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Ich bin momentan etwas gefrustet.
Nicht nur wegen meinem Übergewicht sondern immer dann,wenn ich in die Praxis meines Psychiaters komme,weil meine Tabletten zur Neige gehen ,ist er gerade im Urlaub.
Das war vermutlich in letzter Zeit ein ungünstiger Zufall,für den ich aber nichts kann.

Da ich Pregabalin bekomme,wird das nicht so einfach rausgegeben.
Mein Psychiater hatte gemeint,dass das sogar auf dem Dro. verkauft wird und ich habe das auch schon im TV gesehen.

Dafür kann ich aber meiner Meinung nach nichts.
Ich nehme keine Dro.,ich habe eine Angststörung und dafür wird es nunmal auch eingesetzt.

Wenn er nicht da ist,werde ich gefragt,ob ich noch Tabletten habe.
Blöde Frage,finde ich denn wenn ich noch welche hätte,bräuchte ich doch kein Rezept?

Ich war früher schonmal in der Praxis,um mir ein neues Rezept ausschreiben zu lassen (richtig,mein Arzt war gerade wieder im Urlaub) und ich hatte mir nichts dabei gedacht.
Ich nehm das Zeug schliesslich nicht zum Vergnügen!

Dann wurde ich wieder gefragt,ob ich noch Tabletten habe und ich habe gesagt,dass ich noch welche habe für ca. 10 Tage.
In 10 Tagen sollte ich dann wieder kommen und dann gab es ein "Übergangsrezept".

Ich hab jetzt mal durchgerechnet,dass bei meinem nächsten Termin bei meinem Psychiater die Tabletten wieder fast zuende sind und dann verschreibt er es mir direkt.

Dann muss ich mir nicht blöd dabei vorkommen,dass ich mein Medikament brauche.

Für mich ist halt schmerzlich,dass da immer noch so nachgehakt wird,als wäre ich eine Abhängige.
Ich bin bei dem Arzt schon Minimum 1,5 Jahre in Behandlung.

18.12.2019 15:14 • 21.12.2019 #1


32 Antworten ↓


Sells1234
Hallo erstmal, ich kenne das Medikament nicht. Aber ich kann wenn mein Artz Urlaub hat es bei dem vertretungs Artz holen ohne Problem. Aber wie gesagt dein Medikament kenne ich nicht. LG.

18.12.2019 15:19 • x 1 #2



Rezept für ein Antidepressiva bekommen / Nachfragen vom Arzt

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Ich kenne das mit Psychiatern, und Rezepten. Kann ganz schön nerven. Ich hatte mal eine gewisse Zeit Tavor, und auch schon Lyrica bekommen, und bin Tsvor gerade am ausschleichen, läuft auch problemlos, mein Psychiater ist auch gerade im Urlaub, und ich musste bei der Vertretung nachfragen. Die sagte mir dann erstmal, das mich vorher ein Arzt sehen müsste, da sie es nicht so einfach verschreiben. Und das, obwohl mein Stammpsychiater einen Bericht an die Vertretung geschickt hat. ^^ Warum ist denn dein Psychiater immer im Urlaub?

18.12.2019 15:21 • x 1 #3


Sonnenzombie
Ja wegen der Tabletten musst du sonst zu einer Vertretung Zu einen anderen Psychodoc !
Ist ja auf deiner E Card gespeichert dass du Pregabilin bekommst
Hoffe es gelingt
LG Sonnenzombi

18.12.2019 15:22 • x 2 #4


Ich habe ja nun das Rezept bekommen aber ich komme mir jedesmal vor wie ein "Bittsteller",wenn mein Arzt gerade nicht da ist.

Ich kann zwar nachvollziehen,dass sie Pregabalin,Tavor u. ä. nicht einfach rausgeben aber ich bin doch schon lange (mindestens 1,5 Jahre) Patientin in der Praxis.

Und seitens der Helfer und Helferinnen fragen die mich JEDESMAL nach der Dosierung.
Und jedesmal sage ich meinen Spruch : ich nehme morgens und abends je 150 mg (übrigens seit ca. 2 Jahren) und sie könnten es ja auch einfach mal aufschreiben.

Abgesehen davon könnten die sich das ja auch mal selbst ausrechnen,wann meine Tabletten zur Neige gehen.
Dann würden sie doch feststellen,dass ich das Medikament nicht missbrauche.

18.12.2019 15:32 • x 2 #5


Zitat von Flame:
Ich habe ja nun das Rezept bekommen aber ich komme mir jedesmal vor wie ein "Bittsteller",wenn mein Arzt gerade nicht da ist.Ich kann zwar nachvollziehen,dass sie Pregabalin,Tavor u. ä. nicht einfach rausgeben aber ich bin doch schon lange (mindestens 1,5 Jahre) Patientin in der Praxis.Und seitens der Helfer und Helferinnen fragen die mich JEDESMAL nach der Dosierung.Und jedesmal sage ich meinen Spruch : ich nehme morgens und abends je 150 mg (übrigens seit ca. 2 Jahren) und sie könnten es ja auch einfach mal aufschreiben.Abgesehen davon könnten die sich das ja auch mal selbst ausrechnen,wann meine Tabletten zur Neige gehen.Dann würden sie doch feststellen,dass ich das Medikament nicht missbrauche.



Ich versteh dich voll und ganz. Ich bekomm ja auch nur meine Ausschleichdosis Tavor, und bin seit mehr als 1 Jahr bei meinem Psychiater. Und trotz Bericht rafft das niemand. Die reden nie untereinander. Die schreiben dann einfach Vertretung ist da und da...... seht mal zu, wie ihr zurecht kommt. Das ist wirklich nervig.

18.12.2019 15:37 • x 1 #6


Na ja,wie gesagt,ich hab das Rezept ja nun bekommen aber vielleicht trau ich mich auch mal mit meinem Psychiater darüber zu sprechen.

Ich muss dazu noch sagen,dass er mir früher das Pregabalin/Lyrica nicht verschreiben wollte.
Er meinte,das Abhängigkeitspotenzial sei zu hoch.

Mir ging es dann aber inzwischen dermassen schlecht,dass ich in die Psychiatrie gegangen bin und dort wurde Pregabalin dann nach langem Hin und Her eingeschlichen.
Auch dort musste ich allerdings um Medikamente betteln,das ist so entwürdigend...

Krankheit ist immer sch. aber ich hätte gerne eine körperliche Krankheit.
Bei körperlichen Krankheiten werden Medikament selbstverständlich herausgegeben und man muss nicht noch drum betteln.

18.12.2019 15:48 • #7


Zitat von Flame:
Na ja,wie gesagt,ich hab das Rezept ja nun bekommen aber vielleicht trau ich mich auch mal mit meinem Psychiater darüber zu sprechen.Ich muss dazu noch sagen,dass er mir früher das Pregabalin/Lyrica nicht verschreiben wollte.Er meinte,das Abhängigkeitspotenzial sei zu hoch.Mir ging es dann aber inzwischen dermassen schlecht,dass ich in die Psychiatrie gegangen bin und dort wurde Pregabalin dann nach langem Hin und Her eingeschlichen.Auch dort musste ich allerdings um Medikamente betteln,das ist so entwürdigend...



Das mit dem betteln stimmt. Viele Psychiater scheinen sich manchmal gar nicht bewusst zu sein, wie schlecht es einem geht. Ich meine, als ich Lyrica bekam, habe ich meinem Psychiater gesagt lieber abhängig, als nicht richtig leben zu können. Erst dann hat er es gemacht. Aber ich nahm Lyrica nicht lang. Brachte bei mir nicht viel. ^^

18.12.2019 15:50 • #8


@Dominik

Deinen Psychiater hätte ich auch gerne gehabt aber Medikamente wirken eben auch unterschiedlich...

Bei mir wurde das Lyrica innerhalb der Psychiatrie eingeschlichen und das war nicht einfach.
Ich war die erste Zeit nur müde (zusätzlich zu den Depressionen,die ich eh schon hatte).

Und ich hatte Nebenwirkungen (Kribbeln in den Füssen,unsicherer Gang,Unruhe etc).

Da ich stationär aufgenommen war,hab ich es durchgehalten und einige Monate später ging es mir halt besser,es hat aber echt eine gefühlte Ewigkeit gedauert...

Nee,die Ärzte haben keine Vorstellung davon,wie schlimm es werden kann.
Wobei ich mit meinem Psychiater insgesamt äusserst zufrieden bin,er bemüht sich wirklich sehr.

18.12.2019 16:00 • x 1 #9


petrus57
Ich habe die gleiche Probleme mit Tavor.Meine Ärztin rechnet mir auch genau vor wie lange die zu halten haben.

Die denkt wohl auch ich nehme die zum Spass.

18.12.2019 16:05 • x 2 #10


Ich möchte wirklich nicht über meinen Arzt meckern.
Dass ich erst in die Psychiatrie musste um endlich mal ein wirksames Medikament zu bekommen ist nicht seine Schuld.

Er hatte es mit mir gut gemeint und alle möglichen Antidepressiva angesetzt.
Die gingen aber leider sämtlich nach hinten los (antriebssteigernd bei Angstzuständen und Panikattacken...)
Zu der Zeit kannte ich mich mit Medikamenten noch nicht aus und habe erst später begonnen,mich mal damit zu befassen aus der Not heraus.

Und selbst in der Psychiatrie wurden mir wirksame Medikamente lange verwehrt bis sich schliesslich eine Ärztin meiner annahm.

Dass man so betteln muss finde ich schlimm.
Als würde man sich etwas "erschleichen",was einem nicht zusteht.
Dabei möchte man einfach nur leben.

18.12.2019 16:22 • x 2 #11


Orangia
Zitat von Flame:
Dass man so betteln muss finde ich schlimm.Als würde man sich etwas "erschleichen",was einem nicht zusteht.Dabei möchte man einfach nur leben.


Auf der einen Seite muss man betteln, vom Arzt ein wirksames Medis zu bekommen.
Auf der anderen Seite kommt es mir so vor, als wenn man wie hier auch z.B. im Forum " beschimpft" wird,
wenn man gewisse Psychopharmaka nimmt. Da ist dann die Rede von Dreckszeug,Teufelszeug, sich zuballern, sich zudröhnen
und so weiter.
Das ärgert mich ebenfalls. Nicht ansatzweise eine Ahnung, aber den Mund nicht halten können.

18.12.2019 17:10 • x 3 #12


@Orangia

Nun ja,die Meinungen zu Medikamenteneinnahme generell gehen sehr weit auseinander.
Nicht nur hier im Forum...auch "Fachleute" (Therapeuten/Ärzte) sind sich uneinig.
Habe ich während meiner Klinikaufenthalte festgestellt am eigenen Leibe...

Insgesamt hängt der Bedarf an Medikamenten mit dem Schweregrad der Erkrankung zusammen.

Manch einer schafft es ohne Medikamente,andere (wie ich) brauchen eben eine Dauermedikation,das ist sehr unterschiedlich...

Manche brauchen nur zwischendurch mal ein paar Wochen Medikamente und dann ist wieder gut....

Wir sind eben alle unterschiedlich aber ich hab hier im Forum auch schon "Kämpfe ausgefochten" im Hinblick auf Medikamentenennahme,kannste glauben.

Manch einer unterstellt einem dann noch,man wolle sich seinen Gefühlen nicht stellen u.ä.,da ist man dann noch doppelt gestraft,wenn man sogar noch unter Gleichgesinnten unverstanden bleibt.


Dein Gefühl sagt Dir schon das Richtige,ich hoffe,es geht Dir einigermassen gut...

18.12.2019 17:30 • x 1 #13


Orangia
Zitat von Flame:
@Orangia Nun ja,die Meinungen zu Medikamenteneinnahme generell gehen sehr weit auseinander.Nicht nur hier im Forum...auch "Fachleute" (Therapeuten/Ärzte) sind sich uneinig.Habe ich während meiner Klinikaufenthalte festgestellt am eigenen Leibe...Insgesamt hängt der Bedarf an Medikamenten mit dem Schweregrad der Erkrankung zusammen.Manch einer schafft es ohne Medikamente,andere (wie ich) brauchen eben eine Dauermedikation,das ist sehr unterschiedlich...Manche brauchen nur zwischendurch mal ein paar Wochen Medikamente und dann ist wieder gut....Wir sind eben alle unterschiedlich aber ich hab hier im Forum auch schon "Kämpfe ausgefochten" im Hinblick auf Medikamentenennahme,kannste glauben.Manch einer unterstellt einem dann noch,man wolle sich seinen Gefühlen nicht stellen u.ä.,da ist man dann noch doppelt gestraft,wenn man sogar noch unter Gleichgesinnten unverstanden bleibt.Dein Gefühl sagt Dir schon das Richtige,ich hoffe,es geht Dir einigermassen gut...

Das hast du sehr gut geschrieben. Wie immer. Ich hab da auch eben etwas überreagiert.
Bei mir ist es vielleicht durch die bipolare Störung auch noch einen anderes Blatt.
Es geht mir eigentlich ganz gut, eigentlich....es ist ok...danke der Nachfrage
Ich hoffe natürlich, dir geht es auch gut !

18.12.2019 17:36 • x 1 #14


Icefalki
Ich muss immer schmunzeln, wenn sich das Thema um Medis handelt. Gut, das mit der Verschreibung ist eine andere Sache, aber was die Einnahme von Antidepressiva und Co betrifft, so denke ich mir immer, schön, dass es hier User gibt, die sich die strikte Nichteinnahme von Medis leisten können.

Ich denke, keiner futtert das Zeugs aus Jux und Dollerei und wenn's hilft, 3 Kreuze.

Insofern ist das Einnehmen von Medis kein Zeichen von Negativität, sondern notwendig. Und über Notwendigkeit muss sich keiner rechtfertigen.

18.12.2019 18:45 • x 7 #15


Sonnenzombie
Und bei mir müsste mal Pregabilin nehmen war es schon förmlich so dass mir die Psychaterin die aufgedrängt hat
Überhaupt verschreibt die allerhand verschiedenes .
Habe von ihr auch ohne weiteres Tavor und so bekommen.
Die schwätzt einen das schon auf
Bei der sitzt der Rezeptblock locker ,gut für wem ders will ,ich nehm der ihr Zeugs aber nicht mir reichen die Mirtas.

18.12.2019 20:33 • #16


Zitat von Sonnenzombie:
Und bei mir müsste mal Pregabilin nehmen war es schon förmlich so dass mir die Psychaterin die aufgedrängt hatÜberhaupt verschreibt die allerhand verschiedenes .Habe von ihr auch ohne weiteres Tavor und so bekommen.Die schwätzt einen das schon auf Bei der sitzt der Rezeptblock locker ,gut für wem ders will ,ich nehm der ihr Zeugs aber nicht mir reichen die Mirtas.


Ja,das ist sehr unterschiedlich von Arzt zu Arzt,hab ich in der Psychiatrie auch schon festgestellt.
Dem einen wird es aufgedrängt und ein anderer bekommt es um´s Verrecken nicht,ist schon seltsam...

Sei froh,dass Du mit Mirtazipin zurecht kommst,darum beneide ich Dich,die sind lange nicht so stark wie Pregabalin.

Die positive Kehrseite des Pregabalin ist halt ,dass ich weitgehend angstfrei bin und dafür bin ich natürlich unendlich dankbar.
Wenn man mir nur nicht immer so ein schlechtes Gefühl geben würde,wenn ich ein neues Rezept brauche...
Da komme ich mir vor wie ein Junkie oder ein Gauner,der sich was erschleicht.
Ist aber nur dann so,wenn mein Arzt nicht da ist,er selbst ist da ganz anders.

Hoffe,dass sich das nächstes Jahr nicht wieder so oft ergibt,dass meine Tabletten immer gerade dann verbraucht sind,wenn er nicht da ist .
Ansonsten wird ich mal ganz offen mit ihm über die Situation sprechen,sofern ich den Mut dazu finde.

19.12.2019 18:09 • x 1 #17

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Sonnenzombie
Aber Recht hast du schon ich wohne in einen kleinen Ort und wir haben da eine Apotheke wo leider 3 von meinen Nachbarinnen arbeiten und die schaun mich auch immer etwas komisch an wenn ich mir meine Depris hole.
Jeder kennt halt jeden aber mir ist dass wurscht sollen die halt glauben was sie wollen.
Die Assistentin vom Hausarzt schaut auch immer blöd wenn ich ein Rezept hole
Und ich habe eine ganze Zeit Pregabilin genommen hab es aber schon abgesetzt

19.12.2019 19:08 • #18


@Sonnenzombie

Wieviel mg Lyrica hattest Du am Tag eingenommen?

19.12.2019 19:12 • #19


Sonnenzombie
Ich habe die morgens 50 mg und abends 50 g genommen.
Ich glaube sicher drei oder vier Jahre leider bekam ich auf einmal extremes Magen Darm davon .
Und wie viel nimmst du ?

19.12.2019 19:19 • #20



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