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16hemi16
Mich beschäftigt schon lange der Gedanke, ob mein Sohn später auch mal Angstattacken bekommen wird. Er ist mir charakterlich so ähnlich, ich kann teilweise seine Gedanken lesen, wenn er etwas nicht aussprechen kann. Er hat genau die gleichen Ängste wie ich als Kind. Er hat schon mit 3 Monaten gefremdelt. Er war ein "Schreikind". War schon in der Krabbelgruppe zurückhaltend, er hatte als Baby Angst vor Gras, Sand, Gesichtern. Im Kindergarten hat er nie Vertrauen zu den Erzieherinnen aufgebaut. In der Schule hat er jedoch schnell Freunde gefunden, aber nur Jungs. An Mädchen traut er sich nicht ran. Er ist jetzt 8. Er hat soziale Ängste, traut sich zum Beispiel nicht, zu seinem Freund mal klingeln zu gehen, obwohl er ihn schon seit Baby kennt. Er hat Angst dort zu stören. Er kommt nachts zu uns ins Bett, weniger weil er Angst vor dunklen hat, es ist vielmehr die Stille, die ihn ängstigt. Ihm sind sehr viele Dinge peinlich. .Usw. usf.
Ich möchte keinesfalls, dass er es so schwer Hat wie ich. schüchtern sein und leichte Ängstlichkeit als Charakter ist ja prinzipiell keine schlechte Eigenschaft, aber ich habe bedenken, den Zeitpunkt zu verpassen, wenn es zu stark wird. .

12.02.2021 00:17 • 07.03.2021 x 2 #1


26 Antworten ↓


Calima
Ich denke schon, dass dein Sohn dringend Unterstützung braucht, um seine Ängste zu überwinden.

12.02.2021 00:21 • x 1 #2



Wird eigenes Kind auch Angststörung bekommen?

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Auswirkungen hat unser Verhalten auf unsere Kinder immer.
Inwieweit sich das auswirkt ist unterschiedlich.

Meine Tochter hat die schlimmsten Zeiten von mir bewusst miterlebt.
Ängste hat sie daraus nicht entwickelt. Aber sie hat im Zweitfach Psychologie studiert.

Wir verstehen uns seit dem besser wie nie.

12.02.2021 00:25 • #3


portugal
Kinder lernen in der Familie vor allem Nachahmung und Identifikation.

Wenn Du z.B. ueberall Gefahren fuer Dein Kind siehst und glaubst, es koennte sich verletzen oder sich irgendwie gefaerden, dann wird das Kind diese aengstliche Haltung von Dir "erben" und ein allgemein eher aengstlicher Mensch werden. Gilt natuerlich erst recht, wenn er Deine Angstattacken mitbekommt.

Spreche da aus eigener Erfahrung

12.02.2021 00:27 • x 2 #4


16hemi16
Ich glaube nicht, dass meine jetzige Krankheit Einfluss auf ihn hat. Ich habe nächtliche PA, das haben meine Kinder nie mitbekommen. Meine Tochter ist zum Beispiel gar nicht so wie ihr großer Bruder. Und ich bin auch nicht ängstlich im Umgang mit ihnen. Eher im Gegenteil, ich wundere mich manchmal über andere, was die ihren Kindern verbieten. Das steckt was ihn ihm drin, genauso wie es bei nur drin steckt. Ein Charakterzug, der ganz tief verwurzelt ist.

12.02.2021 00:44 • #5


portugal
Ah okay ich hatte das so verstanden, dass Du die über den Tag verstreut hast. Dann ist das doch gut.

12.02.2021 00:47 • #6


Mondsüchtig
Man kann die Veranlagung, zu Ängsten vererben ja

12.02.2021 00:50 • x 1 #7


Calima
Das Problem ist, dass Eltern ihre Kinder beschützen wollen. Je ängstlicher Kinder sind, umso mehr Schutz scheinen sie zu brauchen, und wenn auch die Eltern ängstlich sind, neigen sie zu noch mehr Schutzverhalten.

Auf diesem Weg wird aus einer eigentlich guten Idee, nämlich der, Kinder schützend zu begleiten, recht schnell eine sehr ungute Übersorgung. Wenn Kinder nicht lernen, dass man Ängste überwinden kann, werden sie früher oder später nur noch hilfloses Opfer ihrer Angst sein.

Der Weg sollte also sein, den 8-jährigen nicht jede Nacht ins elterliche Bett zu lassen, sondern gemeinsam mit ihm Strategien zu entwickeln, wie er die Nacht im eigenen Bett bewältigen kann und diese dann auch umzusetzen.

Das muss nicht auf Anhieb klappen, aber es muss so lange weitergeübt werden, bis es klappt. Für den Besuch beim Freund gilt das Gleiche: Es muss trainiert werden, auch wenn die Angst groß ist.

Wenn es nicht gleich funktioniert, fängt man mit weichen Armen auf. Aber man öffnet sie wieder zum nächsten Schubs in Richtung Überwindung der Angst und lässt auch keinen Zweifel daran, dass Aufgeben keine Option ist.

Die Tränen darf man trocknen, aber man muss sie aushalten. Sie vermeiden zu wollen, indem man dem Kind die Auseinandersetzung mit seiner Angst erspart, ist erzieherisches Versagen. Es ist die Aufgabe von Eltern, ihr Kind stark zu machen.

Das tut man, indem man unerschütterlich daran glaubt, dass das Kind seine Angst überwinden kann und solange neue Wege sucht, bis das gelingt. Das Erleben von Selbstwirksamkeit ist eine elementare Lernerfahrung, die das ganze Leben prägt.

12.02.2021 00:51 • x 4 #8


cliffy
Zitat von 16hemi16:
Mich beschäftigt schon lange der Gedanke, ob mein Sohn später auch mal Angstattacken bekommen wird. Er ist mir charakterlich so ähnlich, ich kann teilweise seine Gedanken lesen, wenn er etwas nicht aussprechen kann. Er hat genau die gleichen Ängste wie ich als Kind. Er hat schon ...


Also ich hatte 17 Jahre Angst und Panikattacken und meine vier Söhne haben das alles mit erlebt aber keiner von ihnen leidet darunter. also es kann so oder so sein, also manche Kinder übernehmen die Ängste ihrer Mutter, andere wiederum nicht.

12.02.2021 06:29 • #9


koenig
Zitat von 16hemi16:
Ich glaube nicht, dass meine jetzige Krankheit Einfluss auf ihn hat. Ich habe nächtliche PA, das haben meine Kinder nie mitbekommen


Ich glaube eher, dass Kinder sehr sensibel sind und schon etwas wahrnehmen. Ich habe mir meine Angstattacken oder Angespanntheit auch nie anmerken lassen und ich bin nie ängstlich mit meiner Tochter umgegangen.
Ich merke aber schon, dass sie mir durchaus ähnelt und z. B. auch sensibel auf körperliche Sachen reagiert, ohne es ihr vorgelebt zu haben.

12.02.2021 07:02 • x 1 #10


koenig
Zitat von Calima:
Sie vermeiden zu wollen, indem man dem Kind die Auseinandersetzung mit seiner Angst erspart, ist erzieherisches Versagen. Es ist die Aufgabe von Eltern, ihr Kind stark zu machen.


Das ist gut geschrieben, aber auch manchmal utopisch, weil niemand perfekt ist. Und erzieherisches Versagen gibt es m. E. nicht, wenn jeder sein Bestes gegeben hat.

Jeder Mensch hat sein eigenes Betriebssystem, bei zwei Eltern sind es schon mal zwei verschiedene. Niemand läuft perfekt. Da wird auch Unperfektion weitergegeben.

12.02.2021 07:07 • #11


Schlaflose
Zitat von 16hemi16:
Er ist jetzt 8. Er hat soziale Ängste, traut sich zum Beispiel nicht, zu seinem Freund mal klingeln zu gehen, obwohl er ihn schon seit Baby kennt. Er hat Angst dort zu stören. Er kommt nachts zu uns ins Bett, weniger weil er Angst vor dunklen hat, es ist vielmehr die Stille, die ihn ängstigt. Ihm sind sehr viele Dinge peinlich. .Usw. usf.
Ich möchte keinesfalls, dass er es so schwer Hat wie ich. schüchtern sein und leichte Ängstlichkeit als Charakter ist ja prinzipiell keine schlechte Eigenschaft, aber ich habe bedenken, den Zeitpunkt zu verpassen, wenn es zu stark wird. .

PA muss er deswegen nicht unbedingt bekommen, aber es klingt schon sehr nach sozialer Phobie bzw. ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung. Ich habe beides aber keine PAs. Hatte ich mal für ein halbes Jahr, aber es ging wiederr komplett weg, als die Situation um war, die sie ausgelöst hatte.

12.02.2021 07:58 • #12


Sydaemeni
Also bei uns haben es drei Generationen. Oma, mama, ich.
Allerdings kam erst in meiner jugend raus das mama es hat.
Damit wars bei mir einfacher zu erkennen und ich setze alles daran den richtigen Umgang mit angst und allem zu erlernen und entsprechend meinem kind vor zu leben.
Einen vererbbaren aspekt gibt es - wohl nicht richtig bewiesen aber da-, den sollte man finde icj beachten aber mehr auch nicht.
Richtiger Umgang mit Ängsten ist das A und O. So erleben es unsere Kinder und können es lernen.

Klar, man hat Sorge ums Kind, das darf aber nicht zu viel werden.
Bei mir war es mega heftig in den ersten Monaten aber das mag eher dem Umstand ihrer Geburt geschuldet sein.
Inzwischen geht es gut und ich denke das auch ich einen guten weg erlernt habe bis sie es aktiv wirklich mitbekommen kann (sofern denn eine erneute Panikphase kommen sollte).

Wenn der junior schon solche Ängste hat, dann sollte er (so würde ich es wohl machen) Hilfe bekommen.
Es ist nicht unsere Schuld, das wir meist keinen Umgang mit angst erlernt haben als kinder aber unsere sollten es zur not mit hilfe wenn wir es eben (noch) nicht können.

12.02.2021 08:05 • x 1 #13


Angor
Hallo

Hast Du schon mal überlegt, mit ihm mal zum Kinderpsychologen zu gehen?
So einiges an dem Verhalten Deines Sohnes lässt mich da an Autismus/Asperga denken.

Auf jeden Fall denke ich, dass er Unterstützung braucht, ich bin mir sicher, dass Du alles für ihn tust, aber machmal geht es nicht ohne Hilfe von aussen.

Ich war mit meinem Sohn damals auch beim Schulpsychologen, und er war dann in Therapie. Über die Hilfe damals war ich sehr froh, denn mein Junge hatte so gut wie gar kein Selbstbewusstsein, wurde gemobbt, und ich hatte auch noch mit meiner Angsstörung zu kämpfen.

Es wurde ADS festgestellt, er hat eine soziale Phobie und die Psychotherapeutin bescheinigte ihm auch einen leichten Autismus.
Das hat auch gar nichts mit irgendwelchen geistigen Defiziten zu tun, solche Kinder sind meist sehr begabt, aber sie müssen auch gefördert werden.

Bei meinem Sohn ist vieles schief gelaufen, leider hinkt ihm das jetzt hinterher, er hat jetzt ADS im Erwachsenenalter, und geht so gut wie gar nicht aus dem Haus. Er ist berufsunfähig geschrieben.

Heute ist es Gottseidank anders, da wird eigentlich schon im KiGa drauf geachtet, wenn das Verhalten eines Kindes anders ist. Wie macht er sich denn in der Schule?

LG Angor

12.02.2021 08:13 • x 3 #14


Calima
Zitat von koenig:
Und erzieherisches Versagen gibt es m. E. nicht, wenn jeder sein Bestes gegeben hat.

Das sehe ich anders. Und ich vermute, ein großer Teil der Leute in diesem Forum, die noch heute an den Folgen ihrer verkorksten Kindheit laborieren, erst recht.

Kein psychisch Kranker hört gern, dass er unter Umständen seinem Kind nicht gut tut. Vor allem dann nicht, wenn er sein Möglichstes tut. Das ändert aber nicht an den Schäden, die das Kind davon trägt, weil es eben unterm Strich doch mehr abkriegt, als es verkraften kann.

Es nutzt auch nichts, nach genetischen Dispositionen zu suchen. Die gibt es bei bestimmten Störungsbildern sicher, aber was bedeutet das denn? Doch am ehesten das, dass Leute mit bekannten Störungen gut darüber nachdenken sollten, Kinder zu kriegen.

Letzten Endes ist es aber doch immer so, dass Elternschaft bedeutet, Verantwortung für die Erziehung und das Leben der Kinder zu übernehmen. Und da sind Entschuldigungen und Erklärungen müßig.

Auch für die TE spielt es keine Rolle, ob sie die Angst vererbt oder über ihr eigenes Verhalten weitergegeben hat. Verantwortung trägt sie ganz unabhängig von jeglicher Schuldfrage.

Ich denke auch nicht, dass man einen ängstlichen 8-Jährigen pathologisieren muss. Aber man muss mit aller Entschlossenheit daran arbeiten, die Angst zu bekämpfen.

Auch Kinder von Eltern ohne psychische Probleme werden sehr häufig übersorgt und verwöhnt, weil die Eltern als Erzieher versagen, indem sie ihr Verhalten mit Liebe verwechseln. Sie gehen nur den Weg des geringsten Widerstands.

Erziehung, wenn man sie richtig macht, ist anstrengend, denn sie bedeutet ständige Auseinandersetzung und Konfrontation. Kinder müssen gefordert und ermutigt werden, genau die Dinge anzupacken, die ihnen schwierig erscheinen. Nur dann können sie wachsen und die Erfahrung machen, dass sie ihr Schicksal selbst beeinflussen und steuern können.

Wenn Eltern jede Hürde aus dem Weg räumen, richten sie immensen Schaden an. Ich hatte Kinder in der Grundschule, die in der 3.Klasse ihren Schulweg nicht allein bewältigen, nicht schwimmen und keine Schleife binden konnten. Das ist schlicht elterliches Versagen.

Ganz sicher würden besagte Eltern 1000 gute Gründe finden, warum das so ist, das ändert aber nichts daran, dass sie ihr Kind nicht fürs Leben befähigen. Und das ist ihr verdammter Job, den sie in diesem Fall nicht erledigt haben.

12.02.2021 09:37 • x 6 #15


16hemi16
Zitat von Calima:
Der Weg sollte also sein, den 8-jährigen nicht jede Nacht ins elterliche Bett zu lassen, sondern gemeinsam mit ihm Strategien zu entwickeln, wie er die Nacht im eigenen Bett bewältigen kann und diese dann auch umzusetzen.

Das muss nicht auf Anhieb klappen, aber es muss so lange weitergeübt werden, bis es klappt. Für den Besuch beim Freund gilt das Gleiche: Es muss trainiert werden, auch wenn die Angst groß ist.

--> Das machen wir bereits. Auch bei seinem besten Freund übernachtet er gern.


Zitat von Angor:
Heute ist es Gottseidank anders, da wird eigentlich schon im KiGa drauf geachtet, wenn das Verhalten eines Kindes anders ist. Wie macht er sich denn in der Schule?

--> wie gesagt, in der Schule hat er sehr schnell Freunde gefunden. Seine Leistung ist durchschnittlich gut bis sehr gut. In Mathe ist er einer der Besten. Deutsch langweilt ihn.


Zitat von Sydaemeni:
Also bei uns haben es drei Generationen. Oma, mama, ich.

--> hier auch


Zitat von Calima:
Auch Kinder von Eltern ohne psychische Probleme werden sehr häufig übersorgt und verwöhnt, weil die Eltern als Erzieher versagen, indem sie ihr Verhalten mit Liebe verwechseln. Sie gehen nur den Weg des geringsten Widerstands.

--> Ich gebe zu, dass ich nicht immer konsequent genug bin und sicher manchmal zu schnell nachgiebig, aber ich denke nicht, dass ich ihn überversorge. Dazu habe ich gar nicht die Zeit. Meine Kollegin macht nachmittags über Stunden mit ihren KIndern Hausaufgaben, lässt sie teilweise nicht alleine raus und keine eigenen Fehler machen. Das nenne ich Überversorgung.


Zitat von Calima:
Wenn Eltern jede Hürde aus dem Weg räumen, richten sie immensen Schaden an. Ich hatte Kinder in der Grundschule, die in der 3.Klasse ihren Schulweg nicht allein bewältigen, nicht schwimmen und keine Schleife binden konnten. Das ist schlicht elterliches Versagen.

--> Mein Sohn geht schon seit der 1. Klasse alleine zur Schule und auch nach Hause. Er ist nachmittags auch jeden Tag alleine zu Hause, bis ich von der Arbeit komme. Er ist im Schwimmverein und er kann auch eine Schleife binden
Mal im ernst, ich weiß wie es gemeint ist. Und sicherlich gibt es Defizite, die wir besser machen können und wo wir definitiv konsequenter sein sollten. Aber da muss dann auch der Papa mitziehen, alleine kann ich das nicht alles bewältigen. Und leider ist der Papa nicht sehr konsequent.

Ich weiß nicht, ob seine Probleme "schlimm" genug sind für eine Therapie. Ich habe jetzt natürlich nur seine ängstlichen Seiten aufgezählt. Es gibt ja Dinge, die er super macht und worin er schon weiter ist als andere.

12.02.2021 11:07 • x 1 #16


Angor
Es gibt keine perfekten Eltern, und keine perfekten Kinder, mehr als sich bemühen, um den Kindern gerecht zu werden und sie einigermaßen gut zu erziehen kann man nicht.

Und wenn man so ein Sorgenkind hat, ist doch klar dass man sich mehr kümmert.

Niemanden hat es damals interessiert, ob mein Junge durch das Raster fiel, und das mit einer von zwei verschiedenen Stellen attestierten Hochbegabung.

Grade solchen Kindern muss man einfach den Rücken stärken, ich war keine Helikoptermutter, aber wenn was war udn es wieder ungerecht zuging, habe ich mein Kind wie eine Löwin verteidigt und beschützt.

Es bricht einem wirklich das Herz, wenn Dir ein nicht mal 10 jähriger Junge sagt, er möchte am liebsten nicht mehr leben.

Ich bin jetzt raus, alles Gute für Dein Kind @16hemi16

12.02.2021 11:15 • x 1 #17


koenig
Zitat von Calima:
Und das ist ihr verdammter Job, den sie in diesem Fall nicht erledigt haben


Ich finde deine Ansage total daneben.

Sicher ist da auch was dran, aber jeder nimmt was mit aus der Kindheit.



Zitat von Calima:
Doch am ehesten das, dass Leute mit bekannten Störungen gut darüber nachdenken sollten, Kinder zu kriegen.


Schon irgendwie anmaßend? Mit welchen Problemen sollte man es denn lieber lassen, Kinder zu bekommen?

12.02.2021 22:25 • #18


Hallo Angor,
danke für Deine Sicht und uff, ja mein SOhn ist 9 J und genetische Disposition hin oder her beschleicht mich doch ein fades Gefühl, dass er seinen Platz schwer finden wird. Er will gar nicht mehr raus (Corona ist nicht einmal der Grund) und verträgt keine Menschen um ihn- Hochbegabung IQ140 ,die ihm nicht viel nützt, da ihm auch die Lebensfreude fehlt. Andere Kinder spielen zusammen , raufen, suchen die Nähe anderer Kinder...er braucht noch mein Händchen draussen oder oft Kuscheltiere als Sicherheit. Eine BUZ wird er auch nie abschliessen können. Er vermisst nicht mal die Schule oder andere Kinder. Er hat schon klar gemacht, dass er nicht umzieht und bitte nicht mit 18 Jahren ausziehen musst. Mit 8/ 9 Jahren schon sehr ernste Themen.


16hemi,
du könntest dich z.B bei der Erziehungsstelle der STadt kostenfrei beraten lassen und deine Sorgen ansprechen. Wünsche Dir da nette Threrapeuten (gibt solche und solche) und bevor du Therapie denkst, erstmal mit dem Kinderarzt sprechen. Meist haben sie auch ein paar Ideen.

12.02.2021 22:57 • #19


16hemi16
Ich beobachte erst mal weiter. Er muss jetzt demnächst zum Beispiel einen Vortrag vor der Klasse halten, wir haben viel geübt, damit er sich sicher fühlt.
Ich denke schon, dass er mit viel Übung selbstbewusster werden kann. Aber es kostet eben Kraft....immer wieder Kraft... Und die benötige ich in schlechten Phasen schon so sehr für mich selbst

17.02.2021 23:25 • #20



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