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201305.08




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Guten Morgen an alle Angstgeplagten , ich würde gerne mal wissen wie oft ihr eigentlich Panikattacken bekommt, also mehrmals im Monat oder am Tag oder sogar nur alle paar Monate ? Ich habe zurzeit so n komischen 3-4 Wochen Rhythmus .. Immer wenn ich denke jetzt geht's mir langsam wieder etwas besser und es geht aufwärts dann kommt ne neue Attacke :-(( echt so ätzend ! Grüße an alle

Auf das Thema antworten


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  05.08.2013 09:22  
Seit Cipralex gar keine mehr zum Glueck:-)
Glg



  05.08.2013 09:54  
Hallo...

So genau kann ich das gar nicht sagen...ICh hatte lange Zeit gar keine Attacken mehr...ohne Medis..habe noch nie Medis dagegen genommen. Ich möchte so damit klar kommen und bisher klappt es sehr gut :-)
Ich habe nun auch schon 3 ambulante Therapien hinter mir und komme mit meinen Panikattacken sehr gut klar. Letztens hatte ich mal wieder eine und als sie nach ca. 1-2 Minuten wieder weg war, dachte ich drüber nach, was der Auslöser war. Ich schlief auf der Couch ein und der Fernseher lief, dazu machten gegenüber die Nachbarn etwas Lärm, ich muss mich vor irgendetwas erschrocken haben. Als ich so darüber nachdachte, erinnerte ich mich auch daran, wie es ist, wenn ich mich erschrecke...Erst zucke ich zusammen, dann dauert es ein paar Sekunden und mein Körper fühlt sich innerlich kühl an, dann fängt das Herz an schneller zu schlagen. Also, ich merke dann wie das Adrenalin sich in meinem Körper ausbreitet ;-)..dann dauert es ein paar Sekunden und alles ist wieder auf Normal!
So war es eben auch letztens...und als ich die Ursache wusste, musste ich schmunzeln und stellte fest, dass ich in eine normale körperliche Reaktion Angst/Panik interpretierte.
Also, alles gut :-)


In letzter Zeit stehe ich aber auch sehr unter Strom und wenn ich negativen Stress habe, dann sind meine Nerven sehr empfindlich und ich bekomme wieder Panik und mehr Angstzustände.

Angstzustände habe ich aber eigentlich den ganzen Tag über. Mal stärker und mal weniger stark. Je nachdem wie ich mich fühle.

LG



  06.08.2013 15:01  
Kann man diese Angstzustände ohne tatsächliche PA Nervosität nennen? Meine Therapeutin und ich sind schon lange auf der Suche nach einem passenden Wort :)



  08.08.2013 12:52  
Keine Ahnung!

Also, ich bin immer nervös! ICh denke, Nervosität begünstigt PA. WEr angespannt ist, ist auch "unter Strom" und somit anfälliger. Wenn man "entspannt" ist, haben Angst und PA kaum eine Chance. HAbe ich mal bei mir drauf geachtet und ich muss sagen, dass es stimmt :-) Wenn ich also bemerke, dass ich angespannt bin, versuche ich mich bewusst zu entspannen.



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BW
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  08.08.2013 13:14  
Meusezehnchen hat geschrieben:
Kann man diese Angstzustände ohne tatsächliche PA Nervosität nennen? Meine Therapeutin und ich sind schon lange auf der Suche nach einem passenden Wort :)


JAEIN :-)

Nervös finde ich nicht so "beängstigend" wie diese permanente Angst (ohne PA)
Schwierig....



LG
november





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  08.08.2013 15:37  
Mmh schade das nur so wenig geantwortet haben .. hätte mich mal interessiert in welchem Abständen ihr Panikattacken bekommt oder ob es am Anfang der Erkrankung häufiger war oder ob sich da sogar ein gewisser Panikattacken Rhythmus entwickelt hat ..? Naja vielleicht melden sich ja noch manche .. Lieben Gruß an alle !



  08.08.2013 17:12  
Mal anders gefragt...Was hast du davon, wenn jemand schreiben würde, dass er eine Regelmäßigkeit hat.
Also ich habe keine. Sie kommen mal sehr lange gar nicht...manchmal sogar 1 Jahr nicht und dann auf einmal sagen sie wieder "Hallo, wir sind wieder daha!"
;-)

Die Angst ohne PA habe ich immer! Mein ganzes Leben beinhaltet Ängste. Oft verfluche ich auch das Fern sehen.
Dadurch bekommt man noch mehr negativ Einflüsse. Aber die Wand anstarren oder immer lesen finde ich auch öde.
ICh bin viel draussen und unterwegs...wenn ich dann abends geduscht auf der Couch liege, dann möchte ich auch fern sehen ;-)

Seit einigen Jahren bin ich viel allein. Also, wenn mein Mann arbeitet, bin ich mit meinem Sohn alleine. Freunde habe ich nicht. Da bekomme ich auch manchmal Beklemmungen, bei dem Gedanken, dass ich eigentlich ganz alleine bin. Ist immer ein Kraftakt damit klar zu kommen. Aber anderseits hält es mich selbständig und ich muss mich mit meinen Ängsten aktiv auseinander setzen.

LG





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  09.08.2013 00:10  
Hallo Hope74 , ich kenne das sehr gut .. Ich habe eine kleine 2 jährige Tochter und mein Mann arbeitet auch sehr viel und lange und ich bin die meiste zeit mit ihr alleine .. Uns ich Krieg deswegen auch oft beklemmungen und so ein komisches Gefühl .. Ich hatte mal eine schlimme panikattacke da war ich auch alleine mit ihr zu Hause und mein Mann war auf Geschäftsreise und kam erst am nächsten Tag .. Ich hatte so schlimm herzrasen und dachte ich fall gleich um .. Und wer sollte sich dann um meine kleine kümmern wenn ich da liegen würde .. Dann hab ich den NAw gerufen aus lauter Angst .. Die haben mich dann samt Kind hier in die Notaufnahme gebracht .. Nach 2 Stunden konnte ich wieder gegen , EKG war unauffällig .. Aber das Ereignis werde ich nie vergessen da bin ich wie traumatisiert .. Seitdem habe ich oft Angst mit ihr alleine zu sein .. Aber was soll ich machen , mein Mann kann da nicht früher weg von seiner arbeit .. Aber das Gefühl meine Tochter wäre bis zum nächsten Tag alleine in der Wohnung und wär hier vielleicht an nem herzstillstand verreckt das war das schrecklichste Gefühl was ich hatte und ich Denk leider auch jeden Tag daran :-((



  09.08.2013 10:27  
Hallo,
Ich kann das sehr gut nachvolliehen!

Ich hatte damals meine erste Panikattacke Nachts, als ich allein in meiner Wohnung war(was sehr häufig vorkam, da ich allein wohnte ;-)) und schlief. Ich wurde wach, war verschreckt, merkte ein komisches Gefühl im Körper, sprang auf, als mir der Gedanke kam, dass ich allein bin. Durch das Aufspringen aus dem Schlaf, sackte mir das Blut in die Beine und mein Herz raste. Völlig normal eigentlich! Aber der Gedanke, dass ich alleine bin und mich niemand finden würde, wenn mir was passiert und mir helfen kann, war schrecklich!
ICh rief den Notarzt an und der fragte mich noch, ob ich u ihm kommen könnte. Ich setzte mich also in mein Auto und fuhr mit einem heftigen Puls, Tunnelblick und Panik ohne Ende zu ihm. Dann kam er nicht mit dem EKG Gerät klar, er selber war nervös und maulte mich an, ich solle mal runter kommen.
Ich sagte dann er soll den Rettungswagen rufen, die könnten mir helfen. Da bekam er endlich das EKG hin und es war in Ordnung. Er gab mir 2 Beruhigungstabletten, die echt gut halfen. Meine damalige Freundin holte mich dann da ab und nahm mich u sich. Dort schlief ich wie ein Murmeltier :-)

Seitdem habe ich den Sch...

UNd seitdem bin ich auch in Therapien. Die letzte Therapie habe ich gerade hinter mich gebracht und ich muss sagen, es war die Beste die ich bisher hatte. Sie hat wirklich super geholfen. Die Therapeutin war immer positiv und übertrug das auch auf mich. :-) ICh ging immer mit einem Zufriedenheitsgefühl und einem Lächeln aus ihrer Praxis.

Nun habe ich aber durch den ganen privaten Stress (mit meinem Mann und mir ist alles super) eben Stress und das wirkt sich wieder auf meine Ängste negativ aus. Und mein HAusarzt freute sich richtig als ich ihm sagte, dass ich Psychopharmaka nehmen möchte. Bisher war ich nciht bereit dazu. Er selbst verschreibt mir keine, aber er gab mir eine Überweisung zum Psychiater.

Ich habe den Rücken total kaputt udn wenn ich auf dem Rücken liege bekomme ich häufig ein Stechen im linken Brustbereich...Ich gehe alle 6 Monate um Kardiologen um mich zu beruhigen (er kennt mich ja auch ;-)) und Organisch ist alles super :-)

Vor einigen Wochen hatte ich Herzstolpern (habe ich immer mal wieder, meistens wenn ich meine Regel habe oder sie bekomme), es war so oft, dass ich wieder Angst bekam und wir spontanzum Kardiologen fuhren. Meiner war leider nicht da, aber ein Anderer, der auch in der Praxis ist. Er legte mich ans EKG und erst kam keine Extrasysthole, doch als ich meinen Brustkorb anhob und tief einatmete, war eine da. UNd das Gerät hatte sie auch erfasst. Sonst kam keine mehr. Der Arzt kam nach ca. 10 Minuten zu mir und sagte, er habe mich länger dran gelassen und vom Nebenraum das EKG beobachtet. Die Extrasystolen die ich habe, sind harmlos und ich werde daran nicht an einem plötzlichen Herztot sterben. Was mich ungemein beruhigt. Bis jetzt zumindest.
Als wir zu HAuse waren, sagte ich meinem MAnn, er solle mich mal einränken. ICh habe immer die Wirbel verschoben und merke das auch. Er knackte meine Wirbelsäule und das Herzstolpern war weg! Nix mehr. Alles super.
Bevor das Stolpern war, ränkte er mich auch ein. ICh fragte die Ärte , ob es auch damit usammenhängen kann?
Ja kann es! Da werden dann Nerven gereizt die auch im das Herz verlaufen und dann gibt es eine Missempfindung oder eben sogar Extrasystolen. ICh habe auch schon welche gemerkt (während eine 24 Stunden EKG`s ) und es wurden keine gemessen. Das waren dann diese Missempfindungen. Puh. ;-)

Wenn ich Sport mache, geht es mir gut und danach auch. Ich sollte nur mehr Ausdauersport machen, das bringt einem Glücksgefühle und hemmt die Angst. Damals war es nur so, dass ich auch während des Sportes Extrasystolen hatte. Manachmal habe ich das auch noch.


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