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Hallo Ihr Lieben,

ich bin neu hier und möchte mich gerne vorstellen.
Ich bin 23 Jahr jung und habe tierische Angst vor Durchfall.
Es fing alles vor ca. 3 Jahren an, ich bekam immer nach dem Essen, meistens unterwegs Durchfall. Daraufhin stellte man bei mir eine Laktoseintoleranz fest.
Eigentlich dachte ich, nun wäre mein Problem mit dem Durchfall gelöst, aber von wegen. Es wurde immer schlimmer, ich fühle mich eigentlich nur noch zu Hause in meinen vier Wänden richtig wohl.
Ich stehe 2 Stunden bevor ich eigentlich aus dem Haus muß auf um mich erstmal richtig zu "entleeren".
Doch sobald ich natürlich aus dem Haus gehe, fängt er an, der Feind, der Durchfall. Mein treuester Freund ist mittlerweile Immodium akkut.
Ich habe momentan gar keine Lust mehr irgendetwas zu unternehmen, da ich ja weiß mein "Feind" kommt mit.

Vielleicht hat ja jemand da draussen das gleiche Problem oder hat es vielleicht schon erfolgreich überwunden.
Ich bin zwar in Therapie aber ich habe nicht das Gefühl das mir die was bringt.

Freu mich auf eure Antworten

Hoffentlich bis dann.

21.04.2008 11:58 • 11.03.2013 #1


36 Antworten ↓


Hallo lorelay,

ich habe soeben Deinen Eintrag im Forum gelesen. Ich bin hier Sozmatthias und möchte Dir gerne schreiben, ich hoffe Du bist damit einverstanden?

Bei mir ist es auch so, dass ich damit auch zu tun habe, wenn ich irgendwo Termine habe, muß ich erstmal auf die Toilette rennen. So etwas meinst Du doch mit Deiner Krankheit?

Was für eine Art von Therapie diesbezüglich machst Du denn genau?
Eine Verhaltenstherapie vielleicht?
Soviel für´s Erste.

Grüße
Matthias

21.04.2008 19:22 • #2



Angst vor verschiedenen Dingen des Lebens

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Hallo Matthias

danke für deine Antwort, natürlich darfst du mir schreiben freue mich über jeden Beitrag.

Ja, ich habe Angst davor Durchfall zu bekommen, leider fahre ich jeden Tag eine dreiviertel Stunde ins Geschäft wo ich meist schon am Abend davor bammel hab, mal wieder unterwegs zu "müssen".

Eigentlich mache ich eine Verhaltenstherapie aber irgendwie geht mir das Gelaber von der Ärztin auf die Nerven.
Die ganze Zeit spricht die nur davon dass man mehr Sport machen muss dann würden alle Probleme verschwinden. Die hätte mal Sportlehrerin werden sollen oder so was in der Art aber keine Therapeutin.

Liebe Grüße
Lorelay

24.04.2008 17:31 • #3


Hallo,

ich möchte etwas zu dieser Thematik schreiben.
Vor ein paar Jahren litt ich an Panikattacken, Durchfall, Magenproblem, Schwindel und noch mehr. Ich war mit meinen körperlichen Symptomen "besessen".
Meine (Selbst) Therapie war, diese "Symptomen" zu akzeptieren und zu lieben. Mach die Dinge nicht zu Deinem Feind. Wenn Du eine Panikattacke hast - sagst Du - Na, komm schon - hast Du Durchfall - freue Dich, dass der "Sch...." aus dem Körper ist.
Erwarte keine sofortige Wirkung - es ist eine langer, langer Prozess bis zur Heilung - mit vielen Rückschlägen. Aber ich habe es geschafft. Kauf Dir die Bücher von Doris Wolf, Claire Weekes und L.Bassett. Ich habe auch vielen Leuten geholfen, und wenn Du möchtest, kann ich Dich ermütigen - es ist zu schaffen!!
Molehole

24.04.2008 18:07 • #4


17.07.2009 12:41 • #5


Hallo!

Hier bist du gut aufgehoben, also erstmal herzlichen Willkommen!

Ich weiß was du meinst, die Angst umzukippen ist der Horror. Und ich bin noch nicht mal wirklich umgekippt.

Es ist schon mal gut das du ne Therapie machst, ich hab auch grad eine angefangen.
Wie oft warst du denn so schon dort in den 4 Monaten? Du musst immer positiv denken, es wird bestimmt besser, aber das geht nicht von heute auf morgen.
Nimmst du denn Medikamente gegen deine Angst?

17.07.2009 13:10 • #6


Herzlich Willkommen hier!

Hast du denn das, was du in der Therapie gelernt hast, schon umsetzen und anwenden können?

Du darfst natürlich nicht nur passiv dorthin gehen, das machen nämlich leider Viele. Die -Erwartung, dass der Therapeut dich heilen kann, ist aber falsch. Er kann dir bloß Perspektiven und neue Gedankenwege aufzeigen. Die Arbeit hast aber trotzdem du

Denn die Ängste sitzen ja tief in deiner Seele -und da kommst nur du ran, nicht der Therapeut.

Aber gib dir auch einfach etwas mehr Zeit.. 4 Monate sind noch nicht viel.

Nur Mut, es wird schon Alles wieder gut

Liebe Grüße,
Pilongo

17.07.2009 13:23 • #7


danke für die antworten.

@ sabse ich gehe seit anfang an jede woche 1 mal zur therapie.
und nein ich nehme garnichts an medikamenten. wenn es welche gäbe die nicht abhängig machen würden dann würde ich zur ghilfe welche nehmen.

@pilongo ja ich habs teilweise probiert mich der angst zu stellen es klappt auch das ich die panik attacke in dem moment überstehe aber danach kommt die angst vor der nächsten attacke usw.... ich bin in so einem teufelskreis wo ich nicht mehr raus komme.

ich hoffe nur das es nicht noch schlimmer wird in dem ich garnicht mehr aus dem haus gehe

17.07.2009 14:55 • #8


Gundi
Zitat:
wenn es welche gäbe die nicht abhängig machen würden dann würde ich zur ghilfe welche nehmen.


Hallo

Die Mittel der Wahl sind zur Zeit sogenannte Serotonin-Wiederaufnahmehemmer aus der Gruppe der Antidepressiva. Sind sind bei den meisten Betroffenen recht wirkungsvoll und haben kein Abhängigkeitspotential. Man muss aber etwas Durchhaltevermögen mitbringen, weil die Nebenwirkungen beim einschleichen sehr krass werden können und auch die Angst kann verstärkt werden. In Kombination mit Verhaltenstherapie wäre das eine ernstzunehmende Option.

17.07.2009 15:06 • #9


Also ich geh zur Therapie und nehm Medikamente. Allerdings kein starkes AD sondern nur Opipramol, des macht allgemein etwas ruhiger.

Sprech doch mal mit deinem Hausarzt, du musst nicht so sehr leiden. Also wenn du dir was verschreiben lassen möchtest, trau dich ruhig zu fragen.

17.07.2009 16:10 • #10


ok danke

ich werde dann nächste woche mal zum meinem hausartzt gehen und nach nem medikament fargen was ich bei der therapie nebenbei unterstützt aber ich werde ihm extra sagen das ich keine beruhigungs mittel will die sollen nähmlich abhängig machen habe ich gehört.....

17.07.2009 19:14 • #11


04.08.2010 14:37 • #12


eisblume44
kenne ich alles nur zu gut...
gibt es nix mehr hinzu zufügen, all diese ängste kenne ich auch !

danke für deine zusammfassung...
und du stehst nicht alleine da...

08.08.2010 22:34 • #13


Du hast die Ängste wirklich auf den Punkt gebracht.Hätte ich genauso Auflisten können wie du es gemacht hast.Du bist wirklich nicht alleine damit.

19.08.2010 08:13 • #14


huuhuu leute

ich saß in der schule und hatte denn pauseund bin eine rauchen gegangen und denn kam ich wieder im raum rein setzte mich auf mein platz (wo ich auch vorher saß) und mir kam das voll komisch fremd vor ... kennt das jemand?.... naja und meine augen spinnen auch wieder rum als wenn ich alles bischen dunkler sehe ... und wenn ich rede höre ich meine stimme so komisch aber wenn ich leuten zuhöre höre ich das normal ... kennt das alles jemand?...

23.12.2010 15:39 • #15


Ja, je nachdem was ich früher in den Schulpausen geraucht habe, ging es mir ähnlich.

23.12.2010 16:03 • #16


Zig. meine ich natürlich !

ich hab und werde niemals Dro. nehmen

23.12.2010 16:05 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Ich kenne das Gefühl was du beschreibst sehr gut ich hatte das als Kind schon.
Alles kommt einem Fremd und Komisch vor und man fragt sich was man hier macht??
Und dann kommt ein Angstgefühl dazu.
Ich glaube das ganze nennt sich Depersonalisation und Derealisation.

23.12.2010 20:46 • #18


auch das mitn sprechen und hören ?

23.12.2010 20:58 • #19


ich bin kein Arzt also kann ich nur von mir sprechen aber ich habe während solcher Attaken alle möglichen seltsamen Empfindungen und das sich meine eigene Stimme für mich komisch angehört hat hatte ich auch schon mal!
hast du denn sonst auch Panikattaken oder Ängste?
Was genau macht dir denn so große Angst?

23.12.2010 21:02 • #20



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