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Hallo, ich weiß nicht mehr weiter. Vor 21 Monaten bekam ich plötzlich starke Beschwerden , Angst, Gewichtsabnahme, Magenschmerzen. Der Arzt stellte eine Überfunktion der Schilddrüse fest und ich musste diese entfernen lassen. Ich dachte, nun geht es mir wieder gut, aber denkste, ea ging erst los. Seither habe ich dauernde Übelkeit, keinen Appetit, ich zwing mir das Essen runter, damit ich nicht zu viel abnehme, bin total lustlos und könnte nur schlafen. Wenn ich schlafe, geht es mir gut. März und Juni 2016 war ich im Krankenhaus und es wurde alles total durchuntersucht, alles ok. Dann habe ich Escitalopram versucht, was alles noch verschlimmerte. Dann Verhaltenstherapie ohne Erfolg. Nun habe ich wieder total Angst, dass die Aerzte etwas übersehen haben, die Abneigung gegen Essen ist das schlimmste, denn irgendwann sterbe ich an zu wenig Nahrung. Was soll ich bloß machen? Vor einem Antidepressivum habe ich furchtbar Angst, da es ja wieder Übelkeit und Appetitlosigkeit als Nebenwirkung hat.Ich bin 62 und wollte eigentlich das Leben noch etwas geniessen' Kennt jemand Ähnliches?
LG KK

31.05.2017 19:47 • 01.06.2017 #1


6 Antworten ↓


Hatte mit Escitalopram ähnliche Probleme aber nach ein paar Wochen konnte ich wieder mehr essen als je zuvor
Ich würde auf jeden Fall auf nummer sicher gehen und mit einem guten Arzt darüber sprechen! Du hattest einen schweren Eingriff der zusätzlich schwere Auswirkungen auf den Hormonhaushalt hat! Da sind deine Sorgen mehr als Verständlich!
Hoffe das half ein bisschen
Alles Gute!

31.05.2017 21:11 • #2



Angst wegen Appetitlosigkeit und Übelkeit

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Bis du gut eingestellt worden, mit deiner Schilddrüse? Oder bist du evtl. nach der OP in Unterfunktion geraten?

31.05.2017 21:19 • #3


mohnblue
Liebe kakra, ich hatte ein ähnliches Problem nur mit ganz anderer Ursache. Ich hatte eine Chemotherapie und danach fühlte sich das an, als ob ich das Essen verlernt hätte. Ich habe kaum was runterbekommen für Monate und hatte tierische Angst vor Unterernährung einen Rückfall zu bekommen. Bei mir haben dann mehrere Dinge zur Besserung geführt:
- Eine einfühlsame Ärztin ermunterte mich durch konsequent 8 kleine Portionen meinen Magen wieder umzuerziehen. War nicht leicht, aber hat geholfen.
- Ich habe Vitamin D testen lassen, hatte einen katastrophalen Wert und das Vitamin D hat sehr viel an dem Appetit gemacht.
- Wenn ich nichts essen konnte, habe ich diese Kaloriendrinks aus der Apotheke zwischengeschoben, um nicht vom Fleisch zu fallen. Vanille schmeckt kühlschrankkühl echt lecker.
- Ich habe pro Tag 2 TL Blütenpollen (z.B. aus dem Reformhaus) in Saft aufgelöst (einrühren und ca. 10 min stehen lassen) und getrunken. Die haben sehr viele Nährstoffe und sind gut bei Appetitlosigkeit.

Vielleicht kann Dir ja irgendeiner dieser Tipps auch weiterhelfen - alles Gute, ich weiß wie ätzend das ist, wenn man an jedem Bissen rumkämpfen muß und so gerne mit Genuß und Hunger essen würde.

31.05.2017 21:32 • #4


Schlaflose
Es gibt eine Reihe von Antidepressiva, die als Nebenwirkung eine Gewichtszunahme haben, weil sie den Appetit stark anregen und sogar Fressattacken verursachen. Das "berüchtigteste" ist Mirtazapin, gefolgt von Trimipramin, Doxepin, Amitriptylin und Opipramol. Vielleicht wäre das etwas für dich. Allerdings wirken die auch sedierend und werden bei Schlafstörungen verschrieben, was bei dir ja nicht der Fall ist.

31.05.2017 21:37 • #5


Danke für alle Antworten! Meine Schilddrüsenwerte schwanken noch immer, mal Obergrenze mal Untergrenze, deshalb geh ich am Freitag zu einem Hormonspezialisten. Das Schlimme ist, dass ich jetzt wahnsinnig Angst bekomme, eine schwere Krankheit zu haben. Meine Tochter ist Chirurgin im Kh und sie hat mir jetzt nochmal Blut untersucht mit vielen Werten, da war alles ok. Sie kann mich im Moment aber nicht beruhigen. Mein Hausarzt lässt mich auch im Stich. Ich versuche jetzt, einen Psychiater zu finden, was schwierig ist auf die Schnelle. Ins normale Krankenhaus will ich nicht mehr, es ist zwar schon 1 Jahr her, dass ich CT und Magenspiegeung bekommen habe, aber damals war es auch so mit meinem Befinden. Nur jetzt kommt die Angst wegen der so lange dauernden Beschwerden. Meine Tochter meint, da müssten noch mehr Symptome dazugekommen sein, um was Schlimmes zu haben

31.05.2017 21:52 • #6


Hab grade einen richtigen Panikanfall, denn vorhin musste ich mich auch noch übergeben. Jetzt habe ich eine richtige Angstattacke, dass doch was übersehen wurde. Ist bei jemand schon mal was übersehen worden bei Untersuchungen?

01.06.2017 19:48 • #7




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