Pfeil rechts
11

Hallo Zusammen,

Ich kann gar nicht beschreiben wie oft ich im Kopf schon diese Nachricht verfasst habe.Schon immer hatte ich als Kind Ängste - was ist wenn ich sterbe ?
Aufgefallen ist mir dies in der Oberstufe( ich bin aktuell 35J alt ) . Ich beobachte immer sehr sensibel meinen Körper und jede kränkelnde Reaktion lässt mich immer voll aus dem Konzept bringen. Ich google nachts Symptome wie z.b aktuell mein Darm zwicken auf der linken Leiste / Unterbauch. Des weiteren habe ich krampfende Rückenmuskeln, sobald ich Krankheitsbilder lese kann ich nicht mehr schlafen und weine sogar gelegentlich. Ich habe eine Frau und Kinder, welche aber nichts von meinem "Problem" wissen. Ich war letzte Woche beim Ultraschall und beim Orthopäden, beides unauffällig. Was hab ich nur….Ich möchte wieder Appetit haben.

LG

21.08.2022 17:16 • 23.09.2022 x 1 #1


35 Antworten ↓


@Sanin86 Habe ich auch, also diese Angst, irgendwie ist das ja auch verständlich, versuche mir immer zu sagen, dass die Zeit, die ich auf dem Planeten habe, dadurch aber nicht besser wird und dass wir eben nur ein Leben haben und das Beste draus machen sollten. Hoffe, das hilft irgendwie?

21.08.2022 17:25 • x 1 #2



Angst vor der Angst / Darm Zwicken mit Appetitlosigkeit

x 3


Canary
Dir fehlt der Appetit bestimmt vor Angst! Das ist kein untypisches Symptom, ich hab das immer so doll, und ich bin schon so Spindel dürr, weil mein Stoffwechsel so schnell ist... 2014 hatte ich es sogar so schlimm, Appetitlosigkeit, dass ich dachte ich werde verhungern! Mir war auch andauernd übel, ich weiß nicht ob das damals von den z-Drug, also Schlaftabletten Entzug kam oder ob es die Panik Störung war, die diese Appetitlosigkeit und Übelkeit auslöste... Ich musste dann einen Haufen Fresubin trinken um nicht noch weiter abzumagern! Mir scheint du hast besonders panische Angst vor Krankheiten. Angst schlägt leider oft auf den Verdauungstrakt, dass ist leider das dumme daran...

21.08.2022 17:31 • x 2 #3


Canary
Zitat von Jonno100:
@Sanin86 Habe ich auch, also diese Angst, irgendwie ist das ja auch verständlich, versuche mir immer zu sagen, dass die Zeit, die ich auf dem ...

Danke mir hats geholfen das zu lesen!

21.08.2022 17:36 • x 1 #4


Hallo ihr Lieben,

Danke für eure lieben Antworten.Ja ich hatte das bereits vor 3 Jahren mal gehabt und so sehr abgenommen! Eigtl bin ich ein relativ selbstbewusster Typ, sportlich und aktiv, arbeite als Vertriebsleiter.Nur irgendwie beschäftigt mich das so sehr das ich sogar zu Tranxilium greife wenn es hart wird. Das Darm Zwicken kam wie aus dem Nichts und das dann gepaart mit der Angst und Appetitverlust, ciao Kakao sag ich da nur!

21.08.2022 17:39 • x 1 #5


@Sanin86 Was hast Du denn gegessen?

21.08.2022 17:45 • #6


Also ich zwinge mich zum Essen und steige dann auf die Waage, dann hab ich ~2 KG unterschied und fahre voll die Filme. Zu den Symptomen, seitlich linke Seite ( entlang unten der Rippen) ein undefinierbares Ziehen, wird nicht schlimmer und nicht schlechter ! Wie gesagt Ultraschall beim Internist war völlig unauffällig. Angefangen hat das ganze nach einer Magen Darm Grippe vor 3 Wochen.Ich esse dann extra 3
Mal am Tag um mir zu sagen okay ich muss essen ich darf nicht abnehmen.Wie komme ich aus dem Teufelskreislauf raus, habt ihr Erfahrungen mit Reizdarm ?

LG

21.08.2022 17:55 • x 1 #7


Canary
Na ja vielleicht kann dir ein Arzt, der auf Psychosomatik spezialisiert ist helfen.... Und vielleicht wäre eine Psychotherapie auch die beste Wahl um deine Ängste in den Griff zu kriegen, das geht alles nicht von heut auf morgen, aber glaub mir es lohnt sich!

21.08.2022 17:59 • x 1 #8


Vor allem Ruhe und Entspannung hilft mir, auch was tun was einen total beschäftigt!

21.08.2022 17:59 • x 1 #9


Canary
Na ja, ich habe Vögel und wenn die was am Darm haben, eine Enteritis oder so, dann kriegen sie Kamillen Tee oder bitterer Fenchel Tee leicht verdünnt, weil es kleine Vögel sind... Hätte ich einen Reizdarm würde ich vielleicht auch mal Kamillentee oder Fencheltee trinken, pur natürlich, ich finde allein der Duft von aufgebrühtem Tee hat auch was beruhigendes...

Was mich entspannt und wieder in Balance bringt ist Sport! V.a. Mein Laufband, oder Latzugmaschine

21.08.2022 18:05 • #10


Canary
PS. Durch Sport lernt man auch seinem Körper langsam wieder zu vertrauen, das ist ein wichtiger Schritt bei Panik Störungen oder krankheitsbezogenen Ängsten!

21.08.2022 18:10 • x 1 #11


Und schon liege ich im Bett und drücke 2000 mal in meinem Unterbauch herum und google dabei. Herrlich diese Hitzewellen wenn die Angst einen überkommt

21.08.2022 23:21 • #12


Genauso geht es mir auch gerade. Spüre was, googel und die Panik kommt.
Hab ähnliche Symptome. Übelkeit, kein Appetit und der Bauch zwickt und macht Geräusche... geht schon seit einigen Wochen so.
Nur das es psychisch sein könnte, will man/ich immer nicht richtig glauben... könnte ja doch etwas SCHLIMMES sein.

Ich versuch mich mit mal bissel mit einem Hörbuch zu beruhigen/abzulenken.

Morgen habe ich MRT Thermin wegen der Rückenschmerzen. Sono vor zwei Wochen zeigte Gallengries... nur akzeptiert mein Hirn nicht, dass die Symptome auch damit zusammen hängen.

Gute Nacht

21.08.2022 23:35 • #13


Guten Morgen. Was für eine schreckliche Nacht. Übelkeit, Durchfall und Panik... sicher auch wegen dem MRT. Ist das wirklich psychisch oder habe ich doch etwas schlimmes? Hab ich ANGST.

HABT EINEN SCHÖNEN TAG!

22.08.2022 07:14 • #14


Canary
Das mit dem googeln kenne ich nur zu gut... nur hab ich keine wirkliche Angst vor irgendwelchen körperlichen Krankheiten, sondern vor meiner Panik Störung selbst und vor dem Lyrikaentzugssyndrom, dass ich grade, --als einen, den es besonders heftig und langwierig erwischt hat, mit durchmache, -was wirklich alles andere als schön und angenehm ist! Manchmal hilft es mir und beruhigt mich das Googlen, wenn es sinnvoll ist, über das was ich wirklich habe ...Und dann lernt man auch was drüber, was hilft, ...aber oft genug macht man sich durch das googeln erst Recht verrückt und katapultiert sich gedanklich und gefühlsmäßig in schlimmste Horrorszenarien rein, was alles nur noch viel schlimmer macht -und das ist genau das Verhalten was die Angsterkrankung erst anfacht und aufrecht erhält!

22.08.2022 08:35 • #15


Jaaa absolut, ich habe so eigtl keine Symptome, halt nur die Magen Darm Grippe vor 3 1/2 Wochen dann kam unsere Tochter für eine Woche ins KH bzgl Hand Mund Fuß. Sitze gerade im Büro und habe 2 Bananen gegessen und grübele wann ich wieder Hunger hätte haben sollen. Spiele auch mit dem Gedanken einfach in die Notaufnahme oh man grad alles ganz ganz schwierig, habt ihr Tipps ?

22.08.2022 09:35 • #16


Canary
Na ja also ich denke, 3 bis 4 Mahlzeiten und ein paar Zeischenmahlzeiten wie z.b ein Schokoriegel oder Kekse, Chips sind normal... Wenn du absolut keinen Gunger hast, weil dir die Angst auf den Magen schlägt, kannst du mit 3 Mahlzeiten schon zufrieden sein!

22.08.2022 09:52 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Habe nun eine Tranxilium genommen und habe dann in mich zum Mittag eine Backkartoffel und 2 Toast + Rührei gezwungen !

22.08.2022 13:35 • #18


Ich merke wie ich mich auch langsam von meiner Familie isoliere, ich fahre abends dann spazieren anstatt daheim bei meinem Kind zu sein und es umkreist mich durchgehend diese sch. Angst mit dieser Appetitlosigkeit, bitte i need help!
Hat jemand Erfahrungen mit Tranxilium Tabs über längeren Zeitraum?

LG

23.08.2022 18:46 • #19


Canary
@Sanin86 versuch dich nicht so in deine Angst hinneinzusteigern, das ist nämlich genau das was wir Angsmenschen immer störungsgemäss falsch machen! Ich kenne das und weiß wie schwer das ist! Du musst lernen nicht so auf deine Angst und deren Beschwerden zu hyperfokussieren!

In wie fern fühlst du dich durch deine Angst von deiner Familie isoliert?! Ist es diese Ängstliche Unruhe?....
....Wenn ich Angst hab kann ich meiner Familie nicht in die Augen schauen und zieh mich auch meist stark zurück, oder aber heule ihnen die Ohren voll

Also zu Tranxillum, das ist ja auch ein Benzodiazepin, da kann ich nur sagen: Vorsicht! Nur kurzfristig! Und übergangsweise, wenn du das mal über 4 Wochen täglich anwendest besteht die Gefahr einer Abhängigkeit und dann hättest du wenn es dich trifft, am Ende ein noch viel dickeres Problem, also kann ich hier nur meine Warnung aussprechen! Bei Bedarf, besser nicht täglich, sind diese Mittel ein Segen! Aber einen Entzug, den willst du bestimmt nicht, selbst nach Ashton Auschleichen geht nicht ganz ohne Entzugserscheinungen! Glaub mir ich habs schon durch mit Diazepam!

23.08.2022 19:39 • #20



x 4


Pfeil rechts


Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Matthias Nagel