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Hier gibts ja ne Menge Auflagen, wie man schreiben darf - das kann einem echt ja schon wieder Angst machen.....

Wie auch immer: Ich war GENERELLE Angstpatientin, Hypochonderin über 30 (!) Jahre hinweg. Und das jeden einzelnen verdammten Tag. Es war die Hölle. Jeden einzelnen Tag Todesangst - das Grauen pur.
Und alle, die so empfinden, werden mir das nachvollziehen können....

Das Ganze endete Pfingsten 97 von einem Moment auf den anderen - welche Befreiung! Seitdem ist diese Todesangst nie wieder gekommen, GOTT sei Dank!

24.02.2017 13:07 • 01.03.2017 #1


30 Antworten ↓


Angstmaus29
Hast du eine Therapie gemacht oder ist es von heute auf morgen alleine weg gewesen?

24.02.2017 13:12 • #2



Angst vor Krankheiten überwunden

x 3


Hotin
Hallo Marya,
Zitat:
Hier gibts ja ne Menge Auflagen, wie man schreiben darf - das kann einem echt ja schon wieder Angst machen.....


Willkommen hier im Forum. Die Auflagen solltest Du nicht überbewerten.
Schreibe einfach drauf los.
Zitat:
Das Ganze endete Pfingsten 97 von einem Moment auf den anderen - welche Befreiung! Seitdem ist diese
Todesangst nie wieder gekommen, GOTT sei Dank!


Das hört sich ja gut an. Was ist damals positives passiert? Wie war das bei Dir?
Erzählst Du uns etwas darüber?

Viele Grüße

Bernhard

24.02.2017 13:47 • #3


Schwer zu glauben ! Es gibt momente da habe ich auxh über Jahre keine Ängste! Aber ich glaube Hypochronder ist eine Lebenseinstellung.... UND KANN NICHT GEHEILT WERDEN
Wir sind übervorsichtig das wars.... Sobald du ein Symtom hast das du nicht kennst biste wieder am anfang!

25.02.2017 03:20 • x 1 #4


Wollt ihrs wirklich wissen? Es hat mit Glauben und Gott zu tun und ich habe die bittere Erfahrung machen müssen, dass ab da das Ganze aus dem Ruder lief. Aber ich will euch nichts überstülpen - es ist meine persönliche Erfahrung, die bis heute Bestand hat.

Wenn ichs schreiben soll, sagts mir. Ich tus gern. Aber ich will euch nicht überfahren.

Marya

26.02.2017 10:02 • x 2 #5


Zitat von Kleineraffe11:
Schwer zu glauben ! Es gibt momente da habe ich auxh über Jahre keine Ängste! Aber ich glaube Hypochronder ist eine Lebenseinstellung.... UND KANN NICHT GEHEILT WERDEN
Wir sind übervorsichtig das wars.... Sobald du ein Symtom hast das du nicht kennst biste wieder am anfang!



Immerhin sind es bei mir nun schon 20 Jahre ohne Todesangst... Das nur zum Nachdenken....
Und seitdem bin ich auch kein Hypochonder mehr, im Gegenteil: Ich meide Ärzte, wo ich kann.
Glaubt es oder glaubt es nicht, es ist doch nicht mein Problem. ICH habe es so erlebt. Für mich zählt nur das. Wer dran Teil haben will, darfs gern. Aber muss nicht. Okay?

26.02.2017 10:07 • #6


Hotin
Hallo Marya,

dann erzähle doch bitte mal.
Ich kann mir schon vorstellen,dass Du auf diesem Weg eine Besserung bekommen hast.

Viele Grüße

Bernhard

26.02.2017 13:11 • #7


Okay, ich tue es gern, aber ich bitte euch auch darum, das dann als gegeben zu respektieren. Okay?

Ich bin Christ. Aber ich wars bis 97 eher so wie viele - ein Kirchenchrist, irgendwie kannte ichs alles und doch wieder nicht. Durch eine Freundin erfuhr ich, dass Gott mehr ist, dass er wirklich helfen kann, dass er handelt. Das nur in Kürze als Grundvoraussetzung.

Pfingsten 97 war ich komplett am Ende - und auch kurz davor, meinem Leben dieses Ende zu setzen.

Ich stand in meiner Küche - und ich schrie: "Jesus, ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, mach was, irgendwas, aber bitte mach was"

Ich weiß, dass es nun für die meisten von euch komplett bescheuert klingt. Das nehme ich in Kauf, was ich NICHT will, ist, dass hier nun irgendeine Art von Stress entsteht. Okay? Ich bin gefragt worden und ich antworte nun. Belassen wir es BITTE auf dieser sachlichen Ebene. Danke.

Und in dem Moment war die Todesangst, die mich seit dem 8. Lebensjahr begleitet hat, fort.
Und sie kam nie wieder - wie erwähnt nun 20 Jahre lang nicht mehr.

26.02.2017 13:26 • x 5 #8


Brandungsburg
Warum habe ich bei diesem Thread ein ganz seltsames Gefühl?

26.02.2017 13:48 • x 1 #9


Weil du es nicht verstehen kannst......
FRAG mich. Sprich es aus. Ich antworte. Nichts davon ist irgendein Geheimnis. Und ich antworte. Auf alles. Okay?

26.02.2017 13:49 • #10


Du hast praktisch Jesus nach Hilfe gefragt und seit dem gehts dir gut? Oder ist dann noch was passiert?
Darf ich fragen ob du katholisch bist?

26.02.2017 14:03 • #11


Hotin
Hallo Marya,

Deine Beschreibung finde ich sehr beeindruckend.
Auch ich bin Christ und habe meine eigene Einstellung zu dieser Religion gefunden.
Zitat:
Ich weiß, dass es nun für die meisten von euch komplett bescheuert klingt. Das nehme ich in Kauf, was
ich NICHT will, ist, dass hier nun irgendeine Art von Stress entsteht.

Dass Die Panikattacken durch Dein plötzliches Schlüsselerlebnis dauerhaft verschwunden sind, finde ich auch
außergewöhnlich.
Jedoch habe ich daran keinerlei Zweifel. Ich glaube Dir das aufs Wort.

Was immer jemand über die Religionen denkt. Auch ich bin sicher, dass man durch den festen Glauben
an eine übermenschliche, natürliche Kraft, seine Ängste ziemlich klein halten kann.
Dafür gibt es eine völlig logische Erklärung, wenn man sich intensiv und lange damit beschäftigt.
Mich freut es, dass Dir dies gelungen ist. Daher bleibe bei Deiner Überzeugung.

Für mich gibt es einen sehr engen Zusammenhang zwischen Religionsausübung und Ängsten.
Nur schreibe ich das normalerweise hier nicht, da jemand der voll in der Angst drin ist, so etwas meistens
nicht glauben will.
Zu einer Religion sollte jeder allein finden. Niemanden darf man dazu zwingen.
Denn Zwang erzeugt was? Angst.

Viele Grüße

Bernhard

26.02.2017 14:03 • #12


Zitat von Turtleline:
Du hast praktisch Jesus nach Hilfe gefragt und seit dem gehts dir gut? Oder ist dann noch was passiert?
Darf ich fragen ob du katholisch bist?



Lach - ich glaube, wenn ich katholisch wäre, dann wäre mirs so nicht ergangen. Nein - ich bin freikirchlich. Aber es hat überhaupt nichts mit einer Kirche zu tun! Ich GLAUBE einfach. Und das auch erst so intensiv seit diesem auch für mich markanten Erlebnis.
Und nein, es geht mir nicht seiotdem einfach nur "gut"! Leider nicht.
Ich habe damals lediglich die Befreiung von dieser jahrzehntelangen Todesangst, die mich jeden einzelnen verdammten Tag heimgesucht hatte, erfahren!

26.02.2017 14:09 • #13


Zitat von Hotin:
Hallo Marya,

Deine Beschreibung finde ich sehr beeindruckend.
Auch ich bin Christ und habe meine eigene Einstellung zu dieser Religion gefunden.
Zitat:
Ich weiß, dass es nun für die meisten von euch komplett bescheuert klingt. Das nehme ich in Kauf, was
ich NICHT will, ist, dass hier nun irgendeine Art von Stress entsteht.

Dass Die Panikattacken durch Dein plötzliches Schlüsselerlebnis dauerhaft verschwunden sind, finde ich auch
außergewöhnlich.
Jedoch habe ich daran keinerlei Zweifel. Ich glaube Dir das aufs Wort.

Was immer jemand über die Religionen denkt. Auch ich bin sicher, dass man durch den festen Glauben
an eine übermenschliche, natürliche Kraft, seine Ängste ziemlich klein halten kann.
Dafür gibt es eine völlig logische Erklärung, wenn man sich intensiv und lange damit beschäftigt.
Mich freut es, dass Dir dies gelungen ist. Daher bleibe bei Deiner Überzeugung.

Für mich gibt es einen sehr engen Zusammenhang zwischen Religionsausübung und Ängsten.
Nur schreibe ich das normalerweise hier nicht, da jemand der voll in der Angst drin ist, so etwas meistens
nicht glauben will.
Zu einer Religion sollte jeder allein finden. Niemanden darf man dazu zwingen.
Denn Zwang erzeugt was? Angst.

Viele Grüße

Bernhard


Ich stimme dir da vollends zu. Gott hat mit jedem seinen eigenen Weg. Und ich habe ja auch keine vollkommene Heilung erfahren. Aber das, die Befreiung von der Todesangst, die mich seit dem 8. Lebensjahr quälte, war für mich dann doch sehr markant, da sie wirklich von einerm Moment auf den anderen geschah. Und eben nie mehr zurückkehrte.

26.02.2017 14:15 • x 1 #14


Brandungsburg
Vorab: Ich möchte niemandem den Glauben nehmen. Sollte es so bei dir passiert sein, wie du sagst, dann freue ich mich sehr für dich. Wie hast du dich gefühlt, nachdem du das ausgesprochen hast, war direkt ein anderes Gefühl in dir?

Zitat:
Durch eine Freundin erfuhr ich, dass Gott mehr ist, dass er wirklich helfen kann, dass er handelt


Okay. Nur warum handelt er dann bei 1276434734 anderen Menschen auf der Erde NICHT, obwohl diese ihn mehrfach um Hilfe bitten und verzweifelt sind?

26.02.2017 14:21 • #15


Ja. Es war sofort ein Gefühl der Befreiung da. Allerdings wusste ich da noch nicht, dass es auch die Befreiung von der jahrzehntelangen Todesangst war. Das habe ich erst so nach und nach realisiert - eben, als ich merkte: Mensch, ich habe nicht mehr ständig Angst zu sterben.

26.02.2017 14:25 • #16


Zitat von Brandungsburg:
Vorab: Ich möchte niemandem den Glauben nehmen. Sollte es so bei dir passiert sein, wie du sagst, dann freue ich mich sehr für dich. Wie hast du dich gefühlt, nachdem du das ausgesprochen hast, war direkt ein anderes Gefühl in dir?

Zitat:
Durch eine Freundin erfuhr ich, dass Gott mehr ist, dass er wirklich helfen kann, dass er handelt


Okay. Nur warum handelt er dann bei 1276434734 anderen Menschen auf der Erde NICHT, obwohl diese ihn mehrfach um Hilfe bitten und verzweifelt sind?



Open question. Das kann ich dir auch nicht sagen. Gott hat mich ja auch nicht von den Depressionen geheilt. Da könnte ich auch sagen: Warum nicht?
Doch das überlasse ich Ihm. Wer bin ich, dass ich meinem Schöpfer Vorschriften machen könnte und wollte?

Aber genau das, was ich befürchtet habe, scheint nun zu geschehen: Dass es in eine Glaubensdiskussion entartet, doch dafür ist hier nicht das richtige Forum.
Daher - wer noch solche Fragen hat, bitte besser eine PN an mich. Danke.

26.02.2017 14:28 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hotin
@Brandungsburg

Hallo Brandungsburg,
Zitat:
Okay. Nur warum handelt er dann bei 1276434734 anderen Menschen auf der Erde NICHT, obwohl diese
ihn mehrfach um Hilfe bitten und verzweifelt sind?


Das göttliche ist etwas, was da ist, was wir aber mit unserem Bewusstsein nicht erfassen können.

Was immer "Gott" ist, es ist mit Sicherheit kein menschenähnliches Wesen.
Vielleicht ist damit die Natur gemeint, oder was immer.

Und Gott ist kein Wünscheerfüller, sondern das, was uns Menschen psychisch stabilisiert, wenn wir dauerhaft danach leben.
Du kannst Gott nicht um etwas Bestimmtes bitten. Das ist falsch verstandene Religion.
Du kannst aber Gott jederzeit um Kraft und weniger Angst bitten. Und diese Bitte wird oft schnell erfüllt.

Gruß

Bernhard

26.02.2017 14:35 • x 1 #18


Man kann und darf Gott um ALLES bitten. Nur solle man nicht davon ausgehen, dass Er auch alle Bitten erfüllt. Dann hätten wir schon seine neue Welt.
Im Falle meiner Heilung von der Todesangst war es halt so, dass Er dem entsprochen hat, denn es war gleichzeitig der Beginn meiner persönlichen Beziehung zu Ihm.
Und das ist bei allem Chaos, in und mit dem ich nach wie vor lebe, das Wertvollste dieses denkenswerten Tages.....

26.02.2017 15:46 • #19


Brandungsburg
Zitat:
Und Gott ist kein Wünscheerfüller, sondern das, was uns Menschen psychisch stabilisiert, wenn wir dauerhaft danach leben.
Du kannst Gott nicht um etwas Bestimmtes bitten. Das ist falsch verstandene Religion.
Du kannst aber Gott jederzeit um Kraft und weniger Angst bitten. Und diese Bitte wird oft schnell erfüllt.


Hm, so habe ich das Ganze noch nicht gesehen. Deshalb wünsche ich mir manchmal an Gott zu glauben, weil ich dann etwas hätte, woran ich festhalten könnte.

Zitat:
Nur solle man nicht davon ausgehen, dass Er auch alle Bitten erfüllt. Dann hätten wir schon seine neue Welt


Nur jetzt schaut er dann praktisch dabei zu, wie wir Menschen die Welt kaputt machen und unternimmt rein gar nichts.

26.02.2017 17:26 • x 1 #20



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