr. Matthias Nagel