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Hallo ich lese schon länger hier nur habe ich auf meine Fragen nichts hier entdeckt.
Ich bin jetzt 33 habe eine 6 jährige Tochter und Freund.
2009 hatte ich die erste Panikattacke mit Angstzuständen, die sich schnell wieder gelegt haben. 11/2010 kam unsere Tochter da fing alles wieder an nur anders. Ich hatte komische Gedanken. Wenn ich z.b. die Treppe runter gegangen bin hab ich in meiner Vorstellung sie fallen gesehen und wie sie blutüberströmt dort liegt. Ich fand es nicht normal und habe mir selbst eine Psychotherapeutin gesucht. Ich hatte fast 2 Jahre die tiefenpsychologie Therapie gehabt. Es war auch soweit fast alles gut. Nun fing ich aber dieses Jahr doll mit körperlichen Symptomen an. organisch alles gut. Also die Psyche. Es ist nicht immer zu glauben. Seit September bin ich erneut in Therapie. Mein Therapeut sagte ich habe eine generalisierte Angststörung.
Nun ist mein Freund auch nicht stabil und auch frisch in Therapie.
Nun meine Frage wie geht ihr mit den Kindern um?
Ich merke das ich durch meine Angst auch einiges bei ihr auslöse. Es macht mich traurig und ich frage mich ob eine Familietherapie gut wäre. Hat einer Erfahrungen?
Schon alleine Tipps zu bekommen wie ich reagieren kann weil ich nicht immer wie ein gesunder Mensch reagiert.
Vielleicht denke ich einfach zuviel.

12.12.2016 20:46 • 12.12.2016 #1


7 Antworten ↓


Hey
Mir geht es zur Zeit auch nicht anders. Habe seit tagen total die, Panikattacken, non stop. Bin auch selber Mutter. Mein Freund wohnt nicht bei uns und kann au nicht mein Sohn die ganze Zeit betreuuen. Am liebsten würde ich stationär behandelt werden, weiss aber nicht wo mein Sohn bleiben soll.
Oder der Umgang. Er bekommt so, viel mit und hat Angst um mich

12.12.2016 20:56 • #2



Eltern psychisch krank - Umgang mit dem Kind. Familientherapie?

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Wie alt ist dein Sohn?
Bist du schon in Behandlung?
Hast du schon mal über eine Kur nachgedacht oder Tagesklinik?
Und ich weiß leider aus meiner eigenen Kindheit wie schlimm es ist Angst um die Mutter zu haben. Zu sehen wie sie nicht mehr kann.

12.12.2016 21:00 • #3


Sunray
Zitat von Danill:
Nun meine Frage wie geht ihr mit den Kindern um?
Ich merke das ich durch meine Angst auch einiges bei ihr auslösen. Es macht mich traurig und ich frage mich ob eine Familietherapie gut wäre. Hat einer Erfahrungen?
Schon alleine Tipps zu bekommen wie ich reagieren kann weil ich nicht immer wie ein gesunder Mensch reagiert.
Vielleicht denke ich einfach zuviel.


Für mich stellt sich zunächst die Frage: Wie gehst du denn derzeit mit deinem Kind um? Wie lange beschäftigst du dich mit ihr am Tag? Hast du bewusst Zeit mit ihr gemeinsam, d. h. gemeinsame Rollenspiele, Bücher vorlesen, Geschichten erzählen, gemeinsam in die Badewanne gehen, zusammen essen etc? Du schreibst, dass du etwas bei ihr auslöst durch deine Angst was genau meinst du damit?

Ich bin fast genauso alt wie du (34) und habe eine 4,5 Jahre alte Tochter, die ich von zu Hause aus betreue. Wir haben einen gut geregelten Tagesablauf und ich lasse mir bewusst viel Zeit, damit kein Stress aufkommt, was die Ängste noch verstärkt. Ich selbst leide an einer generalisierten Angststörung und kenne diese Gedanken, die du hattest - in allen Formen. Das einzige was wirklich hilft, ist sich gemeinsame Interessen zu suchen, die man zusammen mit seinem Kind ausleben kann. Wir puzzeln sehr gerne zusammen, spielen viele Gesellschaftsspiele, mit Playmobil spiele ich mit ihr Rollenspiele und basteln tun wir auch sehr gern. An den Tagen wo ich nebenbei noch sehr viel beruflich zu tun habe (ich bin selbständig), merke ich, wie angespannt ich bin, da dann auch meine körperlichen Symptome zunehmen. Dabei empfinde ich es als sehr wichtig, dass ich meiner Tochter alles erzähle: warum Mama gerade nicht so viel Lachen kann, warum ich noch schnell zwei Emails schreiben muss oder warum ich gerade in Gedanken bin. Um dir Tipps geben zu können müsste ich jedoch zunächst einmal deine persönliche Lebenssituation kennen und wie dein derzeitiges Verhältnis zu deiner Tochter aussieht.

12.12.2016 21:17 • #4


cube_melon
Hallo Danill,

Kinder können mit so etwas emotional überfordert werden. Entwicklungs- und Bindungstrauma können entstehen.
Vor allen Dingen wenn beide Elternteile in Behandlung sind.

Es gibt Beratungsstellen. Hier bei uns im Landkreis hat der Sozialpsychiatrische Dienst eine extra Abteilung für diesen Bereich.
Da würde ich schon ohne Verdachtsmomente hingehen. Alleine schon aus dem Grund um mich für mögliche Symptome zu sensibilisieren.

Bei uns sind die vom SpDi echt entspannt, geduldig, kompetend und freundlich. Es kostet nichts und kann eine Bereicherung sein.

Gruß
Cube

12.12.2016 21:53 • x 1 #5


Hallo Sunray es ist immer unterschiedlich bei uns. Wir spielen gerne Gesellschaftsspiele, halten uns gerne draußen auf ich noch lieber als sie aber ich versuche sie zu motivieren. Gemeinsam essen gehört bei uns zum Ritual wie auch das zusammen abends kuscheln nochmal erzählen was sie los werden möchte und Geschichte.
Wo ich eben deins gelesen habe ist mir aufgefallen das sie auch viel alleine macht. Nicht weil ich es sage sondern sie geht hoch und spielt mit ihre Pferde. Das macht sie mit absoluter Begeisterung. Ich habe oft leider nicht die Kraft bzw Ausdauer mit ihr zu spielen. Traurig weil ich oft ausgelegt müde mit meinem Symptomen zu tun habe. Ich will es nicht es nimmt mich trotzdem sehr ein.
Ich rede auch mit ihr darüber wenn es mir nicht gut geht was auch einfach sein darf aber so richtig kommt es nicht an. Ich habe auf bisschen Rücksicht gehofft aber leider hat sie es nicht gemacht.
Versteht deine Tochter das schon? Nimmt sie dann Rücksicht?
Ist dir das gar nicht zu viel wenn du sie Zuhause hast und dann noch die Arbeit?
Warum geht sie nicht in die kita?
So denke ich das wir ein gutes Verhältnis haben. Sie sagt öfter sie liebt mich mehr wie Papa aber wiederum sagt sie auch wir streiten oft. Was mir gar nicht bewusst ist.
Sie ist ein hochsensibles Kind. Hat öfter Problem beim anziehen. Der Schlüpfer Socken Hose klemmt und das ist ganz schwierig sie aus der Situation wieder raus zu holen.
Auch so ist sie ein wenig ängstlich. Macht sie viele Gedanken schon vorher. Wenn unvorhergesehene Dinge passieren nimmt sie aus Angst nicht dran Teil obwohl es Spaß für Kinder ist z.b.
Was mir vermehrt aufgefallen ist das sie öfter Kopfschmerzen und Bauchschmerzen hat. Ist auch oft ein Zeichen das ihr was zuviel ist

12.12.2016 21:59 • #6


Hallo Cube Danke für die Information.
Mein Gefühl zeigt mir schon das es so nicht richtig ist. Das es besser wäre sich Hilfe zu holen.
Ich und mein Freund haben einiges als Kind erlebt deswegen sind wir so wie wir sind und ich möchte nicht den gleichen Fehler machen.
Ich werde morgen gleich mal gucken wo bei uns hier so was gibt.

12.12.2016 22:10 • x 1 #7


cube_melon
Bitte - sich Hilfe zu suchen und sie anzunehmen ist absolut legitim.

12.12.2016 22:41 • #8




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