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püppi2207
Habt ihr auch so eine Unruhe in den Armen?

#81


F

Wirklich "krank" und keine Angst

Hi zusammen,

ich kämpfe seit Jahren mit teilweise schlimmen Phasen der Hypochondrie...
Beschwerden spiegeln sich alle mit denen wieder, die hier täglich zu lesen sind gähnen

Leukämie, MS, Gehirntumor - ich hatte quasi schon alles...
Das ganze sicherlich schon seit 10 Jahren & ich lebe immer noch- kichern habe eine Idee

Übrigens war ich in meinem ganzen Leben (ich bin 33) noch nie "wirklich" ernsthaft krank!
TOI TOI TOI!

Jetzt wurde ich vor ein paar Wochen schwanger...
Leider wurde in der 11 SSW. festgestellt, dass das kleine Herzchen nicht mehr schlägt...
Ich musste im Krankenhaus & unter Vollnarkose ausgeschabt werden...

1. Krankenhaus // 1. Vollnarkose // 1. OP - und siehe da... ich habe es echt richtig gut gemeistert!
Hätte ich niemals gedacht, wie ruhig & gelassen ich war -

Was meine Gesundheit angeht, drehe ich sonst völligst am Rad!
Ich lag wegen einem neuen Muttermal schon mit Hyperventilation im Bett - kein Witz!

Ich wollte Euch auch mal eine "positive Erfahrung" mitteilen...
So kann es auch gehen; obwohl das ja wirklich eine schlimme & auch traurige Sache war...

#82


A


Ist es wirklich nur die Angst oder etwas Anderes?

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Icefalki
Franse, ich weiß natürlich, was du mit deinem Bericht sagen willst, aber mal ehrlich, eigentlich ist der echt "schräg".

Ich würde dich lieber über deinen Verlust trösten, als den Sieg über deine Hypochondrie zu feiern.

Ich hatte auch eine Fehlgeburt in der 11. Woche und mir ging es absolut beschissen. Vielleicht schreib ich darum diese Antwort.

Seh mir es nach, wenn das für dich jetzt nicht nett klingt.

#83


F
Guten Morgen,

oje, ich wollte jetzt nicht den Eindruck hinterlassen, dass ich mich der Verlust meines Kindes nicht berührt hat…
Ich denke, ich brauche nicht erläutern, wie sehr sowas schmerzt – und ich wollte mit meinem Post ganz sicherlich
keinen "Sieg meiner Hypochondrie" feiern... Das ist weit hergeholt...

Und warum ist mein Beitrag "schräg"?
Jede Frau verarbeitet eine solche Situation anders & ich komme den Umständen entsprechend gut damit klar!
Und ich bin froh darüber - ich weiß, dass es vielen Frauen anders geht -

Ich kenne auch den Grund Deiner Fehlgeburt nicht -
Aber ich war eigentlich drauf "vorbereitet", weil es von Anfang an eine sehr problematische Schwangerschaft war...
Meine Ärzte hatten mir nicht viel Hoffnung gemacht...

---

Wie Du aber auch schon selbst erkannt hast, wollte ich mit meinem Post nur sagen, dass ich in meiner Hypochondrie über Dinge, die ich mir einrede,
einen tierischen Aufstand mache - und in Situationen, die wirklich tragisch sind; mit Schmerzen, Krankenhaus & einer OP verbunden waren,
die Fassung behalten habe! Ich denke, mehr muss man dazu nicht sagen-

Sorry, dass es für den einen oder anderen falsch rüber gekommen ist!

#84


Hasi82
Liebe @Franse

Ich kann Dich sehr gut verstehen mit den hypochondrischen Ängsten. Mir geht es ganz ähnlich. Und ich möchte noch sagen, dass mir das mit Deiner Fehlgeburt sehr leid tut! Sad Aber ich verstehe was Du mit deinem Beitrag sagen wolltest. Wenn wirklich etwas schlimmes passiert entwickelt der Mensch Kräfte die er vorher gar nicht kannte oder dachte nicht zu haben. Durch unsere Ängste sind wir ja sonst im Alltag immer sehr eingeschränkt Sad

#85


F
Danke, Hasi Smile

#86


F
Hallo zusammen,

Franse, das mit der Fehlgeburt tut mir sehr leid. Du hast aber in einer Sache wirklich recht. Auch wenn es nicht mit deiner Geschichte vergleichbar ist, aber ich hatte mal eine fiese Erkältung, die sich über 4 Wochen gehalten hat. Während dieser Zeit hatte ich nicht ein einziges Mal Angst.

LG Fluffy

#87


L

Ist es wirklich nur die Angst vor der Zukunft?

Hallo, ich brauche jetzt denke ich wirklich Hilfe ...
Angefangen hat alles im Dezember 2016.
Vorab ich mache gerade mein Fachabitur und wollte dieses Jahr eigentlich meinen Abschluss machen.
Und jetzt zum Anfang meiner Probleme . Ich saß, wie an einem ganz normalen Schultag in der Schule doch plötzlich merkte ich irgendwas stimmt nicht mir wurde richtig schwindelig und ich hatte das Gefühl ich werde gleich ohnmächtig. Aber ich sagte mir auch komm passiert schon nicht und somit bin ich in der Situation geblieben und habe es irgendwie überstanden. Das ging dann die nächten Tage immer so weiter aber eben nicht mehr nur in der Schule sonder plötzlich auch beim einkaufen oder aber auch, wenn ich nur so Zuhause war. War daraufhin auch bei meine Hausarzt und er berichtete mir, dass ich etwas erkältet sei und es wohl daran liegen muss. Aber natürlich lag es nicht daran. Es blieb trotz einnahme der Medikamente und somit ging ich dann mal zu meiner Frauenärztin, da ich zu diesem Zeitpunkt starke Unterleibschmerzen hatte. Sie hat mir daraufhin Blut abgenommen und somit festgestellt, dass mein Prolaktinspiegel zu hoch ist. Somit musste ich dann ins Krankenhaus zum MRT und es wurde ein Adenom festgestellt, welches 4 mm groß ist. Ich wurde daraufhin wieder entlassen und nehme seit dem Medikamente um mein Prolaktinspiegel unten zu halten. Zu dem Zeitpunkt habe ich dann gedacht:" ach super jetzt weiß du was dir fehlt und es geht dir schnell wieder besser und du kannst entlich wieder in die Schule gehen". Aber von wegen es würde eigentlich immer schlimmer obwohl der Prolaktinspiegel wieder im normalbereich lag.
Meine Symptome in den darauf folgenden Wochen im Überblick, um den Text nicht noch länger zu machen:
-immernoch schwindel mit ohnmachtsgefühl
-unerklärliche Ängste
-aggressive Zwangsgedanken
-unwirklichheitsgefühl
-konnte eine Zeit lang nicht mehr alleine zu Hause bleiben
-weine manchmal den ganzen Tag durch
-kann es nicht glauben das es so weit gekommen ist und begreife es einfach nicht

Wegen diesem Erleben bin ich dann zu einem Neurologen und Psychiater gegangen und er sagte mir, dass ich Zukunftsangst hätte und ich mich mit meiner Familien ausspreche soll. Er gab mir den nächsten Termin in 3 Wochen. Er meinte ich würde es alleine schaffen, aber anscheinend nicht.

Zudem Zeitpunkt musste ich ja dann auch mal wieder alleine bleiben. Ich fühlte mich nicht ganz so sicher alleine zu Hause und hatte plötzlich ein ganz komisches Gefühl. Ich lag auf dem Sofa und dachte plötzlich, woher willst du wissen das du wirklich auf dem Sofa liegst du könntest gerade auch noch im Krankenhaus sein und es nicht merken. Ich merkte wie sehr die Panik in mir hoch stieg und sah mich um aber ich habe den Raum ganz normal wahrgenommen und das Gefühl blieb. Es machte mir große Angst und ich find an zu weinen und zu schreien, weil ich einfach nicht mehr konnte dabei hatte ich die Augen zu, da ich Angst hatte ich könnte gleich das Krankenzimmer sehen, habe ich aber nicht. Irgendwann hat das Gefühl etwa nachgelassen aber es ist irgendwie in gewisser Weise geblieben, da ich es seit dem Tag immer und immer wieder bekomme.

Beispiele dafür:
- unter der Dusche: du könntest auch gerade bei deinem Freund duschen
- Draußen beim Spaziergang: du könntest auch gerade zu Hause in deinem Bett liegen

Das hat mir so groß angst eingejagt, dass ich im Internet danach gesucht habe, habe aber nichts dazu gefunden und somit bin ich hier gelandet und habe mich dazu entschieden einfach mal selber nachzufragen, ob dies jemand kennt oder aber auch ob mir jemand weiterhelfen kann.

Entschuldigung für den viel zu langen Text aber es macht mir so große Angst, dass es alles mal aus mir raus musste.

Viele Dank schonmal im Vorfeld.

#88


C
Hallo meine Liebe,
ich kenne das Gefühl das man denkt das was man gerade erlebt wäre nicht real.
Das ist Teil deiner Panik/Angststörung. Mir persönlich hat dabei immer folgendes geholfen und zwar sind das Praktiken aus dem Bereich des luziden Träumens. Du hast Angst das die Realität die du gerade empfindest nicht der Realität entspricht, sondern du eben wie du beschrieben hast, das ganze träumst und in Wirklichkeit im Krankenhaus liegst. Mache ab sofort immer folgende Tests wenn du das Gefühl hast das du nicht in der Realität bist. Das sind so genannte Realitätschecks. Davon machst du immer 2-3 nacheinander.
Nehme das erst beste Buch zur Hand was du findest und lese die ersten 4 Sätze. Fange danach wieder von vorne an. Wenn du tatsächlich nicht in der Realität wärst, würde sich der Inhalt der Sätze verändern. Also eine anderen Test kannst du auch auf die Uhr schauen. Dann wartest du 10 Sekunden und schaust wieder darauf. Die Uhrzeit verändert sich im Traum nämlich ständig. Als nächsten Test gibt es noch das Finger zählen oder auch das Finger durch die Hand stecken. Hierbei würdest du entweder zu viele Finger zählen oder zu wenig und du könntest deinen Finger durch deine Hand stecken. Und als letzten Test kannst du immer noch die Luft anhalten und deine Nase zuhalten und versuchen zu atmen. Falls du nämlich träumst, kannst du einfach weiter atmen und das obwohl deine Atmenkanäle verschlossen sind.
Diese Tests sollten dir helfen die Realität als echte Realität einzustufen und dann zu akzeptieren.

Ganz liebe Grüße
Clemens

#89


L
Vielen Dank für die Antwort. Habe gerade einfach groß Angst, dass es sich dabei nicht mehr nur um eine Angsterkrankung handelt, sind das wirklich symtome einer Angsterkrankung?

#90


C
Ja das sind Symptome einer Angsterkrankung. Eine Angsterkrankung zeigt sich immer in verschiednen Arten und es ist immer unterschiedlich welcher Bereich(Symptome) ausgeprägter ist. Du kannst dich also in der Hinsicht beruhigen.
Selbst wenn man an keiner psychischen Krankheit leidet, kann man mal die Realität anzweifeln, das ist in der Hinsicht sogar manchmal normal. Nur wenn es eben vermehrt vorkommt dann ist es ein Indiz dafür, dass deine Angsterkrankung dich stark beeinflussen möchte.
Ich empfehle dir meine Tipps umzusetzen oder auch zu meditieren.
Du solltest auch mit deinem Therapeuten darüber sprechen, er wird sicherlich noch bessere und gezieltere Ansätze haben, um dir dabei zu helfen. Aber ich gebe ihm in der Hinsicht recht, das auch ich dir zutraue das ganze alleine zu besiegen.
Ganz Liebe Grüße
Clemens

#91


L
Mein großes Problem ist einfach, dass ich mich zur Zeit kaum traue das Haus zu verlassen. Gehe somit auch nicht in die Schule und bin krank geschrieben. Weiß einfach nicht mehr, wie ich da raus kommen soll und wieder in meinen Alltag finde:(

#92


Frodo94
Ging mir lange zeit auch so.. Sad habe das medikamentös ziemlich gut in den Griff bekommen.. diese Derealisation ist wirklich furchtbar.. Als ich in meinem Zimmer war, half es mir alle meine Sachen anzuschauen, an der detailtiefe kann ich erkennen, das das alles kein Traum sein kann Smile
Es ist doof das zu sagen.. aber die ganzen Symptome die du beschreibst sind für eine Angststörung absolut klassisch.. also versuch dir das klar zu machen.. vermeide es, dir Gedanken zu machen.. versuch dich irgendwie abzulenken.. Zocken, Netflix (oder Serien aus anderen Quellen? Razz) In erster Instanz kannst du versuchen, dein Problem über eine Psychotherapie in den Griff zu bekommen, wenns das nicht tut, kannst du auch Medikamente nehmen, wenn man sich darauf einlässt, können die wunder wirken.. man muss sich einfach die Kosten/Nutzen-Bilanz vor Augen halten Smile Bedeutet ein bisschen Müdigkeit gegen Angstfreiheit möglicherweise zu tauschen..
Kurzfristig kann ich dir zu progressiver Muskelentspannung raten, auf YouTube gibt es jede menge Videos, wenn du danach suchst, vielleicht kommst du ja mit einem zurecht? Im übrigen muss man das ein bisschen trainieren, mit den Entspannungstechniken.. nicht sofort aufgeben, wenn es nicht hilft..

Kannst mich auch gerne anschreiben, falls du dich näher austauschen möchtest Trost

x 1 #93


A

Angst wirklich die Kontrolle zu verlieren, Teil2

Hey, ich habe mcih schon öfters hier gemeldet und jetzt liegt mir was nahe.
Gestern Nacht, hatte ich Extreme Bauchschmerzen, habe mich Krankgefühlt und wirklich gut fühle ich mich momentan auch nicht.
Alles hat vor 3 Monaten begenommen, (Diffuse Symptome).
Jetzt war ich halt gestern im Krankenhaus (22uhr), dort haben die recht schnell Ultraschall von meinen Bauch Organen und Blutbild gemacht (Selbe nacht, noch nie sowas erlebt, also wirklich in 2 Stunden war ich durch, mit diesen Untersuchungen)

Nunja zu meiner Symtomatik : Schweiß ausbrüche den ganzen Tag, Bauchschmerzen(ist weg) und Müde.
LK schwellungen (klein 3mm)
Meine Ängste : Krebs (Leukämie & Lymphdrüsenkrebs).

Im Blutbild war Folgendes :
http://www.fotos-hochladen.net/uploads/ ... sbo5lt.jpg

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads ... rmq5z9.jpg


Ich habe Gripex davor genommen (Ist Schmerzmittel, habe dir ingesamt nur 3 x genommen), kann es das Blutbild verfälschen? Also das ich evlt doch was schlimmeres habe?
Meine Monozyten sind auch immer "leicht" erhöht.

Fühle mich halt "schlapp" & "müde" und manchmal "Krank". Die Schweißausbrüche kommen immer wieder und ich habe kalte Füße.

#94


frodo911
das einzige was hier evtl. relevant wäre, ist der leicht erhöhte CK.
Edit: Aber in deinem Alter dürfte das eher Resultat einer leichten körperlichen Aktivität gewesen sein.

#95


A
Ja, habe davor sport gemacht, aufregung

#96


MandyNeu

Ist es Angst oder wirklich etwas körperliches?

Hallo ihr Lieben.
Wie unterscheidet ihr das?
Ich meine die Angsz/Panik macht so viele Symptome noch dazu kommt eine Plattform Störung....

Woher weiß ich denn wann ich reagieren muss bzw wann habe ich eine Erkrankung.

Klingt komisch aber kann es gerade schwer beschreiben

#97

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C
Hey! Zuerst sollte man alles organische von einem Arzt bzw Facharzt abklären oder ausschliessen lassen.

x 2 #98


MandyNeu
Das ist schon mehrfach passiert allerdings kann man ja auch immer wieder erneut erkranken.
Also ein Beispiel.... Das Herz ist in Ordnung vor nem halben Jahr. Könnte also mittlerweile erkrankt sein.

#99


C
Zitat von MandyNeu:
Das ist schon mehrfach passiert allerdings kann man ja auch immer wieder erneut erkranken.
Also ein Beispiel.... Das Herz ist in Ordnung vor nem halben Jahr. Könnte also mittlerweile erkrankt sein.


Natürlich. Dann muss man zum Doc es abklären lassen.

#100


A


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Dr. Hans Morschitzky
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