Zitat von Sunnilein86: Ich habe die Befürchtung ins Burn out zu rutschen und Suche Gleichgesinnte die mir Tipps geben können wie ich wieder raus komme.
Einer Überforderung bis zur nahezu totalen Erschöpfung, nichts anderes ist ein Burnout, begegnet man am besten mit entsprechender Zurückhaltung oder genauer gesagt, Zurücknahme. Dazu muss man nur die eigenen Grenzen kennen und vor allem respektieren.
Möglicherweise stößt das aber bei Anderen unangenehm auf, wenn man „plötzlich und ohne Vorwarnung völlig unüblich“ einfach mal ans eigene Wohlbefinden denkt und es logischerweise nicht mehr jedem anderen recht macht oder auf allen Hochzeiten tanzt.
Der von mir zitierte Satz liest sich für mich so, dass Du ja noch nicht im Burnout bist und die Frage wäre dann eher so zu verstehen, wie Du aus der Befürchtung, einen zu bekommen, heraus kommen könntest. Und da wäre das einfachste, die Befürchtung, so sie begründet ist, ernst zu nehmen und eben mehr auf Dich zu achten. Mal hier und da einfach Nein zu sagen. Dir mal Zeit für Dich zu nehmen, die aber möglichst auch Erholung bringt und vielleicht gedanklich es bei einem „Gut muss auch mal gut genug sein“ auch für die Anderen, zu belassen. Falls Du das hinbekommen kannst, brauchst Du keine Medikamente oder Therapie sondern Selbstbewusstsein bezüglich dessen, das es Dir gut gehen darf.
Wie Andere dann reagieren, würdest Du dann ja feststellen können, wenn sie reagieren. Wie sie reagieren könnten, solltest Du dann aber nicht vorher gedanklich zerpflücken, denn Du kannst tatsächlich vorher nicht wissen, wie sie es könnten. Und die Optionen sind ja bekannt, die könnten von Verständnis bis Ablehnung gehen und dann kennt man zumindest die Menschen die verständnisvoll sind und die, denen nur was an Dir liegt, wenn Du funktionierst und deren Bedürfnisse befriedigst. Wie wichtig dann Letztere für Dich sind, kannst Du dann ja selbst beurteilen.