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Hallo Ihr,

meine heutige Frage befasst sich mit dem Thema wieso Attacken eigentlich entstehen, ich kapier es eigentlich garnicht.

Mein Leben könnte so gut sein, ich hab ne Familie, ein Dach über dem Kopf, Jobmäßig bissl Anstrengung und Ehrgeiz dann würd dies auch klappen,wunderbare Freunde die mir den Rücken stärken, doch iwie macht mich all das absolut nicht glücklich und ich hab dauernd iwelche Neuen probleme, oder Sorgen die mich runter ziehen, weil ich einfach nicht zufrieden bin, egal was ich mach, es klappt einfach irgendwie garnichts mehr und ich frag mich wann ich eigentlich endlich aus diesem Alptraum aufwache und wieder lebe...

17.09.2011 16:50 • 21.09.2011 #1


8 Antworten ↓


Hallo Bringles,

ich glaube vielfach hängen diese Attacken auch mit der Persönlichkeit des Einzelnen zusammen.
Ein Mensch mit einer dissozialen Persönlichkeitsstörung würde niemals unter Angstattacken leiden, der Mensch mit einer ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörung würde wie schon der Name sagt, prädestiniert sein für eine generalisierte Angststörung.

Und gerade auch in dem Moment wo alles gut sein kann, wo alles von aussen so schön aussieht, sich die Frage zu stellen: Warum bin ich nicht glücklich wirkt dann in dem Augenblick schon als Verstärker.
Egal was Du machst, es klappt überhaupt nix mehr und Du bist unzufrieden.
Und da stellt sich dann ja auch die Frage, mache ich das richtige um aus diesem Teufelskreis herauszukommen, und wenn ich da raus wäre, was würde sich ändern, würden mir meine Freunde dann immer noch den Rücken stärken? Würde meine Familie dann immer noch so viel Rücksicht auf mich nehmen? Das ich mich jobmässig zur Zeit nicht so anstrenge und keinen Ehrgeiz habe, würde das immer noch verstanden werden?
Verstehst Du?
Manchmal ist diese Funktionsweise der Angstaufrechterhaltung auch durch einen Krankheitsgewinn gekennzeichnet.
Aber bevor Du jetzt böse wirst:
Dieser Krankheitsgewinn ist immer eine unbewusste Haltung!
Vielleicht wäre es aber auch mal ganz interessant für Dich dahingehend zu forschen?

Das wäre jetzt mal ein kurzer Ansatz von mir zu Deiner Frage.

Sei ganz lieb gegrüsst
Angela

19.09.2011 14:35 • #2



Wieso eigentlich?

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Hallo Angela,

ich hab jetzt zwar nicht alles genau verstanden, aber ich glaub du wolltest mir damit sagen, das ich mich vielleicht auch manchmal etwas ausruhe, da ich ja immer sagen kann das es mit meiner Angst zu tun hat oder hab ich das falsch verstanden?

Falls du dies gemeint hast, dann hast du garnicht mal so unrecht, aber wie bekommt man denn sowas weg?

Liebste Grüße

19.09.2011 17:47 • #3


Hallo Bringles,

nun, eigentlich wollte ich das so nicht sagen.
Aber Du hast schon genau das gemacht, worum es geht!
Du hast für Dich selber festgestellt, daß Deine Angst auch einen positiven Aspekt hat. Dir Ruhepausen erlaubt. Dich davor schützt überfordert zu sein.
So jetzt ist die Frage, was möchtest Du wegbekommen?
Wenn Du das ganz genau für Dich geklärt hast, kannst Du an die andere Frage gehen, was Dir helfen würde um das Problem zu beseitigen.
Es gibt dafür auch verschiedene verhaltenstherapeutische Techniken die bei der Lösungssuche hilfreich sein können.

LG
Angela

20.09.2011 12:18 • #4


Hallo Angela,

also die Erkenntnis hab ich schon lange aber leider noch nichts gefunden um was dagegen zu finden und da liegt wieder das Problem.

Ich hatte heut nach langer Zeit mal wieder ne Arbeit, so für zwei Tage und ich hab mir fast in die Hose gemacht auf den Weg dorthin, denn es war ein bisschen von mir zu hause entfernt und das hat mir große Sorgen bereitet, aber ich hab es mit Müh geschafft, nur wie sollt es anders sein, bin ich mit dem tag nicht zufrieden, ich möcht gern mal wieder einen tag verleben, der mich an früher erinnert, wo alles okay war und langsam bezweifel ich, ob so ein tag je wieder kommen wird, und das macht mich unglaublich fertig

Ich war dort heut auf Arbeit und ich hatte doch tatsächlich angst, das ich iwas schlimmes anstelle und meine Kontrolle verlier,die Gedanken bringen mich noch um, weil ich weiß das sie so bescheuert sind, aber ich bekomm sie einfach nicht weg und das kotzt mic hwirklic han und macht mich super wütend, so das musst ich mal loswerden.

20.09.2011 21:44 • #5


wieso? ich tippe auf filme, die einem zeigen dass alles besser sein könnte. ich sehe mir fast nurnoch horrorfilme und thriller an. den neuen nightmare on elm street liebe ich, aber denke das ich mit 24 nichtmehr wirklich zur zielgruppe gehöre :/

20.09.2011 22:05 • #6


Ne ne Horrorfilme oder Thriller schau ich mir nie an. Zum einen weil ich voll der Schisser bin und unter meiner Bettdecke ne viel von dem FIlm mitbekomm würde und zum anderen, bin ich jemand der dann natürlich glei denkt, au so schlimm zu werden und ne ne das lass ic hdann mal lieber

ich bin nun 21 hab meine Ausbildung abgeschlossen und nun das gefühl so erwachsen sein zu müssen und glei Arbeit finden zu müssen und naja wie es halt normal ist zu leben und iwie kann ich das nicht, in meinem Kopf ist es noch nicht angekomm, das nun der Ernst des Lebens anfängt und ich ob ich will oder nicht leider erwachsen bin, aber in mir sträubt sich alles dagegen, es klingt bescheuert, aber ich bin noch nicht bereit erwachsen zu sein

20.09.2011 22:20 • #7


Hi bringles,

das kenne ich. Ich bin auch 21 und wohne nun ohne meine Familie in einer ganz anderen Stadt und führe mein eigenes Leben.

Früher hab ich mir es immer ganz toll vorgestellt, so groß zu sein und alles in die eigenen Hände zu nehmen.

Leider fühle ich mich nicht stark genug dazu irgendwie. Es kann so viel passieren

Seitdem leide ich ständig an Ängsten, so ein Mist!!

21.09.2011 19:46 • #8


Hallo gedankenmacherin,

erstma gute Namenswahl hät glatt ich sein können

Du wohnst nun allein und dann auch noch in einer anderen Stadt? Respekt dazu würd es bei mir garnicht komm, bin grad auf Wohnungssuche aber in meinem Viertel gibt es nichts und ich fühl mich zu schwach um weiter weg zu gehen, denn dann gehen die Gedanken wieder los,was wenn was ist, wie soll ich weg kommen usw?

Wer hätte gedacht das erwachsen sein, mal voll kein Spaß macht oder?

21.09.2011 20:29 • #9




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