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Hallo ihr Lieben,

Mir ist gestern mal wieder das passiert was leider öfter passiert wenn man unter Angst und oder Zwängen leidet. (Zumindest habe ich die Erfahrung gemacht.) Man kommt gerade mit einer bestimmten Angst zurecht -Zack- sucht sie sich was neues aus und man steht wieder ganz am Anfang... Bei mir war es bis gestern die Angst, ich könnte jmd aus meiner Familie was antun. Ich also fleißig geübt, gemeinsam mit meinem Therapeuten. Eigentlich war das ganze auch auf einem Weg der Besserung und dann erzählt mir jmd das ein junge Frau an einer Hirnblutung gestorben ist. Tjah. Die Angst jmd was anzutun urplötzlich verschwunden, dafür die angst auch an sowas zu sterben. Natürlich auch sofort die Symptome entwickelt.
Mit dieser Angst kann ich nun wieder gar nicht umgehen und habe 1. das Gefühl, von ganz von vorne beginnen zu müssen und 2. in einem nie endenden Kreislauf zu stecken.
Natürlich weiß ich, dass das Problem an den Wurzel gepackt werden muss... aber ich dachte Möglicherweise kennt das jmd von sich selbst und kann mir ein paar Tipps geben wie man 1. nicht auf alles anspringt was man erzählt bekommt (denn leider Leben wir nunmal nicht im Ponyparadies) und 2. wie man sich nicht so leicht von seiner Angst verarschen lässt...

Vielen Dank euch allen und einen schönen Faschingsdienstag.
Lg

28.02.2017 08:19 • 01.03.2017 #1


6 Antworten ↓


petrus57
Zitat von Ancientone:
Bei mir war es bis gestern die Angst, ich könnte jmd aus meiner Familie was antun.


Damit habe ich schon seit Monaten zu kämpfen. Mal habe ich ein paar Tage Ruhe, dann kommt es mit voller Wucht zurück. Mich triggern dann auch Sachen wie Messer, Gürtel, etc. Alles solche Dinge womit ich anderen was antun kann.

Zur Abwechslung kommt mir dann der Gedanke mir was anzutun. So macht das Leben keinen Spaß mehr.

28.02.2017 08:28 • x 1 #2


Hallo Ancientone,
vielleicht hilft es Dir, wenn Du daran denkst, was Du schon geschafft hast: Du hast Deine Angst überwunden, jmd etwas anzutun. Es ist nicht passiert, und Du musst Dich nicht mehr sorgen.
Genauso wirst Du es mit der Angst vor einer Gehirnblutung schaffen. Die Angst hat sich nur umgezogen, Du hast sie aber trotzdem erkannt! Also kann sie Dir nicht mehr soooo viel anhaben.
Wenn Du, wie Du schreibst, nach der Wurzel, dem Ursprung Deiner Ängste suchst, wird es bestimmt noch besser.
Denk an Deine Stärken, Deine Kraft: Was Du einmal geschafft hast, schaffst Du auch nochmal!
Liebe Grüße!

28.02.2017 08:40 • x 1 #3


Vielen Dank für eure Unterstützung.
Hat vll jmd ein paar Argumente warum man keine Angst vor nem Hirnschlag haben muss?
Ich bilde mir jeden Tag Kopfweh und Schwindel ein...

01.03.2017 10:05 • #4


Liebe Ancientone,
die deutsche Schlaganfall-Gesellschaft bietet einen Online-Test an. DSG-INFO.de, das beruhigt Dich bestimmt.
Liebe Grüße!

01.03.2017 10:57 • x 1 #5


Zitat von Hypokrates:
Liebe Ancientone,
die deutsche Schlaganfall-Gesellschaft bietet einen Online-Test an. DSG-INFO.de, das beruhigt Dich bestimmt.
Liebe Grüße!


Danke das probiere ich gleich mal aus! Ich have natürlich auch schon Überlegt, mrt und so machen zu lassen aber nur weil ich angst habe auch wg gefäßerkrankung halte ich doch für übertrieben. Würde mich aber sicher beruhigen ist ein ewiges hin und her

01.03.2017 11:00 • #6


petrus57
Wir sterben entweder an Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall,etc. Warum also Angst vor dem unausweichlichen haben?

In deinem Alter würde ich mir noch keine Sorgen machen.

01.03.2017 11:02 • x 1 #7




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