Pfeil rechts

ich schreib jetzt mal, auch wenn es lächerlich klingt und ... jammern... ... aber ich kämpf damit. gestern schon und heute nochmal.

ich atme irgendwie so unbefriedigt und konzentrier mich auf die atmung, versuch in den bauch und ruhig zu atmen... aber das machts nicht besser.
ich fühl mich einfahc, als würd im brustkorb was falsch laufen.

und essen... ich spür das die ganze speiseröhre runterrutschen. schlucken ist schlimm, schon allein wegen der ganzen konzentration drauf.


jetzt momentan hab ich schon das gefühl, im hals und innen im brustkorb total verkrampft zu sein... ich krieg hier in abständen kleine pas und wut- und heulanfälle, weil ich mich so unfähig fühl zu essen... oder überhaupt zu leben...


irgendwelche tipps?
kann das schlimm sein? ist es nur die angst, alles was ich fühle?

17.03.2011 21:44 • 19.03.2011 #1


18 Antworten ↓


oh mann ich dreh durch... ich spür das essen so langsam runterrutschen, kann manchmal nicht schlucken und es baut sich so ein druck auf... und ich muss die ganze zeit rülpsen

jaja, luft schlucken, bliblablubb aber mir fällt das doch nicht auf, wie soll ich das verhindern??

es fühlt sich so grauenhaft innen drin an

17.03.2011 21:52 • #2



Atmen und essen - schwierigkeiten.

x 3


jadi
trinkst du aus der flasche?wenn ja immer glas nehmen und kleine schlückchen....so bekommst du net soviel luft in den bauch am besten stilles wasser....oder tees.....versuche dich mal bitte nicht mehr auf deine atmung zu konzentrieren...dein körper atmet von ganz alleine das brauchst du nur kontrollieren wenn du vielleicht überventilierst ansonsten schön durch die nase und langsam durch die nase aus.....und versuchen net mehr dran zudenken....lg jadi

17.03.2011 21:55 • #3


ich kenn das auch. habe dafür Tabletten von meiner Ärztin bekommen. die sind zur beruhigung falls ich mal wieder so nen Anfall bekomme.

Ich schaffe es auuch nicht mich zu beruhigen. Leg dich hin oder schau TV und versuche auf andere Gedanken zu kommen. das geht schon wieder vorbei. Trink viel.

Alles gute

17.03.2011 21:59 • #4


ne, aus einem becher... aber ich werd das versuchen in zukunft mit kleinen schlucken... wobei ich mich eh große nicht machen trau. und ich trink nur stilles wasser...

und ich versuch schon seit stunden nicht mehr auf meine atmung zu achten na, das liest man eh aus dem satz raus... ich vergess es ab und an für ne minute, aber mein brustkorb fühlt sich so schei. an, dass ich einfach wieder dran denk...

beruhigungstabletten hab ich auch, aber die kommen nur in echten notfällen, sonst tät ich ja abhängig werden...


immerhin hab ich die gemüsesuppe fertiggegessen
(und immerhin muss man sich keine sorgen machen, dass ich vom fleisch fall, weil ich eh nur immer zunehm... schilddrüse wär nahe liegend, aber laut internistin sind die werte ok)

*jammerjammerjammer*


ach blödsinn...

17.03.2011 22:02 • #5


nehm die Tabletten wenn es schon so lange ist und dann auf die nacht zu geht....

ich habe Lopazeptan oder so was. Da wirst nicht gleich abhängig.

17.03.2011 22:08 • #6


ich hab xanor, davon wird man abhängig und es haut mächtig rein...

zum einschlafen komm ich eh jedes mal noch runter... weil mir dann schon alles wurscht ist.

aber wach sein und leben ist anstrengend

17.03.2011 22:24 • #7


meins soll auch abhängig machen, aber ich denke da gar nicht dran. Nehm genung andere medis


Gehts wieder besser?

17.03.2011 22:33 • #8


ja geht... aber ich muss auch nix mehr essen

ufff... ich bin mit medis im prinzip auf kriegsfuß...

17.03.2011 23:10 • #9


ich bin in einem gedankenkonflikt...

zum arzt gehen oder nicht?
es kommt mir ja gehörig lächerlich vor... und ich weiß, dass ich dran nicht sterbe.

aber irgendwie weiß ich auch, dass ich da sicherlich noch stunden heute und morgen usw damit kämpfen kann...

ich hab schwierigkeiten damit, die lage einzuschätzen.
ich weiß ja, dass ich psychisch einen knacks habe.


heute hab ich noch dazu als ergebnis von gestern halsweh

18.03.2011 10:17 • #10


Wie ich gemerkt habe machen die Ärzte auch nichts weiter. Reden nur gut zu, das man ruhig atmen soll und sich ablenken soll. Und der Psychiater gibt dir Tabletten.

Konntest du schlafen? Was liegt Dir denn auf dem Herzen? vielleicht hilft darüber reden?

18.03.2011 10:27 • #11


ja ich weiß... vor allem bin ich immer relativ normal beim arzt und spiel es runter - und kaum bin ich wieder zuhaus fühl ich mich sterbenselend...

ich würd mir - das hab ich schon seit beginn der pa - gern wünschen, dass mir einer meinen körper erklärt. und mir erklärt, warum ich solche gefühle hab. und dass manche meiner empfindungen einfach falsch sind.

hab geschlafen. und hab einiges am herzen, wobei mittlerweile der großteil einfach schon das "leben mit der angst" ist. es ist so anstrengend. und ich red ja auch regelmäßig über alles, aber so einfach hilft nichts mehr.

18.03.2011 10:30 • #12


Dein Körper gibt nur immer Warnsignale. Eigentlich ist er ja ein cleveres Kerlchen er reguliert es über herzschlag, Puls usw.

Vielleicht schreibst Du deine Sorgen auf. Meist kommt man dann auch auf andere Lösungswege.

Ich weiß wie Du dich fühlst und der Rat ---hmm--- ich kenn das. Ich warte immer nur bis es wieder weg ist. und hoffe das die therapien mal anschlagen.

18.03.2011 10:35 • #13


meine eigentlichen sorgen sind schon weit weg. ich komm da kaum mehr ran.

weil ich kaum mehr gefühle hab. ich kenn angst in allen facetten, selbstmitleid, traurigkeit und ab und zu ein bisschen wut. das war's.

und ich versuch die ganze zeit zu leben, komm mir dann aber vor wie... ich will eigentlich die landstraße entlanglaufen und jemand setzt mir ein laufrad auf die straße und mich hinein und ich kann nichts anderes mehr als in diesem laufrad (angst) zu laufen... dabei würd ich die meter gern auf der echten straße laufen...

ich weiß wie ich sein kann, wenn ich keine angst hab und wie mein leben aussehen könnte (auch mit schlechten seiten, auch mit viel traurigkeit und hass) - aber ich KANN es einfach nicht so leben, weil mir die angst den zugang versperrt.



man könnt ja sagen, die angst schützt mich vor was, aber ich hab in meinem leben auch schon viele "normale schlechte phasen" durch und bin noch nie auf etwas schlimmeres als diese angst getroffen... ich weiß also nicht, wovor sie mich schützt

18.03.2011 10:41 • #14


so, fürs protokoll:

ich war beim arzt, der hat sich nix genauer angeschaut... nur gegen ende hat er mir mal an den hals gegriffen und an den nacken ^^ jetzt weiß der auch, dass ich innerlich aus metall bestehe

war letzte woche ja bei ihm wegen dem krankenkassenzuschussantrag für die thera, deswegen weiß er das schon von der angst...


und: meinen verstauchten fuß wollt er sich auch gar nicht anschauen^^


mir jetzt auch wurscht :/

fühlt sich noch immer doof an, aber mei, was soll ich tun...

ich lenk mich dann ab! pfffft.

18.03.2011 18:40 • #15


Hört sich doch schon besser an und es geht wieder bergauf mit dir.

Wahrscheinlich beruhigt uns einfach der Arztbesuch, auch wenn er nix weiter macht.

Aber schön für Dich. Da genieße das WE

18.03.2011 19:53 • #16


ja so macht es mein arzt auch immer.
leider fühle ich mich dann echt nicht ernst genommen.
das letzte mal hat er gesagt ich hätte nix aber wenns mich beruhigen würde schreibt er mir nen antibiotikum auf hääääähhhhhhh ??

er ist überfordert mit mir und helfen kann er mir auch nicht. er beruhigt mich noch nicht mal weil ich ihm nicht mehr traue ! auch doof!

hat er gesagt das es durch deine innere anspannung kommt wegen deinem hals/nacken ?

ach wir sollten die sonne geniesen...................

19.03.2011 16:16 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

nein, das hab ich gesagt... worauf er mir dann eben das bissl rumgedrückt hat, so als zustimmung quasi.

mein hausarzt ist ein komischer kauz... und der fängt dann halt immer zu lamentieren an, dass das nicht angeht, dass so ein schönes junges mädchen angst hat... und dass ich die auslöser finden soll... und dass kummer viel auslösen kann... usw usf...

ein bisschen beruhigt es mich dann aber doch... weil er es eben nicht für nötig befindet, sich das anzuschauen. weil es also viele solche argen gefühle geben kann, ohne dass wirklich irgendwas in gefahr ist. und auch - weil, wenn ich sterbe, kommen die sicher drauf, dass ich vorher bei ihm war und er nix getan hat... und das risiko würd er doch nicht eingehen, weswegen es also nix schlimmes sein kann und er weiß, dass die angst viel zeug fabriziert.

19.03.2011 16:45 • #18


lach ja das muß ich mir auch immer anhören ich armes junges ding

bei mir schiebt er immer alles auf meinen unfall. das wäre ja kein wunder das es mir sio geht wie es mir geht na toll !

19.03.2011 16:50 • #19



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Prof. Dr. Heuser-Collier