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Hallo,

ich bin neu hier und möchte mal meine Geschichte erzählen.
Im September 2007 habe ich auf einer Messe ganz plötzlich Herzrasen bekommen. Ich war total benommen und wurde mit dem Notarztwagen ins KH eingeliefert. Dort sagte man mir das ich mit Verdacht auf einen Herzinfarkt eingeliefert wurde (mit 30 Jahren). Jedoch stellte sich heraus das ich kern gesund war. Allerdings hielt dieses komische für mich neue Gefühl noch mehrere Tage an. Ich dachte imer wieder, das ich verrückt werde, die Kontrolle verliere. Meine HA verschrieb mir daufhin Paroxat und ich versuchte einen Therapeuten zu finden. Paralell dazu hatte ich immer wieder heftige Panikattacken, im Auto, während der Arbeit im Kino, einfach überall und ich wusste absolut nicht was mit mir passiert. Ich hatte tierische Angst vor der Angst. Nach 4 Monaten erfolgloser Therapeutensuche habe ich mir dann einen privaten gesucht, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Das war im Januar 2008. Es war ein Glücksgriff, denn die Harmonie stimmte auf Anhieb. Er machte mit mir zunächst 'Entspanniungsübungen wo ich mir schon etwas komisch bei vorkam. Dann wand er verschiendene Verfahren an, Hypnotherapie, Psychoanalyse. Und ich merkte innerlich, das mit mir etwas passierte. Ich wusste nur noch nicht genau was. Die PA`s wurden zum Glück immer seltener. Anfang September kam es denn zum großen Knall. Es kam heraus, das ich mein Leben lang vor meinen Erlebnissen aus der Kindheit weggelaufen bin. Mein Vater war Alk., hatte meine Mutter über Jahre misshandelt und ich habe darüber nie ein Wort verloren, auch nicht als er 2001 an Krebs starb. Ich bin daraufhin in ein Riesenloch gefallen, kam zur Krisenintervention in die Psychatrie, war 4- 5 mal die Woche bei meinem Therspeuten. Es war wirklich sehr schlimm für mich.
Jetzt bin ich seit Anfang Dezember Medikamenten frei habe keinerlei Beschwerden mehr und fühle mich wie ein neuer Mensch. Und ich kann endlich meine Gefühle zeigen und darüber reden.
Die Therapie war für mich Gold wert.
Das ist jetzt natürlich sehr komprimiert geschrieben!

Liebe Grüße Lars

23.01.2009 20:01 • 01.02.2009 #1


9 Antworten ↓


blackrose
hey lars hört sich an,als geht es dir jetzt tausend mal besser....cool!!
bei mir war es ungefähr so...2006 bekam ich meine erste heftige panikattake (kann sein das ich vorher auch schon welche hatte aber die war mir wohl sehr bewusst)
daraufhin hatte ich jeden tag eine und 2006 im sommer hatte ich ein erstgespräch mit einem psychologen deer bei der ersten sitzung rausfand das ich eine panik und zwangsstörung hab...nach ca. 2-3 monaten bin ich nicht mehr hin,wegen meiner mutter,sie sagte ich soll mir nix einreden lassen ich hätte doch nix und und und.abba jetzt geht es mir sehr schlecht.ich wünschte ich hätte ein therapeuten aber weiß nicht wie das ist,also mit einem termin,da das vor zwei jahren mit dem psychologen meine mutter in die wege geleitet hatte.....kann ich da einfach anrufen und ein termin machen...ps:ich bin erst 17 und werde nächsten monat 18...abba ich möchte eig. nicht das dann meine mutter was davon erfährt weil sie mich davon abhält..
hoff du kannst mir helfen..
lg

23.01.2009 20:25 • #2



Die Angst überwunden.

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Hey,

ich würde Dir raten, alle Therapeuten aus Deiner gegend herauszusuchen und dort anzurufen.
Du musst mit langen Wartezeiten rechnen (zw. 3 - 12 Monaten!)
Aber eine Therapie bei dem richtigen Therapeuten ist durch nichts zu ersetzen wenn Du bereit bist offen und ehrlich mitzuarbeiten!

Gruß LArs

23.01.2009 20:33 • #3


blackrose
vor zwei jahren hat meine mutter ja ein termin bei einem psychologen gemacht ich glaub sie hat nur da angerufen und nach 2 wochen durfte ich kommen...wo ist denn der unterschied zwischen einem psychologen und psychotherapeuten?mir wurd ein psychotherapeut geraten....reicht kein psychologe?!
LG

23.01.2009 20:47 • #4


Der Psychologe hat Psychologie studiert und der Psychotherapeut ist ein Arzt mit weiterbildung in Psychotherapie. Einfach unterschiedliche Ausbildunegn. ich habe eine Analyse bei einer Psychotherapeutin gemacht über 3 Jahre und mit jetzt auch sein 3 Jahren symptomfrei. Und ich glaube auch, ohne Therapie und Verarbeitung der Ursachen der PA geht es nicht. In meiner Erkrankung hat es zu dem Zeitpunkt eine Wende gegeben, wo ich langsam bereit war, meiner Mutter zu verzeihen, den inneren Frieden zu finden. Lass dir von deiner Mutter bloß die Thera nicht ausreden, sie ist wichtig ffür dich und kann dir helfen, wenn du bereit bist

31.01.2009 17:43 • #5


blackrose
ich wollts ihr eig. erst gar nicht sagen hatte aber ein schlechtes gewissen....obwohl ich keins haben brauch...naja und da fing sie eben wieder an:du hast doch nix,du redest dir das selber ein....aber wenn ich nix hätte könnte ich meine ängste und panikattaken etc. ja einfach so verschwinden lassen...und außerdem hatte die psychologin vor 2 jahren wo ich war das mama persönlich gesagt.......

31.01.2009 22:32 • #6


geh deinen weg und lass dich nicht davon abbringen.lass dir helfen und dann kann dein leben auch eine wendung bringen.

31.01.2009 22:51 • #7


blackrose
ich rufe direkt montag die therapeuten an die ich rausgesucht hab...und nehme den ehesten termin..
ne freundin sagte mir da ich nächsten monat erst 17 werde und vllt schon eher ein termin bekommemuss meine mutter mit dann wollen die auch mit der reden!stimmt das?weil mama kein verständnis dafür hat........

31.01.2009 22:56 • #8


Hallo Blackrose,

wenn Du am Montag dort anrufst erzähl Ihr direkt davon dass Deine mutter Deine letzte Therapie verhindert hat und Du deshalb nicht möchtest, dass sie davon erfährt. Frag nach wie das mit Deinem Alter geht.

Liebe Grüße, Smilla

01.02.2009 12:09 • #9


blackrose
ok da frag ich nach...mein freund hat gesagt da ich in drei wochen schon 18 bin,wäre es kein problem bei einem therapeuten Für erwachsene anzurufen,abba ich frag trotzdem nach....was mach ich wenn ein termin 3-12 monate dauert....wenn ich erst ein in 3 monaten hätte wäre schon eine qual...damals bei der psychologin hat das nur 21 woche gedauert

01.02.2009 13:22 • #10



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