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Kennt Ihr das auch, dass man nicht nur Angst vor Krankheit bei sich, sondern diese Angst auch um das / die Kind(er) hat? Mache mir manchmal tierische Sorgen - genau wie bei mir wenn ich irgendwelche Symptome hab. Nur, dass es mir bei der Sorge ums Kind noch viel, viel schlechter geht.

12.03.2014 12:07 • 07.07.2019 #1


12 Antworten ↓


Hi....

Also ich selbst habe zwar keine Kinder doch ich kenne das Verhalten von meiner Schwester...
Ich denke wenn man sich bewusst wird das deine Sorgen nichts verhindern und vorallem dass du auch eine gute Mutter bist wenn du diese Gedanken nicht so stark zulässt ist das bestimmt der richtige Weg.
Die Muttergefühle sind halt die stärksten in der Natur existierenden Gefühlverbindungen die es gibt und ich finde es auch rührend wie du sagst das es dich belastet. Aber wenn dein Kind sonst gesund ist, gibts du ihm oder ihr mit deiner Fürsorge vllt Angst mit auf dem Weg. ( will dir nichts unterstellen)
Vertrau auf dich als Mutter und denke dran dass es nie eine "perfekte" Erziehung gibt....
Ich denke wenn du dich auf die positiven Gefühle konzentrierst, vorallem wenn du siehst wie prächtig sich dein Kind entwickelt dann sollte dieses Gefühl überwiegen....

Und das Leben ist halt so gestaltet das Menschen auch krank werden... vllt sollten wir uns alle auch mal damit abfinden....auch wenns schwer fällt kann man immer nur das beste aus der Situation machen....
Glück ist nur eine Frage der perspektive...

Ich wünsche dir und deinem Kind das Beste und vorallem viel Gesundheit!

12.03.2014 12:39 • #2



Angst, dass Kind krank wird

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Ja, Du hast recht! Ich bin halt eine extrem ängstliche Mama. ..."pass hier auf, pass da auf" ich hab schon beobachtet, dass der Kleine eine gewisse Ängstlichkeit oder Vorsicht von mir übernommen hat. Nicht in Bezug auf Krankheiten, aber beim Spielen usw. Wenn ich das bemerke, ärgere ich mich auch über mich selbst! Aber es ist auch schon einiges passiert....im Kiga vom Klettergerüst gefallen....dann rege ich mich tierisch über die Erzieherinnen auf, weil die eben nicht vorsichtig genug waren. Wenn er sich im Toben stösst, hab ich gleich Angst, dass er ein Aneurysma kriegt (mein Vater ist daran gestorben)....ich mach mich dann noch tagelang deswegen fertig aus Sorge und flösse ihm dann ein, aufzupassen.

12.03.2014 12:44 • #3


Ja...
Sicher musst du deinem Kind ja auch diese "gesunde" Angst vermitteln und zeigen was richtig oder falsch ist... oder auch was gefährlich ist...
ich persönlich hatte auch in der Kindheit einen sehr ängstlichen Vater (als einziger Sohn *lach*)
und kann heute sagen dass ich zwar allgemein auch Angst habe, mein leben aber dennoch gut meistere.
Ich würde mir an deiner Stelle kein Druck machen. Wenn du es nicht gleich abstellen kannst ist es "ok", vorallem weil ja niemand perfekt ist. Letzendlich musst du nur dran denken so hart es klingt, dass wir menschen nicht alles verhindern können und irgendwo auch auf unser "Schicksal" nenne ich es mal so vertrauen sollten. Das bedeutet jede Sekunde sollten wir in gemeinsamkeit verbringen und genießen und die Dinge die noch kommen sollten liegen halt nicht in unserer macht.

Kinderknochen sind hart im nehmen ... tut deinem Kind sogar vllt ganz gut wenn es lernt und auch selbst Erfahrungen macht...

ich kenne hier ne Familie da war die Mutter echt nie für die Kinder da und die sind trotzdem alle großgeworden... und im gegenzug gibt es auch Familien die sehr Fürsorglich sind und die Kinder werden doch krank.... ich will dir nur zeigen dass es nicht in deiner Macht liegt was das Schicksal für euch bereitlegt... du kannst aber mit deiner Anschauung viiiiel verändern... ich sage ja immer (auch wenn ich selbst Angstkrank bin) es hilft wenn man sich innerlich ein STOP setzt und sich vorstellt wie man sich selbst in der Sitaution beobachtet... man sagt sich... ich schaue mir mal meine Sorgen objektiv an und wie wahrscheinlich ist es dass mein Kind jetzt was schlimmes hat ? vllt. hilft es dir

12.03.2014 12:52 • x 1 #4


Das hast Du sehr, sehr schön geschrieben! Ich dank Dir

12.03.2014 13:15 • #5


Hallo ihr lieben,

ich bin neu und wage einfach mal den Schritt, hier über meine Angst zu schreiben. Leider weiß ich einfach nicht, wie ich damit umgehen soll, vielleicht gibt es ja gleichgesinnte (Eltern) die ein paar Tipps für mich haben. Einen passenden Psychologen suche ich noch für mich, leider habe ich diesen noch nicht für mich gefunden. Unteranderem habe ich auch eine Schilddrüsenerkrankung (bin in behandlung), bei der es ja bekannt ist das die Psyche leidet.

Generell habe ich viele Dinge, über die ich mir Gedanken und Sorgen mache, es gibt aber zwei Sachen, die mich sehr beschäftigen. Eine davon ist die Angst davor, das mein Kind krank wird. Versteht mich jetzt nicht falsch, es geht um soetwas wie das sie Magen Darm bekommen könnte. Ich war mit meiner Maus nun schon 3 mal im Krankenhaus, weil sie mir fast dehydriert (ausgetrocknet) wäre, und diese Erfahrung sitzt so tief in den Knochen, ich habe beim letzten mal alles dafür gegeben, dass sie Flüssigkeit zu sich nimmt, und trotzdem mussten wir wieder ins Krankenhaus. Obendrein musste ich von einer Krankenschwester hören, wann mein Kind denn mal alt genug für sowas wäre. Leider gibt es sogar auch viele Erwachsene die vor Austrockung bei Magen Darm nicht verschont bleiben. Diese Gedanken bestärken mich immer wieder darin, das meine Angst nicht unbegründet ist.

Nun kann ich die Gedanken darum nicht stoppen, sobald eine Situation passiert ist, die mich daran erinnert. Viele Eltern bei uns schicken ihre Kinder noch krank in die Schule, auch bei Magen Darm schicken sie die Kinder am nächsten Tag gleich wieder hin. So auch heute morgen, als ich meine Tochter zur Schule gebracht habe. Ein Klassenkamerad mit dem sie spielte erzählte ungeniert, das er heftig spucken musste und nun schnupfen habe ohne ende... Nun ging ich nach Haus, wusch gleich meine Hände und Desinfektionsmittel ist in solchen Phasen mein bester Freund. Mache mir höllische Gedanken ob mein Kind in der Schule ans Hände waschen vorm essen denkt und bekomme Schweißausbrüche bei dem Gedanken, das wir hier die nächsten Tage Magen Darm im Haus haben. Dabei mache ich mir weniger Gedanken um mich, eher nur um meine Tochter. Meistens weine ich nach so einer Situation, über das ich das nicht einfach lockerer nehmen kann. Danach geht es mir etwas besser, mache mir noch 1-2 Tage Sorgen, und warte ab, ob jemand krank wird hier.

Ich habe die ganze Zeit über ein beklemmendes Gefühl in der Brust, versuche mir einzureden, "wenn wir krank werden dann ist das so". Nur leider hilft dies nicht. Wenn sie hier die nächsten tage krank werden würde, wäre doppelt so schlimm, ihr Bruder hat die Tage Geburtstag. Der hatte bis jetzt noch nie Magen Darm, insofern kann ich nicht abschätzen wie anfällig er wäre.


Ich Grüße Euch ganz lieb,
Maxine

22.08.2017 09:34 • #6


Zitat von Maxine:
Versteht mich jetzt nicht falsch, es geht um soetwas wie das sie Magen Darm bekommen könnte.

Die allseits geliebte Magen Darm Grippe, wer von uns liebt es den nicht mit dem Putzeimer im Schoß auf der Toilette zu sitzen weil man nicht weiß wo es wann rauskommt Glaube mir, diesen netten Gast wird dir dein Kind noch öfter als dir lieb ist mitbringen.

Klar so ein Erlebnis wenn man mit dem Kind wegen so etwas ins Krankenhaus muss ist nicht schön, aber in aller Regel verlaufen die Magen Darm Erkrankungen recht harmlos. Unangenehm, aber harmlos. Ich gehe mal davon aus das dein Kind noch jünger war? Es ist so das je jünger ein Kind ist, desto gefährlicher ist das ganze. Sobald dein Kind aber nicht mehr als Kleinkind zählt sollte die nächste Magen Darm Grippe eigentlich wenig gefährlich sein. Problem ist ganz einfach das kleine Kinder ganz anders auf die Erkrankung reagieren. Mit den Jahren hat man ja schon einige dieser netten Viren und Bakterien erlebt und die Körperabwehr weiß was sie zu tun hat, anders bei Kleinkinder die so etwas das erste mal haben. Da kann dann eine übertriebene Reaktion eintreten, dazu kommt noch das man einem 2 Jahre jungen Kind nicht einfach erklären kann das es jetzt wichtig ist viel zu trinken.

Ich würde mir nicht zu viel Sorgen machen, die nächste Ansteckung vermutlich im in der kalten Jahreszeit kannst du nicht verhindern, sorge liebe vor. Es macht Sinn z.B immer mal ein paar Hilfsmittel wie Perenterol/Percur im Haus zu haben. Das sind Hefekulturen die dem Darm bei der Regeneration unterstützen. Sind auch für Kinder geeignet. Wenn dann im Umfeld mal wieder etwas rumgeht kann es nicht schaden vorsorglich mal Morgens oder Abends eine zu geben. Ansonsten eben die gewohnten Mittel wie Schonkost, Isotonische Lösungen aus der Apotheke und viel Zuwendung.

Ich wünsche dir auf jeden Fall das die nächste MD-Grippe noch etwas auf sich warten lässt und wenn sie da ist grüß sie mal von mir und richte aus das sie bei uns nicht willkommen ist

22.08.2017 16:10 • #7


Hallo Eduard,

Vielen Lieben Dank für Deine Antwort. Ja, rein sachlich betrachtet hört sich das ganze ja wieder anders an. Das letzte mal ist (Gott sei Dank) schon eine Weile her, da war sie 5 Jahre alt. Ich werde Deinen Rat beherzigen, und uns mal Perenterol besorgen.
Die Sorgen bleiben natürlich trotzdem, ich gebe mein bestes das es besser wird. Was machen andere wenn Sie solche Sorgen nicht loswerden? Ich hatte es mal mit Meditation (allerdings nur zu Hause per CD) versucht, allerdings ist da leider nicht immer die Zeit für vorhanden.

Einen schönen Dienstag Abend wünsche ich Dir,
Maxine

22.08.2017 21:16 • #8


Zitat von Maxine:
Was machen andere wenn Sie solche Sorgen nicht loswerden?

Meiner Erfahrung nach sind die Sorgen meist schlimmer als das Ereignis selbst. Dank Reizdarm habe ich von Natur aus schon immer ein schlechtes Verhältnis zu Magen Darm Infekte und die tägliche Sorge davor kenne ich also. Wichtig ist das man selbst einsieht das man es eh nicht beeinflussen kann und egal wie gründlich und reinlich man ist, es wird einen wieder früher oder später heimsuchen. Aber unterm Strich sitzt man dann eben mal ein oder zwei Tage häufiger auf der Toilette und ärgert sich mit Krämpfen herum. Das ist natürlich nicht angenehm oder erstrebenswert, aber auszuhalten. Wenn es bei mir dann mal wieder Akut ist und die netten Besucher da waren, dann empfinde ich es eigentlich gar nicht mehr so schlimm wie die Angst davor es bekommen zu können.

Verstehst du was ich damit sagen will? Ist nämlich etwas schwer rüber zu bringen. Die Angst vor einer normalen meist harmlosen Erkrankung ist auf Dauer sehr viel schlimmer und belastender als die reale Erkrankung dann im Infektionsfall für einen selbst ist. Du machst dich also jetzt täglich verrückt wegen dem Dummen Virus und hast somit immer Sorgen, wenn der Virus dann dich oder dein Kind erkranken lässt, dann pflegst du dein Kind und oder dich selbst und nach ein paar Tage ist alles wieder gut.

22.08.2017 21:36 • #9


07.07.2019 07:38 • #10


Nici171
Hallo rotezora2k, ich kann mit Dir fühlen. Mir geht es ähnlich, wenn mein Kleiner krank ist. Ich bekomme auch bei jedem Fieber Angst und seit Februar musste er schon 5 mal Antibiotika nehmen.
Ich versuche dem Urteil des Kinderarztes zu vertrauen und nichts zu googeln.
Ansonsten versuche ich mir einzureden, dass Fieber eine ganz normale Reaktion des Körpers ist und bedeutet, dass das Immunsystem funktioniert...
Liebe Grüße und gute Besserung für den Kleinen

07.07.2019 08:08 • x 1 #11


Ja du hast Recht, Fieber ist grundsätzlich nichts schlechtes. Aber wenns immer an die 40 Gradgrenze geht gerate ich in Panik. Und zack ist der Panikstrudel wieder angeworfen.

07.07.2019 08:11 • x 1 #12


Nici171
Ja, das ist bei mir leider ähnlich. Man weiss ja auch nie genau wie lange das so weiter geht.
Ich versuche noch mich abzulenken mit Serien schauen oder Buch lesen, sofern es der Kleine erlaubt.

07.07.2019 08:44 • x 1 #13



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