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sandracookie
Hallo,
als Frau leide ich mittlerweile sehr wegen meines Zyklus.
Kurz vor bzw. ab dem Eisprung habe ich starke depressive Symptome und Schmerzen (mehrere Tage Ziehen, einseitig in den Leisten). Beim klassischen PMS lese ich immer, dass die Symptome bei Eintritt der Periode weg gehen sollen, aber das ist bei mir leider nicht der Fall.
Im Gegenteil die Zeit ist mittlerweile auch die Hölle:
Starke und lange Periode (zu Beginn aber nur leicht; 3-4 Tage wie Zwischenblutung und dann locker 5 Tage die richtige Blutung), starke Schmerzen (Unterleib/Rücken).
Untersuchungen beim Gyn waren aber immer unauffällig und ich bekomme nur den Hinweis auf Schmerzmittel und Pille.
Letztere kommt nicht wirklich in Frage, weil ich sie in der Vergangenheit (im Alter von 18 bis Anfang 20) schon nicht gut vertragen habe und sich die Einnahme auch nicht mit den AD verträgt, die ich zeitweise nehme/genommen habe.
Und auch die Schmerzmittel bin ich leid, da mein Magen eh schon empfindlich ist.
Der psychische Druck wird aktuell zusätzlich immer größer, weil ich genau weiß, dass es mir zwei von vier Wochen meines Zyklus schlecht geht.
Kennt das jemand? Könnte es etwas wie Endometriose sein? Ich hatte 2021 einen Kaiserschnitt und habe auch Probleme um den Narbenbereich, könnte das eine Ursache sein?
Ich hatte schon immer keine angenehme Periode, aber sie war regelmäßig und normal. Kurz vor der Schwangerschaft wurde es dann schon mal schlimmer, hatte dann aber keine großen Probleme schwanger zu werden und dadurch auch keine Krankheit dahinter vermutet. Etwas ein Jahr nach der Geburt hatte ich dann wieder meinen Zyklus, die ersten waren okay, aber dann ging es so los wie oben beschrieben.
Vllt hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Tipps zu Anlaufstellen, denn beim Gyn fühle ich mich leider oft nicht ernst genommen

09.04.2024 22:15 • 10.04.2024 #1


6 Antworten ↓


O
Puh ja das kann durch den Kaiserschnitt sein, oder aber auch Endometriose die ja leider immernoch genauso wie Regel Probleme von viel zu vielen Ärzten nicht ernst genommen wird.
Ja sind ja nur Regel Beschwerden.
Mir geht's da leider genauso. Vor knapp 5 Monaten hatte ich meinen dritten Kaiserschnitt.
Bei den ersten beiden gar keine Probleme. Bei diesem allerdings schon. Kann vielleicht daran liegen das ich mich habe sterilisieren lassen wobei dieser Eingriff an sich ja angeblich weder Probleme noch sonst was machen sollte...
Vor allem auf der rechten Seite habe ich fast dauerhaft schmerzen in Form von ziehen und drücken am Eierstock.
Extreme Stimmungstiefs um den Eisprung herum dann wieder ein paar Tage Ruhe dann geht's eine Woche vor der Regel wieder los. Es ist zum kotzen. Die Tage wo die Mens dann da ist kann ich mich manchmal kaum bewegen habe extrem hohen Blutverlust so daß es teilweise auf den Kreislauf geht (ich muss die ersten beiden Tage Wochenbetteinlagen hernehmen und selbst die alle 20-30 Minuten, ja Minuten, wechseln weil die durch sind... Nur mal so als Referenz was den Blutverlust angeht) aber ernst genommen das da Probleme bestehen werd ich nicht
Jaja alles normal
Jaja die Geburt ist ja noch nicht so lang her das dauert halt bis sich das wieder einpendelt.
Ja ne das kann nicht sein das sie da Schmerzen haben. Sind sicher nur Regelbeschwerden. Den ganzen Monat über.... ‍
Ich suche aktuell einen Gyn der nicht nur Privatpatienten nimmt oder aufnahmestopp hat oder der mich nicht nehmen will weil ich zu weit weg wohne für eine zweite Meinung aber bisher erfolglos.
Hast du die Möglichkeit eine Zweitmeinung einzufordern?

09.04.2024 22:33 • x 1 #2


A


Ärger mit dem Zyklus

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sandracookie
@Oakley
Hey, danke für deine Antwort und tut mir leid, dass du auch solch starke Probleme hast.
Genau, wie du es beschreibst, ist es bei mir um den Eisprung rum auch. Anfangs habe ich diese Stimmungsschwankungen und Tiefs auch darauf geschoben, dass sich alles nach Schwangerschaft, Geburt, Stillen wieder einpendeln muss, aber das ist jetzt doch schon verhältnismäßig lange her und der Körper hätte eigentlich die Zeit gehabt sich zu normalisieren.
Bei so heftigen Blutungen muss man dann auch auf Eisenmangel aufpassen. Bei mir ist eher so, dass Tampon allein nicht lange ausreicht und ich zusätzlich Binden nehme und so alle 2-3 Stunden wechseln. Also stark, aber nicht die Dimension, die du beschreibst und 5 Monate ist ja noch nicht lange her.
Ist schrecklich, dass man damit nicht ernst genommen wird.
Ich hatte Anfang des Jahres mal bei einem anderen Gyn einen Vorsorge Termin, um mir eine zweite Meinung zu holen, aber leider war die Ärztin krank und es war nur eine Vertretung da (ein Arzt, der eigentlich schon in Rente war). Ende April habe ich dann aber nochmal nen US Termin wegen was anderem, da hoffe ich dann sowas auch nochmal ansprechen zu können. Bei uns sind die Frauenärzte auch sehr überlaufen und es hatte mich gewundert, dass sie mich aufnehmen.
Und ansonsten habe ich bald nen Termin bei einer Osteopathin, die sich mal die Narbe und so anschauen soll, vielleicht hilft das ja. Physiotherapie hatte ich auch mal zwei Termine, aber der Erfolg war eher kurzfristig.

09.04.2024 22:51 • #3


O
@sandracookie
Wie lange stillst du denn nicht mehr? Auch durch und nach dem stillen tut sich ja was den Hormonhaushalt angeht nochmal ne Menge.
Der US Termin ist schonmal super da würde ich auch Endo ganz klar ansprechen genau wie die Probleme mit der Narbe. Trau dich ruhig energisch zu sein. Es geht um deine Gesundheit!

Mir ist Grad eingefallen das es hier in den Apotheken Menstruationstee gibt, haben eure sowas vielleicht auch? Der soll gegen Beschwerden helfen, wollte den das nächste mal wenn's soweit ist ausprobieren, schlimmer kann's ja eh nicht werden Vielleicht ist der ja was

09.04.2024 23:03 • x 1 #4


sandracookie
Oh das ist schon länger her, habe ca.11 Monate gestillt, Ende Mai 2022 war dann recht zügig Schluss.
Bis März/April 2023 kam ich dann noch ohne die AD aus, hatte zwischendurch mal Mönchspfeffer eingenommen, das hat aber keinen Unterschied gemacht und weil die Beschwerden weiterhin blieben und belastend waren,bin ich wieder zum Fluoxetin, fast ein Jahr lang, aber ist jetzt auch ausgeschlichen, weil der Effekt, dass diese Stimmungsschwankungen und depressive Phasen um den Eisprung rum, besser wären, leider wieder nachgelassen hat. Mit dem Wechsel auf das AD Bupropion hatte ich dann leider auch keine guten Erfahrungen, weshalb ich seit 06. April darauf verzichte.
Ja ich werde echt versuchen darauf zu beharren, dass das doch nicht normal sein kann. Ich fürchte es ist schwer nen Endo zu finden und mit langen Wartezeiten verbunden, aber versuchen muss man es.

Danke für den Tipp. Bin sowas nicht abgeneigt, hab's auch schon mit Globuli probiert, aber so richtig hat bisher nichts angeschlagen. Denke aber auch, Schaden tut's trotzdem nicht.

10.04.2024 07:59 • #5


Tin-maus
@sandracookie hört sich eher nach einem Ungleichgewicht von Progesteron und östradiol an das macht solche Beschwerden wäre ein Hormonstatus mal gut beim Gyn oder endo oder selber kann man ja selber sich im freien Labor wenn du eins in der nähe hast abnehmen lassen...wenn Progesteronmangel schon arg ist nützt mönchspfeffer auch nix mehr Eisen bzw Ferretin ist auch wichtig bei dem Eisenverlust...kannst du mit Currybaumkapseln auffüllen...
https://www.frauenaerztin-burmester.de/symptome/

10.04.2024 13:00 • x 1 #6


sandracookie
Danke für den Hinweis, muss ich mal drauf Beharren, dass sowas gemacht wird. Ich dachte eine zeitlang es läge an der Schilddrüse, aber die ist bei Untersuchungen immer unauffällig gewesen bis auf eine Tendenz zur leichten Unterfunktion, die ich aber mit L-Thyroxin während der Schwangerschaft und später dann nur noch mit Jod als Ergänzung im Griff habe.
Wenn ich beim Link die Symptome zu Progesteronmangel lese, erkenne ich mich leider auch voll wieder (u.a. auch wegen der aufgeführten Gewichtszunahme, Haarausfall, Blähungen, Heißhunger und so)

10.04.2024 14:39 • #7





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