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Naja wir sind auch alles andere als einfache Patienten für so einen Arzt.
Erst mal darf er unsere "Symptome" nicht überbwerten und muss jedes mal abschätzen, wie weit geh ich dem ganzen hinter her.
Weil beruhigen ,bestärken und "nicht ernst nehmen2 ist ein ganz schmaler Grad.
In einer Studie wurde mal heraus gefunden, dass umso mehr EKG`S bei den Menschen gemacht wurden, desto verunsicherter waren sie.
Selbst wenn die Erbebnisse der Untersuchung gut waren.
Trotzdem muss er hellwach sein, wenn da mal wirklich etwas ist.
Und das kann dann auch für ihn ersthafte Konsequenzen nah sich ziehen , wenn er da etwas übersieht.
Leider hat dieses Wort "Hypochonder" oft auch diesen leichten verniedlichenden Touch.
"Ach der bildet sich das ja nur ein " , was da für ein Leidensdruck hinter steht , dass wissen doch die wenigsten.
Manchmal nicht mal ausgebildetes "Fachpersonal".
Wichtig ist , dass der Arzt weiss was los ist.
Wenn die Hypochondrie das Problem ist , dann muss man , am besten in einer Therapie, einen Weg finden, wie man mit Arztbesuchen umgeht.
Bei mir war es zu Anfang der Therapie , dass ich nur in Absprache meiner Therapeutin zum Arzt durtfe.
Man muss lernen diese Arztbesuche, nicht als Rückversicherung zu missbrauchen.
Aber man muss ich auch nicht der Lächerlichkeit preis geben.
Und das würde ich so einer Empfangsdame auch sagen.
Aber Ärzte durchwechseln ist auch ein merkmal unserer Krankheit.
Wir gehen quasi zum Arzt um dieses beruhigende Gefühl ,was den Druck erst mal hilft zu veringern.
Ein guter Arzt wird aber irgendwann auch merken , dass er uns damit nicht hilft.
Das ist dann der Zeitpunkt wo wir dann gerne sagen "der Arzt ist von uns genervt oder nimmt mich nicht ernst "