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Aloha alle zusammen,

Meine Freundin arbeitet bereits seit längerer Zeit in Ihrem Job, ist aber allgemein mit dem Arbeitsumfeld und der Tätigkeit unzufrieden und möchte etwas anderes machen.

Das Problem an der Sache: Sobald das Thema Bewerbung auf den Tisch kommt, bekommt Sie Panik.
Es muss noch nicht mal eine konkrete Stellenanzeige dazu sein. Allein der Gedanke, sich bewerben und noch schlimmer, ein Bewerbungsgespräch durchstehen zu müssen, sorgt dafür, dass sie zu einem heulenden Häufchen Elend zusammenklappt.

Gefühlt ist das Thema über die letzten Jahre schlimmer geworden. So wie ich sie verstehe, hat sie Angst, dass sie sich selbst gegenüber dem Gesprächspartner während des Bewerbungsgesprächs lächerlich macht oder für dumm gehalten wird.
Außerdem befürchtet sie wohl, dass sie während des Bewerbungsgesprächs zu weinen anfangen könnte.

Die Frage ist: Wie kann ich Ihr helfen oder anders gefragt: wie kann ich Ihr helfen, sich helfen zu lassen?

Grüße

01.10.2014 23:17 • 02.10.2014 #1


5 Antworten ↓


Hallo, das Thema könnt ihr folgendermaßen aufrollen

Ich schlage dir vor, schreibe einige Blindbewerbungen mit deiner Freundin, samt Lebenslauf.
Lasst es etwas sitzen und dann macht ihr ein Rollenspiel.

Deine Freundin die Stellensuchende, du der Arbeitgeber. Geht dabei so vor, dass du dir spezielle Fragen ausarbeitest und deine Freundin soll dann vorerst die Antworten schriftlich notieren. Dann geht ihr das beide gemeinsam durch und sucht, wo man Verbesserungen machen könnte.

Am nächsten Tag bewirbt sie sich wieder und du, als ihr Chef, sitzt ihr gegenüber, dann soll sie sprechen.

Und so steigert ihr eure Bewerbungsgespräche, bis schlussendlich die gröbste Angst vorbei ist. Etwas Aufgeregtheit wird immer vorhanden sein, aber so wird sie den Umgang mit den Bewerbungen kennen lernen und schließlich gut meistern können.

Versucht es!

LG und alles Gute

Gerd

01.10.2014 23:51 • x 2 #2



Freundin bekommt Panikattacken bei Bewerbung

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Aloah! Konfrontation? Übe doch zuhause mit ihr mal eine Bewerbungssituation, oder ganz banal: Erst einmal zu Bewerbungsgesprächen gehen, die nicht ganz so wichtig sind. Vielleicht nicht ganz so seriös, aber nimmt ihr die Angst nach 1-2 Gesprächen sicherlich.

01.10.2014 23:54 • x 2 #3


Rollenspiele könnten funktionieren, vor allem die Abstufung schriftlich-mündlich finde ich gut.
Zu nicht so wichtigen Bewerbungsgesprächen gehen, funktioniert momentan wahrscheinlich eher nicht. Die Vorstellung, überhaupt ein Bewerbungsgespräch führen zu müssen, versetzt Sie schon sehr in Angst.

Die Befürchtung ist halt die, dass sie im Bewerbungsgespräch selber so Panik bekommt, wie sie sie jetzt immer bekommt, dann eine schlechte Erfahrung "mit nach Hause nimmt" und dann nächstes Mal erst recht nicht mehr geht.

Sie hat irgendwie so eine Kombination aus Angst vor dem Bewerbungsgespräch an sich (und dazugehörig allem, was dazu führt, eines führen zu müssen) und dazu noch Angst vor der Angstreaktion selbst (die eben immer mit vielen Tränen einhergeht).

versteht man das?

02.10.2014 00:08 • #4


Das versteht man, ja Aber, was soll passieren, wenn sie während des Bewerbungsgespräches eine Panikattacke bekommt? Das sind auch nur Menschen, welche in einer solchen Situation mit sicherheit hilfsbereit sind!

Viele haben die Angst sich lächerlich zu machen, auch vielen machen sich in der ein oder anderen Situation mal lächerlich, aber davon geht die Welt nicht unter! Das unnötige und schwierige dabei ist nur: sich nicht krampfhaft um jeden Preis, nicht lächerlich machen zu wollen, dann gehts eher in die Hose.

Konfrontation, geht keine Ahnung an Orte an welchen man euch nicht kennt o.ä und macht euch mit absicht lächerlich, danach ist es nur mehr halb so wild!

02.10.2014 00:21 • #5


Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht, dass ich einfach am Anfang des Gesprächs gesagt habe, dass ich sehr aufgeregt bin. Das hilft unheimlich viel. Damit weiß der Gesprächspartner, dass ich nervös bin. Ich muss meine Nervosität nicht mehr verstecken.

02.10.2014 04:45 • #6




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