thewolf18
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Ich habe schon seit Tagen einen Gedanken der mich plagt: Und zwar war ich vor einiger Zeit als MANN bei einer Frauenärztin, weil ich Probleme mit der Brustwarze hatte. Es stellte sich heraus, dass die Brust gesund ist, aber man nahm mir vorsichtshalber nochmal Prolaktin ab. Auch der Wert war wohl normal.
War dann natürlich extrem erleichtert aber wenig später setzte das Katastrophenszenario in meinem Kopf ein:
Die Referenzbereiche bei Prolaktin sind ja bei Mann und Frau unterschiedlich. Was ist, wenn die Frauenärztin fälschlicherweise ein falsches Geschlecht auf dem Laborschein geschrieben hat, aus Routine, weil sie ja logischerweise mehr Laborscheine für Frauen in ihrer Praxis ausfüllt? Ist sowas wahrscheinlich oder werden die Laborscheine automatisch mit den bereits auf der Krankenkarte gespeicherten Daten ausgedruckt? Und wie wahrscheinlich ist es, dass sie als Frauenärztin das Blut in ein Labor schickt, dass ausschließlich für Frauengesundheit ausgelegt ist oder dass das Labor davon ausgeht dass ich eine Frau bin, weil das Blut von einer Frauenärztin eingeschickt wurde? Oder dass die Frauenärztin nur die Referenzwerte von Frauen im Kopf hatte oder dass ihr nicht mehr eingefallen ist, dass Männer andere Referenzwerte haben?
• • 07.09.2025 #1