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Hallo ihr Lieben

Gestern nachmittags waren wir bei Bekannten... Kurz vorm heimfahren bekam ich Atemprobleme, das hatte ich früher ab und zu mal, jetzt aber schon sehr lange nicht mehr. Gestern war mir dann auch etwas übel.. Das verging dann aber wieder...
Heut Nacht wurde ich wach, da war nichts, aber als es mir dann nach zwei Minuten wieder eingefallen ist, bekam ich plötzlich wieder schlecht Luft...

Heut morgen nach dem Aufstehen war es wieder da... Ich hab solche Angst... Will aber auch nicht zum Arzt gehen

Warum hört das einfach nicht auf?

24.06.2011 10:04 • 30.06.2011 #1


22 Antworten ↓


callisto
Mach dir keine Sorgen das hatte ich auch mal. Es war so schlimm dass meine Mutter abends den notdiensthabenden Arzt gerufen hat. Und? Die Ärztin ist nicht mal gekommen weil es keine Krankheit gibt wo man plötzlich keine Luft mehr bekommt. Du hyperventilierst nur. Versuche dem ganzen nicht zuviel Bedeutung bei zu messen. Dann geht es vorüber. )

24.06.2011 16:18 • #2



Atemprobleme

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wunna
Hör mal,
das ist zwar nett, dass die Ärztin das sagt, aber es gibt ganz sicher Krankheiten, bei denen man plötzlich keine Luft mehr bekommt.

Z. B. meine Lieblings-Todesursache: Lungenembolie.

Daran denke ich ständig und habe mir auch schon derartig viel darüber angelesen, dass ich mich super ständig auf Symptome abchecken kann. Leider, versteht sich.

25.06.2011 12:43 • #3


ich kann das zu gut verstehen Das ist bei mir im Moment genauso schlimm, ich weiss gar nicht mehr wohin, es fühlt sich an als würde keine luft ankommen und mein hals wäre zu..wie ich das hasse..

25.06.2011 13:59 • #4


wunna
Mein Therapeut sagte gestern noch, man dürfe sich nicht darauf konzentrieren, sondern müsse sich ablenken. Aber wenn man es wahrnimmt und panisch reagiert, ist nix mit ablenken.
Letzte Woche hatte ich einen grippalen Infekt und der Husten hört noch nicht auf. Ich habe ständig so ein juckendes Kribbeln in der Lunge plus Hustenreiz zwischendurch. Das macht mich erst recht nervös.
Aaaah! Echt, wenn ich doch endlich mal abschalten könnte!

25.06.2011 14:30 • #5


hey growny

na du hattest nachts erst atemprobleme als es dir wieder eingefallen ist. was sagt dir das?

ich geh davon aus das du bestimmt nix hast.
andere frage: hast du mal längere zeit geraucht? an eine lungenembolie würd ich gar nicht denken. aber solche symptome treten immer gerne mal bei fortgeschrittenen rauchern auf. dann wäre jetzt ein guter zeitpunkt damit aufzuhören.

übrigens: nicht das ich denke das es nötig wäre - aber warum nicht der gang zum lungenfacharzt? manchmal beruhigt ein ärztliches urteil die nerven dann kannst du diese angst zumindest zu den akten legen.

26.06.2011 14:52 • #6


wunna
Zum Lungenfacharzt ist eine sehr gute Idee. Man kann sich ja eventuell einen Kurzbrief mitgeben lassen und diesen zur Hand nehmen, wenn man sich ängstigt, dass man doch was hat.

Ich meine ja auch nicht, dass Growny eine Lungenembolie hat, sondern lediglich, dass die Ärztin von Callisto da nicht recht hat, wenn sie sagt, es gäbe keine Krankheit blabla. Growny sollte jetzt nicht Panik schieben, aber die Aussage ist nun mal nicht richtig.

Gut ist es, wenn man sich ordentlich durchchecken lässt. Ich habe selbst jahrelang geraucht, hatte aber keinerlei Raucherhusten geschweige denn Atemnot. Das hat alles erst mit meiner Angststörung angefangen. Ich habe es damals auf Anraten einer Therapeutin so gemacht:

Komplette Untersuchung durch Lungenfacharzt. Ergebnisse mitnehmen und ggf. Kopien zusammen mit einem Brief an sich selbst, in dem man sich noch mal alles erklärt und auch z. B. die beruhigenden Worte des Arztes festhält, in einen Umschlag. Ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

26.06.2011 15:16 • #7


Zitat:
Ich meine ja auch nicht, dass Growny eine Lungenembolie hat, sondern lediglich, dass die Ärztin von Callisto da nicht recht hat, wenn sie sagt, es gäbe keine Krankheit blabla. Growny sollte jetzt nicht Panik schieben, aber die Aussage ist nun mal nicht richtig.


ich weiß. hab das auch nicht bös gemeint. du hast schon recht.

Zitat:
Ich habe es damals auf Anraten einer Therapeutin so gemacht:

Komplette Untersuchung durch Lungenfacharzt. Ergebnisse mitnehmen und ggf. Kopien zusammen mit einem Brief an sich selbst, in dem man sich noch mal alles erklärt und auch z. B. die beruhigenden Worte des Arztes festhält, in einen Umschlag. Ist auf jeden Fall einen Versuch wert.


find ich gut die idee!

26.06.2011 15:22 • #8


wunna
Hach,
ich wünschte ich könnte diese gute Idee jetzt mir zurechnen.

Ich wollte Growny auf keinen Fall auf Ideen bringen, also, jetzt im negativen Sinn.

Stellte mir übrigens grad vor, dass der Notarzt nicht kommt, weil er/sie sagt: Nee, so ein Symptom gibt es nicht, da kommen wir nicht. Was für ein Alptraum!

26.06.2011 16:24 • #9


callisto
Also um es richtig zu stellen. Die Ärztin hat es nicht gesagt, sondern davon bin ich ausgegangen. Zumindest würde, wenn etwas gefährliches dahinter stecken könnte, kein Arzt sagen, dass man er dafür nicht kommen kann. Sie sagte das Wichtigste bei Atemproblemen ist auf das lange Ausatmen zu achten. Einatmen tun wir von ganz allein. Aber wir müssen bewusst ausatmen. Nur so kommt man wieder in den ruhigen Atemfluss. Zudem hat sie geraten in eine Papiertüte zu atmen. Habe mich auch hinterher beruhigt. Allgemein hatte ich das Problem mehrere Wochen und es ist von heute auf morgen aufgetreten. (Beim Gang zum Kinderarzt) Ich weiss wie quälend dieser Zustand ist. Ich dachte auch oft, ich krieg absolut keine Luft mehr und war nur noch am Hecheln und dachte ich kippe jeden Moment um. Bin ich aber komischerweise nicht. Nachdem ich beim Doc war und Lungenfunktionstest etc. hab machen lassen, konnte ich das Thema dann irgendwie abschliessen. Hatte es danach zwar noch ab und zu, aber da wusste ich direkt was los war und konnte mich somit auch schnell wieder beruhigen. Leider funktioniert das bei meinem Herzstolpern nicht so.

26.06.2011 16:43 • #10


callisto
Ausserdem war es kein Notarzt sondern nur die Notdiensthabende Ärztin.

26.06.2011 16:47 • #11


Schlaflose
Es passiert auch zu oft, dass Notärzte zu dramatisch klingenden Notfällen gerufen werden, die sich dann als rein psychisch bedingte Symptome erweisen. In der Zeit könnte jemand, der wirklich Hilfe braucht, sterben, wenn der Notarzt zu spät kommt, weil er seine Zeit bei einem Hypochonder verplempert hat. Ich denke, dass erfahrene Ärzte aus den geschilderten Symptomen sehr wohl erkennen können, ob es tatsächlich um Leben oder Tod geht. (Ich stamme aus einer Ärztefamilie und kenne mich ein bisschen aus!)

26.06.2011 16:50 • #12


Zitat:
Es passiert auch zu oft, dass Notärzte zu dramatisch klingenden Notfällen gerufen werden, die sich dann als rein psychisch bedingte Symptome erweisen. In der Zeit könnte jemand, der wirklich Hilfe braucht, sterben, wenn der Notarzt zu spät kommt, weil er seine Zeit bei einem Hypochonder verplempert hat. Ich denke, dass erfahrene Ärzte aus den geschilderten Symptomen sehr wohl erkennen können, ob es tatsächlich um Leben oder Tod geht. (Ich stamme aus einer Ärztefamilie und kenne mich ein bisschen aus!)


jein. hatte auch schon den fall, dass der notarzt gerufen werden musste wg. atemnot (eine copd, keine einbildung, hab ich auch am telefon gesagt). notarzt hat trotzdem über eine stunde gebraucht.

wenn wirklich brenzlig wird, sollte man eh den krankenwagen rufen- mussten wir dann auch letztendlich. mit notärzten und ihren einschätzungen hab ich schlechte erfahrungen gemacht.

26.06.2011 17:01 • #13


wunna
Wenn man den Notarzt ruft, kommt der eigentlich immer. Also, jetzt im Prinzip der Krankenwagen, wenn man den Notruf wählt. Muss ja auch.

Ich unterstelle einfach mal, dass Menschen, die den Notarzt rufen in den meisten Fällen glauben, dass sie sterben oder etwas wirklich Schlimmes ist. Auch wenn sich dann im Nachhinein herausstellt, dass es vielleicht wirklich "nur was Psychisches" war. Das weiß man ja in diesem Moment nicht.

Mir ging es auch schon 2 mal in meinem Leben so und ich kam jedes Mal noch ins Krankenhaus zur Untersuchung oder Beobachtung. Natürlich war es mir später sehr peinlich, aber ich hatte damals Todesangst, diverse Symptome, die auch tatsächlich ein Notfall hätten sein können.

Nein, ich werfe mir nicht vor, dass jemand in der Zeit hätte sterben können, die der Krankenwagen damals bei mir bzw. mit mir verbracht hat. Da fühl ich mich jetzt echt angegriffen, das gebe ich offen zu. Den Schuh kann und will ich mir echt nicht anziehen.

@Callisto: Ok, Missverständnis. Kannte die Ärztin dich schon? Oder vielleicht hatte die wirklich Erfahrung mit Panikattacken und die Symptome waren eindeutig. Auch möglich.

26.06.2011 17:22 • #14


callisto
Meine Mutter hatte auf mein Drängen hin dort angerufen. Sie hat der Ärztin im Vorfeld auch erzählt dass ich häufiger mit PAs zu tun hab. Ich denke deshalb war der Fall klar. Ausserdem hatte die Ärztin an dem Abend total viel zu tun so dass ich eh ne Stunde hätte warten müssen. Klar die 112 kommt immer. Es ist auch immer besser dann mit ins KH zu fahren sonst muss man den Krankenwagen nämlich bezahlen. Ob man was schlimmes hat oder nicht weiss man, wenn man den RTW ruft, eigentlich nie. Ein Sani erzählte mir auch mal, dass mind. die Hälfte der Einsätze Fehlalarme sind. Aber deshalb stirbt kein anderer Mensch. Schließlich gibt es ja nicht nur einen RTW pro Einsatzgebiet. Ausserdem, wenn man es so sieht, dürfte man den RTW ja dann erst rufen wenn man schon fast tot ist. Ist ja Quatsch. Schuldgefühle dürfen wir uns da wirklich nicht machen. Wenn wir den RTW rufen geht es uns ja auch wirklich sehr schlecht.

26.06.2011 18:45 • #15


hypochonder...schuldgefühle...hin oder her.

bei symptomen wie akute atemnot sollte jeder - wenn er schlimmeres befürchtet - hilfe rufen dürfen. und die hilfe sollte auch kommen. denn jeder arzt kann fehler machen - einfach nicht zu hilfe zu kommen ist dreist und fahrlässig...erfahrung hin oder her.

wieso sollte denn jemand sterben, während der notarzt bei einem fehlalarm ist? dafür gibts dann ja auch noch die 112 wenn nix mehr geht. außerdem ist das ja wohl auch ein problem der organisation, denn es sollte doch auch eine gewisse anzahl an ärzten auf bürger geben.

26.06.2011 19:02 • #16


wunna
Das ist mir jetzt echt nahe gegangen, dass da jemand schreibt, dass man als "Fehlalarm" für Todesfälle verantwortlich sein soll.

26.06.2011 19:09 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

ach wunna, ich bin mir sicher schlaflose hat das nicht persönlich gemeint

26.06.2011 19:22 • #18


wunna
Zitat von Schlaflose:
In der Zeit könnte jemand, der wirklich Hilfe braucht, sterben, wenn der Notarzt zu spät kommt, weil er seine Zeit bei einem Hypochonder verplempert hat.


Also, das mag ja nicht persönlich auf mich bezogen sein, aber das ist schon eine heftige Aussage und trifft ja jeden, der schon den Notruf verständigt hat, obwohl es im Nachhinein nicht lebensgefährlich war.

Besser, ich sage zu dem Thema nichts mehr, es soll ja kein Streit ausbrechen.

26.06.2011 19:42 • #19


callisto
Das denke ich auch. Außerdem wären wir ja dann alle "schuld" weil hier sicher fast jeder schon mal aus Panik den Krankenwagen gerufen hat. Glaub mir in der Regel gibt es genug Krankenwagen pro Einsatzgebiet. Wenn natürlich solche Katastrophen wie zur Love Parade passieren wird's eng aber im Normalfall dürfte die Abdeckung kein Problem sein.

26.06.2011 19:50 • #20



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