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Hallo liebe Leute,

ich hab immer wieder das Gefühl Blut im Stuhl zu haben.
Ein paar mal war ich mir sicher das es Blut ist weil es auch auf dem Toilletenpappier zu sehen war.
Aber manchmal weiß ich nicht ob das Blut ist oder sonst was.
Heute beispielsweise sorry das ich so ins Detail gehe bei so einem unangenehmen Thema.
Da sah der Stuhl an sich okay aus aber war teils dunkler und teils heller ein bisschen rötlich aber dennoch braun.
Ist das Blut oder einfach Essensreste oder sonst was?
Kennt sich jemand aus?
Auf jeden Fall habe ich echt Angst vorm Arzt ich habe Ende diesen Monats ein Termin beim Gastroenterologen.

Aber sonst habe ich eher weniger Beschwerden.
Zu dem habe ich eine Nahrungsunverträglichkeit und des öfteren einen Blähbauch und weichen Stuhl aber das kommt denke daher.
Ich habe echt Angst vor schlimmeren.
Es lässt mir einfach keine Ruhe und ich wollte das mal hier mit euch teilen.

14.06.2019 13:40 • 07.01.2020 #1


57 Antworten ↓


Lea2311
Also man sagt, dass frisches Blut generell eher ungefährlich ist, da es von Hämorrhoiden etc. kommen kann. Schlimmer wäre es, wenn der Stuhl schwarz wäre, also getrocknetes Blut enthält.. überleg doch mal, hast du Tomaten, rote Paprika o.ä. gegessen?

Ich hoffe ich konnte dich etwas beruhigen.

Lg

14.06.2019 13:44 • x 1 #2



Angst vor Darmkrebs mitte 20 berechtigt?

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Mit 20 wäre das aber extrem selten, also mach dir nicht so viele Sorgen. Gibt's Fälle in deiner Familie?
Vor allem hättest du da noch ein paar Symptome mehr. Das einfachste wäre, eine Stuhlprobe abzugeben.

Ich hatte/habe auch lange Angst vor DK, aber ich bin auch viel älter als du. Dann habe ich mich in das Thema eingelesen. Wenn Blut am Toilettenpapier ist, ist es in der Regel ein feiner Riss in der Analgegend. Dafür gibt's Salben. Es können auch mal Hämorriden oder ein Reizdarm sein.

Die Farbe ändert sich ständig. Ist bei uns allen so. Je nachdem was du isst oder trinkst. Bei mir war er mal nach Spinat giftgrün. Und nach Blaubeeren sehr dunkel. Pegelt sich alles nach 1-2 Tagen wieder ein.

Der weiche Stuhl kommt von der Angst und ist eher psychosomatischer Ursache. Der Darm ist mit ganz feinen Nervenfasern ausgestattet, die Reizleitung geht vom Gehirn aus.

Bei mir ist es sogar so, wenn ich richtig Angst habe, bekomme ich fast Durchfall. Habe ich über Jahre beobachtet. Geht's mir gut, ist auch mit der Verdauung alles ok.

14.06.2019 13:58 • x 1 #3


Danke dir ja das mit dem hellen Blut das es "etwas" unbedenklicher ist habe ich auch öfters gelesen.
Aber ich hab den letzten tagen keine Paprika oder Tomaten glaub gegessen nur Gemüsepfanne.
Da wars glaub nicht drin.

Aber danke für deine aufmunternden Worte

14.06.2019 13:58 • x 1 #4


nittels
Also sogenanntes okkultes Blut im Stuhl findet man schnell. Da gibt es ein Testverfahren wo man bei drei verschiedenen Stuhlgängen etwas auf ein kleines Briefchen streicht, ins Labor bringt, die tropfen dann irgendwas drauf und können dir direkt sagen ob was anliegt oder nicht. Ist bei uns in Österreich sogar Routine beim jährlichen Gesundheits Checkup und gratis.

Wenn da nix rumkommt kann man sich den Weg zum Magen-Darm Doc direkt sparen. WHO empfiehlt für Leute ab 40 auch bei keiner Indikation zur Routine eine Magen-Darmspiegelung zur Vorsorge zu machen (liegt bei mir jetzt an). Also in deinem Alter wohl auch noch nicht nötig. Aber wenn dich beruhigt mach einfach.

14.06.2019 14:06 • #5


Danke Oulimata

für deine Antwort.
War sehr ausführlich.

Ich war schonmal beim Arzt die belächeln das etwas und schließen direkt immer auf Hämorriden oder wie du bereits erwähnt hattest Risse am Analbereich.
Was mich einerseits etwas beruhigt, weil es mir zeigt das es sehr unwahrscheinlich was ernsteres ist in meinem Alter Gott sei dank.
Aber man fühlt sich so unprofessionell behandelt.

Ich mach mir allgemein viele Sorgen eigentlich fast täglich über alles mögliche denke das tut meinem Darm auch nicht so gut ..

Danke nittels
für deine netten Worte.
Hatte mal okkulten Test vor Jahren gemacht war nichts auffälliges damals.

14.06.2019 14:45 • x 1 #6


Du hast garantiert nichts Ernstes. Erst recht nicht in deinem Alter.
Nur einen nervösen Darm. Den habe ich auch. Mein Sohn (16) hatte vor ein paar Monaten auch viel Blut am Papier und auf dem Stuhl. Wir sind dann zum normalen HA gegangen. Der hat uns eine spezielle Salbe gegeben. Vermutet wurde Analfissur, untersuchen lassen wollte er sich nicht. Mit der Salbe war es nach einer Woche ausgestanden.
Wenn es bei mir wäre und ich genau wissen will, ob es eine Fissur oder ähnliches ist, dann würde ich zuallererst meine Frauenärztin nachsehen lassen. Auf dem Stuhl liegt sitzt man ja dann eh schon und das erkennt ein Arzt mit bloßem Auge. Den HA würde ich als Frau auch nicht nachsehen lassen (haha).

Mach dir keine Sorgen!

14.06.2019 15:18 • x 1 #7


Ich habe seit 3 Wochen Blut im Stuhl, also aufgelagert. Aber auch brennen, Druckgefühl. Ist echt mega unangenehm. Auch für meine Psyche.
Aber ich habe vor 6 Wochen einen immunologischen Stuhltest gemacht, der negativ war. Das beruhigt mich etwas in Bezug auf Darmkrebs. Ein Analekzem wurde bei mir festgestellt, was mir natürlich schwer fällt zu glauben das es nur das ist, aber ich habe wohl keine Wahl, weil ich erst in 2 Wochen einen Termin beim Proktologen habe. Aber da mich der Gastroenterologe da hin geschickt hat, scheint er wohl auch nicht an Darmkrebs zu glauben. Im Gegensatz zu mir

14.06.2019 17:50 • #8


@Min
Wir sollten uns beide keinen Kopf machen.
Bringt uns beide nichts sich den Kopf zu zerbrechen weil erst nach dem Arztbesuch wissen wir beide mehr.
Also das sage ich in einem Moment wo ich "klarer" denke und nicht von der Angst zu sehr verleitt werde.
Also Kopf hoch!

14.06.2019 19:38 • x 1 #9


Zitat von Panicroom:
Hallo liebe Leute,

ich hab immer wieder das Gefühl Blut im Stuhl zu haben.
Ein paar mal war ich mir sicher das es Blut ist weil es auch auf dem Toilletenpappier zu sehen war.
Aber manchmal weiß ich nicht ob das Blut ist oder sonst was.
Heute beispielsweise sorry das ich so ins Detail gehe bei so einem unangenehmen Thema.
Da sah der Stuhl an sich okay aus aber war teils dunkler und teils heller ein bisschen rötlich aber dennoch braun.
Ist das Blut oder einfach Essensreste oder sonst was?



Ich habe vor über 7 Jahren erstmalig Blut im Stuhl gehabt. Und seit dem immer mal wieder. Gott sei Dank immer mit langen Pausen dazwischen. Ich habe festgestellt, dass es bei mir meist ist, wenn ich stark pressen musste. Gerate aber natürlich immer in Panik. Blut am Toilettenpapier habe ich allerdings schon seit meiner Jugend immer mal wieder. Mal mehr mal weniger. Ich habe im allgemeinen eine sehr empfindliche Haut, so scheint es auch da hinten zu sein.

Ich gerate aber regelmässig in Alarmstimmung, weil ich etwas rotes im Stuhl entdecke. Typisch Hypochonder, schaue ich mir das natürlich genauer an und stelle meist fest, dass es sich um Stücke handelt. Meist sind es Reste von Tomaten, Paprika oder ähnliches. Auch Soße, die Tomatenstücke enthalten können dazu führen. Letzte Woche hatte ich beim Kroaten gegessen und da gab es Ajvar, diese rote Paste, und die enthält Paprikastücke. Diese fand ich am nächsten Morgen auch wieder.

Du siehst, du bist nicht allein. Aber auch ich gerate immer in Panik und kann dich sehr gut verstehen.

Markus

14.06.2019 19:46 • x 1 #10


NIEaufgeben
Also ich denke zu darmkrebs gehören einige symptome mehr dazu
Einfach nur etwas blut im stuhl ist noch lange kein grund an krebs zu denken

14.06.2019 19:59 • x 2 #11


Zitat von Ewigeangst:
Also ich denke zu darmkrebs gehören einige symptome mehr dazu
Einfach nur etwas blut im stuhl ist noch lange kein grund an krebs zu denken

Naja, aber es ist halt typisch für uns Hypochonder, bei jeder Kleinigkeit direkt an das Schlimmste zu denken. Die 100 anderen, harmlosen, Ursachen werde ausgeblendet. Man sieht nur das eine Schlimme. Zumindest bei mir ist es so.

14.06.2019 20:06 • x 2 #12


NIEaufgeben
Ja klar ist bei mir genauso
Ich kenne es leider

14.06.2019 20:11 • x 1 #13


@der Sorgenmacher
Ja man denkt immer direkt an das schlimmste Szenario und meistens ist dies Krebs leider.
Habt ihr allgemein Tipps wie man nicht soviel nachdenkt?
Also auch Sorgen damit gemeint?
Ich zerbreche mir den Kopf immer über alles und jeden.

14.06.2019 20:34 • #14


Da hab ich leider keine Tipps.. Leider..

14.06.2019 21:19 • #15


nittels
Ich würde vorschlagen die Verdauung etwas zu unterstützen. Ich nehme dann immer Laevolac Lactulose. Das ist ein leicht süßlich schmeckender Sirup, da nimmt man einen Esslöffel pro Tag zum Essen. Ist kein Medikament sondern eigentlich "ein Hauch von gar nix" mit dem der Darm nix anfangen kann. Wirkt positiv auf die Konsistenz des Stuhlgangs, wirkt probiotisch und senkt den Ammoniakhaushalt in der Leber. Also gesund ohne Nachteile. Und Fissuren und Verletzungen im Darm inkl. Blutungen sind dann auch Geschichte.

15.06.2019 11:31 • #16


Zitat von Panicroom:
@der Sorgenmacher
Ja man denkt immer direkt an das schlimmste Szenario und meistens ist dies Krebs leider.

Ja, genau so ist es. Ich habe leider auch immer direkt Krebs wenn was ist. Dass es auch harmlose Ursachen für bestimmte Symptome gibt, daran denkt man nicht. Vielleicht sollte man mal versuchen es sich anzugewöhnen immer erstmal positiv zu denken. Als ich meine Mutter kürzlich mal wieder fragte: "Ist das normal, dass...", bekam ich zur Antwort: "JA, daran merkst du, dass du noch lebst." Und wenn man mal darüber nachdenkt hat sie recht. Ich meine, ein Auto oder ein Zug quitscht und ächzt ja auch mal, ohne dass es gleich was schlimmes ist.

Zitat von Panicroom:
Habt ihr allgemein Tipps wie man nicht soviel nachdenkt?
Also auch Sorgen damit gemeint?
Ich zerbreche mir den Kopf immer über alles und jeden.

Mir geht es genau so. Ich mache mir ständig über alles mögliche Sorgen. Wenn ich mir mal nicht gerade Sorgen über meine Gesundheit mache, dann habe ich Angst, dass meine Eltern krank sein könnten. Und wenn ich das auch nicht habe, dann mache ich mir Sorgen über meine berufliche Zukunft. In meinem Hirn muss vor Jahren mal ein Update schief gelaufen sein, anders kann ich mir das nicht erklären...

15.06.2019 15:50 • x 1 #17

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Einfach schlimm ist das... Bei mir ist das genauso im Kopf. Blut und Stuhlgang, es kann NUR Krebs sein. Sonst kann nichts in Frage kommen. Ich wünschte ich könnte anders denken. Ich hoffe es gelingt mir irgendwann.

15.06.2019 16:35 • x 1 #18


Zitat von Min:
Einfach schlimm ist das... Bei mir ist das genauso im Kopf. Blut und Stuhlgang, es kann NUR Krebs sein. Sonst kann nichts in Frage kommen. Ich wünschte ich könnte anders denken. Ich hoffe es gelingt mir irgendwann.


Ich bewundere Menschen, die anders denken können. Wie ich weiter oben schon erwähnt habe ich seit 7 Jahren ab und an mal Blut auf dem Stuhl. Blut am Toilettenpapier habe ich schon seit meiner Jugend(oder gar Kindheit?) und mittlerweile sollte mir klar sein, dass es nichts schlimmes sein kann. Trotzdem packt mich jedes Mal die Panik. Was komisch ist ist folgendes: Seit meiner Jugend oder gar Kindheit habe ich immer mal wieder Blut am Toilettenpapier. Meine Haut ist offenbar sehr empfindlich da hinten. Jedenfalls habe ich mir früher immer gedacht: "Oh, dein Hintern ist etwas wund. Naja, das wird schon wieder." Fertig. Da war der Drops gelutscht. Und heute? "Oh Gott, Blut. Das ist bestimmt etwas ganz schlimmes. Mindestens aber Hämorriden. Ich muss bestimmt bald operiert werden. Und wenn es doch etwas schlimmeres ist?AAAHHHHHH! "Ihr kennt das.
Nur früher war ich irgendwie nicht so

Gruss
Markus

15.06.2019 16:47 • #19


Früher war ich auch nicht so. Aber mit Mitte 20, also vor ca. 7 Jahren hat es angefangen. Das ich mehr und mehr alles genau beobachte. Und da ist Blut natürlich der Katastrophenfall.

15.06.2019 16:53 • #20



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