Hallo Mädels,
ich hab mich gerade hier angemeldet, um noch nal ne Runde zu jammern, bevor es morgen mittag endlich soweit ist und hab dann zu meiner großen Freude eure Beiträge vorgefunden.
Vielen Dank euch allen
Ich hypochondriere so vor mich hin und bilde mir gerade alle möglichen gynäkologischen Berschwerden ein.
Dazu kommt, dass gestern eine entfernte Bekannte an den Folgen eines Vulvakarzinoms gestorben ist.
Auch das trägt nicht gerade zu meinem Optimismus und Wohlbefinden bei.
Vorhin war ich sogar drauf und dran, einfach heute schon zum Arzt zu fahren und so zu tun, als hätte es bei der Terminvereinbarung ein Missverständnis gegeben.
Ich will den Mist endlich hinter mich bringen.
Es ist doch bescheuert, wieviel Angst wir immer wieder vor diesen blöden Vorsorgeuntersuchungen haben.
@tanilein
Ich hatte heute in einer Buchhandlung das Vorsorgebuch von Dr. Marianne Koch in der Hand. Darin hast du vor ein paar Wochen ja auch schon geblättert und festgestellt, dass sie zu unserem Leidwesen Vorsorgeuntersuchungen befürwortet.
Was ich aber ziemlich widersprüchlich finde: einerseits hält sie das Mammographie-Screening für ein unverzichtbares Diagnoseverfahren, rät aber Frauen mit einer genetischen Vorbelastung davon ab, weil eventuell bereits vorhandene Krebszellen durch die Mammographie noch mehr Schaden nehmen könnten. Denen wirde eher zur Sonographie und gegebenenfalls zum MRT geraten.
Demnach ist das doch für alle Frauen schädlich, denn schließlich geht es beim Screening darum, Tumore aufzuspüren - und sie dieser schädlichen Strahlenbelastung auszusetzen.
Ich hab das nur ganz schnell überflogen und hoffe, dass ich euch hier jetzt nichts Falsches erzähle.