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Jaspi
Hallo,

ich denke dieses Thema gab es hier schon mehr als genug.
Ich habe seit sehr vielen Jahren schon Angst vor einem Hirntumor, mal geht es weg, mal kommt es wieder, seit Monaten habe ich wieder richtig Panik davor. Mir war morgens mal kurz schwindelig, ich habe jetzt auch eine Erklärung das es von der HWS wahrscheinlich kam, aber der Schwidel hatte mich fertig gemacht und dann ging die Panik richtig los, vor allem Schwankschwindel hat sich breit gemacht seit Monaten der momentan aber so gut wie weg ist weil ich ihn angenommen habe. Nun ist es mir schon ein paar Mal passiert, das wenn ich Morgens vom hellen in die dunklere Wohnung komme, ich für ca eine halbe Minute Augenflimmern habe, gerade helle Gegenstände flackern dann auf. Wenn ich die Augen schließe, ist es weg erst wenn ich sie öffne kommt es wieder und wie gesagt ca eine halbe MInute. Habe nun super Panik das das auch von einem Hirntumor kommen könnte, meine super tolle Freundin ließ so einen Satz fallen nämlich.
Kennt ihr Augenflimmern in dieser Beschreibung? Ich habe auch riesen Angst zum Arzt zu gehen..

LG

18.09.2013 12:26 • 28.11.2013 #1


13 Antworten ↓


Schlaflose
Zitat von Jaspi:
Nun ist es mir schon ein paar Mal passiert, das wenn ich Morgens vom hellen in die dunklere Wohnung komme, ich für ca eine halbe Minute Augenflimmern habe, gerade helle Gegenstände flackern dann auf. Wenn ich die Augen schließe, ist es weg erst wenn ich sie öffne kommt es wieder und wie gesagt ca eine halbe MInute.


Das ist ganz normal. Die Zellen der Netzhaut sind von vom Lichtreiz aus dem Hellen noch aktiviert und können nicht von einer Sekunde auf die andere abgeschaltet werden.
Mit einem Hirntumor hat das nichts zu tun. Da hat man echte Sehausfälle.

18.09.2013 12:50 • x 2 #2



Augenflimmern morgens - Angst vor Hirntumor - Symptome

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Jaspi
Vielen Dank.
Ich beobachte das erst seit ein paar Wochen und zuvor hatte ich das nie, bin jetzt 32 Jahre alt und was neu dazu kommt macht mir richtige Angst irgendwie.
Manchmal hab ich das auch wenn ich geschlafen habe und dann ins helle Bad gehe und gegen die weißen Fliesen schaue, dann flackert es auch kurz.
Aber dieses richtige Flackern da komme ich von draußen, also war schon lange unterwegs morgens und Nachmittags habe ich das nie, meinst Du also das Auge gewöhnt sich im laufe des Tages daran? Und woher könnte das wohl kommen...mein Gott ich werde alt

18.09.2013 12:59 • #3


Mhh, du hast ja wenigstens Schwindel. Ich befürchte insgeheim, dass ich Schwindel haben könnte und ich es aber kompensieren gelernt habe.
Ich könnte also Tumorbedingten Schwindel haben und ihn gar nicht bemerken.
Wahrscheinlich ist da aber gar nichts und ich mache mich nur selbst verrückt...

Wie ist das mit deinem Schwindel wie fühlte sich das an?

Bei Schwindel wäre aber zunächst der HNO mein erster Ansprechpartner.

18.09.2013 18:43 • #4


Hirntumor macht sich nicht mit Augenflackern bemerkbar. Das ist entweder der Lichtunterschied oder wenngs morgens ist, dann kanns auch einfach am Blutdruck liegen.
Hast du schonmaln MRT vom Kopf machen lassen? Vielleicht würde dich das ja beruhigen dass da nichts ist.

Nen Hirntumor macht sich übrigens in den meisten Fällen mit Kopfschmerzen und eleptischen Anfällen bemerkbar.

18.09.2013 20:04 • x 1 #5


Jaspi
@noplan: Ich habe ja keinen richtigen Schwindel. Ich war mal sehr verspannt und habe schräg geschlafen, da hat sich alles gedreht für einige Sekunden, als ich den Kopf gerade gemacht hatte ging es weg, deswegen denke ich kam es von der HWS. Die Schwindelattacke hat mich nur irgendwie mitgenommen und da habe ich nur noch an den Schwindel gedacht und auf einmal hatte ich dann sowas wie einen Schwankschwindel benenne ich es mal. Wenn ich dran gedacht habe zb hatte ich das Gefühl wenn ich den Kopf hin und herbewege das alles so nachwankt, naja, wenn ich abgelenkt war, war es weg, von daher weiß ich das es psychisch ist, aber sag das mal dem Kopf während einer Panikattacke

@lifeline:
Danke für Deinen Beitrag, eigentlich hast Du recht denke ich, wie ich oben schon schrieb, wenn man in so einer Panikattacke ist, dann denkt man ganz anders, den ganzen Tag ging die Panik wieder runter, jetzt ist alles ok, da sehe ich alles auch schon wieder aus einen ganz anderen Blickwinkel. Ich denke nur die Situation sollte mir mal zudenken geben, ob der Umgang mit der Freundin noch das richtige ist. Sie ist irgendwie unsensibel geworden, ich möchte nicht in Watte gelegt werden, aber sie weiß das ich unter diesen Angsterkrankung leide und solche KOmmentare kann man sich dann eigentlich sparen denke ich mir.
LG

18.09.2013 20:26 • #6


Ich glaube die meisten mit einer Angststörung leiden unter Verspannungen. Ich leider auch, obwohl ich genug Sport mache. Es wird trotzdem nicht besser. Man denkt ja doch den ganzen Tag meistens an diese blöden Symptome und rennt immer angespannt rum. Ich bin auch jedesmal aufs neue erstaunt wie viel Symptome alleine von dieser HWS und BWS kommen -.-

18.09.2013 20:32 • #7


Silver
Ich kann mich in Deiner Angst vor einem Gehirntumor total hineinfühlen, ich habe diese Angst auch. Mein Verstand schafft es aber meistens, mich zu beruhigen. Wenn's ganz schlimm wird, also ein Schmerz oder irgendein auffälliges Symptom geh ich natürlich zum Arzt, aber nicht vorher. War schon seit über einem Jahr nicht beim Herr Doktor. Gut ... letzten Winter war ich einmal an einem Wochenendetag beim Notarzt, weil ich eine fiese Blasen- fast Nierentzündung hatte. Aber das war ja "echt", sowas muss ja schnell behandelt werden.

Wie verspannt ich selber bin, habe ich erkannt als ich letzte Woche starke Kiefergelenkschmerzen hatte. Die Zahnärztin hat nämlich nichts Auffälliges gefunden. Sie riet mir zu einem Kieferorthopäden zu gehen und auch Physiotherapeuten, HNO-Arzt ... da erkannte ich, dass ich meine Haltung und mein Kieferdrücken/Zähneknirschen in den Griff bekommen muss. Seit dem spüre ich kaum noch was. Mein Unterbewusstsein arbeitet wohl gut mit mir zusammen.

18.09.2013 22:10 • #8


Hey, schön dass du dich beruhigt hast.
Ich denke deine Freundin hat es gar nicht böse gemeint. Evtl. wollte sie dich auch nur damit ärgern, also quasi sarkastisch, da es ja so unwahrscheinlich ist, deine (aus ihrer Sicht) "wehwechen" ins lächerliche ziehen.
Nur hast du es dann halt ernst genommen. Naja obs wirklich so war, kann ich nicht beurteilen.
Es ist halt immer auch für andere schwierig, damit umzugehen, dass man in seiner Angst immer so sensibel reagiert. Denn für "normale" Menschen sind das ziemlich abwegige Gedankengänge.

Ich habe/hatte auch Rückenprobleme und deswegen jetzt auch Krankengymnastik, weswegen es schon ein bisschen besser geworden ist.
Da ich dort aber zum aufwärmen als Laufband laufe, und mir danach leicht schwindlig ist, hatte ich dann aber doch wieder ein paar Zweifel.
Es scheint aber normal zu sein, dass man danach ein bisschen Seekrank ist.
Naja, das wird schon

18.09.2013 23:40 • #9


Jaspi
Ja es kann sein das sie es nicht so gemeint hat, irgendwie ist in letzter Zeit nur häufiger sowas aufgetreten, ich mache ihr ja auch keine Vorwürfe, nur manchmal ändern sich eben Freundschaften, oder man sollte mal überdenken ob es einfach noch das Richtige ist und es beidseitig etwas bringt.
Vielen Dank Euch für das offene Ohr. Hat mir sehr geholfen

LG

19.09.2013 09:30 • #10


Jaspi
Hallo

irgendwie traue ich mich das gar nicht zu schreiben, weil ich mich immer noch mit meinen Augen verrückt mache, ich hatte ja von dem kurzzeitigen Flackern geschrieben. Heute früh war ich wieder kurz im Bad, dann wieder ins Bett bin auch eingeschlafen und im Traum hatte ich nun dieses Flackern wahrgenommen Ich hatte geträumt ich saß auf meinem Hometrainer und bin Rad gefahren und dann flackerte es für ca zwei Sekunden. Ist mein Hirn jetzt komplett hinüber, oder ist das ein gutes Zeichen, oder schlechtes Zeichen...kann das gerade gar nicht einordnen...

28.11.2013 12:44 • #11


Kopfsache, wenn man sich übermäßig mit etwas beschäftigt bzw. beobachtet träumt man oft auch davon. Ich habe in meiner Hautkrebsangst auch von Muttermälern geträumt. Träume können mitunter auch sehr real wirken.

28.11.2013 12:55 • #12


Jaspi
Danke für Deine Antwort. Ich hoffe es auch, mir geht es heute total mies, bin immer kurz vorm Heulen, ich möchte das alles nicht mehr ich habe keine Lust mehr darauf, ich möchte endlich wieder Leben!
Habe dazu heute wie so Nervenschmerzen am Hinterkopf die sich über den Kopf nach oben ziehen, vielleicht Verspannungen, darf nicht länger darüber nachdenken, dann kommt sicherlich der Tumor wieder hoch. Und meine Nebenhölen machen mich fertig, das habe ich seit Jahren, ich habe öfters Schmerzen an der Nasenwurzel seitlich, das tut echt richtig komisch weh, das kommt und geht ganz schnell, obwohl Nase nicht richtig verstopft. Und dann dieses blöde Augenflackern morgens. Ich achte vor allem jetzt nur noch auf die Augen, ich habe auch das Gefühl durch die ganze Panik das ich Tage habe da sehe ich alles schlechter.. Bin echt fertig heute.
Ich hab so Panik das in meinem Hirn was nicht richtig ist. Habe aber auch große Angst in ein MRT zu gehen, wenn da mir einer sagt da ist doch was, das halt ich nicht aus

28.11.2013 15:13 • #13


Mir genügt ein Gedanke an das Schuldgefühl, welches ich an mich selbst hätte, wenn ich wirklich krank wäre und nicht eher zum Arzt gegangen wäre um die Diagnoseangst zu überwinden. Die würde ich bei mir allerdings auch eher als normal ausgeprägt bezeichnen.

Ich würde an deiner Stelle zum Hausarzt gehen, der wird dich wahrscheinlich zum Neurologen überweisen. Der wird vermutlich schon bei den allgemeinen Untersuchungen nichts physisches finden und vielleicht noch ein Kontroll MRT machen bei dem dann auch kein Befund rauskommt. Das ist der wahrscheinlichste Ablauf, wie er auch schon etliche Male hier im Forum zu lesen war.

Ich finde es immer wichtig Symptome die über längere zeit anhalten zumindest einmal ärztlich abchecken zu lassen. Vielleicht schaffst du es ja dich dazu zu überwinden. Warst du mit deinen Nebenhöhlen mal beim HNO? Die können auch der Übeltäter sein.

28.11.2013 16:26 • #14



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