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Hallo Leute,

ich lese hier schon seit einer Weile mit und nun möchte ich mich doch auch mal äußern..

Angefangen hat es vor rund 6 Wochen. Ich wachte eines nachts auf mit Atemnot. Ich hab keine Luft bekommen und ich wusste nicht warum. Fast hätte ich den Notarzt gerufen, aber die Luft kam dann doch irgendwie wieder und dann ging ich ohne groß dran zu denken ins Bett.

Erstmal war also nichts weiter, körperlich ganz normal weiter funktioniert.

Dann am 22. November beging mein Onkel selbstmord. Ich war schon schockiert. Doch ich hatte keine enge Bindung an ihn. Ich fand das was passiert war schade, doch meine Traurigkeit hielt nur kurz an.

Aber kurz darauf fingen meine Atembeschwerden an. Ich bekam das GEfühl, ich würde nicht genug Luft einatmen. Ich verkrampfte zunehmends und alles wurde immer unerträglicher.

Als erstes ging ich zum Hausarzt. Der verschrieb mir ein Salbutomol-Spray. meint vlt hilft das ja weiter.
Hab den Spray einige Zeit probiert - half nicht.

Ich entschied mich zum Internisten zu gehen: Der stellte fest, Mandelentzündung (hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht bemerkt). Wurde mit Antibiotika behandelt. Aber diese Atemnot blieb.
Nachdem die Mandeln (die immer schon ein wenig geschwollen waren) behandelt waren, sagte ich meinem Arzt, dass die Atemnot weiter da sei. Also wurde ein Lungenfunktionstest gemacht. Dieser war ok.
Man verschrieb mir ein wenig Ruhe und dann würde das schon.

Ich versuchte mich auszuruhen, doch statt besserung wurde es noch unangenehmer, ich bekam tägliches Stechen in der Brust (hatte das vorher schon über nen halbes Jahr - aber nicht ernstgenommen). Außerdem konnte ich nicht mehr richtig schlafen. Ich bin mehrfach nachts wach geworden, atmen war unangenehm und mein Schlaf dadurch nicht erholsam...

Der Internist machte ein ruhe und ein belastungs ekg, die werte dort aber auch in ordnung.

Ich wurde an einen Kardiologen überwiesen. Dort wurde ein Herzultraschall gemacht. Der Kardiologe kam auch zu dem Ergebnis das Herz sei in Ordnung. Er hat wohl auch ein Ultraschall der Schilddrüse gemacht (steht auf seiner Abbrechnung) wobei ich mich nicht dran erinnern kann und er auch nichts sagte? Aber wenn es was gegeben hätte, hätte er sicherlich etwas gesagt?
Außerdem tritt dieses Globusgefühl ab und zu auf, was auch nicht so angenehm ist.

Das ganze ist nun wieder 11 Tage her... mein Internist ist derzeit noch im Weihnachtsurlaub. In der ganzen Zeit war ich auch 3 mal beim ärztlichen Notdienst, da es teilweise nicht auszuhalten war.. und dieser Arzt denkt es sei allergisches Asthma.. verschrieb ein Kortisonspray. Aber ich bin noch skeptisch.. er meinte ich soll es probieren und wenn es nicht hilft dann kann man das ja ausschließen.

Ich weiss noch nicht ob ich das ausprobieren soll. Ich habe da noch so meine Zweifel...

Jedenfalls weiss ich aber das ich seit 3 Tagen wieder starke schlafstörungen hab (alle 2 stunden wach) und dann morgens Probleme mit der Atmung habe. Zurzeit stelle ich aber fest das es ab ca. 9 Uhr besser wird. Die Atmung wird wieder selbstständiger und ich habe weniger den Drang tief einatmen zu müssen... aber es kommen immer wieder so Phasen bei denen es wieder kommt... Manchmal überlege ich mir ob es mit der Körperhaltung zu tun haben könnte, ich habe aber keine Ahnung.

Und nun steh ich da. Ich bin einfach ratlos. Ich habe nie geraucht (passiv aber oft zu viel abbekommen), ich trinke nicht und ich nehme keine Dro.. Ich verstehe nicht was mein Körper mir antut, und warum ich das durchmachen muss?

Viele Freunde sind der Meinung das ist alles psychisch und ich wäre eben an den Punkt gekommen eine Therapie zu machen, da ich viel zu lange zuviel geschluckt habe und chronischen Stress hatte beruflich.. Ein wenig glaube ich auch das ich vlt einen Psychologen aufsuchen sollte, aber ich würde vorher das organische ausschließen, außerdem habe ich angst, denn psychologen sind wohl über monate ausgebucht, dass hieße monatelang weiterleiden...

Ich bin einfach verzweifelt. Ich weiss nicht warum mir das geschehen muss. Ich würde gerne Weinen, denn ich denke das könnte befreiend wirken. Am liebsten diese Atemprobleme wegweinen. Aber ich hab das Weinen verlernt, denn ich kann es nicht.

Weiss hier jemand für mich rat? Ihr würdet mir damit einen großen Gefallen tun. Ich hatte eigentlich vor das neue Jahr zu genießen, aber so wie es angefangen hat kann ich einfach nicht genießen. Ich könnte das nicht ein leben lang aushalten, daher suche ich nach Lösungen.

Danke fürs lesen (ich weiss es ist etwas umständlich geschrieben )

wayne

02.01.2010 18:09 • 21.12.2010 #1


13 Antworten ↓


Hallo,

also Atemnot oder das Gefühl, nicht richtig Luft zu bekommen sind schon typisch für Angst, ich hatte/habe das auch, wenn ich Angst habe.

Jetzt weiß ich natürlich nicht, was genau bei Dir los ist.

Nicht alle Psychologen sind ewig ausgebucht, das ist ganz unterschiedlich. Wichtig ist, dass man einen findet, mit dem man sich gut versteht und bei dem man sich gut aufgehofen fühlt. Aber es dauer nicht immer monatelang, bis man einen Termin bekommt.

Wenn Du gerne weinen möchtest (ja, dass kann vielleicht schon etwas helfen), vielleicht hilft ja traurige Musik oder ein trauriger Film oder wenn Du an etwas denkst, was Dich zum weinen bringt ? Mmh, vielleicht war das jetzt etwas zu pauschal ?

Achso, zur Schilddrüse : Hat denn der Arzt auch an Deinem Hals mit dem Ultraschall untersucht ?

Lg, Berliner

02.01.2010 18:27 • #2



Atemprobleme mit 21

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Hallo Wayne , warum kannst du denn nicht weinen ?
Hast du da negative Äußerungen zu bekommen, als du mal weintest ?
Und zu deiner Atemnot dachte ich an die Ausdrücke.....etwas schnürrt mir die Luft ab oder etwas nimmt mir die Luft zum Atmen....gibt es in deinem Umfeld etwas, dass dir keinen Platz zum Atmen lässt ?
Ich besitze eine CD, autogenes Training, da gehts am Anfang direkt um das Atmen, mich entspannt das immer sehr. Vlt könnte dir so ein Training auch helfen.
LG

02.01.2010 18:55 • #3


Hallo Mr. Wayne,

woher das kommt, können wir hier natürlich nicht aus der Ferne sagen. Aber wir können dir Tipps geben, wie du das Problem einkreisen könntest.

1) Hast du schon mal probiert wie es ist, wenn du nicht zu Hause, sondern ganz woanders schläfst?
Es könnte sein, dass in deiner häuslichen Bettumgebung sich allmählich eine ungünstige Elektrosmog-Situation aufgebaut hat. Heutzutage sind wir von so vielen Strahlungsquellen umgeben, von denen wir oft nicht mal etwas wissen, dass es mich wundert, dass nicht noch mehr Störungen dadurch auftreten (bzw. es werden sicher viele dieser Störungen nicht auf diese Ursache zurückgeführt ).
Wenn z.B. in deiner Nähe (auch über und unter dir) schnurlose, strahlende Telefone vorhanden sind, dazu ein doer mehrere WLANs, schnurlose elektronische Fernbedienungen, Kopfhörer, Handys, womöglich noch eine Handy-Funkstation, dann kann dieser Strahlensalat einem ganz schön Beklemmunge verursachen.

2) Lebst du eigentlich noch bei deiner Familie? Dann könnte natürlich die Entferntung aus der Familie allein schon eine Besserung auslösen. D.h., dann wüsstest du immer noch nicht sicher, ob es da einen physikalischen oder psychischen Zusammenhang gibt.

3) Lebte dein Onkel denn in deiner Nähe, hattest du oder hatten deine Familienmitglieder Kontakt zu ihm?
Ich halte es für durchaus möglich, dass du in diesem Fall die seelischen Spannungen, die es ja im Leben deines Onkels gegeben haben muss, unbewusst wahrgenommen hast und diese sich in solchen Symptomen äußersten.
Welche Art von Kontakt hattest du denn - direkt oder indirekt - in diesem Jahrzu deinem Onkel?
Und gibt es einen konkreten Auslöser für seinen Tod (z.B. finanzieller Ruin) oder war es rein seelischer Natur?

4) Wenn ein Mitglied einer Familie sich umbringt, sagt das meistens auch über die ganze Familienstruktur etwas aus. Ein Mensch, der zum Selbstmord greift, fühlt sich allein und ohne Rückhalt, er hat nicht genügend "Luft" zum Leben. Deswegen können seine und deine seelischen Beschwerden durchaus dieselbe Ursache haben.
Es wäre sicher gut, wenn du dir mal in einer Therapie diese familären Strukturen und Zusammenhänge anschauen würdest. "Systemische Therapie" ist da vielleicht interessant für dich. Hier sind z.B. solche Therapeuten http://www.netzwerk-familientherapie.de/ . Aber es gibt sicher noch viele andere, auch andere Therapieformen. Jedenfalls würde ich den Tod deines Onkels nicht als rein zufällig fast zur gleichen Zeit ansehen.

02.01.2010 20:55 • #4


Hallo ihr beiden, danke das ihr euch die Zeit genommen habt meinen Text zu lesen

Zitat:
Achso, zur Schilddrüse : Hat denn der Arzt auch an Deinem Hals mit dem Ultraschall untersucht ?

Also er hat das Gerät auch an den Hals gehalten, aber ich weiss nicht mehr ob direkt drauf? Mir kam es so vor das er die Halsschlagadern damit untersucht ich bin mir aber nimmer sicher.
Ich weiss, dass er teilweise irgendwelche Striche am PC gemacht hat und Linien aber er hat nichts dazu gesagt..

Zitat:
Und zu deiner Atemnot dachte ich an die Ausdrücke.....etwas schnürrt mir die Luft ab oder etwas nimmt mir die Luft zum Atmen....gibt es in deinem Umfeld etwas, dass dir keinen Platz zum Atmen lässt ?

Ich habe diesbezüglich lange überlegt schon, und es ist mir einiges eingefallen, aber teilweise weiss ich nicht wie ich das mit der Atemnot verbinden soll. Hier sind mal die größten Punkte die ich mir erarbeitet habe:

1. Meine Arbeit. Nahezu ständig ist irgendwas. Ich habe ein wenig mehr Verantwortung, dies führt dazu das man mich ständig anruft wegen irgendwelchen Mist. Und ich bin so blöd immer dran zu gehen, aber so bin ich eben gepolt...
Außerdem gab es mal eine Zeit da wurde ich von zweien gemobbt, Konsequenzen gabs keine, und das ist im Oktober gewesen. Das hat mich da ein wenig belastet bzw es hat mich verärgert aber es gab nichts mit Atemproblemen...

2. Lange Zeit habe ich mich runtergemacht, schlecht über mich geredet und ein negatives Selbstbild geführt (zu fett, zu klein, zu hässlich) alles weil ich irgendwie keine Freundin finde seit 4 jahren. Ich hab mich immer runtergemacht und nun seitdem ich mich mit diesem Atemproblem auseinander setze.. seitdem könnt ich mich beißen wie dumm das war... Ich hätte niemals mit dem Mist anfangen sollen so schlecht bin ich dann doch nicht...

3. Das aktuelle Problem.. Das zieht mich runter immer diese Angst vor der Ersticken, ich könnte mir vorstellen das diese eine Nacht in der das war.. das mich das geprägt hat? Das ich deswegen vlt verkrampft bin und deshalb immer mich zwinge tief luft zu holen? Es könnte zumindest eine Erklärung sein, aber ich weiss es nicht.

Ich verbrachte viel Zeit in den vergangenen Wochen damit im internet symptome und krankheiten etc nachzulesen. Vlt schadet das auch. Ich kann mir eben nicht vorstellen das das "nur" psychisch wäre, aber irgendwo könnte es natürlich sein.. ?

Achso was das weinen betrifft.. ich kann es irgendwie nicht. ich würde so gerne! Denn ich denke es befreit von seelischer Last? Ich kann 10 traurige Filme am stück schauen ich weine nicht. Ich kann an alles traurige denken. Es passiert nichts
Ich hab früher viel geweint als ich mit meiner Exfreundin liiert war, aber seitdem nicht mehr. Ich hab Gefühle unterdrückt. Jetzt will ich sie rauslassen und nun hab ich den Salat -.-


Danke nochmals fürs lesen ihr beiden, es dürfen natürlich gerne noch andere mitmachen

02.01.2010 21:10 • #5


Hallo,
Ich hatte das auch eine zeitlang. Und ich hatte das Gefühl, dass kommt vom Rücken. Wenn ich sehr verspannt bin, dann bekomme ich auch schlecht Luft. Da ist dann kein Stechen ocder so, nein ich bekomme einfach schlecht Luft. Ich kann dann nur ganz schwer atmen. Wenn ich mal nicht so verpannt bin, dann ist das wieder weg. Vielleicht solltest du dir mal Mass. verschreiben lassen. Also Herz ist ausgeschlossen worden, Lunge auch. Schilddrüse würde ich nochmal abklären, weil du ein Globusgefühl hast. Kann mir nicht vorstellen, dass ein Arzt Herz und Schilddrüse gleichzeitig schallt. Und das hättest du definitiv mitbekommen. Da muss man nämlich seinen Hals gaaanz weit nach hinten strecken und da kommt dann auch das Gel drauf und es ist etwas unangenehm, da er teilweise über dem Kehlkopf geht. Mach doch einfach nochmal einen Termin beim Radiologen. Blut abnehmem und SD-Werte nehmen lassen und schallen - schaden kann es ja nicht.
Die Angst schnürrt dich sicherlich auch noch ziemlich ein. Versuche dich zu entspannen. Versuche dir zu sagen. O.k. Herz und Lunge sind in Ordnung, dann kann es ja nichts Schlimmes sein.
Vielleicht wirklich noch einmal einen Allergietest machen lassen.
Ich habe einen geschwollenen Kehlkopf und ein Engegefühl wenn ich irgendetwas mit Nüssen esse. Hab ich aber nur, wenn mein Immunsystem runter ist, sonst auch nicht.

LG lotte

02.01.2010 21:11 • #6


Zitat von GastB:
1) Hast du schon mal probiert wie es ist, wenn du nicht zu Hause, sondern ganz woanders schläfst?

Ja ich war im kurzurlaub zu Weihnachten, da war es auch nicht anders.
Es ist mal so das ich durchschlafen kann ca. 6 Stunden.. auch zuhause.. und dann gibts Tage wie gestern, da geh ich um 23 Uhr ins bett und werd um 00.30, 2.00, 4.00 und dann um 5.00 wach..
Hab auch schon an diese Strahlen gedacht und drum sind handy und co auch weiter weg vom Bett. Aber geändert hat sich nichts... Mal sind die Schlafstörungen stärker mal schwächer..

Zitat von GastB:
2) Lebst du eigentlich noch bei deiner Familie? Dann könnte natürlich die Entferntung aus der Familie allein schon eine Besserung auslösen. D.h., dann wüsstest du immer noch nicht sicher, ob es da einen physikalischen oder psychischen Zusammenhang gibt.

Ja lebe ich, aber eigentlich gefällt mir das auch? Ich mag meine Familie und bin froh das sie da sind, ich wollte ursprünglich zu Jahresbeginn ausziehen, aber die Gedanken hat keiner konkretisiert also sind sie erstmal auf Eis..


Zitat von GastB:
3) Lebte dein Onkel denn in deiner Nähe, hattest du oder hatten deine Familienmitglieder Kontakt zu ihm?
Welche Art von Kontakt hattest du denn - direkt oder indirekt - in diesem Jahrzu deinem Onkel?
Und gibt es einen konkreten Auslöser für seinen Tod (z.B. finanzieller Ruin) oder war es rein seelischer Natur?

Also Kontakt hatten wir 0. Ich glaub das letzte Mal das ich ihn sah ist mindestens 3 - 5 Jahre her. Meine Mutter und er standen nicht im besten Verhältnis also war jeder Kontakt auf Eis gelegt. HAbe auch nie einen Gedanken daran verbracht um ehrlich zu sein.

Er brachte sich vermutlich um weil er verschuldet war. Zigtausend Euro Schulden sind wohl der Grund, einen Abschiedsbrief fand man nicht.

Zitat von GastB:
4) Wenn ein Mitglied einer Familie sich umbringt, sagt das meistens auch über die ganze Familienstruktur etwas aus. Ein Mensch, der zum Selbstmord greift, fühlt sich allein und ohne Rückhalt, er hat nicht genügend "Luft" zum Leben.

Diese Theorie finde ich interessant. Wobei ich finde das unsere Familie funktioniert. Mein Vater ist immer mal nervig aber wenn es drauf ankommt zurstelle, meine Mutter ist immer für mich und meine Geschwister da. Meine Schwestern okay wie Geschwister so sind
Großeltern, Onkel - keine Probleme. Waren ja erst Weihnachten beisammen.


Zitat:
Also Herz ist ausgeschlossen worden, Lunge auch. Schilddrüse würde ich nochmal abklären, weil du ein Globusgefühl hast. Kann mir nicht vorstellen, dass ein Arzt Herz und Schilddrüse gleichzeitig schallt. Und das hättest du definitiv mitbekommen. Da muss man nämlich seinen Hals gaaanz weit nach hinten strecken und da kommt dann auch das Gel drauf und es ist etwas unangenehm, da er teilweise über dem Kehlkopf geht. Mach doch einfach nochmal einen Termin beim Radiologen. Blut abnehmem und SD-Werte nehmen lassen und schallen - schaden kann es ja nicht.

Joa ich bin mir wie gesagt einfach nicht sicher, denn abgerechnet wurde das ja. Und wenn ers nicht gemacht hätte würde er es ja nicht abbrechnen oder da er ja irgendwelche Aufzeichnungen (diese Striche und Markierungen) gemacht hat.
Wenn mein Arzt wieder da ist werde ich ihn darauf ansprechen, denn die Befunde der Ultraschalluntersuchung/en werden ihm ja zugestellt, er hatte mich ja überwiesen.

Was natürlich mal gemacht werden kann ist Blut abnehmen, dass mein Arzt das noch nicht gemacht hat, dass hat auch den Kardiologen verwundert...

02.01.2010 22:00 • #7


Eine Sache könntest du evtl. noch checken, die zumindest für mich zutrifft:

Es gibt Nächte, in denen ich vorzeitig aufwache und dabei auch verstärktes Herzklopfen spüre und nicht wieder einschlafen kann. Wenn ich dann aber
- das Fenster groß aufmache und kräftig durchlüfte (also Sauerstoff reinlasse)
- und eine gute Vit.-E-Pille einnehme,
dann kann ich innerhalb von wenigen Minunten wieder einschlafen und schlafe bestens durch bis zum Morgen, und habe auch kein Herzklopfen mehr.
Ich habe vor Jahren in einem medizinischen Nahrungsergänzungsbuch gelesen, dass Vit. E die Sauerstoff-Ausbeute des Körpers erhöht.

Das würde dazu passen, dass mir frische Luft und Vit. E sofort und immer zuverlässig sofort zu gutem Schlaf verhelfen, und dass ich ohne Sauerstoffzufuhr nicht wieder einschlafen kann. Wie gesagt, bei mir klappt das immer 100 %ig.

Ich denke, wenn die Ernährung in Bezug auf Vitamin E nicht optimal ist, dann entstehen solche Situationen. Seit ich das weiß und auf genügend Vit. E achte, habe ich solche Aufwach-Situationen nur noch äußerst selten.

Wenn man z.B. Pflanzenöl zu stark erhitzt (über 180 Grad Celsius, beim starken Braten), dann wird das im Öl enthaltene Vitamin E zerstört. Deswegen sollte man möglichst viel gutes Öl (z.B. kalt gepresstes Olivenöl) möglichst kalt (z.B. zum Salat) verwenden und es beim Kochen, Dünsten und Braten mit der Hitze nicht überreiben.

Hier ein paar Infos zu Vit. E und Öl:
http://www.chefkoch.de/magazin/artikel/ ... enoel.html
http://www.vitamin-e-schutz.de/gratis/? ... zAodtV5kMQ

Ich verwende möglichst oft Olivenöl, manchmal einfach wie die Italiener nur etwas Weißbrot mit Olivenöl; oder auch Nudeln mit Olivenöl und Knoblauch (mhhhh ). Wenn ich eine ergänzende Pille brauche (s.o.), dann eine aus der Dro. "mit natürlichem Vit. E" - auch wenn auch das nicht als optimal gilt. In solchen Fällen reicht es aber für mich aus, es hilft mir.

Ich bin keine Chemikerin, daher habe ich den genauen Zusammenhang von - den z.B. in Olivenöl enthaltenen - Omega-3-Fettsäuren und Vit.E (irgendwie gehören diese zusammen oder sind teilweise identisch) noch immer nicht ganz begriffen. Aber das hier bestätigt das, was ich gerade über das Olivenöl geschrieben habe:
http://www.netzathleten.de/Sportmagazin ... 7534276075
Zitat:
Omega-3-Fettsäuren sind längst kein Geheimtipp mehr. Dass sie gut für Herz und Lungen sind, ist bereits länger bekannt.


Wie gesagt, das Vit. E fördert die Sauerstoffaufnahme des Körpers. Und frische Luft im Schlafzimmer fördert sie natürlich auch.

03.01.2010 03:56 • #8


Ich will mal kurz meine Erfahrungen zu dem Thema wieder geben, vielleicht hilft es dir ja:

Nachdem mein Papa 5 Monate vor dem Abitur gestorben ist, hatte ich enormen Druck. Ich hätte noch Zeit gebraucht, um seinen Tod zu verarbeiten, aber die Lehrer haben ihre noten gebraucht und konnten so kurz vor dem Abi keine Rücksicht auf meine Situation nehmen.
(Zumindest viele nicht, Einige haben Ausnahmen gemacht.)

Ich hatte irgendwann das Gefühl, keine Luft zu bekommen. Ich konnte nicht mehr richtig einatmen, es war, als hätte jemand einen Gürtel um meine Brust geschnürt. Ich hab kaum Luft in die Lunge bekommen, ich hatte Riesen-Angst. Ich wachte Nachts auf mit Atemnot, hatte wirklich das Gefühl, zu ersticken. Bin aufgestanden, hab Tee getrunken, bin manchmal Nachts spazieren gegangen, so verzweifelt war ich.
Ich hatte Todesangst.
Hab eine woche ausgehalten, dann konnte ich nicht mehr, meine Mama hat mich ins Krankenhaus gebracht, ich war fix und fertig.
Auf dem Weg dorthin war ich richtig schwach und hab im Auto zu mir selber gesagt: "Halt nur noch durch, stirb jetzt nicht, du musst nur wach bleiben, bis du dort bist, dann können sie dir helfen, egal, was los ist."
In Gedanken sah ich mich im Sarg liegen. Ich dachte ich wäre sterbenskrank, und ich hab mich auch so gefühlt.

Im Krankenhaus wurde ich auf Herz und Nieren überprüft, 5 Stunden war ich dort. Ergebnis: Ich war kerngesund.

Ich hab den Ärzten im Krankenhaus vertraut, weil ich weiß, dass sie Alles tun, was sie können, um mir zu helfen, dass sie lange studiert haben, und sich auskennen in dem, was sie tun.
Dann waren die Beschwerden weg. Ich konnte wieder ganz normal atmen.
Das Einzige, was gefunden wurde, war, dass mein Lungenvolumen nicht sehr gut war, weil ich so selten Sport getrieben habe. Seitdem mach ich regelmäßig Sport und beim letzten Test hatte sich das Volumen schon verbessert

Ich glaube, man muss einfach vertrauen in die Ärzte, dass da wirklich nichts ist. Wenn man trotzdem immer wieder hin geht, dann glaubt man nicht daran, dass man gesund ist, das heißt, man hat auch weiterhin die Symptome -die sind ja erschreckend real!
Wenn man aber den Ärzten vertraut und glaubt, dass nichts ist, dann ist das eine große Erleichterung, und man kann die Sorgen um die Lunge los lassen und damit auch wieder frei durch atmen.
Man muss sich einfach sagen: "Alles ist gut! Ich bin kerngesund!"
Und das so lange, bis man es selber glaubt.

Liebe Grüße,
Bianca

03.01.2010 04:32 • x 2 #9


Hallo Leute

also ich muss doch nun mitteilen, dass es heute grad aktuell .. und auch gestern zeitweise so war wie früher. Nämlich das ich nicht atmungsfixiert bin und das alles so läuft wies laufen soll.. Hier zu lesen und mit Freunden zu reden hat mir scheinbar geholfen, denn ich sah ja bislang immer alles schwarz im leben.. Ich versuchs grad mit optimismus und grad in den letzten beiden Tagen fühlt sich alles wieder okay an.

... Aber ich hatte eine solche Phase vor 2 Wochen oder so auch, alles schien besser zu werden.. dann kams wieder...

Mein schlaf ist weiterhin nicht erholsam und ich habe starke Rückenschmerzen wenn ich zulange auf der linken Seite liege.. wenn ich dann noch einatmen will sticht es auf dieser Seite. Aber wenn das Herz okay ist und die Lunge wohl auch, was soll das sein?

Wie gesagt gerade habe ich so eine Phase da merke ich es ist fast weg, aber ich weiss es ist noch da.. wenn ich versuche tief einzuatmen ist es immer noch so als wäre das nur halb möglich, aber eigentlich sollte es ja 'voll möglich' sein..

na ja ich werde hier weiter reinschauen wenn jemand ratschläge hat darf er sie gerne posten.

einen angenehmen Sonntag wünsche ich euch trotzdem..

03.01.2010 15:18 • #10


Abend miteinander,

also ich habe mir heute die Wirbelsäule anschauen lassen da die bei der Atmung wohl auch eine Rolle spielt. Ergebnis auch hier: alles okay. Die Halswirbelsäule hat eine Steilstellung aber das sei nicht so wild. Es kann mit der Atmung zu tun haben muss aber nicht meinte der Arzt.

Blut wurde mir heute auch endlich abgenommen, besonderes augenmerk: Schilddrüse.

Morgen weiss ich da mehr.

Am montag gehts zum Lungenfacharzt. Wenn dann auch gesagt wird alles wäre gut. Dann hab ich wohl ein psychisches problem?

04.01.2010 19:20 • #11


Hast du meinen letzten Beitrag gelesen, wayne?

04.01.2010 23:09 • #12


Zitat von GastB:
Hast du meinen letzten Beitrag gelesen, wayne?


Jupp habe ich. Ich weiss noch nicht wo bzw wie ich das Vitamin E zum einnehmen finden soll, und wollte meinen Arzt drauf ansprechen, beim nächsten mal hole ich es nach.

Das mit dem Fenster und Sauerstoff probiere ich wenns wieder auftritt (bestimmt heute) auch wenns kalt ist.. vlt hilfts ja.


Generell stelle ich fest;
manchmal habe ich diesen Drang einzuatmen manchmal nicht
Ich war gestern bei nem Kumpel wir haben auch drüber geredet udn alles.. ich hatte Ruhe. Auf der Rückfahrt war ich mit Autofahren beschäftigt. Als ich zuhause war kam das Gefühl wieder einige Male auf.

manchmal habe ich ein Kloßgefühl am Hals manchmal nicht

manchmal (so wie jetzt grade) sticht es in der Brust. Aber das Herz kanns ja nicht sein und der Rücken auch nicht. Da fragt man sich dann schon: "Was kann das sein?"
Schlafstörungen habe ich in den letzten Tagen dauerhaft

Ich weiss nicht warum aber ich find das alles schwer erträglich,
aber da wohl körperlich alles in ordnung ist, ist es neurologisch/psychisch.. (Lunge wird ja nochmal von einer Fachärztin angeschaut also lasse ich die aussen vor)

Ich find den Gedanken schrecklich das Ganze noch lange am Hals zu haben

04.01.2010 23:22 • #13


hallo mr wayne

ich weiß nicht ob es das selbe ist wie ich es hatte aber es klingt ziemlich ähnlich...

ich bin jetzt 21 und hatte das auch vor 2 jahren das ich nachts aufgestanden bin weil ich keine luft bekommen habe.
ich habe mitten im schlaf gemerkt wie mein körper immer schwerer wird und nicht atmen kann..es ist furchtbar jedes mal 2-3 mal nachts aufzuwachen weil mann denkt man erstickt wenn mann sofort nicht reagiert..
ich hatte immer kurz vorm schlafen panik bekommen weil ich gedacht habe das mir das vielleicht wieder passiert und ich dann ersticke...
ich bin auch mehrmals in die notaufnahme gegangen zum arzt internisten und ect und jedes mal bekam ich als antwort das eigentlich alles in ordnung ist obwohl ich da anderer meinung war..ich wusste nicht was ich hatte außer das mit mir etwas nicht stimmte.
ich bekam schweisige hände wurde immer unruhig wenn ich das hatte...
komisch war das ich das tags über nie hatte..sondern nur nachts teilweiße bin ich die ganze nacht wach geblieben um dann tagsüber zu schlafen doch das geht nicht auf dauer da mann verpflichtungen hat..
jedenfals hatte ich jahren vorher und in der zeit ziemlich große probleme im elternhaus freundeskreis beziehung und beruf..ich hatte auch versucht mir das leben zu nehmen mit schlaftablettten..in der zeit hatte ich niemanden auf dem ich mich verlassen konnte dem ich vertrauen konnte spürte aber auch irgendwann kein schmerz mehr und kein mitgefühl da ich so oft belogen benutzt und betrogen wurde .. meine freunde redeten mir das das psychisch ist aber das machte es irgendwie schlimmer weil die mir erzählten was passieren könnte irgend welche geschichten und darauf bekam ich nur noch panik weigerte aber mich trotzdem zum psychologen zu gehen weil ich der meinung war es sei was körperliches....ich war am ende deswegen dann habe ich meinen heutigen partner kennen gelernt dem ich mir anvertraut habe und ihm erzählt habe was ich fühle was mich bewegt und stört..er ist kein psychologe aber durch ihn hatte ich keine verlustängste wieder vertrauen und jetzt kann ich mich öffnen und ich kann heute meine vergangenheit und kindheit aufarbeiten. seit ich jemandem zum reden habe der mich nicht für verrückt hält und mir hilft habe ich diese atacke bis heute nicht mehr gehabt..
was ich dir sagen möchte egal ob es ein psychologe ist oder nur ein guter freund es hilft darüber zu reden was passiert ist was dich bewegt hat was dich bedrückt.
oft weiß man gar nicht was einem traumatisiert hat weil das tief in der seele ist aber das sind zeichen dafür das dich etwas bedrückt..

21.12.2010 22:28 • #14



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