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schroxel

schroxel
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Hallo in die Runde Smile
Ich bin ganz neu hier und dachte, ich trau mich auch mal aus der Deckung.
Seit ca. 3 Wochen ist mein Angstlevel mal wieder on fire. Natürlich hat auch mich die aktuelle Corona-Situation aktiv getriggert, da ich ohnehin an episodisch auftretenden Krankheitsängsten leide (2014 wurden mir zusätzlich zu meiner Depression noch Hypochondrie und eine Panikstörung diagnostiziert) und ich mir zusätzlich seit eh und je enorme Sorgen um meine Mutter mache, da sie chronisch krank ist und zur Risikogruppe gehört. Ich leide seit letztem Frühjahr an einer chronischen Gastritis Typ C , die im Laufe des vergangenen Sommers abgeklungen ist, so dass ich nun glücklicherweise lange Zeit symptomfrei war. Im Januar ist sie dann wieder aufgeflammt und bisher noch nicht wieder vollständig ausgeheilt. Seit einigen Wochen habe ich zusätzlich mit einem sporadisch auftretenden Engegefühl im Brustkorb und Atemproblemen zu kämpfen, die sich so anfühlen, als wäre nicht genügend Lungenvolumen vorhanden - so, als könne ich oft nicht richtig tief einatmen. Wenn es mir dann doch gelingt, bin ich total erleichtert - bis ich bemerke, dass ich eben doch nicht immer ungehindert einatmen kann. Zwischenzeitlich hab ich dann auch mal Tage, an denen ich so gut wie gar keine Probleme bemerke und nahezu normal atmen kann, ohne dass ich mich ständig darauf konzentriere, genügend Luft zu bekommen. Ich hab die Problematik, um mich selbst zu beruhigen, zuerst auf meine erheblichen Verspannungen auf Höhe der HWS und BWS geschoben, aber da ich jeden Tag Yoga praktiziere und mit meinem Hund draußen bin, müssten Schwierigkeiten beim Einatmen qua muskulärer Lockerung ja eigentlich mal langsam besser werden, oder nicht? (Ein Termin bei meinem Orthopäden wäre erst in vier Monaten wieder frei. ). Natürlich hab ich wie fast jede ängstliche bzw hypochondrische Person panische Angst vor einer Lungenembolie oder sonstigen schwerwiegenden Erkrankungen der Atemwege (gerade in Bezug auf die aktuelle Situation. ), erst recht, weil ich seitdem ich klein bin, immer eingebläut bekommen habe, bloß nie mit dem Rauchen anzufangen oder die Pille zu nehmen, da meine Mutter wegen unerkannter Thrombosen früher mal beinahe gestorben wäre. Parallel zu der Atemproblematik hat sich ein zeitweiliges Rauschen in meinem rechten Ohr bemerkbar gemacht - scheint pulssynchron zu sein. Dummerweise hab ich das natürlich gegoogelt und hatte daraufhin beinahe eine Panikattacke, weil ich so gruseliges Zeug gelesen hab. Embarassed Das Rauschen tritt nur dann auf, wenn ich meinen Kopf in bestimmte Positionen bringe, z.B. beim Vorbeugen, wenn ich den Kopf in den Nacken lege oder wenn ich mich nach Bewegung hinlege - allerdings auch nicht immer. Manchmal hab ich dazu ein kurzes, diffuses Druckgefühl im Gesichtsbereich, fühlt sich fast ein wenig wie ganz kurzer Benommenheitsschwindel an. Mein Blutdruck war bei den bisherigen obligatorischen Messungen bei meiner Gyno immer im Normbereich, manchmal sogar eher zu niedrig, nur einmal minimal erhöht (vermutlich wegen der Aufregung, da ich bei einer neuen Ärztin war). Ich mache mich gerade schon sehr verrückt, da ich mich nicht wirklich konzentrieren kann und eigentlich dringend für eine digitale Klausur, die ich nächste Woche schreibe, lernen müsste, aber dieses Gefühl, oft nicht richtig befreiend einatmen zu können ist einfach echt schlimm seufzen
Ich wäre auch längst mal zu meiner Hausärztin gegangen, trau mich da aber wegen der aktuellen Lage überhaupt nicht hin (das Wartezimmer ist in etwa so groß wie eine Streichholzschachtel. ) - sonst hätte ich die Symptomatik schon längst ärztlich abklären lassen. Ich würde mich aber - wie wahrscheinlich alle hier - gerne so lange wie möglich nicht mit dem Virus infizieren, da ich Angst hätte, ihn ungeahnt an andere Personen weiterzugeben, nicht mehr für meine Mutter einkaufen gehen zu können oder selbst schwer zu erkranken, auch wenn ich erst 30 bin und nichts von etwaigen Vorerkrankungen weiß. Meine Angst akzeptiert diese Voraussetzungen allerdings leider überhaupt nicht Rolling Eyes
Kennt die beschriebenen Symptome jemand und weiß vielleicht Rat? Crying or Very sad
Ich danke euch schon mal!

27.05.2021 #1


19 Antworten ↓

Darcyless
Hallo schroxel,

Zitat von schroxel:
Wenn es mir dann doch gelingt, bin ich total erleichtert - bis ich bemerke, dass ich eben doch nicht immer ungehindert einatmen kann. Zwischenzeitlich hab ich dann auch mal Tage, an denen ich so gut wie gar keine Probleme bemerke und nahezu normal atmen kann, ohne dass ich mich ständig darauf konzentriere, genügend Luft zu bekommen

Damit sagst du schon alles: Du löst die Atemprobleme selbst aus, indem du dich verstärkt auf deine Atmung konzentrierst und deine Lunge sich so verkrampft. Das ist eine leichte Form des Hyperventilierens und es gibt ganz viel dazu im Forum, weil das Probem extrem viele betrifft und noch mehr durch die Corona-Angst. Das ist psychisch und du kannst dem entgegenwirken indem du bewusst wenig also flach atmest, um das Zu Viel an Sauerstoff in deiner Lunge auszugleichen.

Ich würde dir dringend raten solang du dich nicht wirklich krank fühlst, in der aktuellen Lage von einem Arztbesuch abzusehen und das Risiko nicht einzugehen dich anzustecken. Wie der Titel deines Posts bereits verrät, sind deine Beschwerden auf deine Angst zurückzuführen.

Das Rauschen im Ohr habe ich persönlich auch immer bei Angst-Attacken!

Liebe Grüße und ich hoffe, ich konnte dich ein wenig beruhigen.

x 1 #2


A


Atemprobleme und Pulsrauschen im Ohr

x 3


schroxel
Vielen Dank für deine Antwort! Smile
Ich hab natürlich gehofft, dass es sich "nur" um Symptome meiner Angst handelt. Aber dieses Gefühl, nicht richtig atmen zu können, kannte ich bisher nur, wenn ich mal einen zu engen Gürtel auf Höhe der Taille getragen hab und das Zwerchfell deswegen etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde (das war dann aber nach maximal zwei Tagen wieder passé) - nie in Verbindung mit psychischen Problemen. Vermutlich schürt es deshalb auch größere Panik Confused Hyperventilieren kannte ich bisher nur als akutes Phänomen in extremen Paniksituationen, daher hab ich das überhaupt nicht auf mein Problem bezogen.
Hast du eine Erklärung, woher dieses Pulsrauschen kommt? Im Internet liest man nur allerhand Beängstigendes, z.B. dass ein pulssynchrones Ohrgeräusch im Gegensatz zu anderen Tinnitusformen immer organische Ursachen hätte, die dringend untersucht werden müssten.
Und ja, auch wenn es gerade nicht so klingt - du konntest mich tatsächlich etwas beruhigen. Ich danke dir! Herz

#3


flow87
Zitat von schroxel:
Hallo in die Runde Smile Ich bin ganz neu hier und dachte, ich trau mich auch mal aus der Deckung.Seit ca. 3 Wochen ist mein Angstlevel mal wieder on fire. Natürlich hat auch mich die aktuelle Corona-Situation aktiv getriggert, da ich ohnehin an episodisch auftretenden Krankheitsängsten leide (2014 wurden mir zusätzlich zu meiner Depression noch Hypochondrie und eine Panikstörung diagnostiziert) und ich mir zusätzlich seit eh und je enorme Sorgen um meine Mutter mache, da sie chronisch krank ist und zur Risikogruppe gehört. Ich leide seit letztem Frühjahr an einer chronischen Gastritis Typ C , ...


Ich kenne das auch. Verspürst du dann einen drang tief einatmen zu müssen oder zu gähnen?

#4


schroxel
Allerdings, ja. Gähnen klappt dann auch eigentlich immer, aber tief einatmen eben nur manchmal. Ich freu mich immer wie ein Honigkuchenpferd, wenn ich mal einen Tag Ruhe hab und die Beschwerden quasi verschwunden sind. Wie äußert sich das denn bei dir?

#5


flow87
Zitat von schroxel:
Allerdings, ja. Gähnen klappt dann auch eigentlich immer, aber tief einatmen eben nur manchmal. Ich freu mich immer wie ein Honigkuchenpferd, wenn ich mal einen Tag Ruhe hab und die Beschwerden quasi verschwunden sind. Wie äußert sich das denn bei dir?


Ja bei mir etwa gleich. Verspühre dann den Drang immer wieder tief einatmen zu müssen oder zu Gähnen.

#6


schroxel
Zitat von flow87:
Ja bei mir etwa gleich. Verspühre dann den Drang immer wieder tief einatmen zu müssen oder zu Gähnen.


Hast du deine Symptome denn schon mal ärztlich abklären lassen? Ich werd mir einen Besuch bei meiner Hausärztin vorerst klemmen - ich hab zu viel Angst vor einer Corona-Infektion Confused

#7


flow87
Zitat von schroxel:
Hast du deine Symptome denn schon mal ärztlich abklären lassen? Ich werd mir einen Besuch bei meiner Hausärztin vorerst klemmen - ich hab zu viel Angst vor einer Corona-Infektion Confused


Ja habe ich. Du kannst das Thema von mir. Seufzeratmung anschauen. Dort haben viele reingeschrieben mit den gleichen Symptomen wie wir.
Ärztlich kam nie war raus. Alles gut bei mir. Deshalb ist es auch so schwer dies zu akzeptieren, weil man die Symptome hat aber keiner kann was dagegen machen.

#8


schroxel
Hab mir deinen Thread gerade mal durchgelesen. Ist ja übel, wie vielen Personen es genauso geht stirnrunzeln
Die Atemsymptomatik hat sich im Vergleich zu den letzten Tagen übrigens gebessert - ich denke, dieser Thread hat seinen Zweck erfüllt Smile Habt Dank für eure Antworten! Wenn nun auch noch meine Gastritis und das pulsierende Rauschen im Ohr verschwinden würden... naja, mensch kann nicht alles haben Very Happy

#9


schroxel

Extreme Angst vor MRT/Retraumatisierung/Krankheitsangst

Hallo ihr Lieben,

ich wende mich erneut ans Forum, weil ich seit einigen Tagen wieder mal extreme Ängste durchleide.
Fühle mich derzeit wirklich furchtbar und müsste "etwas" weiter ausholen, um meine momentane Situation etwas plausibler und nachvollziehbarer werden zu lassen.
Angefangen hat alles im Herbst 2013, als ich relativ plötzlich merkwürdige Missempfindungen (Kribbeln, Wattegefühl) im Nacken und Kopfbereich bekam, die nicht mehr verschwanden und mit der Zeit immer schlimmer wurden. Mein damaliger Hausarzt, der mich schon seit frühester Jugend behandelte und um meine schon seit langem bestehenden psychischen Probleme wusste (ich leide bereits seit Kindertagen an ausgeprägten Ängsten, v.a. krankheitsspezifisch, z.B. extreme Angst vor einem Hirntumor, da eine Mitschülerin in der Grundschule an einem verstarb), hat meine Symptome als psychosomatisch abgetan, allerdings trotzdem ein großes Blutbild veranlasst, welches seiner Aussage nach wohl vorbildlich aussah und mich anschließend nicht weiter untersucht. Da die Symptome aber nicht von selbst wieder verschwanden, hab ich auf eigene Faust zu recherchieren begonnen und festgestellt, dass ein Vitamin B12-Mangel, welchen man in einem großen Blutbild wohl nicht zwangsläufig erkennen muss, im fortgeschritteneren Stadium ebenfalls genau diese Beschwerden verursachen kann und hab mich nochmals an meinen Arzt gewandt, mit der Bitte, meinen B12-Spiegel zu überprüfen, da ich zu diesem Zeitpunkt bereits 9 Jahre vegetarisch und knapp 4 Jahre vegan gelebt habe und ein Mangel demnach tatsächlich relativ wahrscheinlich war, weil ich mir bis zu diesem Zeitpunkt dummerweise aus Unwissenheit nicht so wirklich Gedanken um eine vernünftige Supplementierung gemacht hab. Er hat ziemlich ungehalten reagiert und mich darauf hingewiesen, dass er ja der Arzt sei, man nunmal keinen Hinweis auf einen Mangel im Blutbild entdecke habe und ich mir lieber einen Therapieplatz suchen solle. Da die Beschwerden aber immer schlimmer wurden, ich psychisch immer weiter abbaute, mit häufigeren Panikattacken zu kämpfen hatte und immer größere Angst bekam, habe ich mich schließlich an einen Neurologen gewandt. Dieser hat sich ungelogen noch nicht mal 3 Minuten Zeit für mich genommen und mich während meines weinerlichen Schilderns der Symptome mehrfach unterbrochen, um mich mit seiner Einschätzung, dass es höchstwahrscheinlich MS sei, letztlich gefühlt vollständig in den Wahnsinn zu treiben. Er stellte mir eine Überweisung für die Radiologie aus und zack. war ich auch schon wieder draußen. Ab diesem Zeitpunkt ging bei mir eigentlich schon gar nichts mehr. Ich hatte durchgehend und über Wochen schreckliche Kopfschmerzen, meine Symptome gingen durch die Decke, ich konnte die Wohnung nicht mehr verlassen, weinte nur noch und Panikattacken, die mit so hohem Blutdruck einhergingen, dass ich ständig Nasenbluten bekam, gehörten zu meinen täglichen Begleitern, dazu die Ungewissheit bis zum MRT-Termin und die ständige Angst, an einer unheilbaren, vermeintlich tödlichen Krankheit zu leiden. In dieser Zeit hat mir eine besorgte Freundin glücklicherweise eine ganz tolle und sensible Ärztin empfohlen (die auch bis heute meine Hausärztin ist Smile ). Nachdem ich meine Beschwerden und Ängste geschildert hatte, veranlasste sie sofort mehrere umfassende Test, um meinen B12-Spiegel zu überprüfen. Und siehe da: Mein Mangel war nicht bloß real, sondern auch noch extrem ausgeprägt. Ich war zunächst sehr erleichtert, endlich eine Erklärung für meine vielen schlimmen Symptome zu haben, hab anschließend mit meiner neuen Ärztin einen Supplementierungsplan erarbeitet und den MRT-Termin trotz der Mangeldiagnose dennoch wahrnehmen wollen - sicher ist sicher, dachte ich mir. Als der Befund, der eine MS glücklicherweise ausschließen konnte, endlich vorlag, traf mich dann fast der Schlag: Es wurde eine Zyste (der Radiologe sprach damals noch von "wahrscheinlich" gutartig, so dass ich wieder völlig durchdrehte und riesige Angst hatte, sterben zu müssen), in meinem Gehirn entdeckt, die zudem wohl auch noch an einer äußerst ungünstigen Stelle säße - nämlich in der Nähe der Stelle, wo der Liquor Richtung Rückenmark abfließt. Mit diesem Zufallsbefund begann meine Angstspirale dann von neuem. Ich hatte wieder schlimme, durchgehende Kopfschmerzen, furchtbare Nackenschmerzen und konnte überhaupt nichts mehr essen und lebte quasi nur noch in zwei Modi: Weinkrampf und Panikattacke. Eines Abends, als ich alleine zuhause war, wurden die Symptome so schlimm, dass ich den Notarzt anrief. Im Krankenhaus habe ich dann meine Symptome geschildert und auch von dem MRT-Befund erzählt. Ich wurde gleich nochmal ins MRT geschickt (offizielle Diagnose: Dermoidzyste, wohl zumindest im Gehirn sehr selten, meist gutartig) und danach sofort stationär aufgenommen, weil die Bildgebung im Krankenhaus anscheinend darauf hinwies, dass ein erhöhter Hirndruck vorläge und ich evtl. am Gehirn notoperiert werden müsse. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie es mir nach dieser Hiobsbotschaft ging. Ich war in einem solchen Ausnahmezustand, dass die Ärzte mich über die Dauer meines kompletten Krankenhausaufenthaltes mit Tavor ruhigstellen mussten. Am nächsten Tag wurde noch ein MRT gemacht, dass dann plötzlich wieder Entwarnung gab. In den nächsten Tagen wurden dann noch zusätzliche Tests angeordnet (Messung des Augeninnendrucks, neuropsychologische Untersuchungen, noch ein weiteres MRT. ), die aber alle darauf schließen ließen, dass wohl doch alles in Ordnung sei und die Symptome vermutlich durch die Psyche ausgelöst werden würden. Ich solle die Zyste jährlich überprüfen lassen, ein Kopfschmerztagebuch führen und bei Symptomen, die auf erhöhten Hirndruck hinweisen (extremer Kopfschmerz, Übelkeit, Erbrechen, Benommenheit. ) wieder in die Klinik kommen. Nach sechs Tagen wurde ich dann endlich entlassen und hatte das Gefühl völlig neben mir zu stehen. Ich konnte wochenlang nicht schlafen, nicht richtig essen, hatte überall am Körper wechselnde Schmerzen und hab mich emotional komplett taub gefühlt. Meine Kopfschmerzen und auch die übrigen neurologischen Symptome verschwanden dann schließlich ganz langsam nach wochenlangem Leiden, ich hab mich zwischendurch immer mal wieder kurz nach draußen getraut und versucht, nach dieser traumatischen Zeit wieder schrittweise zurück ins Leben zu finden, u.a. habe ich mich für einen stationären Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik angemeldet, in welcher dann schließlich neben meinen bereits diagnostizierten Depressionen auch eine Hypochondrie und eine Panikstörung festgestellt wurden. In den ersten Jahren, nachdem die Zyste entdeckt wurde, habe ich noch regelmäßig Kontrolluntersuchungen durchführen lassen, bei denen immer alles in Ordnung war (diese Form der Zyste ist wohl angeboren, verschwindet laut Aussage der Ärzte aber leider nicht mehr, sondern wächst in den meisten Fällen weiterhin - zwar sehr langsam, aber kontinuierlich und kann in einigen seltenen Fällen sogar bösartig werden), da ich aber glücklicherweise immer seltener an sie denken musste und zudem bis dato an keinerlei neurologischen Symptomen oder starken Kopfschmerzen mehr gelitten habe, ist sie im Verlauf der letzten drei Jahre nahzu in Vergessenheit geraten. Die letzte Kontrolluntersuchung fand Ende 2016 statt. Wenn ihr es geschafft habt, bis hierhin zu lesen, danke ich euch schon mal sehr. Trost

Nun zur momentanen Situation: Seit Auftreten der ersten Corona-Fälle hab ich, wie sicherlich sehr viele von euch, mit einer extremen Verschlechterung meiner psychischen Situation zu kämpfen. Mein Symptom-Karussell ist seit einigen Monaten wieder äußerst aktiv (von Atembeschwerden, Thromboseangst, einschlafenden Gliedmaßen, Nackenschmerzen, einer willkürlich laufenden Nase bishin zu Schwindel und Kopfschmerz kommt fast alles vor), aber in den meisten Fällen schaffe ich es irgendwie, mich zumindest etwas beruhigen zu können. Seit einem knappen Monat bin ich zudem wieder in Psychotherapie und leide seit Beginn des Jahres mal wieder unter einem Schub meiner chronischen Gastritis, die eher schlecht als recht auf diverse Therapieversuche seitens meines Gastroenterologen anspricht und unter extremen Verspannungen auf Höhe der HWS und BWS. Im März kam dann ein immer nur kurz auftretendes pulssynchrones Ohrgeräusch bei bestimmten Kopfbewegungen bzw. -positionen oder beim Aufstehen bzw. Hinsetzen hinzu, einhergehend mit einem ebenfalls immer nur kurz anhaltenden diffusen Druckggefühl an der Stirn, den Augen und der Nasenwurzel. Da mir diese beiden Symptome völlig neu schienen und ich sie überhaupt nicht zuordnen konnte, hab ich dann dummerweise mal wieder Dr. Google befragt. tja, hätt' ich mal lieber nicht tun sollen. Seitdem leide ich wieder an einer akuten hypochondrischen Phase, da der häufigste (relativ harmlose) Grund, der solche Symptome laut Internetrecherche auslöst - Bluthochdruck - überhaupt nicht auf mich zutrifft. Mein Blutdruck ist trotz Angststörung eher niedrig. Meine Blutwerte waren bis zuletzt bis auf einen sehr niedrigen Ferritinspiegel auch immer okay. Ich habe innerhalb des letzten Jahres leider nicht wirklich regelmäßig Eisen supplementieren können, da mein Magen aufgrund der ständig wieder aufflammenden chronischen Entzündung ziemlich gereizt auf das Eisenpräparat reagiert hat und ich angesichts meiner nur sehr beschränkt möglichen Nahrungsaufnahme auch einiges an Gewicht verloren hab, was mich zusätzlich belastet. Da die Nackenschmerzen, das Pulsrauschen und das merkwürdige Gefühl im Kopf nicht wieder verschwunden sind, hatte ich nach längerem Warten am vergangenen Mittwoch endlich einen Termin beim Orthopäden, in der Hoffnung, dass ich evtl. Mass. verschrieben bekomme. Stattdessen hat er mich chiropraktisch behandelt (und das auch noch ungefragt. fand ich im Nachhinein nicht so prall, da der Druck auf den Torso meinem Magen gar nicht gefallen hat. Sad ) und mir zusätzlich eine Überweisung für ein MRT mit Verdacht auf Aneurysma ausgestellt. Nun springe ich seit letzter Woche wieder völlig im Dreieck, habe seit diesem Tag wieder durchgehend Kopfschmerzen und immer wieder Panikattacken und Weinkrämpfe. Die Nackenschmerzen sind auch nicht besser geworden. Ich weiß nicht, ob die Schmerzen durch die chiropraktische Behandlung ausgelöst wurden oder ein Angstsymptom sind, da ich ja auch damals nach der Verdachtsdiagnose MS plötzlich wochenlang anhaltende Kopfschmerzen hatte, die dann fälschlicherweise als ein Symptom meiner neuentdeckten Dermoidzyste interpretiert worden waren. Ich habe riesige Panik wegen des MRTs, einerseits, weil ich Angst habe, dass meine Zyste sich verändert haben könnte (sofern sie wachsen sollte, muss sie irgendwann operiert werden und die Ärzte äußerten damals schon, dass das einen äußerst komplizierten Eingriff bedeuten würde, da sie ja an einer so pikanten Stelle sitzt. ich fürchte mich einfach unfassbar doll vor dieser OP!) andererseits wegen des vermeintlichen Aneurysmas. Meine Schwiegermutter ist wegen eines geplatzten Aneurysmas im Gehirn seit 2012 ein schwerer Pflegefall und wird sich vermutlich nie wieder erholen. Der MRT-Termin, bei dem dann beides überprüft werden soll, ist in zwei Wochen. Die ganze Situation macht mich wirklich unsagbar fertig. Corona-Pandemie, Gastritis, diffuse Beschwerden, die ich nicht zuordnen kann und die nicht verschwinden wollen, die Zyste, die sich evtl. zu meiner schlimmsten Angst seit ich überhaupt denken kann entwickeln könnte und selbst wenn nicht, ich voraussichtlich irgendwann unter erschwerten Voraussetzungen am Gehirn operiert werden muss und nun noch ein vermeintliches Aneurysma. Bin gerade völlig am Ende und habe furchtbare Angst.
Ich weiß gerade nicht, was ich anderes tun soll, außer mich ans hiesige Forum zu wenden, da es in meinem Umfeld kaum Menschen gibt, die Verständnis für meine Situation haben bzw. überhaupt nicht wissen, wie sie mit mir und meinen Ängsten umgehen sollen.

Solltet ihr meinen Roman bis hierhin gelesen haben, bin ich euch wirklich sehr, sehr dankbar. Therapie
Evtl. geht es ja der einen oder dem anderen ähnlich, gerade in Hinblick auf MRT-Untersuchungen des Kopfes oder jemand von euch kennt evtl. auch dieses komische Pulsgeräusch im Ohr oder das Druckgefühl am Kopf bzw. im Gesicht?
Und selbst, wenn niemand Rat weiß - es ist bereits hilfreich, sich diese furchtbar belastenden Gefühle einfach bloß von der Seele zu schreiben.
So oder so, ich freue mich über eure Antworten. Herz

#10


PocahontasLE
Ach Mensch, fühl dich gedrückt. Ich kann verstehen, wie es dir geht. ich hatte auch shconmal dolle Angst vor Aneurysma oder etwas anderem im Gehirn weil ich viel unter Migräne litt und dazu noch das ein oder andere komische Symptome hatte / habe...also pulssynchrones Ohrgeräusch habe ich auch immer mal...und ich sehe auch manchmal den Puls im Auge...und das beides schon lange und vor 5 Jahren war mein Gehirn clean. Ich finde es ganz schön fahrlässig von dem Orthopäden nach der Schilderung Verdacht auf Aneurysma auf die Überweisung zu schreiben...zumal meines (veralteten) recherchestandes Aneurysmen meistens gar keine beschwerden machen. das ist ja das tückische...deswegen können wir das also quasi alle haben. Ich wurde vor 2 Jahren auch in eine Wahnsinnsangstspirale getrieben von einer Orthopädin. ich hatte zu der zeit wahnsinnige Angst vor ALS...und ich hatte eine Delle ind er Wade festgestellt und litt unter Muskelzucken..ich war dann bei ihr und sie meinte wir müssten das beobachten...bla bla...dann rief sie mich direkt danach an, dass ich bitte in 3 Monaten wiederkommen soll (Sie habe rücksprache mit der leitenden ärztin in der praxis gehalten) und am abend rief sie mich nochmal an um dir zu sagen, dass ich mit der Wade ins MRT solle. auf dem überweisungsschein stand "Verdacht auf Atrophie"...ich muss dir nicht erklären, was in mir abging. naja ende vom Lied: Alles gut mit meinder Wade. ALS ist das Fachgebiet der Neurologie...genau wie ein Aneurysma (wenns denn im Gehirn sitzt)...aber die Neurologie scheint zu Recht nicht die spezialisierung der Orthopäden geworden zu sein...also lass dir keine angst machen und sch. einreden! Für deine Zyste drück ich dir auch die Daumen...wenn ich richtig gerechnet habe hast du sie ja 4 Jahre beobachtet...wenn sie da nicht enorm gewachsen ist, würde ich jetzt auch nicht plötzlich davon ausgehen. alles wird gut. ich weiß mit der angst ist man oft allein. ich drück dich

x 1 #11


schroxel
Tausend Dank für deine liebe Nachricht und deine beruhigenden Worte, liebe Pocahontas! Trost Das tut gerade wirklich verdammt gut! Und schön zu lesen, dass sich bei dir keine Verdachtsdiagnosen erhärtet haben Freunde Weißt du denn mittlerweile, woher dieses Pulsrauschen im Ohr stammt? Hast du es auch nur manchmal bzw. in bestimmten Situationen? Ich hab bis vor zwei Monaten tatsächlich noch nie Probleme damit gehabt und wundere mich doch sehr darüber, vor allem, weil es mit diesem merkwürdigen kurzzeitigen Kopfdruck einhergeht Confused
Und ja, du hast tatsächlich recht. In den vier Jahren nachdem sie entdeckt wurde hat sich die Zyste laut radiologischem Befund gar nicht verändert, was mich ziemlich gewundert hat, da man überall liest, dass sie für gewöhnlich weiterhin wachsen würde. Aber allein die Aussicht, nun wieder mit einer so schlimmen Verdachtsdiagnose ins MRT geschickt zu werden, löst die allerschrecklichsten Horrorszenarien in meinem Kopf aus und ich fühle mich direkt zurückversetzt in die Zeit, als ich im Krankenhaus lag und wirklich dachte, dass mein Leben vorbei sei Sad Ich danke dir jedenfalls sehr für deine Anteilnahme und deine Antwort und drücke dich ganz lieb zurück! Trost

#12


PocahontasLE
Oh man ich mag mir kaum ausmalen was da in die vorgegangen ist und verstehe auch jetzt die Angst gut. Hast du eine liebe Person, die dich zum MRT begleiten kann?
Ich weiß nicht so richtig wie das bei mir kommt abr ich habe insgesamt das Gefühl, dass mein Nervensystem gern ein bisschen überreizt ist. ich hatte auch mal über Monate beim Bücken das Problem, dass es an einer bestimmten Stelle im Kopf weh getan hat...da war ich auch sicher, ich habe einen Tumor und dass da beim Bücken das Blut hinläuft und dass ich es deswegen merke...aber das kam vermutlich von den Nebenhöhlen. hattest du vielleicht ne erkältung und ist irgendwas möflicherweise noch unterschwellig dicht? dieser druck könnte ja auch stirnhöhlen sein?wie das dann mit dem Ohr korrespondieren könnte, kann ich leider nicht mit sicherheit sagen Smile aber fakt ist auch, dass wir ängstler kleinste dinge wahrnehmen...und wenn man es einmal gemerkt hat....dann hört man nicht mehr auf. so war das auch mit meinem muskelzucken...ich denke mal das war schon immer bisschen da aber ab dem moment wo ich mir sorgen drum gemacht hab, war es rund um die uhr ganz ganz oft da...und ich glaube oft denken wir: "wenn das symptom weg ist, dann geht es mir auch wieder gut" aber ich habe auch oft gemerkt, dass wenn ich nach einer ärztlichen Klärung aufgehört habe sorgen zu machen, mit der zeit das symptom (was mir dann egal geworden ist) weggegangen ist..also "wenn es mir gut geht, verschwindet das symptom". ich drück dich fest...du schaffst das mit dem MRT...es ist furchtbar furchtbar gruselig aber du hast schon so viel geschafft!

x 1 #13


schroxel
Leider wurde mir seitens der radiologischen Praxis schon mitgeteilt, dass angesichts der aktuellen Lage keine Begleitperson mitkommen darf, es sei denn, es besteht eine dringende medizinische Indikation Sad
Dass dieses merkwürdige Druckgefühl und das Ohrgeräusch auch mit einer Erkältung zusammenhängen könnten, hab ich übrigens auch schon überlegt. Ich hab seit Monaten eine laufende Nase (eigentlich nur nach dem Essen, was ich noch verwirrender finde Confused ) und niese auch recht häufig, hab aber nicht das Gefühl, dass meine Nase verstopft ist. Erkältet gefühlt hab ich mich allerdings nicht und Allergien hab ich meines Wissens auch keine. Ob vielleicht doch der vermutlich noch immer bestehende Eisenmangel damit zusammenhängt? Confused Man weiß es nicht. Mein Körper macht mich derzeit ganz schön verrückt Sad
Jedenfalls hilft es mir gerade total, über all das sprechen zu können.
Ich danke dir von Herzen! Trost

x 1 #14


PocahontasLE
Guten Morgen, bei mir ist zum Beispiel auch seit 7 Monaten ein Stück Trigeminusnerv im Gesicht gereizt seit einer Erkältung und ich hab das Gefühl, da ist nichts mehr aber manchmal sagen Leute ich klänge nasal. ich kann das leider gar nicht hören ... wer weiß...aber vielleicht sitzt dann wirklich was in der Stirnhöhle? also ich mein schleim...nix anderes Smile Blöd, dass wegen der situation aktuell niemand mitkommen kann Sad Vielleicht kannst du dich direkt danach verabreden? Kannst du Entspannungstechniken im MRT? Im MRT beruhige ich mich insofern, dass es ja eh mind. noch 1 Woche dauert bis zum Befund...allerdings habe ich da dann auch immer doll ANgst. Ich hatte letzte woche eins vom Oberbauch wegen laaaanganhaltender Schmerzen und hab jetzt auch immer mega Panik wenn mein Telefon klingelt....
schau auf jeden fall nicht mehr auf diesen Überweisungsschein...
achso und Eisenmangel wäre auch eine Gemeinsamkeit die wir haben die vielleicht alles erklären kann Smile Das Problem ist glaube auch, dass wir immer für alles die Erklärung wollen..das hat meine Mutter letztens zu mir gesagt...sie meint sie hat auch oft irgendwas in ihrem Körper aber es ist dann einfach irgendwann wieder weg und sie muss nicht wissen warum das so ist. für mich muss das alles immer erklärbar sein....
Ich freu mich sehr, wenn ich dir helfen kann...ich kenn das Gefühl, wenn man eine Frage stellt und wirklich dringend eine Antwort braucht! Freunde ... und entschuldige mein etwas wirres Schreiben gähnen

#15


schroxel
Guten Morgen, liebe Pocahontas!
Ich hab mir für heute vorgenommen, mit Kamillentee zu inhalieren, in der Hoffnung, dass evtl. etwas raus kommt, was nicht in die Nebenhöhlen gehört Mr. Green
Das MRT findet leider morgens um 7.30 Uhr statt - ich bezweifle, dass dann jemand Zeit hat stirnrunzeln Der Termin an sich ist eigentlich gar nicht sooo dramatisch - ich stelle ich mir während des MRTs einfach immer vor, dass ich irgendwo anders bin. Klappt meistens ganz gut. Wirklich schlimm ist eigentlich nur die Zeit danach bzw. der Zeitraum bis zur Befundsbesprechung. Angstbedingt halte ich diese Ungewissheit einfach kaum aus und reagiere dann immer sehr extrem, u.a. mit verschiedensten Körpersymptomen und Panikattacken Sad
Wann bekommst du dein MRT-Ergebnis? Ich bin sicher, dass es nichts Schlimmes ist. Oberbauchschmerzen können ja wirklich zig harmlose Ursachen haben. knuddeln Ich hab auch schon seit über einem Jahr immer mal wieder auftretende Schmerzen in der rechten Flanke und hatte schon Panik, dass es eine Nierenerkrankung sein könnte. Nachdem Ultraschall und Blutuntersuchungen derartiges ausschließen konnten, blieb dann nur die Diagnose Verspannungen übrig Rolling Eyes Da hab ich mich dann mal wieder reichlich bescheuert gefühlt.
Deine Mutter hat sooo recht... ich wünschte, ich könnte diesen Rat einfach annehmen und würde nicht immer ALLES in Frage stellen wollen, aber ich kann mich ernsthaft an keine Zeit in meinem Leben erinnern, in der das nicht so gewesen wäre Sad

Hab einen schönen Start in den Tag! Trost

#16


PocahontasLE
Juhu liebe Schroxel, wie hats geklappt mit dem Kamillentee? Gib dir auf jeden Fall Zeit...als ich das schonmal in der Stirn hatte, hat das monate gedauert. Wie ging es dir heut und wann ist dein termin? die zeit bis zum Befund ist der horror...ich weiß...aber du hast das schon oft geschafft ! danke auch für deine beruhigenden Worte. ich bin gespannt, was bei mir rauskommt. Ich wünsch dir erstmal ganz viel Kraft und hoffe, du musst nicht allzu lang warten? Liebe Grüße Freunde

#17

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schroxel
Huhu Pocahontas,
bisher hab ich leider keine Verbesserung gespürt Confused Aber nach einem einmaligen Versuch kann man das glaub ich auch nicht erwarten. Dieser Druck im Kopf bzw. im Gesicht fühlt sich allerdings auch nicht soooo sehr erkältungsbedingt an, eher so, als würde er vom Kiefer und/oder vom Nacken ausstrahlen. Ich finde es außerdem einfach sehr merkwürdig, dass er sich nur beim Aufstehen bzw. Hinsetzen bemerkbar macht - fast so, als sei es ein Problem mit dem Blutdruck. Was solls - ich bin da gerade sehr überfragt. Evtl frage ich morgen nochmal bei meiner Hausärztin nach, da ich wegen des MRTs sowieso einen aktuellen Kreatininwert brauche und deswegen Blut abnehmen lassen muss - immerhin schürt meine Ärztin aber nie Panik, wenn ich mal wieder mit merkwürdigen Symptomen bei ihr auf der Matte stehe Mr. Green
Es geht mir heute etwas besser als gestern und auf jeden Fall besser als vorgestern. Bin relativ viel damit beschäftigt, Unikram nachzuarbeiten. Es ist in der letzten Woche angstbedingt so einiges liegen geblieben, was ich nun langsam mal nachholen muss Rolling Eyes Immerhin lenkt mich die Schreibtischarbeit ein wenig ab.
Morgen hab ich glücklicherweise auch wieder einen Therapietermin. Das MRT ist leider erst am 19.05 Sad
Gibt es bei dir schon was Neues? Wie geht es dir denn heute?
Fühl dich lieb gegrüßt! Trost

#18


T
Hi @schroxel
Hat sich der Druck und das Sausen gelegt? Habe 1:1 die selben Symptome. Auch der Druck und das Rauchen beim Aufstehen oder hinlegen. Am meisten aus der Waagerechten in die Senkrechte. Aber auch nicht immer, irgendwie nur, wenn ich darauf achte.
Ich war bei verschiedene Ärzten, hatte Doppler, Ohrenuntersuchung usw. Alles ohne Befund. Seit dem ist es größtenteils weg uns kommt nur gelegentlich wieder. Ein Freund von mir hat das Rauschen auch in stressigen Phasen.

#19


schroxel
Hey @TheRiddler91
Es ist tatsächlich mit der Zeit besser geworden. Nachdem eigentlich alles an ernsten bzw. bedrohlichen potenziellen Ursachen ausgeschlossen werden konnte, hat meine Therapeutin mich davon überzeugen können, dass es vermutlich einer unschönen Mischung aus Verspannungen/Fehlbelastungen, meiner hypochondriebedingten Hyperfokussierung auf körperliche Unregelmäßigkeiten und Angst/Stress geschuldet war. Zwischenzeitlich tritt es immer mal wieder auf, aber mit der Zeit hab ich gelernt, es zu ignorieren. In besonders stressigen Phasen fällt es mir zwar schwer, aber ich kann mich nun recht schnell beruhigen, da ich weiß, dass es sich um nichts Gefährliches handelt - im Gegenteil: Diese Beschwerden sind wohl tatsächlich recht typisch für Angstpatient:innen 🤷‍♀
Ich hoffe, ich konnte dir damit ein wenig helfen. Im Zweifelsfall ersetzt das natürlich keinen Gang zum Arzt, sofern du dich sehr unsicher fühlst, aber wenn die Untersuchungen bisher ohne Befund waren, ist das schon mal ein gutes Zeichen! In den allerallermeisten Fällen hat dieses Rauschen ganz harmlose Ursachen Smile
Alles Liebe für dich! Smile

#20


A


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Dr. Matthias Nagel
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