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Also ich hatte vor 2 Monaten eine heftige Panikattacke (fast Ohnmacht)
Seitdem suche ich einen Therapieplatz, mehr als 2 Erstgespräche habe ich bis jetzt leider nicht bekommen und die waren nicht gut . Ich komme eigentlich zurecht, gehe halt weniger raus als vorher . Habe auch gute Tage, jedoch merke ich, dass mir sozusagen eine Sicherheit fehlt.
Ich denke mir würde es besser gehen wenn ich weiß , ich bin in Therapie oder habe wenigstens Notfall Medikamente ( fürs innere Gefühl).
Viele schreiben hier immer , dass sie relativ schnell Medikamente hatten, wie kamt ihr an die ran ?
Mit der Gewissheit, ich hätte was zum Notfall würde es mir viel besser gehen. Die Angst ist halt noch da , dass wenn ich raus gehe die Panik wieder kommt und ich kann mich am Ende nicht beruhigen .

28.10.2019 15:27 • 07.01.2020 #1


30 Antworten ↓


Hallo!
Die ersten Antidepressiva habe ich in der psychiatrischen notfallambulanz bekommen, danach war ich immer wieder bei einer Psychiaterin, bzw. mein Hausarzt hat mir die verordneten Medis weiter verschrieben.
Liebe Grüße

28.10.2019 15:31 • x 1 #2



Woher habt ihr die ersten Antidepressiva bekommen?

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Zitat von nektarine:
Hallo!Die ersten Antidepressiva habe ich in der psychiatrischen notfallambulanz bekommen, danach war ich immer wieder bei einer Psychiaterin, bzw. mein Hausarzt hat mir die verordneten Medis weiter verschrieben.Liebe Grüße

Wie kommt man zu einer psychatrischen notfallambulanz sind die auch im Krankenhaus? Mfg

28.10.2019 16:50 • #3


Safira
Wenn das Deine ersten Panikattacken Erfahrungen sind, dann kann ich Dir nur raten, nicht gleich zu Medikamenten zu greifen. Schon gar nicht für den Notfall. Wenn Du nämlich dann, solche externen Sicherheitskrücken gefunden hast, kommst Du nur schwer ohne wieder zurecht. Und das willst Du doch oder?
Deine Sicherheit muss von innen wieder kommen, die Du verloren hast. Dein Selbstvertrauen mit solchen Situationen umgehen zu können. Auch wenn Du in Ohnmacht fallen solltest, was würde denn so schlimmes passieren dann? Gerade wenn Du doch weist das es "nur" die Psyche ist. Stehst wieder auf, sagst "oh der Kreislauf mal wieder" richtest Deine Krone und es geht weiter.

Es gibt auch etliche Atemtechniken gegen Stress und Angst, die bei solchen Attacken Wunder wirken.

28.10.2019 16:58 • x 6 #4


Hallo!
Ich bin aus Wien, hier gibt es in einigen Krankenhäusern solche notfallambulanzen.
Liebe Grüße

28.10.2019 17:55 • #5


Schlaflose
Zitat von Ilja25:
Viele schreiben hier immer , dass sie relativ schnell Medikamente hatten, wie kamt ihr an die ran ?
Mit der Gewissheit, ich hätte was zum Notfall würde es mir viel besser gehen. Die Angst ist halt noch da , dass wenn ich raus gehe die Panik wieder kommt und ich kann mich am Ende nicht beruhigen .

Jeder Hauarzt darf sie verschreiben, ansonsten beim Facharzt für Psychiatrie. Von denen, die hier Medikamente nehmen, nehmen Antidepressiva. Die sind aber nicht für den Notfall, sondern für den Dauergebrauch, weil sie erst einen Spiegel im Blut aufbauen müssen und erst nach 3-4 Wochen des langsamen Einschleichens eine positive Wirkung erreichen. Für den Notfall gibt es Benzodiazepine, also die klassischen Beruhigungsmittel.

28.10.2019 19:10 • x 2 #6


Zitat von Schlaflose:
Jeder Hauarzt darf sie verschreiben, ansonsten beim Facharzt für Psychiatrie. Von denen, die hier Medikamente nehmen, nehmen Antidepressiva. Die sind aber nicht für den Notfall, sondern für den Dauergebrauch, weil sie erst einen Spiegel im Blut aufbauen müssen und erst nach 3-4 Wochen des langsamen Einschleichens eine positive Wirkung erreichen. Für den Notfall gibt es Benzodiazepine, also die klassischen Beruhigungsmittel.


Also kann man zum Hausarzt und ihn fragen ob man so Medikamente bekommt ?

29.10.2019 14:05 • #7


Schlaflose
Im Prinzip schon. Es gibt aber Hausärzte, die es nicht machen und eine Überweisung zum Psychiater schreiben. Ich hatte mit meinen Hausärzten immer Glück.

29.10.2019 14:09 • x 1 #8


petrus57
Zitat von Ilja25:
Also kann man zum Hausarzt und ihn fragen ob man so Medikamente bekommt ?


Kommt drauf an. Meiner jammert immer wegen seinem Budget rum.

29.10.2019 14:25 • x 4 #9


Conetycat
Zitat von petrus57:
Kommt drauf an. Meiner jammert immer wegen seinem Budget rum.


Hier in Spanien schmeißen sie dir die Pillen hinterher.. Da sieht man mal wie unterschiedlich das ist.
Ich habe mir auch mal die Preis Unterschiede angesehen ich zahle für eine packung paroxetin 20 mg plus 3 Packungen Alprazolam (eine Packung 1mg, eine mit 0,5mg und eine mit 0,25 mg) circa 3 Euro für alles zusammen.
Und in Deutschland habe ich gesehen zahlt man pro alprazolam packung um die 15 Euro.

Könnt ihr das bestätigen?

Also Hausärzte können hier auch alles verschreiben unzwar können die auch auf deine Karte ein Medikament 1 Jahr einstellen.. So das du nicht ständig hin musst.
Aber ein Psychologe oder Therapeut wo ich nun bin, der kann es nur für 3 Monate machen, was ich aber gut finde damit immer wieder kontrolliert wird.

Naja wie andere schon gesagt haben, wenn es ohne Medis geht, dann würde ich das versuchen, denn ich versuche z. B. grade ein Benzo, also ein Beruhigungsmittel, auszuschleichen und am Anfang sah es auch gut aus, aber mittlerweile merke ich doch das es schwieriger wird als ich dachte.
Wenn es wirklich nur als Notfall Medikament nimmt, ok.
Doch man kommt in Versuchung es öfter einzunehmen weil es einem damit sehr gut geht und alle Ängste verschwinden.

Es ist schwer dir da was zu raten, aber ich würde mal mit dem Hausarzt über ein AD sprechen, wenn du es nicht mehr aushälst.

LG Cat

30.10.2019 01:36 • x 1 #10


Rezzo
Mein erstes Rezept für ADs bekam ich auch vom Hausarzt. Citaloprm Dura 10mg. Hat auch soweit alles erklärt wie was und warum, und somit war ich grundversorgt. Bin dann aber noch zu einem Neurologen der das bis jetzt begleitet. Und Physiotherapie / Verhaltenstherapie natürlich. Es lag halt klar auf der Hand das es PA waren und der Bericht vom Krankenhaus Notfallaufnahme war da eindeutig.

30.10.2019 01:55 • #11


Schlaflose
Zitat von Conetycat:
Ich habe mir auch mal die Preis Unterschiede angesehen ich zahle für eine packung paroxetin 20 mg plus 3 Packungen Alprazolam (eine Packung 1mg, eine mit 0,5mg und eine mit 0,25 mg) circa 3 Euro für alles zusammen.
Und in Deutschland habe ich gesehen zahlt man pro alprazolam packung um die 15 Euro.

Könnt ihr das bestätigen?


In Deurschland zahlt man für Medikamente, die man auf Kassenrezept verschrieben bekommt, pro Packung 10 Euro Rezeptgebühr. In Internet-Apotheken weniger. Alprazolam bekommt man meist nur auf Privatrezept verschrieben und muss den normalen Preis zahlen. Der hängt von der Dosierung und Packungsgröße ab. Ich habe zuletzt für die 50-er Packung mit 1mg um die 20 Euro bezahlt.

30.10.2019 07:28 • #12


petrus57
Zitat von Conetycat:
Und in Deutschland habe ich gesehen zahlt man pro alprazolam packung um die 15 Euro.


In den 15 Euro ist ja die "Beratungsgebühr" der Apotheken enthalten. Meine ersten Benzos hatten damals auch nur um die 3 DM gekostet. Durch die "Gesundheitsreform" der SPD wurde dann alles teurer.

30.10.2019 09:07 • x 1 #13


Sells1234
Mein Rezept was ich vor Jahren nicht bezahlen musste zahle ich heute komplett selber.

30.10.2019 10:17 • #14


Schlaflose
Ganz früher bekam man alle Medikmente umsonst, wenn man ein Rezept hatte. Die Ärzt durften auch nicht verschreibungspflichtige Medikamente auf Kassenrezept verschreiben. Das wurde nach und nach alles zurückgefahren, weil die Kassen das nicht mehr stemmen konnten. Das hat nichts mit der SPD zu tun. Als es anfing (nach der Wende), war die CDU lange Zeit an der Macht.

30.10.2019 11:37 • #15


petrus57
Zitat von Schlaflose:
Das hat nichts mit der SPD zu tun.



Wer war denn von 1989 - 2003 an der Regierung?

Auswirkungen der Gesundheitsreform auf die Apotheken

Neben strukturellen Änderungen gibt es vor allem bei Preisbildung und Zuzahlung erhebliche Neuerungen. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Rezeptpflichtige Arzneimittel: Nach der neuen Arzneimittelpreisverordnung erhalten Apotheker einen preisunabhängigen Zuschlag von 8,10 Euro zuzüglich 3 Prozent des Apothekeneinkaufspreises.

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/...2-43-2003/

30.10.2019 11:47 • #16


Schlaflose
Zitat von petrus57:
Wer war denn von 1989 - 2003 an der Regierung?


Bis 1998 Kohl (CDU), danach bis 2003 Schröder (SPD)

30.10.2019 12:34 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

petrus57
Zitat von Schlaflose:
Bis 1998 Kohl (CDU), danach bis 2003 Schröder (SPD)


Die Frage war ja eher rhetorisch gemeint.

30.10.2019 12:42 • #18


Schlaflose
Zitat von petrus57:
Die Frage war ja eher rhetorisch gemeint.


Eine rhetorische Frage hat aber in dem Zusammenhang keinen Sinn gemacht, weil ich ja vorher schrieb, dass nach der Wende, wo das mit den Medikamenten anfing, lange Zeit die CDU regierte und ich habe ja damit Recht. Klar, die SPD hat das später weitergeführt und verschärft, aber das hätte die CDU auch gemacht.

30.10.2019 12:47 • #19


Conetycat
Ich finde einfach den Unterschied so krass.

Auch das man oftmals gar nicht über jegliche Nebenwirkungen oder Abhängigkeit aufgeklärt wird.

Als ich damals alprazolam bekommen habe, hat meine Ärztin mir nicht gesagt das die hochgradig abhängig machen, wenn man sie jahrelang einnimmt.
Später hat man dann den Salat und hat lange ausschleich Prozesse.

Als Notfall Medikation sind benzos wirklich extrem gut und helfen auch stark, aber es sollte wirklich mehr über die dauermedikation gesprochen werden.

Wie seht ihr das so?

30.10.2019 14:10 • #20



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