Hallo ihr lieben,
ich lese schon seit langem hier im Forum und eure Beiträg und auch die vielen, lieben Antworten machen mir immer wieder Mut!
Jetzt hab ich selber ein Problem und hoffe ihr helft mir genauso nett.
Eine kurze Zusammenfassung:
Ich habe seit letztem August wieder Panikattacken, weil ich bei einem nicht ganz ausgeheiltem Infekt dachte ich bekomme keine Luft mehr. Hab meinen Hausarzt noch im Notdienst im Krankenhaus getroffen, der mir ne halbe Diazepam gegeben hat und danach war wieder gut - für den Moment

Leider ging es danach immer weiter und dazu kamen auch immer wieder Ängste Krebs zu haben (ihr kennt das ja sicher alle hier) .
Ich hab oft das Gefühl als hätte ich einen Knubbel in der Brust und kriege keine Luft, darum wurde im November bei mir die Lunge geröngt ( mein Hausarzt war schon ein bisschen angepisst, als er mich überwiesen hat, weil er wusste das es nichts ist).
Von Dezember bis Februar waren wir (mein Mann und ich und unsere beiden Kinder irgendwie immer total erkältet), also habe ich im Februar aufgehört zu rauchen (ist ja eh nicht so besonders gut wenn man Panikattacken und immer irgendwelche Ängste vor Schlaganfällen, Herzinfarkten oder Krebs hat)
Und seit Ende Januar hab ich das blöde Gefühl es ist mir irgendwie kalt im Hals und auch zwischen den Rippen. Der Hausarzt hat mich tausendmal abgehorcht - nein ist alles gut usw. Ich war auch voll oft im Notdienst damit weil es brennt ein bisschen in der Brust und wie gesagt ist irgendwie kalt im Hals.
Da meinte mein Mann - das ist bestimmt Sodbrennen. Ich kenne Sodbrennen nicht wirklich, hab damit nie Probleme. Also hab ich das nochmal mit dem Hausdoc besprochen und Pantoprazol bekommen. Davon bekomme ich aber nach 3 Tagen tierische Magenkrämpfe - ohne das Medikament gehts mir gut.
Dann habe ich Ranitidin Brausetabletten ausprobiert, die haben mir vier Tage lang geholfen - und dann wieder nicht.
Dazwischen bin ich immer mal wieder beschwerde frei und manchmal ist es so dolle das ich denke auweia das doch ein Herzinfarkt oder böser Krebs oder so.
Mein Hausarzt hat mir ne Magenspiegelung vorgeschlagen - *damit ich beruhigt bin*., er selber hält die Symptome für psychosomatisch und rät zu einer Therapie. Die andere Ärztin in der Praxis rät auch zur Spiegelung - damit die Symptome einen Namen haben - auch wenn es *nur* psychisch ist. Beide raten zu verschiedenen Krankenhäusern

Was mich natürlich wieder völlig verrückt macht.
Ich hatte 2004 und 2008 schonmal ne Magenspiegelung - es war beide Male nichts dramatisches, ne leichte Reizung.
Ich hab jetzt einen anderen Hausarzt, der auch Gastroenterloge ist gesucht und der hält es auch mehr für psychisch , sagte aber auch das er reinschaue würde.
Ich hab aber ganz ganz dolle Angst vor der Narkose, bzw. auch es ohne zu machen.
Mein früherer Arzt macht das ambulant in der Praxis, der hat mich nett weggeschossen, war ganz cool.
Ich hab tierische Angst vor Krankenhäusern - obwohl man da ja eigentlich besser überwacht wird.
Mein Dilemma ist - ich weiss ich würde mich besser fühlen, wenn ich weiss das alles in Ordnung ist, aber ich hab totale Angst danach nicht mehr aufzuwachen.
Ich weiss das ich bei einer Spiegelung schonmal Dormicum bekommen habe und was mitbekommen habe - war aber okay. Beim zweiten Mal hab ich gepennt und nix mitbekommen.
Im Krankenhaus werden die aber wohl Dormicum + Propofol spritzen und ich hab dolle Angst. Hat einer von euch Erfahrungen damit? Die Spiegelung wäre Mittwoch im Elisabeth Krankenhaus in Essen oder danach die Woche Dienstag im Huysstenstift Krankenhaus in Essen?
Bitte um liebe und viele Antworten - ich geh echt am Stock hier
Lg eure Butterfly
