App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

10

H

Holyglori
Mitglied

Beiträge:
5
Mitglied seit:
Sammelthema
Hab seit 1 Jahr durchgehend Atemnot, kann nicht richtig Durchatmen. .Mir geht's einfach schei. und ich fühle mich schwach. Druck auf der Brust und Kurzatmigkeit,Räusperzwang. Lungenfacharzt hat Lungenfunktiontest gemacht war nix auffällig und ich durfte gehen und Hausarzt sagt ist Psyche.Kein Röntgen und jetzt soll ich vertrauen aber mir bleibt lediglich die Angst. Jeden Tag nicht einmal Ruhen bis jetzt

05.06.2021 #1


61 Antworten ↓
M

moo
Mitglied

Beiträge:
5882
Themen:
27
Danke erhalten:
12148
Mitglied seit:
Zitat von Diana88:
Mein Partner verstarb am 10.4. diesen Jahres an lungenkrebs. Er hatte auch copd.

Hallo Diana, mein aufrichtiges Beileid! Dieses Erlebnis war sicher furchtbar, vor allem für jemanden mit Hypochondrie. Trotzdem kannst Du es als "Wachrüttler" nutzen, wie @orki trefflich anmerkt:

Zitat von orki:
Ein Suchtmittel aufzugeben ist nicht einfach, der eine Schaft es, der andere nicht.

Ja, aber die Frage ist doch: Warum schaffen es manche? Was machen sie anders als jene, die es nicht schaffen? Hierzu ein paar Statistiken: Dauerhafte Abstinenz/Erfolgsquote beim Versuch

a) es alleine zu schaffen: ca. 10-20%
b) es mit Hilfe einer Therapie zu schaffen: ca. 50%
c) es mit Hilfe einer Therapie und einer regelmäßigen Selbsthilfegruppe zu schaffen: 70-80%.

Zitat von orki:
Auch wenn Rauchen schädlich ist, was mittlerweile jedes Kind weiß, ist das ein Suchtmittel, was der Körper gewohnt ist jeden Tag zu bekommen, d.h. damit aufhören ist großer Stress für den Körper, das sollte man auch berücksichtigen.

Zitat von orki:
Also rauchen aufzuhören - JA, aber nicht zu dem Zeitpunkt wo der Körper schon mit anderem Stress zu kämpfen hat.

Sehe ich auch so - jedoch sollte man auf den Zeitpunkt "an dem alles passt" (gibt´s den überhaupt?) nicht zu lange warten zwinkern. Man sollte parallel ein individuelles Entlastungsprogramm für Körper und Geist fahren.

Zitat von orki:
Raucher und Couch-Potato(also Menschen, die wenig Bewegung haben)

Das geht irgendwann sehr oft Hand in Hand...

Zitat von orki:
Angst ist der beste Motivator!

Da möchte ich leider widersprechen: Angst erzeugt lediglich Druck - insbesondere beim Hypochonder... Ich glaube zwar zu verstehen, wie Du das mit der Angst als Motivator meinst aber das kann beim Betroffenen ganz anders ankommen.

Aus meiner Erfahrung entsteht Motivation aus

a) ehrlichen Gedanken darüber, welche Vorteile eine Verhaltensänderung bringt
b) den erfolgreichen Einstieg in die Veränderung
c) das Erleben der erhofften Vorteile.

Zu a):

Zitat von Pauline333:
Der Körper regeneriert sich sehr schnell. Haut wird besser, Energie steigt, Schlaf verbessert sich, Kondition, Riech- und Geschmacksvermögen. Man hat deutlich mehr Geld im Portemonnaie. Es ist auf allen Ebenen vorteilhaft, nicht zu rauchen.


Eine niedrigschwellige Möglichkeit für den Einstieg stellen Bücher und Suchtberatungsstellen dar. Entscheidend für jeglichen Erfolgt ist allerdings der ehrliche Wille zur Abstinenz!

@orki Wenn Du nach so langer Abstinenz immer noch nahezu "täglich kämpfst", um rauchfrei zu bleiben, wird es sehr schwer für Dich bleiben. Du hast offenbar aufgehört zu Rauchen, weil Du Angst vor den Konsequenzen (gesundheitliche) hast. Das ist zwar immerhin ein Anfang, aber Du musst dahin kommen, dass Du ein glücklicher Rauchfreier wirst! Jeden Tag zu kämpfen ist alles andere als motivierend, oder? Es muss irgendwann im Suchthirn der "Schalter umgelegt" werden, damit der Kampf endlich aufhören kann. Und das schaffen nur wenige alleine - deshalb rate ich zur Therapie oder zumindest zur Selbsthilfegruppe. Letztere kann genügen, wenn man schon lange konsumfrei ist.

04.06.2021 09:38 • x 3 #56


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Angst vor COPD oder Lungenemphysem

x 3


orki

orki
Mitglied

Beiträge:
59
Themen:
5
Danke erhalten:
41
Mitglied seit:
Zitat von Calima:
Raucherlatein. Rauchen ist weit schädlicher für den Körper, als der "Stress" des Aufhörens.


Natürlich ist weiter Rauchen schädlicher für den Körper als aufhören, das stand auch nicht zu der Debatte.
Und natürlich entsteht in den ersten Tagen nach dem aufhören großer Stress für den Körper.
Wie lange und intensiv er ist, ist bei jedem unterschiedlich.
Was Stress mit Menschen anrichten kann, brauche ich hier wohl, denke ich, nicht erwähnen.

Zitat von Calima:
Wenn man danach geht, gibt es diesen Zeitpunkt nie. Auch das ist eine Ausrede, wie sie auch Übergewichtige nutzen.


Natürlich ist es schwer diesen einen Zeitpunkt zu finden. Aber wenn du gerade einen Menschen verloren hast, dann denkst du bestimmt nicht an Rauchen aufhören, sondern du würdest wahrscheinlich erst den jetzigen Moment verarbeiten wollen, bevor du dich anderen Dingen des Lebens widmen kannst.

Zitat von Calima:
Und ja: Ich habe jahrelang süchtig geraucht (bis zu 60 Zig. am Tag), von einem auf den anderen Tag aufgehört und bin seit 25 Jahren rauchfrei.

Freut mich zu hören, dass du es geschafft hast. Ich bin seit einem Jahr auch Rauchfrei, nur ganz vergessen habe ich es nicht.
Allerdings ist es bei jedem Menschen anders, ob, wann und ob überhaupt er seinen Schalter findet.


Auch wenn hier viele über Rauchen aufhören schreiben, ich meine, das ist hier nicht das Problem, klar wäre es gut...
Aber wenn das Mädel auch aufhört, findet Sie bestimmt andere Sorgen und gründe um ihre Angst auszuleben.

05.06.2021 21:35 • x 1 #62


Zum Beitrag im Thema ↓


Frollein
Was hat dein Hausarzt dir denn als Therapie gegen die Psyche geraten/ verabreicht? Entspannungstechniken, Therapie oder Medikamente? Auch wenn organisch alles in Ordnung zu sein scheint, kannst du dich ja nicht entspannen, deswegen sollte man das mal anpacken...

#2


H
Er hat mir ein Antidepressiva verschrieben und meinte ich muss mir eine Ambulante Therapie suchen. Entspannungstechniken kann ich nicht machen ..kann mich da überhaupt nicht drauf einlassen. Weil ständig diese Atemnot herrscht. Sad

#3


Frollein
Welches hat er dir denn verschrieben und nimmst du es bereits?

#4


Lasombra
Hallo,

Also mit 26 schon COPD zu haben wäre sehr sportlich

Ich glaube da musst du dir keine großen Sorgen machen. Es ist eine chronische Erkrankung, die nicht von heute auf morgen kommt. Einen Auslöser benötigt dies meist auch noch, also nicht rauchen, und etwas darauf achten was man so einatmet

Und wenn du denkst das du nicht frei atmen kannst denke mal erst aneigne Allergie Inderinnen Alter.

Lieben Gruß

Der Schatten

#5


Frollein
Sehe ich ähnlich, deswegen interessiert mich das Medikament.
Generell bin ich überrascht, wie viele Hausärzte (direkt) AD verschreiben.
Meine Hausärztin ist da nicht so fix dabei.. ich bin über meine Psychologin zu einem Psychiater und der hat mir auch erst nach dem 2. Termin etwas verschrieben...

Und ich bin ja absolut kein Gegner, sich durch Medikamente wieder in die Spur bringen zu lassen, aber manchmal muss es vielleicht auch gar nicht sein. Hm.

#6


Frollein
Ergänzend: Gerade bei Angsterkrankungen, die aufgrund von Symptomen entstehen, können diese teilweise ja durch die NW der AD noch verstärkt werden!
Hallo Teufelskreis! (in dem ich mich auch gerade befinde Wink)

#7


H
Danke für eure Antworten. Ich halte in meinem Fall COPD nicht für unwahrscheinlich. Hab auch geraucht ne lange Zeit. Und hatte damals Allergisches Asthma.

Das Medikament heisst : Laif =Johanneskraut

#8


Lasombra
Also den jüngsten Patienten mit COPD hab ich mit 41 gesehen. Also hast noch etwas Zeit, gibt sicher noch etwas jüngere, aber sehr selten und da sind meist noch andere Noxen mit im Spiel.

Wie definierst du sehr lange und viel....

Ich denke du machst dir umsonst sorgen

#9


H
10 Jahre min

#10


Frollein
Okay, immerhin ein pflanzliches Mittel.. nimmst du es denn ein und zeigt es Wirkung?

#11


H
Bist jetzt nicht . Also nicht das ich sagen kann mir geht's gut. Hab manchmal das Gefühl ich rede mir, dass nur ein mit der Atemnot. Keine Ahnung :=(

#12


J
jo moin habe immer ziemliche atemnot
war beim hausarzt und habe einen lungenfunktionstest gemacht, mit 94 oder 96 prozent
das schließt doch ein copd aus oder ?

x 1 #13


I
Wie kommst du auf COPD in dein alter? COPD ist Hauptsymptom Auswurf
Zur deiner Frage. Der Lungenfunktion schließt COPD 2-4 aus. COPD 1 nicht, da hättest du aber noch keine Atmennot.
Asthma schließt es allerdings nicht aus.
Gehe zum Lungenarzt und mach ein Bodyplethysmographie. Der zeigt viel mehr, als das einfach teil beim Hausarzt. Evtl Provokationstest auch sinnvoll, aber sowas macht nur ein Lungenarzt und nicht der Hausarzt.

#14


petrus57
Zitat von Immun:
COPD ist Hauptsymptom Auswurf


Ich hatte vor einigen Jahren 130% beim Lungenfunktionstest. Auswurf habe ich aber trotzdem.

#15


Lukemeatsix

Gefühl schlecht Luft zu bekommen

Hallo zusammen, ich bins schon wieder stirnrunzeln

ich leide seit 4 Jahren an einer Angststörung mit Panikattacken und habe oft oft das Gefühl ich bekomme schlecht Luft bzw. Kann nicht gut genug ausatmen.

Im Februar wurde bei mir ein Lungenfunktionstest gemacht, mir würden gesagt die Werte wären super. Aber dann ist mir aufgefallen das zwei werte viel zu hoch waren.

RAWtot-0,60
sRAWtot1,09

Außerdem sind zwei werte zu niedrig

TGV-B: 1,80
TLC-B: 32

Mir hat kein Arzt etwas dazu gesagt, im bericht stand es sei alles unauffällig. Allerdings hab ich jetzt gelesen dass das alles auf ein Lungenemphysem deutet, gerade wenn man Schwierigkeiten beim ausatmen hat.
Ich habe 6 Jahre lang geraucht und bin seit 4 Monaten rauchfrei. Ich bin 22 Jahre alt. Ich habe gelesen das so etwas nicht heilbar ist und mache mir jetzt große Sorgen schwer erkrankt zu sein. Beim Lungenfacharzt bekomme ich erst in 4 Monaten einen Termin und ich habe wirklich Angst. Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen und kennt sich damit ein bisschen aus? Sad

Liebe Grüße

#16


domi89
Versuche dem Arzt zu trauen, im Internet steht so viel, aber ein Arzt kann da aufgrund seiner Erfahrung besser einschätzen. Ich weiß nicht Mal von was einer Krankheit du redest, wo hast du das her? Dr. Google? Wink

PS Ich mag dein Zitat in der Signatur.

x 1 #17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

N
Hallo
Was heißt denn viel zu hoch?
Wie sind die referenzwerte?
Liebe grüße

x 1 #18


Lukemeatsix
Zitat von nektarine:
Hallo
Was heißt denn viel zu hoch?
Wie sind die referenzwerte?
Liebe grüße


Hallo Smile
Die referenzwerte wären für rawtot <0,35, srawtot <0,96 für TLC-B 49% und für TGV-B 2,79

Mach mir einfach total sorgen Sad

#19


Lukemeatsix
Zitat von domi89:
Versuche dem Arzt zu trauen, im Internet steht so viel, aber ein Arzt kann da aufgrund seiner Erfahrung besser einschätzen. Ich weiß nicht Mal von was einer Krankheit du redest, wo hast du das her? Dr. Google? Wink

PS Ich mag dein Zitat in der Signatur.


Hallo Smile

Das dachte i h mir eigentlich auch, aber ich hab einfach zu viel gelesen und kann mich jetzt gar nicht mehr beruhigen.. Sad
Ein Lungenemphysem ist doch sowas wie eine überblähung der Lunge oder nicht? Und die erhöhten werte können auf verengte Atemwege hinweisen oder sowas keine Ahnung ich hab einfach keine Lust mehr, ich nerv mich da selber schon so mit stirnrunzeln

Danke, ist mein Lieblingsfilm Smile

#20


A


x 4


Pfeil rechts




Dr. Matthias Nagel
App im Playstore