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Hallo zusammen

ich war schon immer ein zurückhaltender und schüchterner Mensch, aber nach der Trennung von meinem Exfreund vor einem halben Jahr, habe ich gemerkt, dass ich mich im Kontakt mit anderen Menschen so unwohl fühle, dass ich anfange zu zittern.

Ich habe dann versucht mich meiner Angst vor den anderen Menschen zu stellen, in dem ich zum Beispiel auf Dates gegangen bin oder auf Partys.

Egal wie oft ich es gemacht habe, hat es nichts gebracht, im Gegenteil ist es so schlimm geworden, dass ich angefangen habe, Panikattacken zu bekommen.

Mittlerweile ist es so schlimm, dass ich mich diesen Situationen nicht mal mehr stellen kann, außer ich muss wie z.B. wenn ich zum Arzt gehe. Und obwohl ich jede Woche dort hingehe bekomme ich jedes Mal Panikattacken.

Warum funktioniert es nicht?

Gibt es noch eine andere Möglichkeit seine Ängste los zu werden?

28.10.2021 21:00 • 29.10.2021 x 1 #1


7 Antworten ↓


Wofo
Hey ich kenne das problem du machst
Es schon richtig aber vielleicht hast du noch
Sicherheitsverhalten ich habe in der
Klinik gelernt mit Expositionsübungen
Das in denn griff zubekommen wichtig
Ist während der Konfrontation sich
Nicht ablenken zulassen die Angst
Zulassen und keine sachen dabei haben
Die ein ablenken oder beruhigen könnten
Zb handy Schlüssel sonstiges wichtig
Ist auch die Angst solange auszuhalten
Bis es vorbei ist nicht vorher schon
Aus die Situation rausgehen
Ich habe es oft alleine versucht und es
Ist ziemlich schwierig wenn man nicht das
Wichtige weiß was man lernt vom Therapeut
Weil man viel vermeidet während so einer
Konfrontation oder sich ablenkt wenn
Es garnicht geht vielleicht Medikamente
Probieren aber versuchen erstmal
Ohne wir haben uns viele Ängste
Angelernt man kann es auch wieder
Verlernen wünsche dir viel glück

28.10.2021 21:32 • x 3 #2



Wieso hilft es nichts sich den Ängsten zu stellen

x 3


Glückskind3
Guten Abend Sandy,

Hast du es schon mit einer Medikamentösen Therapie in Form von Anti Depressiva versucht. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das das einen einen gewissen Push und Antrieb geben kann das man wieder mit Herz und Seele Kontakte zu anderen Menschen möchte. Das kann man bspw. mit Sertralin erreichen und weil es in deinem Fall auch erst seit einem halben Jahr so problematisch geworden ist könnten diese Medikamente sehr gut greifen. Weil je länger man in einer solchen Situation steckt so weniger können die Medikamente wirken. Ich spreche allerdings nur aus eigener Erfahrung.


Gibt es noch eine andere Möglichkeit seine Ängste los zu werden?


Dafür gibt es leider kein Patentrezept es gibt jetzt nichts was du gezielt machen könntest und dann ist alles anders. Natürlich kann man Sport machen oder man geht regelmäßig zum Yoga aber das sind alles Sachen die helfen können aber nicht müssen.

Manchmal geht es auch einfach darum diese Ängste anzunehmen und trotz dem leid die sie verursachen zu versuchen diese Gefühle zu akzeptieren und nicht immer alles weghaben zu wollen. Ich weiß das das nicht leicht ist und Angst ist ein sehr unschönes vor allem wenn sie in Form ein Störung unangemessen dein Leben bestimmt.. Man will einfach wieder ein normales und schönes Leben haben aber man muss sich auch in Geduld üben lernen wir alle müssen das..

28.10.2021 21:34 • x 2 #3


hereingeschneit
Zitat von Sandy94:
Ich habe dann versucht mich meiner Angst vor den anderen Menschen zu stellen, in dem ich zum Beispiel auf Dates gegangen bin oder auf Partys.

Wolltest du das machen, damit du besser mit anderen Menschen reden kannst oder hast du es gemacht, weil du dachtest, damit wird es besser?
Weiß nicht genau wie ich es beschreiben soll.
Welche Gedanken haben dich dabei begleitet? Mehr in der Art: Hoffentlich blamiere ich mich nicht, hoffentlich lacht keiner über mich..... oder in der Art: Ich will mit anderen Menschen zusammen sein, ich lerne mich nicht zu verstecken, ich bin ich, so darf ich sein......

28.10.2021 22:36 • #4


Zitat von hereingeschneit:
Wolltest du das machen, damit du besser mit anderen Menschen reden kannst oder hast du es gemacht, weil du dachtest, damit wird es besser? Weiß ...


Ich habe es gemacht in der Hoffnung es wird besser. Im Nachhinein waren meine Gedanken wohl er, hoffentlich blamiere ich mich nicht.

28.10.2021 23:16 • x 1 #5


psychomum
@Sandy94 Hallo, kann es auch sein, dass du dich durch die Trennung im allgemeinen unsicherer und änglicher fühlst? das hab ich schon von vielen Bekannten/Freundinnen gehört und mir gings auch ähnlich nach meiner Scheidung(hat aber noch andere Gründe)

Vielleicht hilft es dir erstmal alles zu verarbeiten und dir Zeit zu geben und dich Schritt für Schritt vorzuarbeiten und nicht mit Gewalt, dass es jetzt sofort weg sein muss, also die Angst.

viele Grüße

28.10.2021 23:31 • x 1 #6


zukunft-2021
Zitat von Sandy94:
Ich habe es gemacht in der Hoffnung es wird besser. Im Nachhinein waren meine Gedanken wohl er, hoffentlich blamiere ich mich nicht.

Diese Gedanken kenne ich auch, ich denke immer, was halten sie wohl von mir. Setze dich vor einem Treffen nicht selbst zu sehr unter Druck, (macht man oft unbewusst) entweder sie mögen und akzeptieren dich wie du bist, oder nicht. Man kann sich nicht immer verstellen.

29.10.2021 03:34 • x 1 #7


hereingeschneit
Zitat von Sandy94:
Ich habe es gemacht in der Hoffnung es wird besser. Im Nachhinein waren meine Gedanken wohl er, hoffentlich blamiere ich mich nicht.


Zitat von Sandy94:
Warum funktioniert es nicht?

Ich glaube es funktioniert nicht, weil du es nicht wirklich willst, und ja du willst es und deshalb hast du dich den Situationen gestellt, aber es gibt eben einen Unterschied zwischen wollen und wollen. Das ist sehr schwer zu beschreiben.

Stell dir vor, du sitzt gemütlich eingekuschelt auf dem Sofa und dann denkst du dir, du willst einen Tee. Jetzt kommt es darauf an, wie groß dein Wollen ist.
Entweder du denkst, ach nö, da muss ich jetzt aus der warmen Decke raus und Wasser kochen... ne, Tee wäre jetzt zwar toll, aber ich bin zu faul.
Oder, Oh man, jetzt muss ich aus der Decke raus , aber was sein muss, muss sein, sonst krieg ich ja keinen Tee. (Du machst es, weil notwendig, aber der Genuß des Tees hat irgendwie einen Beigeschmack.
Oder du denkst gar nicht darüber nach, weil die Freude auf den Tee so groß, dass du einfach aufstehst, ihn machst und ihn in vollen Zügen genießt.
Also der Gedanke, ich will Tee ist immer gegeben, aber die Intensivität ihn zu wollen ist unterschiedlich. Verstehst du?

Warum willst du denn auf Partys etc. wenn du dich dort gar nicht wohl fühlst? Vielleicht ist dein Ansatz ein falscher?
Du hast dich den Situationen gestellt, damit deine Panik besser wird, aber nicht damit du Spaß hast, dich gut unterhalten kannst, dass du angenommen wirst, neue Leute kennen lernst.....

29.10.2021 09:27 • #8




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