App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

2

klaus-willi
Kontrastmittel welches jodhaltig ist sollte nur verabreicht werden wenn vorher die Schilddrüsenhormone im Blut gemessen wurden.
Denn bei einer Schildrüsenerkrankung ..vorrangig bei einer Überproduktion..kann es zu Problemen kommen.

x 1 #81


Hoffey

Wegen Kontrastmittel wieder Beschwerden?

Guten Tag liebe Community,

ich leide leider seit Anfang des Jahres an einer Vielzahl die Ärzte nennen es "somatoforme Störungen".
Nach etlichen Arztterminen, Kardiologe, Magenspiegelung, vielen Bluttests und auch endogrinoligische Abklärung kam nur ein Vitamin D Mangel raus. Diesen bin ich seit ca. 2-3 Monaten dabei zu normalisieren.
Die Beschwerden wurden aber nicht wirklich bzw. merklich weniger. Nach Behandlung bei meinen Heilpraktiker und Neurologen ist es "wahrscheinlich" so, dass ich an einer psychischen Überlastung leide. Burnout oder Erschöpfungssyndrom.
Nun habe ich mich bisher noch nicht an die chemischen Antidepressiva rangetraut. Deshalb nehme ich seit 3 Wochen LAIF900 und muss sagen mein Beschwerden gingen zurück, wenn auch noch vereinzelnd welche da sind. Beschränken sich zumeist auf Rückenverspannung, Brustkorbdruck - schwerz, Geräuschempfindlichkeit, Schwäche morgens und auch ab und an Übelkeit morgens. Was auch leider noch immer präsent ist, ist die Innere Unruhe. Im Vergleich zu vor 4-5 Wochen ist das aber schonmal für mich positiv wenn auch nicht wirklich Beschwerdefrei. Ich bin auch seit 3 Wochen krankgeschrieben.
Nun war vorgestern eine MRT Untersuchung Kopf die schon länger anstand um den Kopf auszuschließen. Gegen MRT hab ich nichts, hatte ich schon öfter, jedoch bekam ich dieses mal das erste mal ein Kontrastmittel Dotavision 15ml in die Vene. Soweit so gut es kam nichts raus und hatte auch keine Beschwerden, es hieß nur viel trinken. Das tat ich auch, dennoch verschlechterte sich mein Gesundheitszustand extrem. Gleich am selben Tag war ich kaputt, müde, so ziemlich der ganze Körper kribbelte und noch einige vegetative Probleme. Nachdem die erste Nacht vorbei war, kam am Morgen die volle Dröhung:
Herzrasen
Kreislaufprobleme
Schwindel
Schwäche
Übelkeit
Atemprobleme
Schweißausbruch
Kribbeln am Körper
Durchfall
Blässe im Gesicht
Mund trocken
Muskelschmerzen Rücken extrem
Gelengschmerzen

so grob wars das. Ich dachte nur bitte nicht wieder von vorne das ganze! Ich habe schon Kurzzeitig überlegt ins KH zu fahren aber mittlerweile mach ich das ungern, ich war dieses Jahr schon 3 mal in der Notaufnahme ohne Befund alles gesund. Ich komm mir dadurch langsam nervig vor. Aber die Beschwerden waren einfach da und auch noch in der Vielzahl.
Ich hab dann meinen Heilpraktier angerufen, ich solle Lymphomyosot kaufen um den Körper zu entgiften und auch Korodin Tropfen für den Kreislauf.
Heute am 2. Tag nach der Kontrastmittelaufnahme habe ich zum Glück weniger Beschwerden wenn auch nicht Beschwerdefrei.
Herzklopfen ist oft präsent. Das macht mich doch sehr nervös wenn es einfach bis in den Kopf schlägt, mein Blutdruck ist bei einer Messung auf 98/57 runter gesackt. Ich hab versucht den Kreislauf etwas in Schwung zu bringen mit Fahrrad fahren. Beim Radfahren habe ich mich aber stets irgendwie Unwohl gefühlt, Kloß im Hals, hatte auch nicht wirklich viel Kraft und auch Schwindel.

Meint ihr solche Symptome können von einer einmaligen Kontrastmittel Dosis kommen? Wie sind da eure Erfahrungen.
Desweiteren habe ich nächste Woche einen Termin beim Neurologen. Bis vor der MRT war oder ist alles gesamt besser geworden, aber nun ist mein gesundheitszustand wieder in den Keller gegangen. Ich denke das die mir Paroxetin geben möchte, wollte sie schon bei meinem letzten Besuch wobei ich mich aber erstmal für Johanniskraut entschied.
Ich weiß ja nicht mir kommt das alles merkwürdig vor. Kein Arzt findet was, ich bin kerngesund aber habe dennoch so vielfältige Sympome. Habe auch keine Depression oder Sonstige Panikattacken oder Angststörungen, aber meint Ihr die Psyche lässt mich jetzt wieder so leiden?
Ich mein das ich die letzten Jahre sehr viel gearbeitet habe ohne Pause und auch mit sehr wenig Urlaub und Freizeit ist mir sehr wohl bewusst und eventuell habe ich auch Erschöpfungssyndrom das der Körper sagt er braucht eine Pause.
Ich will eigentlich bloß die AD´s meiden. Ich bin einfach der Meinung mir geht es psychisch wirklich gut nur versteht mich kein Arzt wirklich weil ich ja bei jedem "gesund" bin. Ich bin langsam am Verzweifeln :/

#82


A


Angst vor Kontrastmittel

x 3


A
Nein normalerweise nicht es sei denn du hast Probleme mit der Schilddrüse aber das müsste ja irgendwo fixiert sein!

#83


Hoffey
Probleme mit der Schilddrüse wurden beim Endokrinologen ausgeschlossen.

x 1 #84


Sonja77
Bei Problemen mit der Schilddrüse,geht es aber nur um das Kontrastmittell beim CT und nicht bei dem des mrts

#85


A
Ja genau um das Kontrastmittel damit die Schilddrüse nicht blockiert!

Bin da sehr gut informiert Very Happy

#86


Sonja77
Zitat von Annalehna:
Ja genau um das Kontrastmittel damit die Schilddrüse nicht blockiert!Bin da sehr gut informiert Very Happy

Genau,die TE hatte aber ein MRT...dieses kontrastmittell hatt nichts mit der Schilddrüse zu tun meine liebe

#87


A
Habe ich nicht gesehen oder überlesen! Wink

#88


Sonja77
Zitat von Annalehna:
Habe ich nicht gesehen oder überlesen! Wink

Hast wohl zu sehr an einem schönen Mann gedacht
Hahahahahhahaha Freunde

#89


A
Nein im Moment habe ich von Männern die Nase voll und genieße das auch Very Happy

x 1 #90


S

Angst vor MRT Kontrastmittel

Hallo,

in einer Woche steht ein MRT an, Chirurg hat mich überwiesen. Es wurde vor 6 Jahren schon mal eins in der Gegend gemacht, und da haben sie kein Kontrastmittel genommen. Das war noch am alten Wohnort. Jetzt habe ich wieder Beschwerden die ähnlich sind wie damals, das war ein Ganglion damals, was dann operiert wurde, ich meine mich zu erinnern, dass es sich nachbilden kann. Aber ich weiß natürlich nicht, ob es ein Ganglion ist oder was anderes oder ob die Beschwerden einfach nur von der Wirbelsäule kommen und ausstrahlen.

Inzwischen weiß ich, dass das giftige Gadolinium im MRT Kontrastmittel nicht restlos ausgeschieden wird wie man es damals dachte sondern dass es sich ablagert in Gehirn, Organen, Knochen, Haut. Davor habe ich totale Angst, weil das Zeug ja giftig ist und wohl auch krebserregend und ich habe eine totale Krebsphobie.

Ich habe heute dort angerufen und gefragt, ob so eine Untersuchung wie diese mit oder ohne Kontrastmittel gemacht wird, und sie hat gesagt, dass sie das eigentlich mit machen, weil man dann besser sieht. - Vor 6 Jahren in der damaligen Radiologie wurde es aber ohne gemacht! Jetzt frage ich mich, ob die Radiologie nun auf Teufel komm raus Kontrastmittel einsetzt, Hauptsache sie haben es einfach beim Anschauen und wenn man ein paar Jahre später wegen der gifitgen Ablagerungen Tumore oder Alzheimer bekommt, hat man einfach Pech. Crying or Very sad Allein die Vorstellung, dass auch bei monozyklischen Kontrastmittel ein Teil des giftigen Zeugs sich im Gehirn und sonst wo ablagert, macht mich total panisch! Meine Oma hatte einen Hirntumor und wurde völlig verrückt, bevor sie daran gestorben ist Crying or Very sad

Andererseits möchte ich nicht, dass was übersehen wird, falls ich wider Erwarten in der Gegend kein neues Ganglion habe sondern Krebs. Das glaube ich zwar nicht, aber wie ich mich kenne würde ich mir hinterher Gedanken machen ob ich die Untersuchung nicht doch mit KM hätte machen lassen sollen. Am liebsten wäre mir, wenn man erst mal die native Aufnahme ohne KM macht und dann schaut und entscheidet, ob man noch was mehr schauen muss wenn was unklar ist oder ob man auch so alles sieht. Aber soweit ich weiß, muss man schon vorher für das KM unterschreiben, und meine bisherige Erfahrung mit solchen Unterschriften ist leider die, dass dann auch immer der volle Rahmen ausgeschöpft wurde, selbst wenn es mündlich nicht so abgesprochen war.

Bin so hin und her gerissen. Habe heftige Angst vor den giftigen Ablagerungen und habe auch Angst, dass vielleicht was übersehen wird und ich eigentlich gerade die Chance habe, mal den Bauchraum checken zu lassen, man hört ja viel über "Zufallsbefunde", außerdem habe ich auch noch Angst davor beim Zuganglegen noch mit irgendwas infiziert zu werden, meine Hausärztin geht da sehr auf mich ein Herz

Irgendwie mach ich mich momentan total verrückt.

#91


Acipulbiber
Ich musste den Kreatinwert mitbringen. Hab mich gewundert, weil der in den Jahren zuvor nie gefragt war. BWI Kontrastmittelverwendung ist das offensichtlich Standard oder vorgeschrieben.
Aber letztendlich würde das MRT ohne Kontrastmittel gemacht. Ich würde nochmal anrufen und fragen ob es ohne KM geht.
Letzte Woche hatten sie das Thema im TV. Bedenklich sind Km scheinbar tatsächlich
Dann

#92


S
Ich glaube schon dass man das KM ablehnen kann. Aber ich weiß nicht, ob man dann alles sieht oder ob ich mir hinterher Gedanken mache, dass sie was übersehen haben, weil ich das KM abgelehnt habe. Damals wurde das ohne KM gemacht. Ich habe den Arztbrief von damals ausgedruckt und werde ihn mitnehmen. Nur weiß ich nicht wie ich mich entscheiden soll. Mit oder ohne? Was ist riskanter? Ohne riskiert man dass sie vielleicht was übersehen, wenn da was anderes ist, mit riskiert man wer weiß was, weil sich Rest von KM ablagern und die hochgiftig sind, und es ist nicht erforscht, ob das was tut irgendwann, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es gut für den Körper ist. Außerdem habe ich schon so einige MRTs mit KM machen lassen zu einer Zeit, als es noch hieß, dass das MRT völlig nebenwirkungsfrei ist und das KM komplett ausgeschieden wird. Ich bin immer am Schwanken - MIT oder OHNE....

#93


Acipulbiber
Zitat von Smiley-:
Ich glaube schon dass man das KM ablehnen kann. Aber ich weiß nicht, ob man dann alles sieht oder ob ich mir hinterher Gedanken mache, dass sie was ...


Ich würde deine Bedenken genauso wie du es hier beschreibst schildern

x 1 #94


Acipulbiber
So läßt sich das nachlesen:


Die Leitlinien der Fachgesellschaften sehen vor, dass die Gabe von Kontrastmitteln nur dann zu rechtfertigen ist, wenn eine kontrastmittelfreie Bildgebung nicht ausreichend ist.

x 1 #95


S
Die Frage ist, ob man vorher (auf dem Bogen) die Zustimmung gibt oder nicht.
Meine Befürchtung ist, wenn man sie gibt, wird einfach das volle Programm gefahren. Ich weiß nicht, ob man das vorher dem Arzt kommunizieren kann, normalerweise ist da vorher kein Arzt und das ist alles so eingetaktet, dass es schwierig ist, überhaupt mit jemandem zu reden, der einem was sagen kann bzw Entscheidungen trifft.

Ich weiß nicht, ob man auf den Bogen, wo es um das Kontrastmittel geht, schreibt, nur nach Rücksprache mit dem Arzt. Vielleicht wäre das eine gute Idee.

Und dann muss ich sehen, ich kenne mich.... wenn der Arzt sagt, wenn ich das KM verweigere, dann kann ich nicht garantieren, dass wir eventuelle böse Sachen erkennen, falls da was da ist.... ich habe eine ausgeprägte Krebsphobie.... damals hat sich die Frage nicht gestellt, das Ganglion war schon im Ultraschall zu erkennen, aber momentan sieht man im US nichts, aber ich habe sehr ähnliche Beschwerden wie damals, daher soll das MRT gemacht werden.

Es ist so schwer für mich zu entscheiden. Es ist eine Gleichung mit zwei Unbekannten. Zum einen weiß ich nicht, ob da wirklich nur was Harmloses ist, zum anderen weiß ich nicht, was das KM anrichten würde. Wie soll ich mich da entscheiden?

#96


Acipulbiber
Am Behandlungstag ist es wenig sinnvoll. Ich würde versuchen telefonisch zu klären.
Auf dem Fragebogen vermerken "nur wenn zwingend erforderlich."

#97

Mitglied werden - kostenlos & anonym

Schlaflose
Wegen einem Mal wird das Kontrastmittel sicherlich keine Schäden in deinem Körper hinterlassen. Wenn man es regelmäßig bekommt, könnte man sich Sorgen darüber machen.

#98


S
Zitat von Schlaflose:
Wegen einem Mal wird das Kontrastmittel sicherlich keine Schäden in deinem Körper hinterlassen. Wenn man es regelmäßig bekommt, könnte man sich Sorgen darüber machen.


Es ist ja nicht einmalig. Ich habe in den letzten 10, 15 Jahren schon diverse MRTs gemacht, es war immer das Mittel der Wahl, wenn ich kein CT wollte weil es ja immer hiess, dass MRT im Gegensatz zum CT völlig harmlos ist. Ich weiß nicht, ob alle MRTs mit Kontrastmittel gemacht wurden, das vor 6 Jahren nicht, da hab ich ja den Bericht, den ich dann jetzt hier in die Radiologie mitnehme, aber bei einigen hatte ich einen Zugang, also auch Kontrastmittel.

Ab wann ist es eins zu viel? Das kann einem keiner sagen, aber man soll die Entscheidung treffen oder jemandem die Entscheidung überlassen, der nicht die Konsequenzen tragen muss. Nur weil es viele machen, heisst es ja nicht, dass es harmlos ist. Manchmal wird erst viel später festgestellt, dass etwas Harmloses gar nicht so harmlos ist und dann macht man sich Vorwürfe, dass man es sich zu einfach gemacht hat, die Entscheidung delegiert hat. Ich tue mich schwer zu vertrauen, denn damit bin ich einige Male wirklich reingefallen, gerade dann, wenn ich mich selbst gezwungen habe, mal die Kontrolle abzugeben, seitdem höre ich besser auf mein Bauchgefühl.

Ich fühle mich so überfordert und habe solche Angst, dass ich mir die Gesundheit runiere, auf die eine oder andere Weise, sei es durch einen übersehen Tumor oder das Kontrastmittel, was solches und anderes auslösen könnte.

Weiß jemand, wie gut die MRT Aufnahmen ohne Kontrastmittel sind? Kennt sich jemand aus? Was passiert, wenn man das Kontrastmittel verweigert? Spricht der Arzt dann mit einem? Schicken sie einen weg? Machen sie es ohne?

#99


Acipulbiber
Alle MRTs wurden bei mir ohne Kontrastmittel gemacht. Deine Fragen lassen sich nicht pauschal beantworten. Ich verstehe nicht wieso Du es nicht so machst, wie Du es gestern selbst geschrieben hast.

#100


A


x 4






Dr. Matthias Nagel
App im Playstore