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Hallo Leute!

Meine ANA Werte sind von 1280 auf mittlerweile 320 in 6 Monaten gesunken. Das Muster ist nukleolär, was ich kurz sehen konnte handelt es sich wohl um Anti Fibrillarin AK. Hat jemand ähnliche Werte od Erfahrungen? Was war schlussendlich dann die Diagnose? Symptome in diesem Sinne habe ich keine, CT Entzündungsparameter usw alles oB. Danke schon mal

20.07.2017 16:57 • 23.07.2017 #1


7 Antworten ↓


Meermädchen07
Das kann alles und nix werden.
Der hohe ANA spricht für einen Autoimmunprozess, meistens in Richtung Kollagenose. Das Muster lässt Rückschlüsse auf das Zielantigen zu, bei Nukleolär bin ich mir aber gerade nicht sicher, was das Zielantigen ist.
Mein ANA lag bei 1280 als ich schlimme Symptome bekam, meine Entzündungsparameter und Röntgen war negativ, so bin ich als Psycho abgestempelt worden.
Zum Glück bin ich beim Rheumatologen gelandet, der weitere Untersuchungen veranlasst hat und im Ultraschall meine entzündeten Knochenhäute sehen konnte. Ich bekam Basismedikamente und seitdem dümpelt der ANA zwischen 120 und 640 rum, aber der hat eh keine Bedeutung für die Verlaufsbeobachtung.
Was ich sagen will: Vielleicht kommt nie was, vielleicht entwickelt sich was- ich würde mich definitiv beim Rheumatologen vorstellen, die haben eh so lange Wartezeiten. Nur damit jemand einen Blick drauf wirft.
ENA Diagnostik etc. wäre schon nicht verkehrt.
Halb so schlimm

21.07.2017 18:07 • #2


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Ana Wert nukleoläres Muster

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Bei fibrillarin ist kein ena muster erkennbar soweit ich weiß. Hohe titer sprechen für sklerodermie, niedrige anti fibrillarin kommen zb auch bei sjörgen vor. Soweit so gut, ich weiß bis heute nicht ob es jetzt automatisch heißt eine solche krankheit zu entwickeln oder nicht. im großen und ganzen sehe ich alles recht positiv, aber beunruhigend ist das ganze schon. Ich bin bereits bei einem internisten der auf rheuma spezialisiert ist. Was ist bei dir rausgekommen wenn ich fragen darf?

21.07.2017 22:32 • #3


Meermädchen07
Das ist doch schon mal was. Müssen tut gar nichts. Solange Du keine Symptome hast, wäre ich glaube ich halbwegs ruhig. Wobei ich natürlich auch Deine Unruhe verstehe, dass da irgendwas ist, ist nie schön.
Ich habe eine ANA assoziierte Arthritis. Kein Gelenkrheuma als solches, auch keine volle Kollagenose, es ist so ein Zwischending. Ich bekomme ein Basismedikament.

22.07.2017 15:20 • #4


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Symptome keine aber alle frauen bei uns in der familie haben - wie auch ich - eine neigung zum raynaud syndrom. naja da denkt man dann halt nach, abgesehen davon dass die kollagenosen nicht vererbbar sind. trotz meiner - in der vergangenheit schon starken - krankheitsangst muss ich aber schon sagen dass ich dafür recht ruhig bin. Wohler wäre mir natürlich wenn mir endlich wer sagt wie hoch die chance ist dass da nie was daherkommt,..

23.07.2017 02:35 • #5


Meermädchen07
Klar, Raynaud ist auch typisch bei einer Kollagenose, gerade Sklerodermie.
Also ich würde mir definitiv trotzdem die ENA und den Anti-dns DNA nehmen lassen. Nur wegen dem Muster der ANA sollte man da nicht drauf verzichten. Das Muster kann ja auch wechseln, bei mir z.B., ich bin inzwischen homogen, was mir schon Angst wegen Lupus gemacht hat. Und wenn da alles negativ ist, auch die Cardiolipin AK wegen der Gerinnung, würde ich mich zurücklehnen und entspannen.
Dann kann Dir zwar niemand versprechen, dass nie was kommt, aber zur Zeit ist nix und das kann für immer so bleiben

23.07.2017 07:38 • #6


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Anti dns dna ist eher lupuslastig. Wurde schon gemacht, genau wie die ena. Bei ena kam halt anti fibrillarin raus

23.07.2017 13:19 • #7


Meermädchen07
Ja stimmt sagtest Du. Also dann würde ich echt auch versuchen zu entspannen- es liegt ja nicht in Deiner Hand. Lupus ausschließen ist wichtig. Ich glaube, positives Denken macht es so einem Autoimmun- Ding nochmal schwerer

23.07.2017 21:30 • #8






Dr. Matthias Nagel