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Hallihallo...
Ich bin René, 25 Jahre alt und aus Leverkusen. Ich leide unter einer posttraumatischen Belastungsstörung, Agoraphobie und überhaupt, einer verdammt hartnäckigen Fatal-Hypochondrie. Ja, grundsätzlich denke ich, dass mir auf Grund eines "Ereignisses", wie es ein (früher) Herzinfarkt, ein Schlaganfall oder eine Hirnblutung - aber auch eine Erkrankung des Gehirns sein kann, die Lichter ausgehen.
Und das ist doof
Es wurde ein Angio-MRT gemacht, ein CT, ach... ihr kennt das sicher selbst. Über 50 Untersuchungen ind en letzten zwei Jahren.
- Ich - habe - nix | Wenn das mal mein Hirn auch so sehen würde.
Denn ihr werdet es nicht glauben. Früher hatte ich eine heftige Herzneurose, die sogar fünf Jahre angehalten hat... und ihr werdet es wie schon erwähnt, nicht glauben, aber die war nach einer letzten Herzuntersuchung mit einem Chefarzt auf einmal WEG!
Also dachte sich meine Angst: Jetzt ist dein Brain dran
Und auch da scheine ich nichts zu haben. Aber mittlerweile laufe ich rum, vermutlich wegen einer Derealisation, als würde ich nicht mehr richtig erleben / wahrnehmen / spüren was vor um mich herum passiert. So kann ich mittlerweile keine Gegenstände mehr richtig fixieren bzw. falle in so eine Art "Träumerblick". Kennt ihr vielleicht noch aus Schulzeiten: Man schaut irgendwo ganz geistesabwesend hin und ist quasi "leer" im Kopf - man träumt einfach quasi. Ja, und so geht es mir jetzt bei fast jedem Gegenstand. Das führt nicht zuletzt dazu, dass ich das Gefühl habe, nicht mehr zu sehen... obwohl ich sehe.
Ein totaler Albtraum. Ich habe Schiss - jeden Tag aufs Neue, den Löffel abzugeben. Ich habe auch tonnenweise Lesematerial, aber wahrscheinlich geht es mir einfach besser, wenn ich wen finde, der meinen Kram wiedererkennt.
Wichtig: Auch wenn viele auf Homöopathie, Esoterik, Chiropraktoren und was es nicht alles so gibt, schwören - ich tue dies nicht. Das hat auch seine guten Gründe, die ich hier nicht erläutern möchte, da dies den ein oder anderen ins Zweifeln bringen könnte. Bei mir hilft es jedenfalls nicht - ich habe da einiges in der Vergangenheit ausprobiert und möchte es deshalb einfach dabei belassen
Zur Zeit nehme ich keine Medis. Habe allerdings Tavor Tabs, Opipramol und Amisulprid da.
Zu den Tavors: Die sind für den Notfall und stehen mittlerweile seit einem halben Jahr unangetastet bei mir herum.
Die Opipramol habe iche ine Zeit lang zum Einschlafen Abends genommen. Wenn die mich nicht so heftig umhauen würden, dass ich an so manchen Morgen nicht aus der Kiste komme... dann würde ich mich auch längerfristig auf sie einlassen.
Und zuletzt: Die Amisulprid. Hierzu hatte mir mein Psychiater klar gesagt, dass ich sie in der von ihm vorgegebenen Dosierung nehmen soll, wenn ich merke, dass wirklich alles aus dem Ruder läuft. Das war bisher noch nicht so wirklich der Fall.
Wisst ihr... das Leben ist irgendwie nicht mehr genießenswert. Und ich weiß nicht, wie ich es wieder aufpeppen kann. Meine ganze Lust, mein ganzer Spaß... weg.
Ich trau mich einfach nichts mehr - und wenn, dann nur mit dieser riesigen Angst, ich könnte bei der Unternehmung prompt sterben.
Ich hasse mich manchmal dafür so heftig.