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Liebe Mitleidende.
Ich habe da mal eine Frage an euch. Mir geht es immer wieder so, dass ich meine Panikattacken mit bestimmten Nahrungsmitteln in Zusammenhang bringe.
Beispiel: ich esse einige Salzstangen, danach bekomme ich eine Panikattacke. In Zukunft habe ich Angst, dass die nächsten SalzStangen wieder Panik auslösen könnten. Oder letztes Jahr im Sommer zum Beispiel habe ich festgestellt dass ich immer Schwächegefühle bekommen habe, wenn ich etwas Süßes gegessen habe.
Ich projizieren meine Ängste und Panikattacken auf das Essen, was ich vorher hatte. Oder wenn ich etwas Neues gegessen habe und dann Ängste bekommen, auch Stunden später, dann habe ich irgenwie das neue Essen dafür verantwortlich gemacht.
Das führt natürlich dazu, dass sich mein Essen immer mehr eingeschränkt und immer Einseitiger wird.
Kennt jemand von euch dieses Problem auch?

02.04.2016 13:28 • 02.04.2016 #1


7 Antworten ↓


Hallo.
Was hast du da für Symptome?

Ich selber habe Histamin. Bevor ich das wusste. Bekam ich herzrasen, hohen Blutdruck, war unruhig und nervös bis hin zum Zittern und Blässe im Gesicht. Als ich mich dann histaminarm ernährte hatte ich das nicht mehr. Vll solltest du dich mal austesten lassen. Das geht alles schon mit einem normalen bluttest beim Internisten.

02.04.2016 13:35 • #2



Zusammenhang Panikattacken mit bestimmtem Essen

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Juleey
Einerseits verstärken manche Nahrungsmittel Ängste (Alk., Cola, Zucker).
Ich kenne es so, dass ich nicht gern allein bin, weil ich da einmal krasses Herzrasen hatte, das war auch beim Essen, hatte danach auch bisschen Angst zu essen.
Daletzt hatte ich auch krasse Hitzewallungen Beim Essen, total gruselig.

02.04.2016 13:44 • x 1 #3


Also meine Symptome sind total verschieden. Ich schreibe ja gerade einen Selbstbeobachtungsbogen und stelle fest, dass alles dabei ist: Herzrasen, inneres Zittern, Leere-Gefühl, Kreislaufschwäche, EngeGefühl in der Brust, vibrieren im Kopf usw.
Man kann bei mir gar nicht spezifisch sagen, dass ich immer dieselben Symptome habe.
Blut abnehmen wegen Allergietest habe ich vor Ostern gerade gemacht. Ich warte noch auf die Ergebnisse. Allerdings nur mit bestimmten Lebensmitteln. Mir wurde gesagt, dass man so etwas wie Histamin gar nicht herausfinden kann. Das würde nur nach irgend einem Ausschlussprinzip gehen in langwierigen versuchen mit essen und so weiter.

Ich habe aber zum Beispiel auf Salzstangen noch nie irgendwie merkwürdig reagiert.

Ich denke auch, dass ich mir diesen Zusammenhang zwischen bestimmtem essen nur einbilde, weil es ja nur einmalig passiert und ich ab da vor diesem Essen Angst habe, was mir sonst vorher nie etwas getan hat.

Außerdem ist der Zeitraum manchmal auch noch Blödsinnig. Ich esse eine neue Eissorte und nächsten Tag habe ich eine Panikattacke. Eine Woche später versuche ich das gleiche Eis noch mal und habe am selben Abend eine Panikattacke, mit ganz anderen Symptomen. Das Eis habe ich natürlich auch nie wieder angerührt.

02.04.2016 14:15 • #4


Janka
also ich denke schon dass da Zusammenhänge bestehen.. ich selbst habe eine Histaminintoleranz, wenn der Histaminspiegel bei mir zu hoch ist, bin ich tendenziell besser für AKTIVITÄTEN MEINER FRAU ANGST empfänglich.. Leider entsteht dadurch ein im Moment für mich nicht durchbrechender Kreislauf und Angst vermischt sich mir HIT Symptomen und andersrum..

02.04.2016 16:57 • #5


Und welcher Arzt genau hat jetzt wie genau diese Histamin Intoleranz festgestellt? Weil mir eben gesagt wurde, das kann man nicht spezifisch klären.
Das würde nämlich auch dazu passen, dass mein Puls bei Pizza oder fertig Aufläufen nach jedem essen in die Höhe geht. Ich hatte ja diese Vermutung schon mal und da wurde mir von den Ärzten gesagt, das kann man gar nicht prüfen.

02.04.2016 17:04 • #6


Janka
Leider ist man in Deutschland erst am Anfang der Erforschung von Histaminintoleranz und viele Ärzte können deshalb damit noch gar nichts anfangen
Histaminintoleranz ist schon über Blut oder Stuhluntersuchungen ermittelbar.. Bei mir ist z. B. der Diaminoxidase Wert (im Blut) viel zu niedrig, dies ist ein Enzym welches zum Histaminabbau benötigt wird und im Darm produziert wird.
Alle Laboruntersuchungen müssen aber selbst getragen werden .. ansonsten ist es durch eine Eliminierungsdiät und durch einen Provokationstest auch feststellbar.. sprich man isst komplett Histaminarm für paar Wochen und danach isst man immer ein Lebensmittel mit hohem Histamininhalt z. B. Tomaten oder geräuchert oder gepökeltes Fleisch.. wenn Symptome dann einsetzen ist es fast sicher dass man darunter leidet. Ich setzte dir mal einen Link rein.. Schweizer Seite.. Sehr informativ, auch was Ängste usw angeht.. Schweizer sind da sehr weit was die Anerkennung als Allergie und Erkrankung angeht



http://www.histaminintoleranz.ch/de/einleitung.html

02.04.2016 17:37 • #7


Danke für den Link Janka!
Schaue ich mir mal an. Ich wüsste überhaupt nicht, wo Histamine drin sind und wo nicht

02.04.2016 18:11 • #8





Dr. Christina Wiesemann