Zitat von Blaue Taube:„Gewöhne dich daran zu glauben, dass der Tod keine Bedeutung für uns hat. Denn alles, was gut, und alles, was schlecht ist, ist Sache der Wahrnehmung. Der Verlust der Wahrnehmung aber ist der Tod. Daher macht die richtige Erkenntnis, dass der Tod keine Bedeutung für uns hat, die Vergänglichkeit des Lebens zu einer Quelle der Lust, indem sie uns keine unbegrenzte Zeit in Aussicht stellt, sondern das Verlangen nach Unsterblichkeit aufhebt. […] Das schauerlichste aller Übel, der Tod, hat also keine Bedeutung für uns; denn solange wir da sind, ist der Tod nicht da, wenn aber der Tod da ist, dann sind wir nicht da.“[17]
Mensch, les dir das doch mal durch. Ist doch sowas von genial. Auch der Satz mit der Wahrnehmung, einfach fantastisch.
Ich hab Jahre dafür gebraucht um zu so einer Erkenntnis zu gelangen, jund du hast die schon vor dir liegen.
Also, beschäftige dich mit solchen genialen Aussagen und halte dich daran fest.
Ich würde bei dir folgendes prognostizieren. Sollten deine Ergebnisse für keine neurologischen, körperlichen Krankheiten sprechen, wirst du trotzdem weiterhin Gründe suchen wollen, weil dir deine Logik dabei im Weg steht.
Angst im übertriebenen Sinn, wie bei uns allen hier, ist unlogisch.
Die Auseinandersetzung mit uns selbst, unsere Wahnehmung und damit resultierend, unsere Bewertungen sind das A und O. Und dann kommen wir zu unseren Gefühlen, die im Moment nur aus Angst bestehen.
Und die erste Frage lautet, wovor habe ich wirklich Angst? Ist es wirklich nur Angst vor den ekligen Krankheiten oder zittert und bebt der Körper vor Angst vor dem Leben? Weil ein Leben geführt wird, das überfordert? Und wenn ja, wodurch wurde das ausgelöst?
Fragen über Fragen. So beginnen Therapien.