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Hallo zusammen,
eigentlich dachte ich mit meinen 62 Jahren müßte ich es endlich gelernt haben, kein "Gutmensch" mehr sein zu müssen, mich nicht immer für alles und jeden verantwortlich fühlen zu müssen.
Aber denkste !
Immer wenn es mir wieder gut geht, tappe ich in diese Falle.
Wenn es mir dann wieder schlecht geht, merke ich, dass ich mich wieder völlig für andere verausgabt , aber mich um mich nicht gekümmert habe.
Und dann ist auch keiner da, der sich meiner annehmen würde, wenn die Ängste um alles und jeden wie hoch kommen.
Wie kann ich endlich lernen, mehr auf mich zu achten und mich nicht mehr für andere verausgaben, auch wenn es mir gerade gut geht und ich Bäume ausreißen könnte?
Bei der Arbeit ist es nämlich genauso, geht es mir gut, arbeite ich praktisch bis zum Umfallen und erst wenn es mir wieder auch körperlich dreckig weil ich mich völlig verausgabt habe, geht, fällt es mit wieder ein, dass ich eigentlich langsamer und weniger arbeiten wollte.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich verständlich genug ausgedrückt habe, wäre aber für Antworten dankbar.

29.04.2017 09:13 • 12.07.2017 x 2 #1


27 Antworten ↓


Hallo Strickliesel,
das kenne ich sehr gut, deshalb bin ich auch jetzt schon mit 47 berentet. Habe immer "Gas" gegeben und nicht gemerkt, dass es zuviel war. Früher, als ich jünger war, habe ich immer versucht, allen es recht zu machen, nur damit es keinen Streit gab, das war ein großer Fehler. Es ist ein Teufelskreis, aus dem man mit viel Übung wieder herausfinden kann. Mein Therapeut hat mir die Aufgabe gegeben, dass ich Wahrnehmungsübungen durchführen soll, indem ich mich nur auf eine Sache konzentriere, erst einmal 3 Minuten, dann 5 usw., auch, wenn ich abschweife und es merke, dass ich abschweife, wieder zurück zur Wahrnehmung zu kommen. Da ich von Natur aus und als Kind schon immer sehr nervös war und schon Ängste hatte, welche nun erst im späteren Leben so richtig zum Ausbruch kamen, wird es wohl ziemlich lange dauern. Mit Entspannungsübungen wie zum Beispiel PMR kann man auch lernen, viel besser auf sich (Körper und Gefühle) zu achten.
LG Annie (hoffe, hab das so richtig verstanden)

29.04.2017 10:03 • x 3 #2



Wie lerne ich endlich kein "Gutmensch" mehr zu sein ?

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Mondkatze
Hallo Strickliesel,

ich denke, ein guter Mensch zu sein, ist ja was schönes.
Wir dürfen dabei nur nicht einen wichtigen Menschen, den wichtigsten überhaupt, vergessen.
Das sind wir selbst.
Man kann nicht 24 Stunden auf andere achten und sich selbst dabei vergessen.

Grenzen setzen, abgrenzen, auch mal nein sagen, das müssen wir wieder neu lernen.
Wir haben alle nur begrenzte Kapazitäten frei.

Mach doch mal mehr für dich selbst. Achte auf Deine Seele und Deinen Körper, denn du hast nur einen, in dem Du leben kannst.
Nimm das Leben, Dein Leben, wieder intensiver wahr. Ich kann Dir da wirklich Achtsamkeitsübungen empfehlen. Ich mache das sehr oft und dadurch nehme ich vieles ganz anders wahr als vorher. Auch sich selbst nimmt man wieder mehr wahr. Ich habe Dinge erkannt, die sich im Laufe der Zeit eingeschlichen haben. Jetzt auf einmal sehe ich sie ganz deutlich. Du bekommst einen ganz anderen Blickwinkel.

Wenn Dein Akku erst mal leer ist, ist es bereits zu spät.
Also, hab`Acht.
LG
Mondkatze

29.04.2017 10:16 • x 5 #3


guteFee
Strickliesel,

ich glaube ich weiß was Du meinst.
Wenn man mal eine gute Phase im Leben hat,
fühlt man sich fast schon schon dazu verpflichtet anderen zu helfen.

Bei mir ist es etwas anders.
Ich habe insgesamt das Gefühl, dass ich " funktionieren " muss.
Deswegen gehe ich manchmal bis an meine Grenzen.

Ich habe irgendwie das Gefühl, nicht dazu zu gehören wenn ich mich nicht anpasse.

Auch habe ich das Gefühl, dass alles für mich doppelt so anstrengend ist als bei einem " gesunden" Menschen.
Die meisten halten mich für " seltsam anders"!

Doch habe ich damit aufgehört, jedem meine Lebenslage als Entschuldigung zu erklären.

Also versuche ich mich wie ein " normalen " Menschen zu verhalten.
( mit unnormal meine ich das Leben mit diversen Ängsten und Hashimoto)

Ich bezeichne mich nicht als " Gutmensch".
Ich bezeichne mich eher als " Mithaltekämpferin"!

Was wir gemeinsam haben; wenn ich dann am Boden liege, kämpfe ich alleine

Du bist nicht alleine,
LG guteFee

29.04.2017 10:19 • x 2 #4


Icefalki
Wir sind keine Gutmenschen, wenn wir davon krank werden. Der Hintergrund ist manchmal ein ganz anderer.

Wir haben Angst davor, nicht gut dazustehen und dann wird das zur Qual. Ich helfe dir, dann hilfst du mir. Manchmal passt das, meistens stellt man aber fest, dass das so nicht funmtionkert und das tut weh.
Mein eigener Perfektionismus war auch nur eine unterschwellige Angst, abgelehnt zu werden. Funktioniere ich nicht, werde ich nicht geliebt. Nachdem ich das verstanden habe, war mir vieles klarer.

Wird aus der Kindheit kommen, du bist auch von der Nachkriegsgeneration erzogen worden. Ich hab das eingetrichtert bekommen, bekam meine Anerkennung, wenn ich Leistung gebracht habe. Also hab ich Leistung mit Liebe verwechselt.

Bittere Wahrheit. Es braucht lange um das zu verstehen. Und diese Grundmuster bleiben auch erhalten. Dann hat uns das Universum die Angst geschickt. Soll sie uns doch warnen, wenn wir mal wieder über unsere Kräfte leben. Leider dauert es lange, um das alles wirklich zu verstehen und um Änderungen vorzunehmen.

Um nochmals den Gutmenschen anzusprechen. Auch den wirklichen Grund, warum du es bist. Denn ein guter Mensch zu sein, ist per se nicht schlimmes. Eher das Gegenteil. Wenn du aus freien Willens anderen hilfst, weil es auch dir was gibt, dann mach das, ohne anschliessend etwas zu erwarten. Hast du dabei das Gefühl, ausgenutzt zu werden, sag Nein.

29.04.2017 10:52 • x 1 #5


@icefalki,
ja auch das stimmt, die Erfahrungen habe ich machen müssen.

29.04.2017 11:04 • #6


Schlaflose
Ich denke, das kann man nicht lernen, das ist Veranlagung. Ich war schon von kleinauf kein Gutmensch. Anderen zu helfen oder für sie da zu sein, war mir schon immer und ist mir immer noch ein Fremdwort. Ich hatte nie das Bedürfnis nach Anerkennung dieser Art. Die Anerkennung, die ich brauchte, habe ich mir immer durch eigene Leistung geholt, die nichts mit anderen zu tun hatte (Schule, Studium).

29.04.2017 11:30 • #7


HeikoEN
Ich finde die Diskussion hier ganz gut, denn sie spiegelt doch eines der ursächlichen Probleme wieder!

Wie es Icefalki schon schreibt (sehr gut!)...

Es geht nicht um Gutmensch oder nicht, es geht darum, warum man u.a. seine eigenen Grenzen nicht fühlt. Das Stichwort Kindheit ist auch schon gefallen, denn dort liegen mögliche Ursachen dafür.

Und es ist sehr gut, dass das heute bemerkt wird (siehe o.g. Aussagen)! Grundvoraussetzung natürlich, damit man etwas verändern kann.

Der Zeitpunkt spielt erst einmal keine Rolle, wichtig ist ja nur, es kommt ein Gefühl auf, dass da heisst: "was mache ich da?", "überfordere ich mich?", "will ich das überhaupt?", "ist das überhaupt mein Thema" usw.

Der nächste Schritt wäre, diesem eigenen Gefühl zu entsprechen!

Weil wir wissen ja, die eigenen Gefühle sind IMMER (!) echt und richtig. Und genau dabei stößt man an Grenzen, weil man ggf. glaubt, das soziale Umfeld, die Gesellschaft, der Chef, der Freund, die Familie, wer auch immer, verlangt oder erwartet das. Denn was erwartet einen dann? Ablehnung, Angst davor nicht mehr geliebt zu werden usw.
Alles extrem gut in der Kindheit wiederfindbar.

Vielleicht ist es auch nur eine Verhaltensweise, sich lieber um die "Probleme" anderer zu kümmern, als um die eigenen Probleme. Die aufkommende Leere in einem kann große Angst machen, wenn es heisst, sich einfach mal mit sich selbst zu beschäftigen, anstatt ständig im "außen" zu schauen, was andere Menschen so treiben...

Dass es "Veranlagung" ist, bezweifle ich sehr stark. Es ist eher der Sozialisation, der Erziehung, den eigenen Erfahrungen usw. geschuldet.

02.05.2017 09:44 • x 1 #8


Schlaflose
Zitat von HeikoEN:
Dass es "Veranlagung" ist, bezweifle ich sehr stark. Es ist eher der Sozialisation, der Erziehung, den eigenen Erfahrungen usw. geschuldet.


Wenn man schon von vornherein kein Bedürfnis danach hat zu helfen oder sich für andere einzusetzen, kann die Sozialisation auch nichts bewirken. Mich hätte man mit Lob oder Anerkennung auch nicht dazu bringen können, ein Gutmensch zu sein. Nur wer von seiner genetischen Veranlagung aus empfänglich für solche Dinge ist, kann in dieser Richtung manipuliert werden.

02.05.2017 11:37 • #9


HeikoEN
Ich glaube das kaum, denn erst in der Kindheit und Erziehung erlernst Du, was überhaupt "gut" oder "schlecht" ist und wie man sich konform der Rolle und Gesellschaft dazu verhält. Dazu kommen eine Vielzahl an kulturellen Unterschieden (Land, Familie, Epoche usw.), die sicherlich alle nicht genetisch bedingt sind.

02.05.2017 12:02 • #10


@Strickliesel

"Hallo zusammen,
eigentlich dachte ich mit meinen 62 Jahren müßte ich es endlich gelernt haben, kein "Gutmensch" mehr sein zu müssen, mich nicht immer für alles und jeden verantwortlich fühlen zu müssen.
Aber denkste !"

->Ich weiß nicht wie lange dich dieses Gefühl schon begleitet, wahrscheinlich schon sehr lange?
Aber das wirst du so schnell nicht los.
Aber du kannst bewusst anders Handeln als dir das Gefühl weiß machen will, wie es richtig wäre.

02.05.2017 12:11 • #11


Schlaflose
Zitat von HeikoEN:
Ich glaube das kaum, denn erst in der Kindheit und Erziehung erlernst Du, was überhaupt "gut" oder "schlecht" ist und wie man sich konform der Rolle und Gesellschaft dazu verhält. Dazu kommen eine Vielzahl an kulturellen Unterschieden (Land, Familie, Epoche usw.), die sicherlich alle nicht genetisch bedingt sind.


Das sehe ich anders. Es ist genetisch vorbestimmt, wie man sich innerlich fühlt. Es kann durchaus sein, dass die Erziehung einen dazu bringt etwas zu tun oder zu unterlassen, weil man es so gelernt hat, aber das heißt noch lange nicht, dass man davon auch innerlich überzeugt ist. Wer das Helfersyndrom-Gen nicht hat, wird zwar aus Vernunftsgründen auch mal helfen, aber er wird sich niemals bis zur Selbstaufgabe anderen opfern.

02.05.2017 12:40 • #12


Zitat von Schlaflose:
Das sehe ich anders. Es ist genetisch vorbestimmt, wie man sich innerlich fühlt. Es kann durchaus sein, dass die Erziehung einen dazu bringt etwas zu tun oder zu unterlassen, weil man es so gelernt hat, aber das heißt noch lange nicht, dass man davon auch innerlich überzeugt ist. Wer das Helfersyndrom-Gen nicht hat, wird zwar aus Vernunftsgründen auch mal helfen, aber er wird sich niemals bis zur Selbstaufgabe anderen opfern.


"Helfersyndrom-Gen"?
1)Gene spielen mit anderen immer zusammen.
2)Es ist nicht Genetisch vorbestimmt wie man sich fühlt.
Manche Gene werden unterschiedlich abgelesen, je nachdem unter welchem Umwelteinfluss sie stehen.

02.05.2017 12:58 • #13


HeikoEN
"Genetisch vorbestimmt" ist immer so eine Sache...man hat vielleicht eine genetische Disposition, die aber maßgeblich (!) durch die Ausprägung im Leben angetriggert wird oder halt nicht. Das wird auch gerne bei der ganzen Krebsdiskussion vergessen...

Und natürlich dürfte eine gemachte Erfahrung (z.B. in der Kindheit), ein vorgelebtes Handeln und Tun (z.B. durch primäre Bezugspersonen wie Eltern), einen ganz deutlich stärkeren Eindruck hinterlassen, als eine bestimmte Genetik!

Nur weil Du eine Disposition für Brustkrebs hast, wirst Du nicht daran erkranken. Die äußeren Faktoren spielen eine ganz maßgebliche (!) Rolle, wenn nicht sogar die Entscheidende! Die Disposition in Prozenten ausgedrückt liegt ggf. im unteren einstelligen Bereich. D.h., wenn Du Übergewicht hast, 20 Jaher lang schon rauchst oder sonstige negative Faktoren begünstigst, sind das die wahren Gründe dafür oder dagegen.
Um bei unserem Beispiel zu bleiben, wären also die Kindheitserfahrungen (z.B. nicht bestätigte Gefühle) und vorgelebten Verhaltensweisen durch die Eltern, wohl die wahren Gründe dafür, warum über seine eigenen Grenzen geht.

Was alles mit Genetik verargumentiert wird, ist für mich z.T. völlig absurd und ist, wie schon o.g. angedeutet, oftmals völlig unzureichend dargestellt in einschlägiger Journaille.

Jetzt zu sagen, Du hast das Gen und findet dich gefälligst damit ab, wäre mir deutlich zu einfach.

02.05.2017 13:05 • x 2 #14


Schlaflose
Zitat von HeikoEN:
Nur weil Du eine Disposition für Brustkrebs hast, wirst Du nicht daran erkranken


Wenn man die Dispostion NICHT hat, aber auch nicht.
Wenn man die Disposition für Gutmenschentum nicht hat, kann alle Erziehung in dieser Richtung nicht greifen. Wenn man sie hat und man wird in diese Richtung erzogen, wird sich das voll ausprägen und sich höchstwahrscheinlich nicht mehr rückgängig machen lassen.

02.05.2017 13:41 • x 1 #15


Disposition zum Gutmenschentum? Was ist das?
Zitat von Schlaflose:
Wenn man sie hat und man wird in diese Richtung erzogen, wird sich das voll ausprägen und sich höchstwahrscheinlich nicht mehr rückgängig machen lassen.


Es gibt aber noch andere Umwelteinflüsse als das, was unter die Kategorie "Erziehung" fällt.

Warum soll das nicht mehr rückgängig zu machen sein?

Ich frage mich auch wie man auf so Komplizierte Dinge, so einfache Antworten geben kann.
->Es gibt nicht nur das Forschungsgebiet der Genetik, sondern auch der Epigenetik.
->Das Gehirn ist so Komplex, dass das System sehr schnell kippen kann und
die merkwürdigsten Verhaltensweisen an den Tag legen kann.

02.05.2017 14:01 • #16


HeikoEN
Zitat von Schlaflose:
Wenn man die Disposition für Gutmenschentum nicht hat, kann alle Erziehung in dieser Richtung nicht greifen.

Natürlich kann sie das!

Wenn dem nicht so wäre, würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren (das ist jetzt nicht nur auf Dein Gutmenschen-Gen bezogen).

Gene beeinflussen, sie bestimmen aber NICHT maßgeblich.

Es lässt sich NICHT an den Genen ablesen, was für ein Mensch Du bist oder ob Du empathiefähig bist oder nicht...

02.05.2017 14:09 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo,

Das Wort , Gut Mensch finde ich ist zum negativen missbraucht wurden . Das sollte sich ändern.

Ich finde das gerade das Miteinander zum Erfolg zum großen Ganzen herbei führen kann , warum sollten wir , Menschen denn auch nicht Gut zueinander sein?
Zeit zu schenken , Ideen zu schenken. seine Erfahrungen mitzuteilen , dass sind doch alles große Geschenke die wir doch hier im Forum auch uns gegenseitig schenken. Ich finde das sollte auch im LEBEN so geschehen.

Deine Frage , wie und was kann ich dagegen tun das ich mich nicht Wieder verausgabe.
Diese Frage finde ich RICHTIG GUT denn sie führt dich zu deinem Erfolg:)
Als ich mir diese Frage stellte ,stand ich ganz kurz davor , für mich zu öffen und das ist gut so.
Ich habe mir diese Frage selber immer wieder gestellt , aufgeschrieben , was könnte mir jetzt GUT tun ?
Damit ich mich nicht wieder verausgabe.
Diese Frage ist für jeden Menschen individuell sowie der Mensch ein Individium ist so klärst Du für Dich selber ab was Gut ist für Dich und wann DU ,STOPP sagen kannst und vorallem möchtest.

Mach weiter so:) sEI NEUGIRIEG AUF DICH

02.05.2017 14:11 • x 2 #18


HeikoEN
Zitat von hierdort:
Ich frage mich auch wie man auf so Komplizierte Dinge, so einfache Antworten geben kann.

Das findet man häufiger hier

02.05.2017 14:12 • #19


Zitat von HeikoEN:
Das findet man häufiger hier


Ich nehme mich davon auch nicht aus.

Das mit dieser Gendebatte hier ist für mich momentan nur Zeitvertreib.
Die Gene sind keine Größe, auf die man kontrolliert verändernd eingreifen kann, zumindest bei einem
Menschen nicht.

Es ist immer besser auf die persönliche Wirklichkeit der einzelnen Menschen einzugehen.
Gene gehören nunmal nicht dazu, zumindest ich habe noch nie welche gesehen.

02.05.2017 14:33 • #20



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Dr. Christina Wiesemann