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Hey Zusammen,
Mein Name ist Simon ich bin 20 Jahre alt und habe seit Anfang des Jahres immer wieder ganz schlimme Phasen. Alles begann damit, dass es mir auf der Arbeit schwindelig wurde und zwar so schlimm dass ich dachte ich muss sterben. Darauf hin bin ich zu meinem Hausarzt und er checkte Blut, Blutdruck, EKG, Anamnese usw. In der Zeit hatte ich immer öfter Schwindel, 3 Tage vor meinem Besuch beim Neurologen konnte ich nicht mehr Arbeiten deshalb. Der Neurologe machte EEG und andere Untersuchungen und sagte sofort es sei Psychisch bedingt und überwies zum Psychologen. Als ich aus der Praxis lief war alles weg mir ging es blendend. 2 Wochen später kam dann der Abstur. Ich bekam eine PA und fand mich die nächsten 2 Wochen im Bett liegend. Hier begann das googlen... ich googelte mir einen Hirntumor zusammen und bekam mehr und diese Symptome. Unzählige Arztbesuche und am Ende ein Aufenthalt in der Neurologischen Klinik, brachten mir ein halbwegs normales Leben zurück.
2 Wochen später Notaufnahme PA mit Herzangst. Kardiologe machte Herzecho usw. Kerngesund... danach ging es mir 4 wochen gut.
Vor 3 Wochen jedoch hatte ich starke Nackenschmerzen und ging zum Arzt. Diagnose Verspannungen... Ich schämte mich ungemein und sagte mir: "So das war das letze mal beim Arzt wegen so läpischen Dingen". Seit dem hatte ich aber jeden Morgen Gliederschmerzen und wurde anscheinend (laut Arzt in der NA wo ich Freitag letze Woche wieder war) einen Virusinfekt. Dieser Infekt jedoch macht mich voll ganz fertig. Meine Glieder und mein Rücken schmerzen und ich fühle mich schwer krank obwohl ich nichtmal erhöhte Temperatur habe. Mir geht es jeden Tag schlechter ich bin nur am Heulen und habe Todesangst. Von MS Über ALS und Leukämie oder Knochenkrebs auch Krankheiten wie Chronisches Erschöpfungssyndrom oder ein EBV der für immer bleibt machen mir Angst. Meine Eltern und auch alle Ärzte sagen es sei die Psyche, aber das Glaube ich nicht. Ich wurde vor 2 Monaten durchgecheckt, was wenn sich in der zwischenzeit was neues gebildet hat.
Ich habe Angst die Ärzte machen einen schrecklichen Fehler auf meine Kosten.
Kann es echt die Psyche sein die mich so schwächt und sogar ans Bett fesselt?
Danke an alle die sich das angetan haben.
Gruß Simon

10.04.2014 13:52 • 10.04.2014 #1


5 Antworten ↓


Hallo Simon
Wenn die Ärzte alle gesagt haben das du Gesund bist dann ist das auch so.
Die Psyche kann viel bei mir hat sie immer wieder Herzrasen mit zum teil 170 Schläge in der Minute ausgelöst dazu kamen Schweißausbrüche , Zittern , Schwindel und Schmerzen in der Brust dazu ganz so als wenn ich einen Herzinfarkt habe ich bin dann immer wie eine Verrückte ins Krankenhaus wo man dann nach dem man EKG gemacht hat mir sagte es sei alles in Ordnung es ist Psychisch mein Herz ist gesund.
Ich vermute mal das du die ganze zeit an nichts Anderes denkst und genau das ist das Problem so war es bei mir auch seit ich das Gedankenkarussel abgestellt habe ging es mir von Tag zu Tag besser versuche wenn die Gedanken kommen das du jetzt diese Krankheit hast einfach an was anderes zu Denken ich weiß das das nicht leicht ist sage dir einfach immer wieder da ist nichts das bilde ich mir ein wenn du was machen willst dann sage dir immer wieder ich schaffe das ich bin gesund es wird zwar dauern aber du wirst merken das es dir nachher besser geht und das die Simtome nach lassen .
Die Verspannungen habe ich auch die kommen davon das man sich unbewusst bei den ersten Anzeichen verkrampft.
LG Traumtänzer

10.04.2014 14:47 • #2



Am Ende aller Kräfte

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HeikoEN
Mich wundert eigentlich ein wenig, warum die Frage nach dem "Warum?" und "Woher?" gar nicht auftaucht bei Dir?

Wenn "die Psyche", wie Du sie so schön beschreibst, doch dafür sorgen kann, muss es einen Grund geben, oder?

Nichts ist ohne Grund und Ursache.

Und genau DARUM HAST Du alle diese Symptome.

Klar, oder?

Also, was möchte Deine Psyche, womit Du dich beschäftigst bzw. was möchte sie, was Du noch (?) nicht siehst?

10.04.2014 16:45 • #3


Man kann sich sehr viele Krankheiten und Symptome selbst einreden von daher macht es durchaus Sinn, dass die Psyche an allem Schuld ist. Du wurdest von diversen Ärzten durchgecheckt und alle sagen, dass du körperlich gesund bist. Das heißt, dass du körperlich gesund bist! Also solltes du anfangen dich zu fragen, warum die Psyche dir so einen "Streich" spielt. Was ist vorgefallen? Was hat die erste Panik ausgelöst? Was bedrückt dich außer der Angst, schwer krank zu sein? Denn diese Angst hat sich ja erst durch die Paniken entwickelt, weil du dadurch Symptome hattest, die du als schwere Krankheit gedeutet hast.
Ich bin besonders empfindlich wenn es um so Magen-Darm-Geschichten geht. Sagt jemand in meinem Bekanntenkreis "Ich hab was schlechtes gegessen" wird mir sofort auch übel, obwohl ich nichtmal das Selbe gegessen habe. Genauso wenn sich jemand einen Virus einfängt, da kriege ich auch Panik, dass ich selbst krank bin, obwohl ich in den letzten Tagen mit dieser Person vielleicht gar keinen persönlichen Kontakt hatte.
Du siehst: Man kann sich sehr viele Sachen einbilden und aus Ängsten können sich Symptome entwickeln (genauso anders herum). Versuch dir irgendwie klar zu machen, dass die Psyche Schuld ist. Das findet alles nur in deinem Kopf statt. Da sind nämlichen die schlechten Gedanken, mit denen haben viele zu kämpfen...

10.04.2014 16:59 • #4


HeikoEN
Zitat von Lizzerd:
Man kann sich sehr viele Sachen einbilden und aus Ängsten können sich Symptome entwickeln (genauso anders herum).


Eingebildet?

Ich glaube nicht, dass diese geschilderten Symptome eingebildet sind.

Faktisch sind sie vorhanden, sogar sicher messbar.

Was Du sicher meinst ist das Gedankenkarussell, was beginnt, wenn man aufgrund der deutlich spür- und fühlbaren Symptome anfängt daraus Krankenheiten abzuleiten, ggf. auch mit Dr. Google & Co.

10.04.2014 18:57 • #5


Das mit dem Symptome einbilden war auf mein vorangegangenes Beispiel bezogen. Ich höre, jemand ist krank, und bilde mir dann selbst ein, ich hätte die gleichen Symptome. Aber diese sind dann faktisch nicht da, weil sie ja auch nicht da waren, als ich noch nicht von der Erkrankung des anderen wusste. Ich selbst bezeichne das bei mir einfach als einbilden, weil eigentlich ja gar nichts ist.

Sicher ist einbilden hier ein etwas falsch gewähltes Wort. Wie ich am Anfang von meinem Beitrag geschrieben hatte trifft es in dem Fall dann "einreden" vielleicht besser, weil man sich - wie du sagst - selbst in dieses Gedankenkarussel reintreibt. Man hat z.B. Nackenschmerzen, googelt danach und liest etwas von Nackenschmerzen in Verbindung mit Kopfschmerzen und dann bekommt man Kopfschmerzen. Natürlich sind diese dann irgendwie da, aber nur weil man sie sich eingeredet hat bzw. davon gelesen hat und sofort darauf reagiert.

10.04.2014 19:07 • #6




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