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Hey, ich bin so frustriert schon wieder. Seit ich klein bin habe ich fluorose auf den Zähnen weil ich als Kind zu viel Fluorid bekommen habe. Meine Zähne sind also anfälliger als normale Zähne. Ich muss sie also ständig beobachten. Und bin dann wieder am weinen wenn ich sehe das der Zahnschmelz sich verändert hat. Mein Zahnarzt meine die Zähne sind ok und nicht anders als andere. Kontrolliere sie auch alle drei Monate beim Zahnarzt. Aber die zahnoberfläche hat immer wieder defekte und wenn ich einen neuen defekt sehe muss ich weinen. Und ich bin erst Ende zwanzig. Ich denke dann immer was passiert wenn ich älter werde. Oder mir Zähne raus fallen. Ich denke an nichts anderes und schaue oft in den Spiegel.

11.05.2019 16:30 • 12.05.2019 #1


8 Antworten ↓


la2la2
Zitat von Melaniebecker89:
Seit ich klein bin habe ich fluorose auf den Zähnen weil ich als Kind zu viel Flourid bekommen habe.

Also sehr viel zu viel bekommen?

Fluorid lagert sich im Körper ein. Schonmal überlegt das Problem ganzheitlich anzugehen und das Fluorid ausm Körper zu entfernen?
Das ginge mit Jod (langsam auf 20-50mg tägl. steigern) und unbedingt mit den ganzen Co-Faktoren dazu: Selen, Vitamin C, B2, B3 und ggf. noch weiterem....


Wie siehts mit Vitamin D3 (und Magnesium) aus? Ohne wirds mit schönen Zähnen nichts....

11.05.2019 16:46 • #2



Fluorose auf den Zähnen - als Kind Fluorid bekommen

x 3


Es waren damals für einen Jahr Fluridtabletten. Ich habe auch eine Schilddrüsenunterfunktion. Deshalb habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht es aus dem Körper rauszuholen? Außerdem soll ich bei Job mit meiner Schilddrüse aufpassen. Ich weiß nicht wie es um meinen Magnesium aussieht. Nehme nur Vitamin d3 Tabletten. Was soll ich tun?

11.05.2019 17:19 • #3


Hallo!
Sieht der Zahnarzt auch diese Schädigung durch fluorid Tabletten, oder siehst nur du diese?
Was für zahnschmelzschäden meinst du genau? Hast du Karies?
Liebe Grüße

11.05.2019 22:23 • #4


Angor
Zitat von Melaniebecker89:
Es waren damals für einen Jahr Fluridtabletten.

Du meinst sicher die D-Fluoretten, die Säuglinge bekommen?
Die sind wichtig für die Kariesprophylaxe und Vitamin D ist gegen Rachitis.

Wenn zu viel Fluorid aufgenommen wird, kann dies eine sogenannte Fluorose zur Folge haben. Dabei bilden sich auf dem Zahnschmelz weiße Flecken. Eine solche Veränderung am Zahnschmelz kann allerdings nur in der Phase der Zahnbildung auftreten. Sobald diese Phase abgeschlossen ist, kann es nicht mehr zu einer Fluorose kommen.

D.h. als Du Deine Milchzähne verloren hast wären da Verfärbungen am Zahnschmelz weggewesen, wenn Du welche gehabt hättest.

Fluoride lagern sich nicht im ganzen Körper, sondern in die Zahnstruktur ein, sie härten den Zahnschmelz und schützen den Mundraum so vor Säure bildenden Bakterien. Der Anwendung von Fluorid ist es zu verdanken, dass die Zahnkaries stark zurückgegangen ist.

Wenn Du jetzt weiße Flecken auf den Zähnen hast, hast Du das Frühstadium von Karies, das bewirkt eine Demineralisierung des Zahnschmelzes.

Wird die nicht behandelt, werden die Flecken dunkler und es bildet sich Karies.
Helfen kann eine Versiegelung der Zähne, so wie man es früher bei Kleinkindern machte.

Diese Art "Lack" ist übrigens fluoridhaltig, das brauchen aber Deine Zähne, nicht zuviel ist schuld, sondern zu wenig.

11.05.2019 22:41 • #5


Ich habe aber die Flecken bekommen weil ich diese Tabletten zu lange genommen habe und meine jetzigen Zähne die nach den Milchzähnen gekommen sind haben diese Flecken. Weil zu viel Flurid eingelagert wurde. Selbst meine weissheitszähne die raus operiert wurden hatten weiße Flecken. Mein Zahnarzt meinte es ist definitiv keine Karies und keine weißen spots sondern einzig und allein schmelzfehlbildung

11.05.2019 23:46 • #6


Angor
Zitat von Melaniebecker89:
Ich habe aber die Flecken bekommen weil ich diese Tabletten zu lange genommen habe und meine jetzigen Zähne die nach den Milchzähnen gekommen sind haben diese Flecken. Weil zu viel Flurid eingelagert wurde. Selbst meine weissheitszähne die raus operiert wurden hatten weiße Flecken. Mein Zahnarzt meinte es ist definitiv keine Karies und keine weißen spots sondern einzig und allein schmelzfehlbildung

Du schreibst, Du hast sie ein Jahr lang genommen, das haben meine Kinder auch, und niemand hatte Flecken auf den Zähnen.
Wie soll das denn möglich sein, wenn man sie den Kindern das erste Lebensjahr gibt, und sie nicht mal alle Zähne haben, und sie ab dem 6. Lebensjahr die bleibenden bekommen?

Vielleicht handelt es sich ja bei Dir um sowas
http://www.aerztliches-journal.de/mediz ... bb6e73d88/

12.05.2019 02:03 • #7


Eine schmelzfehlbildung kann aber auch andere Ursachen haben, z.B. Medikamente die man in der zahnbildungsphase bekommen hat.
Hast du schon mit deinem Arzt über die Ursachen gesprochen?

12.05.2019 08:16 • #8


med
Angor, nicht alles was google hergibt stimmt
Es ist tatsächlich so, dass sich bei erhöhter Fluoridgabe im Kindesalter weiße Flecken bereits auf den noch nicht durchgebrochenen, bleibenden Zähnen bilden können. Allerdings sind diese harmlos.
Ich verstehe also nicht, was Du genau mit "Defekten" meinst.
Dein Zahnarzt sagt doch auch, dass alles ok ist.
Worin besteht jetzt konkret das Problem?

edit: wenn es ein rein kosmetisches Problem sein sollte, da gibt es doch gute Möglichkeiten. In späteren Jahren wären z.B. Veneers eine Überlegung wert.

12.05.2019 08:24 • #9




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