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Hallo Ihr Lieben

Ich leide unter Angstzuständen und Panikattacken und bilde mir leider auch ständig irgendwelche Krankheiten ein. Nun ist es wieder so weit,aber dies Symptome habe ich fast jeden abend. Und zwar wird mir komisch am hinterkopf,so als wenn ich den Kopf nicht mehr richtig halten kann und ich die kontrolle drüber verliere. Dann bekomme ich so ein stechen im Kopf und Müdigkeit. Würde dann am liebsten die Augen zu machen,habe aber dann Angst davor ich könnte in Ohnmacht fallen oder nie wieder wach werden.

Hat jemand erfahrung damit und kann mir helfen?

Irgendwie habe ich ja auch das gefühl ich bilde ir das bloß ein,aber dennoch habe ich verdammt große Angst davor es könnte was schlimmes sein!

05.11.2010 18:27 • 25.03.2016 #1


32 Antworten ↓


Hallo!

Das kenne ich auch zu gut! Jedesmal während einer PA denke ich dass es mirgleich schwarz vor den Augen wird ich ohnmächtig werde. Meine Psychologin hat mir das so erklärt dass wenn Du organisch wirklich gesund bist, kommt es daher wenn man gerade mit einer bestimmten Situation oder Ereignis in seinem Leben überfordert ist. praktisch " ohnmächtig vor Hilflosigkeit". Das wirkt sich natürlich auf den Körper aus. Wenn organisch alles abgecheckt wurde und da nichts rausgekommen ist, ist es die Psyche,d ie dir da einen "Streich spielt".

Du musst ja so denken..Du bist momentan voller Angst. Weißt nicht was mit dir los ist bzw passiert. Da fühlt man sich oft mal "ohnmächtig". Weil man sich so ausgeliefert fühlt..Weißt du wie ich das meine??

Warst Du schon beim Neurologen? Was kam da raus? hast du dich schon mal von deinem Hausarzt gründlich durchchecken lassen?
LG

05.11.2010 18:48 • #2



Angst vor Ohnmacht bekämpfen - Erfahrungen / Austausch

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Hallo Jaimi

schön das du mir mal wieder antwortest,danke!!
Ja war heute beim Neurologen und bei der Auswertung des Tests kam herraus das ich tatsächlich eine Angststörung habe. Er hat mir jetzt eine Überweisung zum Psychologen gegeben,er meint ich solle auf jeden fall eine Therapie machen,aber es etwas dauern kann bis ich einen Termin bekomme. Da ich den ganzen Tag so unruhig bin hat er mir noch Tabletten aufgeschrieben,aber die mag ich nicht nehmen,denn die sollen einen super müde machen,bin eh schon dauermüde und die können auch den blutdruck senken,denke ist nicht gerade angebracht,da mein Blutdruck eh etwas zu niedrig ist.
Also wirklich durchgecheckt wurde ch ja noch nicht beim Arzt,das soll jetzt erst gemacht werden,habe mir eine neue Ärztin gesucht. Der alte hat nur kleines Blutbild und EKG gemacht,da war alles ok. Meine neue hat jetzt noch vor mal ein großes Blutbild zu machen.Belastungsekg und eine 24 stunden blutduckmessung.
Manchmal denke ich aber ich habe was am Kopf und mit den untersuchungen ist mir dann auch nicht geholfen.
Mich machen die gedanken echt verrückt!! Hatte heut Mittag einen sehr heftigen Schmerz im Oberschenkel und nun tut mir das ganze bein weh,ich meine jetzt natürlich wieder es ist was schlimmes.
Wann weiß ich ob ich mir die Krankheit nur einbilde und wann es vielleicht wirklich was schlimmes sein kann?
Danke für deine Hilfe!

Lg Bella

05.11.2010 19:06 • #3


Hey..lass Dich erstmal richtig untersuchen..wenn da nichts raus kommt, bist du schon mal beruhigter.

Natürlich spührst Du die Symptome und sie sidn auch da!! Aber Du glaubst nicht was die Psyche alles machen kann. Also es muss nicht was krankhaftes sein. Guck Dir doch mal in dem Forum "Angst vor Krankheiten" die Videos an..Da gibt es extra Videos zu dem Thema..Die beschreiben genau das was Du gerade durchmachst.
Was meisnt Du was ich alles für Symptome habe aber kerngesund bin..

Nackenschmerzen-verspannungen
hitzewallungen
muskelzuckungen
herzrasen
druckgefühl/engegefühl an der brust
muskelschmerzen
schwäche in den armen und beinen..

ist aber alles die psyche! und die symptome wandern auch! morgen hab ich das übermorgen das..es ist.auch wenn es mir schwer fällt..man muss es akzeptieren das sman körperlich gesund ist!

lg

05.11.2010 19:30 • #4


Hey Jaimi

aber wo kann ich mich richtig durchchecken lassen? Was meine Hausärztin jetzt mit mir vor hat,ist ja in ordnung. Nur wo lasse ich meinen Kopf mal richtig untersuchen? Wäre mir schon wichtig,denn ich habe ja andauernt diese stiche und ich hatte ja auch im Juni einen schweren Unfall wo ich auf den Kopf gefallen bin. Hatte mir das Jochbein und den Oberkiefer gebrochen. Mir wurden dann in einer Op Platten eingesetzt. Damals im Krankenhaus haben die ein CT gemacht,hätte man da schon auffälligkeiten feststellen können?
Macht das ein Neurologe mit dem Kopf? Wenn ja,kann ich dann in diesem Quartal noch zu einem anderen Neurologen gehen? Denn ich habe mitbekommen,das der wo ich war erst wieder Termine für messungen ab mitte Dez hat,kenne aber einen wo mal glaube ich früher einen Termin bekommen würde. Da ich in diesem Quartal ja auch schon 2 mal die Praxisgebühr bezahlt habe,da ich meinen Hausarzt gewechselt habe,darf der neue mir auch eine Überweisung für einen Neurologen ausstellen?

Ich weiß,fragen über fragen....
Aber vielleicht hast du ja ein wenig ahnung und kannst mir da weiterhelfen,denn ich stehe völlig aufm schlauch...

05.11.2010 19:41 • #5


Hey!

Ja geh nochmal zu einem andere Neurologen wenn es dich beruhigt und lass dich dort körperlich untersuchen. Sage ihm auch dass Du gerne ein MRT vom Schädel haben möchtest weil Du manchmal so komische kopfschmerzen und aufgrund von deinem Unfall
Bedenken hast! Bei einem MRT kann man halt auch die Gefäße usw darstellen. Im CT sieht man nur die Weichteile bzw auch Raumforderungen oder Blutungen. Aber da das unffällig war denke ich nicht dass beim MRT auch was rauskommen wird.. Erst recht wenn die neurologischen Untersuchungen alle unfauffällig waren..Hat der Neurologe dich körperlich untersucht?

Hmm ja wenn deine Hausärtzin dich untersucht hat und alles Okay war.. Bist Du gesund! Was hat sie denn alles gemacht? Großes blutbild, EKG,Langzeitblutdruckmessgerät?
wenn sie das alles gemacht hat und ohne Befund..Brauchst Du Dir keine Gedanken machen..

Ich würde höchstens nur noch einen Facharzt indem Fall den neurolgen aufsuchen und um eine zweite Meinung bitten..Wenn da nichts raus kommt..Aktzeptieren dass Du Gesund bist..Denn sonst besteht die Gefahr dass Du nur noch in Wartezimmer h ockst und aus dem Strudel nicht mehr raus kommst..Und ich weiß von was ich rede..

Wegen Psychologen..Kannst du dich auch per Überweisung ine ine Tagesklinik (wenn ihr eine habt) einweisen lassen..Da geht es dann mit der therapie schneller und wenn du Glück hast musst Du nicht so lange warten. Die Überweisung haeb ich damals von meiner Neurologin die auch Psychaterin ist bekommen..
LG

05.11.2010 20:55 • #6


Huhu

Also der Neurologe hatte mich ja gar nicht untersucht,habe ihn meine Symptome geschildert und darauf hin hat er mir ja so einen Fragenkatallog mitgegeben. Bei der Auswertung kam ja jetzt raus das ich an Angstzuständen leide.
Werde aber die Woche noch einmal zu einem anderen Neurologen gehen,der mich dann mal untersuchen soll,schon allein wegen den Kopfschmerzen...

Meine neue Ärztin hat mich noch nicht richtig untersucht,die wollte jetzt die Woche ein großes Blutbild machen und übernächste Woche Belastungsekg und eine Langzeitblutdruckmessung + EKG
Der alte Arzt bei dem ich mich ja gar nicht wohl gefühlt habe hat ein kleines Blutbild und ein EKG gemacht,da war alles in ordnung.

Weiß nicht ob wir hier eine tageklinik haben,aber ich denke ja mal schon,denn Essen ist ja eine großstadt und ich denke grade die müßten das haben,oder?
Aber ich ruf am Montag erst einmal bei der Psychologin an und dann mal sehen wie es weiter geht....

Danke das du solch eine geduld mit mir hast,ich weiß ich bin ein schwerer Patient im moment

06.11.2010 17:37 • #7


Hallo da draussen

Ich wollte mal fragen wie es mit der ohnmacht bei euch so aussieht.. Ist jemand von euch schon mal in ohnmacht gefallen.. Ich habe im moment sooo heftige panik und den ganzen tag angst... Die sympthome sind nicht mehr auszuhalten.. Ich habe bei jedem symphtom solch eine angst vor ohnmacht dass ich mich reinsteigere habt ihr mir ein rat oder wie überwinde ich diese schei.?

02.01.2016 13:27 • #8


Icefalki
Hallo Sabrina, willkommen bei uns.

Ja, das kenne ich auch alles.

Ich überspringe auch den Teil mit den ganzen Gefühlen.

Was jetzt mal ganz wichtig ist, was wäre soooo schlimm daran, wirklich ohnmächtig zu werden?

02.01.2016 13:41 • #9


Es wäre mir sooo peinlich... Angst mich zu verletzen und dann die fragen etc etc

02.01.2016 13:44 • #10


Icefalki
Also geht es um das ohnmächtige. D.h. Deine Situation fühlt sich ohne Macht an.

Das, was du befürchtest, in dem steckst du gerade. Du bist ohne Macht, dein Leben gerät gerade aus den Fugen. Deshalb hast du Angst, ohnmächtig zu werden, den unbewusst bist du es schon.

Sabrina, ich weiß jetzt nicht, wie lange du deine Panik schon hast, aber damit solltest du zum Therapeuten.

02.01.2016 13:55 • #11


Danke für deinen rat... Ja ich war beim thera und die panik und angst habe ich seot 6 jahren ich hatte gute und schlechte zeiten im moment ist es seeehr schlimm die sympthome sehr krass...aber auch der tera konnte mir nicht helfen ... Diese ohnmachtsangst macht mich wahnsinnig ich kann nichts mer tun gar jichts mehr jedes einzelne sympthom gleich ohnmacht

02.01.2016 14:14 • #12


Icefalki
Sabrina, erstens, man fällt nicht in Ohnmacht, 2. man wird nicht verrückt.

Wenn deine Angst so schlimm ist, mich hat damals ein Antidepressiva gerettet.

Aber, egal was du machst, wenn deine Symptome besser werden, dann sollst du dich selbst anschauen. Wir leben ein Leben, das wir nicht wollen. Irgendwas treibt uns an den Rand des erträglichen. Darum die Panik.

Wenn du doch selbst kennest, kannst du das alles vermeiden. Darum Therapie.

Darum meine Frage, was macht dich so machtlos?

Du hast Angst, ohnmächtig zu werden, du hast Angst, weil du ohne Macht bist.

Therpeutisch müsstest du das schon verstehen. Was ich dir da schreibe.

Warum bist du machtlos, dass du selbst dein Leben nicht mehr im Griff hast. Da musst du hinschauen. Dort liegt die Antwort.

02.01.2016 14:26 • #13


Das ist so lieb von dir danke dass du mir dass so lieb schreibst... Ich habe gestern wieder mit cipralex angefangen und nehme ne halbe temesta/ tavor... Ich fühle mich heute noch ängstlicher mein herz schlägt bis zu 150 schlæge blutdruck bei 160/ 80 ...

Keine ahnung wass in meinem leben falsch läuft ich habe immer wieder überlegt was e sein könnte... Habe sogar die abeit gewechselt damit es besser wird aber es wurde schlimmer ich bin umgezogen ich bin wieder zurück wo ich aufgewachsen bin... Näher zu meiner mamma da ich meinen vater veloren habe als ich 6 war... Ich hattr 3 fehlgeburten in 2 jahren

02.01.2016 14:31 • #14


Zitat:
Es wäre mir sooo peinlich... Angst mich zu verletzen und dann die fragen etc etc

Sooo peinlich?

Was sollen die Leute sagen, die in den unmöglichsten Situationen zusammengeklappt sind. Scham ist bei der Problematik, mMn, echt das geringste Problem.

02.01.2016 14:32 • #15


Was soll ich den machen wenn och genau
Diese angst habe?

02.01.2016 14:47 • #16


Icefalki
Liebe Sabrina, man sagt auch Stress dazu. Aber Stress wird hauptsächlich mit Arbeit und Außendruck gleichgesetzt.

Stress ist auch etwas, das im Innersten abläuft. Nehmen wir deine Fehlgeburten als Beispiel.

Ich hatte nur eine. Und damals kam ich mir wie eine Versagerin vor. Und bin beinahe durchgedreht. Damals hatte ich noch keine PA, aber schon ein sehr großes inneres Leistungsdenken. Und dann versagt.

Wir setzen uns selbst unter Druck. Wirklich unbewusst, wollen nicht hinschauen, wollen uns damit nicht auseinandersetzen. Sind plötzlich hilflos, wieder "ohnmächtig".

Hier hats du es schon wieder. Und so kommt eins zum anderen und der Kessel explodiert.

Geh mal rein in deine Fehlgeburten. In deine Gefühle. Da ist noch enormes Potential an Emotionen vorhanden.

Wut, TrAuer, Versagen, Neid, Hilflosigkeit, Schwäche, etc.

Hats du dich mit diesen Gefühlen bewusst auseinandergesetzt?

02.01.2016 14:55 • #17

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Vergissmeinicht
Liebe Sabrina,

ein liebes Hallo von mir hier.

Icefalki hat schon alles geschrieben, was isch auch geschrieben hätte. Du hast Angst vor Kontrollverlust. Ferner sehe ich die Fehlgeburten auch als unbedingt zu behandeln.

02.01.2016 15:41 • #18


Nein ich konnte nicht mal weinen... Und wenn ich zurück denke fühle ich mich wie eine versagerin dass ich nicht mal im stande bin ein kind zu bekommen.., ich frage mich immer warum habe ich das ganze nur bekommen verdiene ich denn nicht glück lich zu sein ist es wirlklich zu viel verlangt ein normales leben zu führen?

Kann es sein dass die angst nie besser wird? Fühle ich mich heute denn so verschissen wegen dem cipralex?

02.01.2016 15:52 • #19


Icefalki
Siehst du, schon haben wir einen plausiblen Grund, warum du in einer angstspirale hängst.

Das gilt es aufzuarbeiten, diese Verluste. Jetzt setzt dich eben deine Seele unter Druck um dich mal ordentlich daran zu erinnern, dass da noch viel abzuschließen gilt.

Solange du aber noch Antworten im Außen suchst, solange wirst du eben noch gequält.

Manche AD wurschteln einem auch noch durcheinander. Die brauchen eine Weile, bis sie richtig wirken. Und da man eh so hoch im Adrenalinlevel ist, merkt man eben auch die Veränderungen.

Wenn die aber wirken, dann beginne mit der Aufarbeitung deiner Verluste. Darin sehe ich großen Handlungsbedarf.

02.01.2016 16:22 • #20



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