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Hallo ihr,
habe schon eine Weile im Forum mitgelesen, aber doch nicht so ganz das gefunden, was mich betrifft.
Ich soll am 18.1. eine CT im Halsbereich bekommen, weil ich wohl einen Knoten an der Ohrspeicheldrüse habe. Diese Untersuchung ist wohl nur mit jodhaltigem Kontrastmittel zu machen. Ich bin allerdings Hashimoto-Patientin mit eigentlich tendenziell zu hohem TSH also eher einer Unterfunktion der Schilddrüse. Ich habe gelesen, dass es wohl schwierig würde bei einer Überfunktion. Nun habe ich aber vor drei Monaten eine Schilddrüsenmedikation mit Thyroxin begonnen und darauf so heftig reagiert mit Schwindel, Schwäche, Übelkeit, die Ärzte sprachen da von Überfunktionssympomen. Ich habe bis heute gebraucht, um mich von den Folgen zu erholen.
Nun habe ich eine Heidenangst,
- dass das Jod in dem Kontrastmittel Ähnliches bei mir auslösen könnte und ich wieder über Wochen und Monate danebenhänge.
- Das Medikament, was man in diesem Fall zum Blocken der Schilddrüse einsetzt, hat so heftige Nebenwirkungen u.a. Übelkeit, Erbrechen und noch viel Schlimmeres bis hin zum Tod, so dass ich darin aus lauter Angst keine Alternative sehe.
- überhapt habe ich Angst vor den Nebenwirkungen des Kontrastmittels, selbst wenn es keine Schilddrüsenkomplikationen bei mir machen sollte, reicht mir schon die Option auf Übelkeit und Erbrechen, was mich davor zurückschrecken lässt-

ABER:
Wenn ich die Untersuchung nicht mache, habe ich Angst,
- dass dieser Knoten ein Tumor sein könnte, egal ob gut- oder bösartig, denn dann stünde eine Entfernung der Ohrspeicheldrüse an
- und dann hätte ich Angst vor den Folgen der OP

Ey, was für ein Dilemma!Hilfe!

1. Könnt ihr mir sagen, welche Erfahrungen ihr mit einem CT-Kontrastmittel (intravenös) gemacht habt? Musstet ihr Erbrechen? Oder gab es Schlimmeres? Oder war das alles eher harmlos?
2. Haben einige von euch auch so einen Knoten und der tut euch nix?
3. Hattet ihr auch schon mal eine solche Untersuchung OHNE Kontrastmittel? Hat die was gebracht?

Ach Mist, ich bin ziemlich durch den Wind deswegen, wache nachts schon schweissgebadet auf von diesen ängstlichen Gedanken.
Wäre euch für baldige Antworten sehr dankbar.
mayong

11.01.2017 20:11 • 14.03.2017 x 1 #1


10 Antworten ↓


evelinchen
Ich kann dir nur von meinem MRT sagen , dass in dem Kontrastmittel kein Jod sondern Gadolinium enthalten war.
Du hast aber vor der Untersuchung ein Aufklärungsgespräch und kannst dem Arzt deine Bedenken mitteilen.

11.01.2017 23:26 • #2



Angst vor Kontrastmittel CT Hals

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Hallo
Dieses Kontrastmittel ist vollkommen ungefährlich, lies bitte auch hier:
http://www.radios-praxen.de/22.html

LG Angor

11.01.2017 23:44 • #3


Danke Evelinchen, aber ich bekomme kein MRT sondern ein CT. Da nimmt man andere Kontrastmittel. Hat jemand Erfahrungen mit Kontrastmittel für CT?

DAnke Angor, aber ich muss keine Untersuchung der Schilddrüse machen lassen. Sondern der Ohrspeicheldrüse.

12.01.2017 01:15 • #4


Miral
Hallo mayong

Zitat von evelinchen:
Du hast aber vor der Untersuchung ein Aufklärungsgespräch und kannst dem Arzt deine Bedenken mitteilen.


Den Hinweis finde ich dennoch sehr wichtig, Du musst in dem Aufklärungsgespräch Dein Problem schildern.
Man kann ein CT auch ohne Kontrastmittel machen, was aber leider zu Lasten der Bildgebung geht. Hatte ich selber mal, als meine Schilddrüsenwerte nicht in Ordnung waren haben die in der Praxis von sich aus gesagt, dass sie von der Gabe des iv Kontrastmittels absehen möchten. Und warum kein MRT ist meines Wissens eh ohne Kontrastmittel, jedenfalls so wie ich sie kenne.

12.01.2017 02:44 • #5


Zitat von mayong:
aber ich muss keine Untersuchung der Schilddrüse machen lassen. Sondern der Ohrspeicheldrüse.

Nun, es ging ja hier um das Kontrastmittel, was denke ich gleich ist bei jeder Untersuchung
Dann verstehe ich aber nicht, dass Du das Kontrastmittel dann intravenös gespritzt bekommst.

"Des Weiteren ist bei einer Speicheldrüsenentzündung oder einem Speichelstein die sogenannte Sialographie zur Diagnose geeignet: Diese Untersuchungsmethode ermöglicht es, das Gangsystem einer Speicheldrüse oder einen Speichelstein darzustellen. Dabei spritzt der Arzt ein Kontrastmittel in den Ausführungsgang der Speicheldrüse. "
Quelle: http://www.onmeda.de/krankheiten/speich ... 297-5.html

12.01.2017 06:22 • #6


BBrecht
Zitat von mayong:
Danke Evelinchen, aber ich bekomme kein MRT sondern ein CT. Da nimmt man andere Kontrastmittel. Hat jemand Erfahrungen mit Kontrastmittel für CT?

DAnke Angor, aber ich muss keine Untersuchung der Schilddrüse machen lassen. Sondern der Ohrspeicheldrüse.

Wenn du nicht allergisch auf Jod bist, passiert dir nichts. Überlege einmal, ob du Jod schon einmal verwendet hast, zB um eine Wunde selbst zu desinfizieren. Wenn da nichts nach kam, wird hier auch nichts sein.

Ich kenne wirklich sehr viele Menschen, die schon einmal Kontrastmittel bekamen. Niemand hatte damit Probleme.

Was @Miral sagt, stimmt. Jede Untersuchung ist auch ohne Kontrastmittel möglich, nur das Bild ist dann nicht ganz so deutlich. Der Arzt WIRD dich vor die Wahl stellen.

12.01.2017 10:30 • #7


@angor: ja, ist wohl so, dass das intravenös geschieht. Ist wohl wirklich was anderes als bei einer Schilddrüsenuntersuchung. Aber dein Tipp mit der Sialografie ist ja interessant. Ich hab schon gleich einen Termin mit einem HNO klargemacht und lass das erst mal machen. Danke dir!

@bbrecht: Stimmt eigentlich. Ich habe eine Zeit lang auf ärztliche Empfehlung sogar 200 µg Jod täglich eingenommen und es ist mir nichts passiert. Also eine Allergie habe ich schon mal nicht. Dennoch habe ich Sorge dass eine so große Menge Jod dennoch die Schilddrüse durcheinanderbringen und mir ähnlich wie L-Thyroxin (was ja auch eine Jodverbindung ist, wenn ich das richtig verstanden habe) massive Schwierigkeiten macht.

Aber gut zu wissen, dass man zur Not die Untersuchung auch ohne Kontrastmittel machen kann. Habe der radiologischen Praxis meine Bedenken gemailt. Mal gucken, was die sagen. (Die denken sich wahrscheinlich auch "Oh nein, schon wieder eine von diesen hysterischen Weibsen-!")

12.01.2017 11:13 • #8


Hallo @mayong! Ich habe gerade gesehen, dass du auch relativ aktuell dasselbe Problem hattest wie ich. Ich hatte zwar eine völlig andere Untersuchung, aber ich habe mehr der weniger in der Notaufnahme durch Überredung auch dieses Kontrastmittel bekommen und habe jetzt total die Angst, dass im Nachhinein Auswirkungen wegen des Jods entstehen können. Man hat mir auch nur irgendwas von allergischer Sofortreaktionen erzählt, die ist zum Glück nicht gab.
Und jetzt erfahre ich so nach und nach, was das Jod eigentlich anrichten kann, selbst bei gesunden Leuten.
Meine Schilddrüse hat auch hashimoto,, allerdings sind meine TSH Werte noch normal. Ich lese und lese irgendwas von toxischer Überfunktion die ein bis vier Wochen später erst eintritt und lebensbedrohlich ist. Und ich habe gerade eine fürchterliche Angst deswegen.
Könntest du mir bitte sagen, ob deine Untersuchung schon vorbei ist? Ob du das Kontrastmittel bekommen hast? Ob du irgendwelche Nebenwirkungen hattest? Das wäre ganz furchtbar lieb! Danke

09.03.2017 21:52 • #9


Liebe Zuspruchsuchende,
ich fürchte, ich kann dir bei deiner Frage nicht weiterhelfen. Ich hab gekniffen und die Untersuchung nicht machen lassen. Sorry.

14.03.2017 11:49 • #10


Oh
Inzwischen bin ich etwas ruhiger geworden deswegen. Weil mir jetzt so viele Leute gesagt haben, dass bei einer normalen Funktion bzw. eher Unterfunktion nichts passiert. Zumindest warte ich nicht ständig drauf. Und da die einen von Tagen reden, die nächsten von 2 Wochen, wieder andere von 4 Wochen und in einem Bericht stand sogar was von "Monate später", mach ich mich nicht weiter verrückt, sondern hab irgendwo im Hinterkopf, wenn starke Symptome auftreten, geh ich eh zum Arzt und erwähne dann auch die Schilddrüse und das Kontrastmittel. Basta!

14.03.2017 14:00 • #11



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