Jeder Tag mit Angstattacken ist ein Kampf. Mal geht´s besser, mal geht´s schlechter. Man lebt mit der Angst und lässt sich sogar gelegentlich das leben durch die Angst versauen.

Wie fühlt ihr euch?? Kennt ihr das gefühl, dass an manchen Tagen an dem Punkt ankommt, an denen man meint, es geht nicht mehr. Wo man einfach keine Kraft hat, mit dieser Angst zu leben. An denen man nur weinend durch die Gegend rennt und keinen Ausweg kennt.

Wer kennt dieses Gefühl? Und wie zieht ihr euch an diesen Tagen aus der schei. raus??

11.01.2008 21:46 • 01.02.2008 #1


20 Antworten ↓


Meistens nimmt weinen schon ein wenig druck weg.Ich versuche dann immer mich irgendwie abzulenken,sprich ein spaziergang oder ich telefoniere mache sport oder tu halt irgendwas um diese Negative Energie abzubauen und sie in positive zu verwandeln.Das klappt mal gut mal weniger gut.Wenn alle stricke reissen fange ich an zu putzen oder so.
Lg Engel

11.01.2008 22:00 • #2


Hey, ich sitze dann da und weine und bemitleide mich selbst! Das kann ein paar Minuten oder auch ein paar Stunden dauern. Aber dann kommt man ja in der Regel wieder runter, durch irgendwas das ein ablenkt. Dann fängt man wieder an zu überlegen. Man sieht das es sich ja doch lohnt zu Leben. Für irgendwas oder jemanden. Das gibt mir dann wieder ein gutes Gefühl. Aber es ist sehr schwer. Aber irgendwann wird man auf irgendeine Weise dafür belohnt das man noch da ist. Und ich habe bemerkt das ich mein Lachen langsam wieder gefunden habe. Ich hatte es verloren, nun ist es wieder da. Und dieses Gefühl ist toll!

11.01.2008 22:59 • #3


hallo,

ich fühle mich genau so wie du.
doch muß ich jeden tag arbeiten gehen und kann nicht zu hause bleiben. bin alleinerziehende mutter. und obwohl die letzte tage mir nicht so gut ging habe ich weiter gemacht. mit der zeit wird dann schon wieder.
auch hier die geschpräche( danke an kajal ) motivieren mich. ein kleiner erfolg baut mich wieder auf.

lg jes_s

11.01.2008 23:21 • #4


hi, ich versuche mir dann immer zu sagen : irgendwann geht auch dieser sch... tag zu ende...

und dann bringt mich mein mann oder eins meiner kids zum lachen und es geht schon wieder...

lg

12.01.2008 00:08 • #5


Woraus ich in solchen Momenten die Kraft schöpfe, weiß ich manchmal gar nicht so genau. Ich durchlebe sie in der Hoffnung, dass es mir bald wieder besser gehen wird.

Generell hilft mir viel Schlaf. Danach fühle ich mich meist etwas gestärkt. Zudem helfen mir Bücher.... und auch dieses Forum!! Es hilft mir so sehr, meine Angst hier äußern zu können und mit anderen diese (wenn auch wenig schöne) Erfahrung teilen zu können -- geteiltes Leid = halbes Leid!
Liebe Grüße
Tina

12.01.2008 00:34 • #6


Mario89
Damals hab ich mich meistens hängen lassen und selbst bemitleidet ... allerdings ist das vorbei ... ich höre wenns mir schlecht geht Musik ... es gibt ein paar bands die genau über solche Situationen singen und nachdem ich mir bestimmte Lieder angehört hab geht es mir besser und dadurch nehm ich mir die Kraft weiterzukämpfen .... was ich noch empfehlen kann ist wenn es einem schlecht geht auch mal an schöne Momente zu denken was zwar wirklich schwierig ist grade wenn man depressiv ist aber versuchen sollte man es aufjedenfall ... hat mir gestern sehr geholfen als ich nicht einschlafen konnte

12.01.2008 14:23 • #7


Welche Bands sind das? Und wie heißen die Lieder?

Ich habe mehrere Methoden. Klopftechnik, beten. Manchmal fliehe ich auch nur ins Bett. Manchmal lese ich auch darüber.

Mona Lisa

12.01.2008 15:01 • #8


Mario89
ich schreib das später nochma hierrein ... das forum sagt mir immer "Der Beitrag enthält unzulässige Wörter." aber ich versteh nich welche das sein sollen

12.01.2008 16:06 • #9


Ich bin leider auch eine, die den Kopf hängen lässt, sich selbst bemitleidet und sich dann zu nichts aufraffen kann, nur noch heulend im Bett liegen möchte.

Manchmal kann ich mich aufraffen und etwas tun, manchmal auch nicht, wenn mich die negativen Gefühle zu sehr übermannen.

Ich habe mir einmal alles aufgeschrieben, wofür es sich im Moment zu leben lohnt, Sachen, die mir Spaß machen, Menschen, die mich mögen.
Darunter habe ich mir ganz fett aufgeschrieben: Ich will leben!

Ansonsten lese ich in dem "Selbstvertrauen"-Buch von Dr. Merkle und habe mir so eine Art Autosuggestions-Formelsammlung aufgeschrieben, mit Sätzen wie "Ich habe die Kraft, mein Leben zu meistern" oder "Ich werde mich meinem Leben stellen und nicht mehr davonlaufen" oder "Ich lasse die Angst nicht über mein Leben bestimmen" und ähnliche Sätze.

Wie gesagt, manchmal hilft es, manchmal nicht...

12.01.2008 16:57 • #10


Ich denke, ab und zu darf man sich auch selbst bemitleiden. Was ich aber garnicht ab kann, ist wenn jemand rumjammert. Selbstmitleid ist eine Sache, die man mit sich selbst ausmacht. Rumjammern zieht andere mit hinein. Ich habe lange Zeit in einem Cafe für psychisch Kranke gearbeitet. Damals war ich ganz unten. Da ich mit der Chefin immer noch Kontakt habe war ich jetzt nach langer Zeit wieder einmal dort. Und bin erschrocken. Leute drehen sich seit Jahren mit ihren Problemen im Kreis.

Man kann vieles überwinden, auch die Ängste. Mit Panikattacken muß man leider leben lernen. Sie können immer wieder kommen. Bei mir war die Todesangst 3 Jahre weg. Diese Woche holte sie mich wieder ein.

Mona Lisa

12.01.2008 18:14 • #11


Mario89
Sry Leute ich würde echt gerne reinschreiben was ich Höre wenn ich wieder Kraft brauch aber das Forum lässt mich einfach nicht. Es kommt immer:

Der Beitrag enthält unzulässige Wörter.

Aber ich weiß einfach nicht welches Wort nicht zulässig ist.
Hab bei dennen wo ich gedacht hab das es vielleicht nicht zulässig ist statt nem a dann ein sonderzeichen eingefügt was dem a ähnelt aber es geht trotzdem nicht. komisch

12.01.2008 18:32 • #12


ZZerRburRuSs
ein unzulässiges wort ist zum beispiel "h u i" wenn man es zusammenschreiben würde !

in vielen sachen sind die "badwords" echt ein bischen pingelig. auseinanderschreiben hilft oft .

man könnte sich auch ein phpbb forum runterladen und die badwords auslesen aber das wär glaub ich zuviel der mühe.



lg ZZ

12.01.2008 21:25 • #13


Mario89
ok dann probier ichs nochma

also von ha te br ee d die Songs "I will be heard", "Live for this" & "This is now".

von Ignite eigentlich das ganze Album "Our Darkest Days" ... besonders das Lied "Strength".

Allerdings is das wahrscheinlich nich Jedermanns Musikgeschmack aber wer es sich mal anhören will kann das hier tun:

http://www.myspace.com/ignitemusic
http://www.myspace.com/hatebreed

12.01.2008 21:57 • #14


Hallo zusammen.
Um nochmal zur Musik zu kommen....
Ich habe eine kubanische Cd, die ich immer höre und die Klänge und die positiven Rythmen (man weiss ja Kubaner sind sehr lebensfroh) helfen mir aus dem Selbstmitleid...
aber richtig ausheulen hilft auch, obwohl bei so miesen Wetter, habe ich immer Heimweh und das gefühl alleine zu sein.

30.01.2008 12:22 • #15


Hallo ,

wollte auch kurz was zu der Musik sagen, wahrscheinlich haltet ihr mich für verrückt, aber probiert das mal aus = Meine Mutter hat mir das Album von den Höhnern geschenckt, man denkt dann immer direkt an Karneval, aber die können auch super schöne Musik machen und wenn ich das Lied

Mir jeiht et jot oder Du bes nit allein höre dann geht es mir direkt viel viel besser.

Nur ein Tip

Lg Nina

30.01.2008 20:04 • #16


hallo !

ich schließe mich den vorrednern an, wenns mir richtig schlecht geht kommen mir einfach die tränen und ich frage mich warum ich es nicht schaffe.
wenn mein mann und mein sohn da ist ziehe ich mich aufs klo oder ins bad zurück damits niemand sieht.

meißtens nehme ich mir dann auch ein heißes vollbad und versuche zu entspannen oder ich sitze am pc und suche antworten.

liebe grüße husky1278

30.01.2008 21:45 • #17


Melanie29
Hallo
Das was du schreibst kenne ich gerade zu gut,ich habe die Diagnose Panik+Angststörung erst seit knapp drei Monaten und ich kann damit noch gar nicht umgehen,mein Glück ist die PA´s kommen hauptsächlich abends oder nachts.Falls mal was Tagsüber ist,ist es eher schwach wie schwindel und angstgefühle das etwas passiert.Tagsüber habe ich mich dank meiner Kinder besser unter Kontrolle und versuche mich nicht gehen zu lassen.Wenn es mich zu sehr belastet rufe ich jemanden an oder spiele im Internet bis ich etwas runter komme.Oft fällt es mir schwer da ich es noch nicht akzeptieren und verarbeiten kann.Meistens putze ich um mich abzulenken oder male,was mir aber seit der PA´s nicht mehr geklingt,aber ich bin froh das ich auf dieses Forum gestoßen bin,hier sind echt nette Leute und man fühlt sich nicht allein mit den probs,nochmal danke an euch alle.
Lg Melanie

30.01.2008 23:14 • #18


Im Grunde genommen nimmt man auch die Kraft daher, daß man weiß, daß es irgendwann wieder vorbei ist. Ich habe wochenlang unter PAs gelitten und wieder mal gewonnen. Es ist sinnvoller, sich mit den Gründen dafür zu beschäftigen und daran zu arbeiten. Diesmal sind sie an dem Punkt weggegangen als ich mich entschied meine Wege zu ändern. Mit der Zeit werden dann die Abstände immer größer. Man muß sich auch die Fortschritte vor Augen halten.

01.02.2008 19:03 • #19


@Mona Lisa

Das mit dem "die Wege ändern" gefällt mir echt gut und trifft bei mir auch zu...
Meist ist es ja auch so, dass die Angst einem etwas sagen will, auf etwas hinweisen will, was nicht richtig läuft, womit man sich auseinandersetzen muss...

Wenn ich z. B. sehr depressiv bin und am liebsten im Bett bleiben und nie mehr aufstehen möchte, meldet sich eine PA mit heftiger Übelkeit, Schweißausbrüchen und Würgereiz. Da dieser Zustand im Bett fast unerträglich ist, bin ich quasi gezwungen, aufzustehen (auch wenn es nur zum übergeben ist ).

Im Moment versuche ich auch noch herauszufinden, warum meine Panik und Angstzustände und die damit verbundenen Symptome seit ein paar Tagen wieder schlimmer sind...

Drückt mir die Daumen, dass ich es bald herausfinde!

02.02.2008 00:55 • #20




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