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Hope1979
Mitglied
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Guten Morgen,
ich weiß gar nicht genau, wo ich anfangen soll. ich bin 46 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Kinder.
Ich habe vor vielen Jahren meine Mutter bei einem Autounfall verloren und kämpfe seit dem mit Ängsten (zwischenzeitlich Venlafaxin 262,5 mg aktuell keine Medikamente)
Meine persönliche alltägliche Todesangst hat sich seit einigen Monaten in eine Zwangsstörung verändert, die sich auch in starker Kontrolle meinem Sohn gegenüber äußert.( Ich fahre in die Schule, um ihm unter einem Vorwand die Hände zu waschen, weil ich glaube es könnte noch Seife dran sein, die er dann isst und sehe ihn gedanklich schon am Schaum ersticken)
Ich warte gerade auf eine stationäre Aufnahme, die eigentlich schon vor Weihnachten hätte stattfinden sollen.
Ich kann alltägliche Situationen überhaupt nicht einschätzen und alles was passiert läuft in meinem Kopf direkt auf die Katastrophenautobahn und es gibt keine Abfahrt mehr.
Selber kochen geht so gut wie gut wir gar nicht mehr, da ich immer glaube es wäre nicht mehr gut, oder etwas giftig. Wasche wirklich oft meine Hände.
Anfang des Jahres ist eine Kollegin von mir an Darmkrebs erkrankt, was mich seitdem umtreibt. Ich habe dann also angefangen auch meine Ausscheidungen zu kontrollieren und sie für "zu dünn" empfunden.
Daraufhin habe ich 2 Stuhluntersuchungen gemacht. (kein Blut, aber Entzündungsparameter zu hoch) Dann habe ich eine Darmkur gemacht. (Vor 3 Monaten beendet) Veränderungen nicht wirklich deutlich. Habe es geschafft, mich zur Darmspiegelung anzumelden und jeh näher der Termin rückte um so panischer bin ich geworden, da ich beim Vorgespräch meine Ängste von innerlicher Verletzung angesprochen habe und der behandelnde Arzt nur sagte, ja passieren kann immer was. Ich bin nachts mit Magenschmerzen und Kopfkino wach geworden, konnte nicht mehr schlafen und hab den Termin Schluss endlich abgesagt, weil mein Körper und mein Kopf völlig rebelliert haben. (Verletzung bei der Untersuchung/Ansteckung mit Krankheiten ect.) Ich bin in solchen Situationen meinen Gedanken und vor allem meinen Ängsten völlig ausgeliefert und Logik kommt nicht an.
Anfang letzten Jahres habe ich bewusst begonnen abzunehmen (aufgrund von Hüftarthrose) und bin mit 99,8 kg in Reha gegangen. Entlassen wurde ich Ende Mai mit 97,2 kg. Ich hab mich gefreut. Habe dann nicht mehr wirklich auf mein Gewicht geachtet, wohl aber bemerkt, dass meine Ängste sich drastisch erhöht haben. Gegipfelt ist es dann Ende Oktober, als mich die Erzieherin meines Sohnes auf meine "ungewollte" Abnahme ansprach (aktuell 91,5) und mich fragte was mein Arzt dazu sagt. seitdem habe ich totale Panik Krebs zu haben-darauf hat sie angespielt- und dieser Gedanke ist neben der ganzen Kopfachterbahn, der Angst-und Zwangsstörung nun mein täglicher Begleiter. Hinzu kommt, dass ich seit Mitte Dezember nachts schwitze. meist im Brustbereich. Dort ist es nass. wache ich nachts vermehrt auf und kontrolliere ob ich irgendwo schwitze. Nächtliches Schwitzen hätte ich besser nicht gegoogelt.
Mein letztes großes Blutbild, war bis auf Vit. D völlig in Ordnung.
Vielleicht gibt es hier Jemanden, der Lust hat sich mit mir auszutauschen!?
Ich wünsche euch Allen von Herzen ein gutes Jahr 2026.
ich weiß gar nicht genau, wo ich anfangen soll. ich bin 46 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Kinder.
Ich habe vor vielen Jahren meine Mutter bei einem Autounfall verloren und kämpfe seit dem mit Ängsten (zwischenzeitlich Venlafaxin 262,5 mg aktuell keine Medikamente)
Meine persönliche alltägliche Todesangst hat sich seit einigen Monaten in eine Zwangsstörung verändert, die sich auch in starker Kontrolle meinem Sohn gegenüber äußert.( Ich fahre in die Schule, um ihm unter einem Vorwand die Hände zu waschen, weil ich glaube es könnte noch Seife dran sein, die er dann isst und sehe ihn gedanklich schon am Schaum ersticken)
Ich warte gerade auf eine stationäre Aufnahme, die eigentlich schon vor Weihnachten hätte stattfinden sollen.
Ich kann alltägliche Situationen überhaupt nicht einschätzen und alles was passiert läuft in meinem Kopf direkt auf die Katastrophenautobahn und es gibt keine Abfahrt mehr.
Selber kochen geht so gut wie gut wir gar nicht mehr, da ich immer glaube es wäre nicht mehr gut, oder etwas giftig. Wasche wirklich oft meine Hände.
Anfang des Jahres ist eine Kollegin von mir an Darmkrebs erkrankt, was mich seitdem umtreibt. Ich habe dann also angefangen auch meine Ausscheidungen zu kontrollieren und sie für "zu dünn" empfunden.
Daraufhin habe ich 2 Stuhluntersuchungen gemacht. (kein Blut, aber Entzündungsparameter zu hoch) Dann habe ich eine Darmkur gemacht. (Vor 3 Monaten beendet) Veränderungen nicht wirklich deutlich. Habe es geschafft, mich zur Darmspiegelung anzumelden und jeh näher der Termin rückte um so panischer bin ich geworden, da ich beim Vorgespräch meine Ängste von innerlicher Verletzung angesprochen habe und der behandelnde Arzt nur sagte, ja passieren kann immer was. Ich bin nachts mit Magenschmerzen und Kopfkino wach geworden, konnte nicht mehr schlafen und hab den Termin Schluss endlich abgesagt, weil mein Körper und mein Kopf völlig rebelliert haben. (Verletzung bei der Untersuchung/Ansteckung mit Krankheiten ect.) Ich bin in solchen Situationen meinen Gedanken und vor allem meinen Ängsten völlig ausgeliefert und Logik kommt nicht an.
Anfang letzten Jahres habe ich bewusst begonnen abzunehmen (aufgrund von Hüftarthrose) und bin mit 99,8 kg in Reha gegangen. Entlassen wurde ich Ende Mai mit 97,2 kg. Ich hab mich gefreut. Habe dann nicht mehr wirklich auf mein Gewicht geachtet, wohl aber bemerkt, dass meine Ängste sich drastisch erhöht haben. Gegipfelt ist es dann Ende Oktober, als mich die Erzieherin meines Sohnes auf meine "ungewollte" Abnahme ansprach (aktuell 91,5) und mich fragte was mein Arzt dazu sagt. seitdem habe ich totale Panik Krebs zu haben-darauf hat sie angespielt- und dieser Gedanke ist neben der ganzen Kopfachterbahn, der Angst-und Zwangsstörung nun mein täglicher Begleiter. Hinzu kommt, dass ich seit Mitte Dezember nachts schwitze. meist im Brustbereich. Dort ist es nass. wache ich nachts vermehrt auf und kontrolliere ob ich irgendwo schwitze. Nächtliches Schwitzen hätte ich besser nicht gegoogelt.
Mein letztes großes Blutbild, war bis auf Vit. D völlig in Ordnung.
Vielleicht gibt es hier Jemanden, der Lust hat sich mit mir auszutauschen!?
Ich wünsche euch Allen von Herzen ein gutes Jahr 2026.
• • 03.01.2026 #1
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