✔ Bereits empfohlene Antwort
Ich bin auch Divertikel Leidtragende und hatte schon mehrmals Divertikulitis.
Mein Arzt hat mir beim letzten Mal, da ich AB extrem schlecht vertrage, und den Darm bei mir noch mehr reizen, nur zu Schmerztherapie geraten, und die ersten 3 Tage nur Tee, Wasser, undlange eingeweichte Haferflocken, altes weißes Brot eingeweicht, und klare Gemüsebrühe.
Auch geschabter brauner Apfel mit zerdrückter Banane geht nach 2-3 Tagen.
Ich habe es letztes Mal ohne AB hinbekommen. Aber habe 3-4x am Tag mein Schmerzmittel gebraucht.
Ich habe abwchselnd Ibu und Paracetamol genommen.
Wichtig war, dass ich jeden 2. Tag zur CRP und Leuko Kontrolle ging, wenn die nicht gesunken wären, dann wäre wieder AB gekommen.
Die Schmerzen sind echt unterirdisch dabei:(
Ich habe es auch immer an derselben Stelle.
Wichtig ist in Zukunft neue Entzündungen zu vermeiden:
Gute Stuhlsorge, also keine harten Stuhlknollen im Darm
Viel trinken, nicht zu heiß und nicht zu kalt.
Ballaststoffreiche Ernährung, aber keine Körner - die verfangen sich in den Divertikeln und das kann sich entzünden. Dabei auch an Kümmel, Sesam, allegemein Körner denken, die oft auf Gebäck oder Brot sind.
Bei Vollkornbrot drauf achten, dass das Getreide gemahlen ist und nicht als volles Korn im Brot.
Stress kann Divertikulitis genauso auslösen
In Bewegung bleiben.
Wärme am Bauch ist gut, aber nur moderat, also keine heiße Wärmeflasche auf den Bauch, das kann die Entzündung anheizen. Eher ein Heizkissen und ein Tuch noch dazwischen, so dass es nur angenehm warm wird.
Gute und schnelle Besserung!