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@Dejavue also ich habe seit 3 Monaten Symptome Appetitlosigkeit seit Ostern Juckreiz erst ganzer Körper jetzt fast nur noch kniekehle ultraschall Hals, Nacken, achseln, leiste alle normal groß habe bald mein Thorax CT um nach einen Lymphom zu schauen Onkologie geht davon aus ich habe nix weil ich so viele Symptome gehabt habe Magenprobleme Magenspiegelung war ich alles ok da Fieber und Nachtschweiß habe ich nicht Gewichtsverlust hatte ich um die 6 Kilo von meinen 101 kilo jetzt nur noch knapp 3 Kilo verloren weil immer bisschen zugenommen habe nehme aber im Moment nicht ab oder auch nicht zu habe dazu dauern Verstopfungen Darmspiegelung war 2019 aber ohne Befund daher wollten die nicht schon wieder eine machen gehen von reizdarm aus weil ich oft übelkeit habe wenn ich abends was esse stehe ich morgens mit übelkeit auf

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Dejavue
Ah gerade gesehen, dass ich in einem falschen Threads kommentiert habe. Dachte es ging um etwas ganz anderes.
Nehme seit kurzem wieder AD deswegen diese ganzen Nebenwirkungen aus meiner letzten Nachricht.
Ich hatte vor kurzem wieder Blutkontrolle, Sono und Thorax Röntgen, bei denen wieder nichts raus kam. Lymphknoten an Hals.ubd Leiste sind NICHT vergrößert laut Radiologe. Nichts auffälliges im Röntgen und Blutbild. Also ja. Versuche Ruhe zu geben und das Thema zu begraben.

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A


Angst vor Lymphdrüsenkrebs

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B

Lymphdrüsenkrebs - Angst

Wie man an der Vielzahl meiner Posts gerade sehen kann, bin ich total in einer Angstspirale und weiß echt nicht, wie ich da wieder rauskommen soll.

Während es letzte Woche noch ganz andere Bereiche waren, die mir Angst machten, bin ich jetzt wieder voll gepackt von dem Glauben, Lymphdrüsenkrebs zu haben. Es schwankt wirklich zwischen der bloßen Angst davor und nahezu einer Überzeugung.

Ende letzten Jahres hatte ich pfeiffrisches Drüsenfieber und im Zuge dessen wurden meine Lymphknoten geschallt, wobei ich 2 Stück mit 3cm (links) und 2.6cm (rechts) am Hals hatte. Der Arzt, der das geschallt hat, meinte sie sehen 'nicht gefährlich und entzündlich aus, aber da muss man ein MRT machen'

Meine Hausärztin meinte, dass dieser Arzt immer bei allem ein MRT veranlasst und sie dafür keinen Grund sieht, solange meine Blutwerte okay sind - was sie waren.

Das ist jetzt um die 10 Monate her. Naja, die Lymphknoten sind halt immer noch da.
Ich /meine/ der rechte ist etwas kleiner geworden, der linke ist aber gefühlt immer noch genauso groß wie damals. Das Ding ist: Ich bin mir auch sicher, dass ich die schon vor meinem pfeiffrischen Drüsenfieber hatte. Ich war eigentlich da, um einen ganz anderen Lymphknoten abklären zu lassen. Die beiden sind mir nicht mal als besonders seltsam aufgefallen, obwohl sie sehr deutlich tastbar sind - was für mich dafür spricht, dass ich sie schon seit Ewigkeiten habe und als normalen Teil meines Halses akzeptiert habe.

Aber seit dieser Erfahrung, vor allem weil sie ein Wochenende mit bangem Warten auf Rückmeldung kombiniert war, hab ich extrem Angst, dass meine Hausärztin das zu locker nimmt und ich eigentlich Krebs habe.

Diese Angst verfolgte mich über die letzten Monate immer mal wieder kurzzeitig, aber war noch nie so extrem wie in den letzten Tagen.

Ich bin mir eigentlich fast sicher, dass ich Krebs habe - wenn da nicht diese kleine, rationale Stimme in meinem Kopf wäre, die mir sagt: Aber wenn du die schon so lange hast, wären sie dann nicht schon viel größer? Deine Hausärztin hätte dann doch auch Bedenken gehabt? Es wäre ja fahrlässig, das nicht zu untersuchen, wenn sie auch nur kleinste Zweifel gehabt hätte, oder? Sie hat ja nicht mal regelmäßige Kontrollen veranlasst.

Ich hab nächsten Freitag einen Gesundheitscheck bei ihr, wo ich definitiv ansprechen will, dass die Lymphknoten noch immer da sind und frage, ob es da weitere Untersuchungen geben sollte. Ich hoffe sehr, dass ich mich mit welcher Antwort auch immer sie mir geben wird, zufriedengeben kann, aber hab auch extrem Angst, dass ich das nicht kann, oder dass jetzt rauskommt: Oh ja, war doch Krebs, hättest du schon vor Monaten nochmal abklären lassen müssen.

Ansonsten habe ich im Moment auch oft Kopfschmerzen, Rückenschmerzen (Verspannung?), bin generell sehr oft müde und erschöpft, und bin die letzten Nächte verschwitzt aufgewacht - letzteres ist aber erst jetzt plötzlich passiert, nachdem ich mich wieder mit dieser Angst beschäftigt habe und es ist auch furchtbar warm hier in den letzten Tagen, also will ich das nicht überinterpretieren (kann mich aber auch nicht komplett davon abhalten, es doch zu tun).

Oh mann, wie soll ich die Woche bis zum Termin aushalten, ohne durchzudrehen? Und was, wenn sie doch was finden?

#543


D
@Beautiful_wreck Hallo, ja diese Ängste die man nicht kontrollieren kann…wer kennt sie nicht?!

Bei mir ähnlich mal ist es kurz weg dann wieder da. Warte auch schon seit Wochen auf meinen Termin, um mein Symptom abchecken zu lassen.

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Nasici
@Beautiful_wreck Liebe Beautiful, ich kann deine Angst total verstehen. Ich habe auch schon ewig die zwei geschwollen Lymphknoten am Hals. Immer in meinen Angstphasen bringen sie mich zur Verzweiflung. Beide lassen sich verschieben und sind in etwa gleich groß.
Wie gesagt, ich habe sie schon immer. Einmal hatte ein HNO-Arzt gesagt, dass man ja einen rausnehmen könne, um zu kontrollieren, um er gutartig wäre. Erst wollte ich dies machen lassen aber dann sagte ich mir, dass die schon immer da waren und andere Ärzte nie einen Grund zur Besorgnis gesehen haben.
Nun mache ich mir wieder Gedanken, weil ich abermals in einer Angstspirale gefangen bin.
Aber eines ruf ich mir immer wieder in Erinnerung: Bei meiner Mama, meiner Oma, meinem Bruder und meinem Sohn, kann man ebenfalls die Lymphknoten am Hals tasten. Genau an der gleichen Stelle. Ebenso groß! Daher denke ich, dass es Veranlagerung ist. Wäre schon komisch, wenn wir alle Lymphdrüsenkrebs hätten.
Vielleicht ist dies bei dir ebenfalls so. Mach dich nicht verrückt (ich weiß, leichter gesagt als getan). Deine Blutwerte waren gut, auch schon wo du die Lymphknoten bemerkt hast!

Alles Gute

Vg Nasici

x 1 #545


B
@Nasici
Vielen Dank für die liebe Nachricht! Ja, wenn ich gerade nicht voll in der Angst bin, denke ich mir auch immer: Wären die letztes Jahr neu gewesen, wär mir das doch aufgefallen! Ich hatte schon öfter Ängste bzgl. Lymphknoten, aber es waren immer kleinere, neue die mich verängstigt haben, nicht diese beiden großen - einfach, weil ich die wahrscheinlich schon mein ganzes Leben habe, und kein Arzt hat sie jemals auch nur erwähnt, wenn mein Hals abgetastet wurde.

Ich glaube einfach, dass dieser Radiologe letztes Jahr mich da ganz schlimm getriggert hat - er war halt auch sehr unsensibel, meinte nur wie groß sie sind, da muss man MRT machen, sieht entzündlich aus, naja gehen Sie mit dem Befund zu Ihrer Hausärztin, okay, tschüss.
Ich war total schockiert, und verunsichert, und musste dann noch das Wochenende auf die Blutergebnisse warten, von denen meine Ärztin es abhängig machte, ob ich mir Sorgen machen muss oder nicht.

Und noch schlimmer: dann habe ich meine Ärztin einfach nie erreicht und nie einen Rückruf mit den Ergebnissen bekommen, und das Thema für mich beiseite gelegt, als eine befreundete Ärztin von mir meinte: Hey, wenn deine Ergebnisse schlecht gewesen wären, hätte man dich schon angerufen!
Die wirkliche Sicherheit, dass meine Blutergebnisse okay hab ich erst bei einem Arztbesuch wegen was anderem vor einem Monat bekommen - also über ein halbes Jahr nach der ganzen Sache!

Also ja, diese ganze Ungewissheit, die Unsensibilität des Radiologen etc., ich glaube das hat in mir echt einfach was losgetreten und jetzt fällt es mir total schwer, diese Angst wieder loszulassen.
Gleichzeitig weiß ich aber auch: wenn ich diese Lymphknoten schon länger habe - ob jetzt seit letztem Herbst oder wirklich schon seit Jahren, dann würde es mir doch so viel schlechter gehen, wenn es wirklich Krebs wäre, oder? Dann würden sie doch wachsen und ich hätte schlimme, reale Symptome und das alles, oder nicht?

#546


Nasici
@Beautiful_wreck Ich finde es persönlich schon mal gut, dass sie auf beiden Seiten vorhanden sind. Wenn es nur einer wäre, würde ich mir mehr Sorgen machen. Sind deine ebenfalls beweglich?

#547


B
@Nasici ich find's irgendwie schwer zu sagen beim rechten - der war von vorneherein etwas kleiner als der linke, und ich kann ihn schon immer noch ertasten, aber nicht mehr so problemlos (also vielleicht ist er wirklich kleiner geworden, was ja gut wäre?); der linke ist immer noch einfach tastbar und definitiv beweglich, ja

#548


Nasici
Vielleicht ist er kleiner geworden. Bei mir ist der rechte auch etwas schwerer tastbarer geworden. Das liegt bei mir aber wahrscheinlich daran, dass die rechte Halsseite etwas härter ist (Verspannungen). Wird bestimmt alles gut sein!
Ich habe auch mal gelesen, dass die Lymphknoten nach pfeiffrischen Drüsenfieber auch sehr lange bestehen bleiben ggf. sich gar nicht mehr zurückbilden.

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B
Ja, das habe ich auch schon gelesen - oder dass Lymphknoten generell vernarbt sein können und das es eigentlich nicht beunruhigend ist, solange er nicht wächst oder so (was er meines Gefühls nach nicht hat?)
Ich weiß, ich sollte erstmal bis nächste Woche zum Arzttermin abwarten, aber es ist einfach so schwer, sich nicht komplett reinzudenken in das Worst-Case-Szenario, als wäre es das einzige, das eintreten könnte

#550


B
kleiner Lichtblick: was mich auch beunruhigt, ist dass ich mich so gar nicht leistungsfähig im Moment fühle, schnell erschöpft, müde, atemknapp - aber heute habe ich 4h für eine Freundin Kisten und Möbel bei einem Umzug geschleppt, inklusive mehrfach in den 4. Stock laufen etc, und es war mega anstrengend aber ging voll klar! Also vielleicht kommt auch einiges von all dem einfach krass in Momenten, in denen ich mich mit den Lymphknoten beschäftige, und gar nicht davon, dass ich wirklich nicht fit bin

x 1 #551


Nasici
Ich denke auch! Das ist auch die Kunst bei Angsterkrankungen - sich ablenken zu können. Wenn man das dauerhaft schafft, ist man auf einen guten Weg!

x 1 #552


B
absolut! wünschte nur, es wäre immer so einfach...

#553


Nasici
Das stimmt 😔

x 1 #554


B
kleines update für alle, die vielleicht ein ähnliches Problem haben:

als ich meine Ärztin beim Gesundheitscheck auf den 3cm Lymphknoten ansprach, meinte sie ganz nüchtern: Ja, der wird auch nicht mal weggehen! Der wird vielleicht mal größer, mal kleiner - je nachdem, ob ich grade krank bin - und man kann ihn vielleicht ab und an mal kontrollieren, aber mehr ist da auch nicht.

Sie hat ihn abgetastet, meinte fühlt sich immer noch nicht bedenklich an. Auf Blutergebnisse warte ich noch - wenn da alles gut ist, ist das kein Grund zur Sorge.

jetzt muss man sich als ängstler natürlich wieder darin üben, darauf zu vertrauen, aber vielleicht muss ich da auch einfach akzeptieren, dass eine berufserfahrene, ausgebildete Ärztin das wohl besser einschätzen kann als meine Angst zwinkern

x 2 #555


M
Danke für das Update. Ich bin mir sicher, dass du der Ärztin vertrauen kannst! Sprich, er ist mal, vielleicht im Zuge eines infektes, größer geworden und bleibt jetzt mehr oder weniger auf dieser größe mit kleinen Schwankungen.

x 2 #556


R

Panische Angst vor Lymphdrüsenkrebs

Hallo, meine Name is Rene ich komme aus dem schönen Oberfranken und bin 23 Jahre alt.

Nachdem eine gute Freundin mit gerade mal 17 Jahren vor einigen Jahren an einen besonders aggressiven Form an Krebs verstorben ist, bin ich mittlerweile nur noch von Krankheitsängsten geplagt.

Hatte eigentlich auch schon alles durch.
Hirntumore, Hodenkrebs, Knochenkrebs am Knie, Herzinfarktangst, Multiple Sklerose, ALS und irgendeine unglaublich seltene Ataxieform, die in meinem Alter eigentlich fast nie auftritt und so schon selten ist.
Seit einem guten Jahr bis Anderthalb is es Lymphdrüsenkrebs unter der Achsel.

Immer panisch gewesen wegen wunder Haut (kann natürlich auch vom rasieren oder auch vom doof rumdrücken kommen, da Angst).

Dann 3 mal insgesamt bei Hausarzt. Konnte nichts ertasten. Dann MRT damit ich beruhigt bin. Alles so wie es mit Anfang 20 sein soll.

Und dennoch denke ich, da ist was geschwollen und es is der Lymphknoten.

Dann hatte ich neulich wegen einer anderen Geschichte ein Blutbild. Alles normal außer LDH.
Der war statt im Normbereich von 250 bei 257 U/l.

Natürlich gelesen. Indikator für Krebs. Ich kann langsam nicht mehr. So geht halt auch die Lebensfreude flöten. Was soll nur tun?

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Kai-Uwe
Was sollst du nur tun? Aufhören zu googlen. Weißt du selbst.

#558


regdul
@ReneHaller Der LDH Wert ist geringfügig erhöht...die Ursache kann da schon eine fehlerhafte Blutentnahme sein,

#559


L
@Liat hast Du untersuchen lassen, was das für kleine Knubbel in der Leiste sind?
Habe es vor Tagen auch bei mir entdeckt ....

#560


A


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Prof. Dr. Heuser-Collier
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