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Hallo zusammen,

ich habe seit Anfang des Monats ein seltsames Dröhnen auf meinem linken Ohr. Es hört sich so an, als würde irgendwo in der Ferne ein Motor laufen. Es ist mal leiser, mal lauter. Zwischendurch war es auch schon mal für wenige Stunden verschwunden. Außerdem fühlt sich das Ohr zu an. Wenn ich es mit den Fingern ganz luftdicht verschließe, nehme ich das Dröhnen nicht mehr wahr.

Der HNO hat das Ohr untersucht, einen Tubenbelüftungstest und Hörtest gemacht - alles in Ordnung. Er hat mir eine Überweisung zum Radiologen ausgestellt, MRT und anschließende Auswertung beim Neurologen werden aber erst im Dezember stattfinden
Ich weiß nicht so richtig, was ich damit anfangen soll.

Ich habe zwar immer wieder große Probleme mit der HWS und auch mein Kiefer knackt. Ich kenne vom linken Ohr auch schon ein hohes Piepen oder Klopfen durch schnelle Muskelkontraktionen, aber diese Phänomene gingen immer nach wenigen Sekunden vorüber. Nun habe ich mir Ende August das Sprunggelenk gebrochen, sodass ich mich mehrere Wochen nur wenig bewegt habe. Mein Chiropraktiker sagt, dass ich gerade extrem schief bin, aber trotz der einrenkenden Behandlungen ist das Ohrgeräusch noch nicht besser geworden.

Hat jemand schon eine ähnliche Erfahrung gemacht?

28.10.2020 17:33 • 30.11.2020 #1


21 Antworten ↓


Cloudsinthesky
ICh hatte das und es war wohl ein Hörsturz. Bin aber nicht gleich beim HNO gewesen und es ging dann irgenddwann weg. War aber sehr unangenehm. Tiefton Hörtest war dann auch nicht ok, als ich dann doch da war. Inzwischen hat es sich wohl regeneriert. Ist aber auch schon 5 Jahre her.
Hörsturz hätte dein HNO dann aber erkannt denke ich.
Ich glaube aber nicht, dass es was schlimmes ist. Versuch dich zu entspannen, das ist leicht gesagt, aber sonst stresst du dich ja noch mehr.


Die anderen Töne und Symptome kenne ich auch, die habe ich auch, einschließlich Kiefer knacken.

29.10.2020 11:11 • x 1 #2



Dröhnen im Ohr, fühlt sich verstopft an

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@Cloudsinthesky Ich denke auch, dass der HNO das hätte feststellen müssen. Er hat sogar explizit gesagt, dass am Ohr nichts ist und ich keinen Hörsturz hatte. Aber irgendwie kann ich das nicht so richtig glauben, denn für mich scheint dieses Geräusch durchaus mit dem Schall/Druck von außen zu tun zu haben. Habe mir jetzt für eine Zweitmeinung noch mal für morgen einen Termin beim Tinnitus-Spezialisten gemacht.

Am meisten Angst habe ich, dass es was mit den Gefäßen ist. Davor hatte ich schon immer Angst

29.10.2020 13:54 • x 1 #3


Cloudsinthesky
Zitat von Cola710:
@Cloudsinthesky Ich denke auch, dass der HNO das hätte feststellen müssen. Er hat sogar explizit gesagt, dass am Ohr nichts ist und ich keinen Hörsturz hatte. Aber irgendwie kann ich das nicht so richtig glauben, denn für mich scheint dieses Geräusch durchaus mit dem Schall/Druck von außen zu tun zu haben. Habe mir jetzt für eine Zweitmeinung noch mal für morgen einen Termin beim Tinnitus-Spezialisten gemacht. Am meisten Angst habe ich, dass es was mit den Gefäßen ist. Davor hatte ich schon immer Angst


Du kannst ja mal berichten. Für mich war es eigentlich direkt klar, es ist das ohr. Seitdem habe ich auch eine hyper akusis

Manchmal wenn ich das jetzt noch habe, hilft mir komischerweise Nasenspray zum abschwellen

29.10.2020 15:06 • #4


Der Besuch beim "Spezialisten" war leider nicht sehr hilfreich. Ich wurde ziemlich abgefertigt. Nach ein paar wiederholten Tests wurde mir jedoch auch hier bestätigt, dass am Ohr nichts nachweisbar ist. Stress sei am wahrscheinlichsten. Ich könne mir eine Woche lang Infusionen verabreichen lassen mit Cortison, B-Vitaminen und einem leichten "Beruhigungsmittel". Ich verzichte aber erst mal darauf.

30.10.2020 17:44 • #5


Hazy
Hallo, ich habe auch dauerhaft ein Brummen im Ohr, als würde irgendwo ein laufender Motor sein. Mein Ohr ist dabei aber nicht zu und ich höre auf beiden Seiten gut.

30.10.2020 18:38 • #6


Lillibeth
Wie hoch ist denn Dein Blutdruck? Mein Kopf brummt wenn er zu hoch ist

30.10.2020 18:41 • #7


Laut HNO höre ich auch auf beiden Ohren gut. Und angeblich ist da auch nichts zu. Dann bleiben mir vielleicht noch der Kiefer und der Nacken. Heute war das Geräusch tatsächlich mal für ein paar Stunden verschwunden. Lässt einen dann ja eher auf etwas Funktionelles tippen.

Mein Blutdruck liegt immer zwischen 110-120/70-80. Ist also gut.

30.10.2020 19:17 • #8


Hazy
Meiner ist auch gut und es brummt trotzdem. Google mal "Brummton Phänomen".

30.10.2020 19:33 • x 1 #9


Hazy
Diese Seite hat mir sehr geholfen:

https://www.brummtonheilung.de/

Ach ja, setzt der Ton bei dir auch für den Bruchteil weiner Sekunde aus, sobald du beispielsweise sprichst oder jemand neben dir was sagt?

30.10.2020 19:46 • x 1 #10


Cloudsinthesky
Gestern hatte ich auch wieder das brummen, aber recht leise, so dass ich es ignoriert habe.
die Seite kenne ich auch, brummtonheilung.
Vielleicht gehst du wirklich nochmal zu einem
Anderen hno

31.10.2020 10:37 • x 1 #11


Ja, das Dröhnen setzt kurz aus, wenn andere Geräusche auftreten oder ich z.B. den Kopf drehe. Klingt ja wirklich ganz wie solch ein Brummton. Danke für den Tipp!

Im Moment habe ich dennoch Angst davor, dass es mit den Gefäßen zu tun haben könnte. Manchmal erscheint das Dröhnen schon irgendwie pulssynchron, manchmal aber auch nicht. Und vorgestern war ich mal für mehrere Stunden komplett brummtonfrei.
Habt ihr, die betroffen sind, auch manchmal das Gefühl, dass das Geräusch pulsiert?

01.11.2020 22:52 • #12


Hazy
Ja, auf jeden Fall. Bei mir ist es übrigens nach dem Autofahren extrem laut, besonders wenn ich angespannt gefahren bin. Fies!

01.11.2020 23:00 • #13


Cloudsinthesky
Ich glaube, dass es viel mit Streß zu tun hat. Ich habe es jetzt seit zwei nächten wieder.

Pulsieren tut es eigentlich nicht. Einfach brummen.

Pulsierendes rauschen habe auf der linken Seite dafür

02.11.2020 11:02 • #14


Hazy
Bei mir ist es manchmal durchgehend brummig und manchmal klingt es wie ein Beat. Es schwillt dann an und ab, als würde ein Nachbar bassige Musik hören.

02.11.2020 11:47 • x 2 #15


Ja, so kommt es mir auch vor. Ich denke ja auch mal, dass man einen von den Gefäßen verursachten Tinnitus hören würde, wenn man die Ohren luftdicht abschließt, oder?

02.11.2020 12:55 • #16


Hazy
Ich war damit beim HNO und beim Neurologen. Es wurde nichts gefunden. Auch ein Ultraschall der Adern am Hals war komplett unauffällig. Das kann wirklich vom Stress kommen, ich kann davon ein Lied singen. Habe das seit 15 Jahren. Ich bin der Meinung, es hat definitiv was mit der Muskulatur zu tun.

02.11.2020 13:24 • #17

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Cloudsinthesky
Den Ultraschall hatte ich auch, allerdings wegen schwindel. Auch völlig ok.

Meine Vermutung wäre ebenfalls Streß und dadurch angespannte Muskeln bis ins kleinste muskelchen hinein

02.11.2020 15:50 • x 1 #18


Kann ich mir auch gut vorstellen. Habe jetzt für nächste Woche mal einen Termin beim Zahnarzt mit CMD-Kenntnissen. Vielleicht bringt mich das ja weiter.
Insgesamt komme ich an vielen Tagen ganz gut mit dem Geräusch zurecht, kann eigentlich auch gut schlafen, weil es manchmal aussetzt. Aber letzte Nacht und heute war/ist es schlimm. Es hat die ganze Nacht gebrummt und ich habe meinen Puls sehr laut wahrgenommen. Das hat mir dann doch wieder Angst eingejagt. Blöd, dass man auf die MRT so lange warten muss. Und die anschließende Besprechung ist erst kurz vor Weihnachten. Ich hoffe, bis dahin findet sich noch etwas anderes.

05.11.2020 17:53 • x 1 #19


Hallo zusammen, ich habe auch dieses Brummen/Dröhnen im rechten Ohr plus die von euch geschilderten Symptome. Auch die ganzen Arzttermine habe ich schon durch. Bis jetzt hat mir aber noch kein Arzt wirklich helfen können. Gibt es bei euch neue Erkenntnisse? Wenn es wirklich vom Stress kommt, frage ich mich, warum es nicht mehr brummt, wenn man das Ohr zB mit der flachen Hand zu hält?

30.11.2020 00:32 • #20



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