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A
Hey, dieses Gefühl mit dem Abschalten was du da beschrieben hast, das kenne ich, aber das kann man versuchen zu verdrängen. Eben indem man sich ablenkt. Ist sauschwer, ich weiss, aber bitte versuche es einfach mal !

LG, Alinchen

#21


N
Mach ich .
Ich habe nur Angst,dass wirklich was passiert.
Aber wenn ihr alle sagt,dass nichts passieren KANN..naja ich denke,ich sollte so langsam anfangen,es zu glauben.

L.G.

#22


A


Ist es wirklich nur die Angst oder etwas Anderes?

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J
Hallo Nicky,

diese Symptome kennt glaube ich jeder mit PAs. Das gemeine daran ist ja, das diese von "richtigen" oder "echten" Symptomen nicht zu unterscheiden sind.
Ich hatte auch ca. 2 Monate Ruhe (nehme Citalopram) aber jetzt geht es wieder los.
Starke Müdigkeit, ich meine, jeden Moment umzukippen; Die Arme und das linke Bein krippelt, der Brustkorb sticht. Und heute abend wieder die Krönung: war mit dem Hund spazieren und plötzlich Herzrasen und der Brustkorb wude "heiß" und krippelte.
Natürlich bekam ich wieder Angst. Versuche mich zu beruhigen, das klappt aber nicht immer. Nur nach längeren "Training" schafft man es, nicht in Panik zu verfallen und den Notarzt zu rufen. Er würde mich, wieder nach Hause schicken, wie schon ein paar mal.
Hatte auch Herzultraschall, EKG, Katheder und Herz-MRT. Alles ohne Befund. Aber das genügt anscheinend nicht. Die Angst kommt wieder.
Aber nicht enrmutugen lassen! Nach einiger Zeit frägst Du Dich dann auch: wenn wirklich was ernstes am Herz wäre, hätte ich das Jahr mit den Symptomen eigentlich nicht überlebt

Reiner

#23


N
Ja,das stimmt..man muss es echt langsam begreifen..auch wenn es schwer fällt ne :/


Übrigens war ich heute bei meiner Ärztin...kurz,obwohl ich Angst hatte...war aber ok,nur halt das Unwirklichkeitsgefühl und die Benommenheit,aber das ist ja nichts neues

Heute Abend hatte ich wieder richtig Panik..und ich dachte echt mehrmals,keine Luft zu bekommen...hab meine Thera angerufen,ich habe ihr mitteilen wollen,dass ich morgen tot bin,wenn ich nicht zur Therapie erscheine ( ich war echt der festen Überzeugung ) mir war so egal,was die gedacht hat..ich war echt "weg" aber hinterher gings..ich habe eine "Technik gefunden" wenn man ,während extremer Angst oder vielmehr Panik denkt,dass man nicht mehr ausatmen kann...einfach pfeifen..so mit dem Mund halt..ganz normal pfeifen..dann geht es besser..dann habe ich das Gefühl,auch ausatmen zu können. Meine Thera hatte mir das gesagt...hilft eigtl. gut..
Naja,meine Thera ht mir noch mal klargemacht,dass wirklich nichts passieren kann...auch nicht,wenn ich hyperventilieren würde.
Oder was auch immer..es wird nichts passieren..naja,wenn ich das mal glauben könnte.
Aber das bringt alles nichts ; ich muss es mir echt klarmachen...ich denke,dass müssen wir alle..die,die es haben :/
Während einer Attacke kann man sich das echt schlecht vorstellen,da sieht man echt nur noch den Tod und "das wars jetzt" aber man muss sich echt klarmachen,dass nichts schlimmes passieren wird.

Momentan bin ich ganz ruhig und wenn man ruhig ist,weiß man auch,dass nichts passieren kann....und es gibt auch Momente,in denen man so ruhig ist,dass man keine Angst bekommt..auch net,wenn man dran denkt

#24


E
ach nicky, das mit dem körper das ist so ein elend. meine stiefmutter hatte vor 2 wo eine panikattacke (ihre erste) sie dachte sie stirbt hat am ganzen leib gezittert so wie du es auch hattest und kam sofort ins krankenhaus wo dann natürlich auch keine körpler diagnose rauskam. es ist immer wieder HEFTIG wie der körper reagier, total unfassbar. ich hatte man ne panikattacke da bin ich nur auf dem boden gekrochen und musste brechen. (sah sicher lustig aus , wegen "nichts" so ein theater ) die freundin von meinem bruder hatte einen das wusste ich nicht mein bruder war die letzten tage imemr mal zuhause. das ganze zuhause war für mich infiziert. ich dachte wirklich "jetzt gehts los, du hast das" nd auch jede logik hatte keine chance mehr. mir war KOTZübel und ich hatte total verdaungsprob, selbst jetzt hab ich noch sodbrennen. obwohl das seit über nehm jahr so mit mir geht wenn nur der freund der schwägerin der tante des bekannten mal nen magen-darm-virus hatte lerne ich anscheinend NIE draus. wenn ich das prob nicht loswerde werd ich auch noch in 50 jahren brechreiz haben wenn jmd erwähnt er hatte nen magen-darm-virus und solltest du deine panikattacken nie loswerden wirst auch du in 50 jahren noch so zittern. am besten liest du die einträge hier falls sie in reichweite sind. das hilft immer am meisten : man ist nicht allein und es ist völlig "normal" was man hat

#25


S

Ist das wirklich Angst oder was anderes?

Hallo!
Ich wollte mal nachfragen, ob Ihr meine Probleme auch kennt. Und sorry wegen dem ellenlangen Text (wird ja keine gezwungen zu lesen), aber ich muss mir das mal von der Seele schreiben!

Und zwar habe ich immer wieder Panikattacken und Angstzustände, zumindest "hoffe" ich, dass es welche sind. Die kommen ganz plötzlich und oft unerwartet, wenn ich z.B. in der Bahn sitze oder im Konzert, Kino oder wo auch immer fühle ich mich manchmal so komisch, ich bekomme ein komisches Gefühl in der Brustmitte (als ob was explodiert oder es das Herz wäre), mir wird heiss, es kribbelt und ich habe Angst ohnmächtig zu werden und habe manchmal das Gefühl schlecht Luft zu bekommen bzw. zu hyperventilieren. Das geht meistens nach ein paar Sekunden vorbei, kann aber auch mehrmals hintereinander kommen. Danach habe ich weiche Knie und einfach nur Angst. Wenn ich dann zuhause bin gehts meistens wieder besser. Inzwischen habe ich schon Angst vor den Arbeitswegen, obwohl ich mir jedes Mal sage, dass es nichts schlimmes ist. Manchmal klappt es auch und ich habe keine Attacken.

Hinzu kommen Einschlafstörungen, Verdauungsstörungen (habe das Gefühl, nach einer Attacke oft auf Toilette zu müssen), leichter Schwindel und ganz seltsame Gefühle wie Derealisation oder als ob mich was zu Boden zieht für eine Sekunde oder so.
Ausserdem fühlt es sich manchmal in meinem Kopf so komisch an, ich könnte das am ehesten wie Blitze beschreiben.

Meine erste Panikattacke hatte ich auf dem Arbeitsweg 2006, aus heiterem Himmel. Im Krankenhaus konnte aber nichts festgestellt werden, also bin ich wieder nach Hause. Dann ging es los mit Kopfschmerzen und das ich mein linkes Bein nicht mehr spürte (fühlte sich jedenfalls so an). Der Neurologe hat mich dann ins KH überwiesen, da er Angst hatte es könnte MS sein (meine Mutter litt darunter). Dort wurde ich dann durchgecheckt (MRT, Lumbalpunktion, Hirnstrommessung, Doppler...), war aber alles ohne Befund. Das wurde mir allerdings erst nach dem Wochenende gesagt, in der Zeit hatte ich tierische Angst einen Hirntumor zu haben. Ich war zig mal beim Hausarzt, Kardiologen (habe Bluthochdruck und Herzrythmusstörungen, dank Beta Blockern ist aber alles im grünen Bereich) und ein paar anderen Ärzten, aber alles ohne Befund.

Danach gingen dann die Symptome weiter, zuerst habe ich habe eine Herzneurose entwickelt und seitdem ständig Angst vor schlimmen Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall oder MS. Hinzu kommt, dass meine Mutter 2008 ziemlich plötzlich an Krebs gestorben ist, dass hat mich komplett aus der Bahn geworfen. Zwei Monate danach starb dann meine Oma, danach ein Familienfreund, dann der Opa meines Freundes und danach noch seine Oma. Und das ist alles im selben Jahr passiert!

Vor kurzem hatte ich Schmerzen am linken Auge und habe mir Sehstörungen eingebildet, da hatte ich sofort Angst vor MS. Allerdings ging das von alleine weg, habe aber trotzdem noch Angst vor Sehstörungen. Und momentan habe ich so ein "Klumpengefühl" in der Magengegend mit aufstossen müssen, mein HA meinte, dass das auch vom Herz kommen könnte. Vor kurzem hatte ich ein bisschen Magenschmerzen, ging aber auch von alleine weg. Ausserdem habe ich Verspannungen im Nacken und Schulter mit Rückenschmerzen und dadurch öfters Spannungskopfschmerzen. Trotzdem mache ich mir bei jedem kleinsten bisschen Gedanken, dass es etwas schlimmes ist und habe Angst Krebs zu haben. Und dann denke ich wieder "Wenn Du das ständig denkst bekommst Du es auch!", einfach schrecklich...
Und eine Kollegin meinte letztens, dass man als Paniker ja auch anfälliger sei für MS usw., und eine Bekannte in meinem Alter hatte letztens einen leichten Schlaganfall, dass macht mich echt fertig!

Ich denke immer, dass meine Symptome doch gar nicht nur von Angst herrühren können, da muss das was körperliches dahinterstecken?! Ich muss mir eh bald noch neue Beta Blocker holen und dann werde ich meinen HA mal fragen, ob man körperliche Ursachen komplett ausschliessen kann oder ob es auch an Mangel etc. sein kann. Letztes Jahr wurde mein Blut gecheckt, da war auch alles ok. Aber meine baldige Therapiestelle hat mich ganz wuschig gemacht, als sie gefragt hat, ob denn alle körperlichen Ursachen ausgeschlossen worden sind. Seitdem habe ich eben wieder diese schei. Angst, ich könnte doch was haben...

#26


S
Ach ja, meine Schilddrüse ist auch in Ordnung!

Und komisch finde ich es auch, dass sich die Symptome quasi "ablösen": Mal ist es das Herz, dann der Kopf, dann der Oberkörper, mal alles zusammen... Fast so, als ob sich die Psyche immer ein neues Ventil sucht.

#27


S
[quote="Scrat22"Fast so, als ob sich die Psyche immer ein neues Ventil sucht.[/quote]

Ja das tut sie auch. Ich kenne fast alle deine Symptome. Momentan ist es zB so, dass ich in einer schlimmen Angstphase stecke und eigentlich meine Wohnung nicht verlassen mag, mein HA hat mir aber gesagt, ich soll versuchen, wenigstens 1 x am Tag raus zu gehen und ich versuche es. Es klappt auch, dafür sind meine körperlichen Symptome aber 5 x so schlimm wie vorher.

Ich bin kein Arzt und ich habe auch keine Erfahung mit Angst vor Krankheiten, deshalb kann ich dir natürlich nicht sagen, es ist alles nur psychisch, aber eines kann ich dir sagen, es ist durchaus sehr wahrscheinlich, dass alles nur psychisch ist.

Und dass Paniker ein größeres Risiko auf MS haben, hab ich noch nie gehört, dass würd ich mal googlen, ob das so ist

Bb
Sabo

#28


C
oh man,ich erkenne mich in deinen worten so sehr wieder.
gerade heute habe ich wieder für endlose minuten die hölle durchlebt.ich saß im schulungsraum,schaute in den computer und versuchte mich auf die gestellte aufgabe zu konzentrieren.mein brustkorb tat mir in dem moment weh.ich sage absichtlich nicht mehr,das es das herz ist,weil ich einfach so dauerangespannt bin,das es logisch ist,das mir hier und da immer wieder was weh tut.
ich habe auch versucht das auszublenden,habe aber trotzdem ständig meinen puls kontrolliert.manchmal war er dann so schwer zu finden,das ich dachte gleich kippe ich tot vom stuhl.ich kam einfach nicht mehr runter und hab meine nachbarin angeschaut und gesagt,ich hab so panik.sie hat sich gleich gemeldet und gesagt,das es mir nicht gut ginge.ich hab mich das gar nicht getraut.nicht wegen ner pa!!!ich bin dann raus an die luft und habe in der pause darauf erstmal paar ränchen vergossen.
und ich lebe noch.
und jedesmal sage ich mir,es ist nur ne pa.aber zeitgleich denke ich,was wenn nicht
dann denke ich auch,das man das unterbewusstsein ja selbst steuert und wenn man nur schlecht denkt,es einem auch schlecht geht.

ich habe rückenschmerzen an der lws,quasi direkt neben der lws.dort gibt es eine stelle,die schmerzt wenn man dort mit leichtem druck ran kommt.beim röntgen wurde nix gefunden.
und was denk ich dann?nicht etwa,das ich nur verspannt bin,nein ich denke an krebs,metastasen...

und ich habe auch angst davor das durch die zahlreichen pa das herz so strapaziert wird,das man eher herzinfarkt gefährdet ist.
das gefühl in einer glaskugel zu leben habe ich oft,alles erscheint so merkwürdig,als würde man durch eine welt aus statisten laufen.

meine schilddrüse ist auch okay,ekg wurde auch mehrmals gemacht,blut wurde auch untersucht.es ist alles i.o.

ich wünsche mir so oft eine gehirnwäsche,die diese ganze schei. raus spült!!

ohne dich zu kennen,nur anhand deiner schilderungen würde ich sagen,du bist völlig gesund.du hast "nur" panikattacken!!

#29


S
Vielen Dank für Eure Antworten, es geht mir schon ein bisschen besser.

Ich habe auch für mich die Erfahrung gemacht, dass es mir besser geht, wenn ich mal darüber rede/schreibe. Erst kürzlich hat sich eine Kollegin "geoutet", dass sie auch unter Panikattacken leidet. Wir haben uns dann ausgetauscht und siehe da, für ein paar Tage ging es mir besser.

Und heute habe ich auch nur kleine PA´s gehabt, die aber recht schnell weggingen bzw. ich hab sie schnell unter Kontrolle bekommen. Habe zwar so ein Gefühl vom Kloß im Hals und muss öfters aufstossen, aber das wird schon wieder.

#30


S
Ach ja, und vielleicht kennt Ihr das ja auch: Manchmal habe ich das Gefühl, als wenn mein Brustkorb irgendwie taub wäre. Also es fühlt sich nur so an und geht auch meist schnell wieder, ist aber trotzdem komisch.

Aber ich war grad erst im Januar beim Hausarzt zum EKG, da war alles in Ordnung. Nur eben die Herzrythmusstörungen, die merke ich aber nur bei Stress besonders. Ausserdem seien die von der "guten" Sorte, da sie aus einer Herzkammer kommen oder so.

#31


Z
komzentriere dich nicht auf die angst... ziehe deine veränderungen durch, kein selbstmitleid... das ist der größte fehler überhaupt... aber ändern musst du 100%%ig was... und das weißt nur du...

#32


S
Ich weiss, dass mit dem Selbstmitleid ist echt schlimm!

Im Sommer werde ich endlich einen Therapieplatz bekommen, Gruppentherapie zur Angstbewältigung und Einzeltherapie wegen meiner Krankheitsangst. Auch wenn sich das blöd anhört, aber ich "freue" mich sogar schon darauf.

Ansonsten habe ich ein tolles Umfeld, ein mich immer unterstützenden Freund, eine intakte Familie, nette Kollegen und spassmachende Arbeit. Also eigentlich alles, was ich mir immer gewünscht habe.

Jetzt muss nur noch diese blöde Angst weg, von der ich mir aber gar nichts verbieten lasse. Ich fahre weiterhin ganz normal zur Arbeit, gehe weg, ins Konzert usw. Die Angst kann mich mal, sage ich mir dann immer. Mal klappts, mal eben auch nicht, aber ich gebe nicht auf, dafür ist mir das Leben zu wertvoll.

#33


B
Hallo Scrat 22,

ich habe heute deinen Eintrag zum ersten mal gelesen und kann mich auch 100%ig darin wieder finden!

Alles was du an körperlichen Leiden beschreibst hatte ich auch und auch bei mir hat sich ein Leiden mit dem anderen "fast" übergangslos abgewechselt! Bei mir fing es das erste mal im Jahr 2006 an und ich hatte einfach einen super Hausarzt der mich immer zu dem jeweiligen Spezialisten überwiesen hat (also Beschwerden im Hals -- HNO, etc.). Das ging 3 bis 4 Monate und dann hat er mir erst ganz behutsam beigebracht das ich körperlich völlig gesund bin und ich unter Panikattacken und Angst leide.
Dann folgten Gesprächstherapie und Tabletten (Paroxetin) und es ging wieder aufwärts. Tja bis letztes Jahr im Herbst. Ich hatte meine Tabletten dann endgültig absetzen wollen (Kinderwunsch) und das so 2 bis 3 Monate gut und dann fing es wieder an, erst schleichend und dann im Januar mit voller Wucht, Heulkrampf, Muskelschmerzen, hoher Blutdruck etc.

Jetzt nehm ich meine Tabletten erstmal wieder und mache erneut eine Therapie.

Ich kann zwar jetzt besser damit umgehen als am Anfang aber trotzdem kotzt es mich wirklich an. Es schränkt doch ein und irgendwie will man ja ganz normal weiterleben aber so ganz kann man es dann halt doch net verdrängen bzw. wenn man denkt es hat funktionniert..... bum und die Attacke ist wieder da!!!

Zum Glück geht es mir bei meinem Umfeld ähnlich wie dir, ich habe einen ganz super tollen Mann der bislang alles mit mir durchgestanden hat und auch meine Familie und meine Freunde halten immer zu mir und ich kann mich auf sie verlassen!

Aber wie du schon sagst ich gebe auch nicht auf, den jeder Tag im Leben ist einfach zu wertvoll um in zu verschwenden!!

Liebe Grüße

#34


G

hilfe!! wirklich nur angst?

hallo zusammen!

bin grade eine runde hysterisch weil kurz vor den tagen (also mit schwer gestörtem hormonhaushalt), kurz nach streit mit dem freund und mitten in einem total besch... wochenende.

mein immer wiederkehrendes und mich quasi dauernd begleitendes hauptsymptom ist schwindel. und zwar ein schwankschwindel, gangunsicherheit und ich seh dann irgendwie nicht richtig. also es ist nicht diese blutdruck-im-keller-geschichte wo einem schwarz vor augen wird und das blut in den ohren rauscht.
es ist einfach, als würde man auf einem schif stehen. oder dauernd zu einer seite gezogen werden. ich fühl mich dann wahnsinnig unsicher. wenn der schwindel zu stark wird und zu lang dauert, kommen angstzustände und panikattacken.

kann es wirklich sein, dass der schwindel von der angst kommt? kennt das wer? ich habs ein bisschen mit hypochondrie und bin natürlich organisch komplett durchgecheckt und abgeklärt.

bitte sagt mir, ob das problem noch jemand hat!! ich komm mir schon vor wie die ärgste simulantin und manchmal, wenn die laune echt schwarz is (wie jetzt grade) dann entzieht mir das echt die freude am leben .

lg gänseblümchen

#35


G
wirklich keiner der das kennt?

#36


M
... doch ich kenn das auch; ich hatte den schwindel oft tagelang; brauchst keine angst haben!

LG
Maja

#37

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S
Hallo Gänseblümchen,
aus eigener Erfahrung kann ich sagen das der Schwankschwindel sich sehr gerne als Symptom meldet. Bei mir war/ ist es so, dass wenn ich die einen Symptome endlich als Angstsymptome hinnehme und nicht mehr zurückschrecke (vermeide), dann sucht sich die Angst mal eben was neues aus, um mich an meinem Vorhaben zu hindern.
Im Moment habe ich den Schwindel wieder ganz extrem, habe den Eindruck auf Eiern zu gehen, und auch meine Sehfähigkeit lässt dann sehr zu wünschen übrig. Höre ich auf diese Symptome und gehe in die Vermeidung, gehen sie super schnell wieder weg!
Vermeide ich jedoch nicht, so werden sich der Schwindel in Wellen im 5 Min.Takt deutlich melden, und es kommen noch weitere Symptome hinzu..., bis ich "endlich" (aus Sicht der Angst) kapituliere.
Es ist mühsam, mächtig anstrengend aber man muss da durch...! Ich weiß aber auch, wie einfach diese Worte geschrieben sind, und wie schwer es ist die Symptome auszuhalten.

#38


G
@ söckchen

und das vermeiden machts echt besser?
also ich hab den schwindel oft, wenn ein "fixtermin" ansteht (also essen gehen, eine veranstaltung etc). und wenn ich dann absage und mich hinleg, weil ich einfach das gefühl hab es geht nicht, dann verschwindet der schwindel deswegen nicht! im gegenteil, manchmal wenn ich mich dann zwinge, die verabredung einzuhalten, wird es besser (vielleicht weil ich mich nicht mehr so darauf konzentriere?)...

@ maja

du "hattest"? heißt das, du hast es weggebracht? wie?

glg und danke für eure antworten!!

#39


S
naja, zwar ist der Schwindel, die Sehschwäche, das Herzrasen oder was auch immer weg; ABER mein Radius wird dann dementsprechend kleiner und ich lasse mich von der Angst kontrollieren, was ich natürlich nicht möchte. Darum heisst es für mich: Augen zu und durch! Der Angst den Stinkefinger zeigen und mein Ding durchzuziehen!
Wenn Du hinterher noch immer Schwindelgefühle hast, so tippe ich auf dein schlechtes Gewissen! Das schlechte Gewissen gekniffen zu haben etc.pp.

#40


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Dr. Hans Morschitzky
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