Angtshasi123
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Ich bin neu hier und es ist mein erster Eintrag. Wahrscheinlich gab es dieses Thema schon mal, ich hoffe es ist nicht schlimm. Der Grund meines Schreibens ist, ich bräuchte eine Meinung von ebenfalls Betroffenen!
Kurz zu meiner Person:
Erkrankt seit 2004 an einer Angststörung und Depression. Hypochondrie und Agoraphobie mit Platzangst sind meine Begleiter. Ich habe bereits 2 Klinikaufenthalte hinter mir und 2 ambulante Therapien.
Ich habe im Moment leider ein riesiges Problem und weiß nicht, wie ich es bewerten soll. Ich bin Mitte März an einer schlimmen Grippe erkrankt, mit hohem Fieber, Sehstörungen, Gliederschmerzen und Kopfschmerzen. Daraus entwickelte sich eine Bronchitis. Es wurde wirklich schlimm und ich konnte mich kaum auf den Beinen halten.. daraufhin sind wir zum Notdienst gefahren. Dort wurde ich abgehört und bekam Antibiotika. Da kommt eine weitere schlimme Angst ins Spiel, nämlich die vor Medikamenten.
Nun kommt das eigentliche Problem. Ich habe seit letzte Woche Dienstag Atemnot. Mal mehr, mal extrem schlimm. Ich bin dann wieder zu dem Arzt, der mich abgehört hat. Alles frei sagte er. Zudem hat er einen Lungenfunktionstest gemacht, der war super! Das hat mir dann etwas die Angst genommen und ich bin dann freudestrahlend raus! Kurze Zeit später packte mich erneut die Angst.. Herzmuskelentzündung könnte es doch auch sein? schei.,.. ich brauche ein EKG. Ich muss dazu sagen, ich hatte schon alles.. Bauchspeicheldrüsenkrebs, Marfan, Schlaganfall, Herzmuskelentzündung, Blutarmut, geplatze Zysten, Netzhautablösung, Tinnitus, Bandscheibenvorfall, Gehirntumor, Krebs ohne Ende, Herzinsuffizienz... usw. Ein leiiiidenschaftlicher Hypochonder halt.
Den nächsten Tag bin ich dann WIEDER zu meiner Ärztin und habe ihr einfach meine Bedenken erzählt. Sie hat mich abgehört, Herz und die Lunge. Sie sagte alles gut... Aber auch das konnte mich nicht beruhigen. Ich war natürlich der Meinung ich bräuchte ein EKG, Ultraschall des Herzens und eine Röntgenaufnahme. Gut, egal dachte ich mir. Ich bin stark ich halte es aus. Nein halte ich anscheinend doch nicht, ich bin dann den nächsten Tag zum Notdienst.. mittlerweile der 4. Arzt? Der Arzt hat meine Sauerstoffsättigung gemessen und mich abgehört. Alles gut.. er sagte es sei psychisch und hat mir Tabletten aufgeschrieben "Citalopram" und ein Asthmaspray aufgeschrieben. Er sagte ich muss diese Tabletten nehmen, ohne geht es ja nicht mehr.
Ich war sehr traurig.. Diese Geschichte ist etwas verkürzt, aber ich hoffe ihr könnt sie trotzdem nachvollziehen. Ich hoffe es ist nicht zu wirr geschrieben. Ich bin wirklich verzweifelt und weiß nicht, wie ich es morgen zur Arbeit schaffen soll. Ich habe ständig.. wirklich ständig dieses Gefühl, ich bekomme keine Luft. Den Dienstag, wo es anfing nur unter Belastung und nun ständig.
Nochmal kurz zusammengefasst:
- Gefühl: Ich bekomme keine Luft. Puls etwas niedrig, für meine Verhältnisse. ( 60 - 75 )
Husten ist nicht mehr so schlimm, kein Auswurf, etwas trocken. Hausmittel angewendet: Inhalieren mit Meersalz, Thymian. Zwiebelsaft getrunken, Bronchialtee, viel Wasser, Erkältungsbäder ohne Ende.
Kein Fieber mehr, sonst bis auf die schlimme Depression aufgrunddessen alles gut.
- von 4 Ärzten abgehört - alles gut und frei.
- Lungenfunktionstest ( einmal ein- und ausatmen ) - alles gut.
- Sauerstoffsättigung - 98 %
Angst: Herzmuskelentzündung, Lungenentzündung, Lungenembolie, Wasser in den Lungen.
Wie bewertet ihr diese Situation? Mache ich es wirklich selber? Kennt ihr solche Situationen? Hätte einer von euch eventuell ein Tipp für mich?
Ich hoffe ihr könnt mich etwas verstehen.
Liebe Grüße und einen schönen Abend noch

• • 05.04.2016 #1